1. Cabin Fever

Die Fakten

Bei 'Cabin Fever' (dt. Lagerkoller) handelt es sich um einen US-amerikanischen Horror-Thriller mit Splatter-Elementen. Regie führte der US-amerikanische Regisseur Eli Roth ('Hostel', 'Inglourious Basterds'). Der Film stammt aus dem Jahr 2002 und dreht sich um eine Gruppe von fünf jungen Erwachsenen, die gerade ihr College abgeschlossen haben. Um dies zu zelebrieren, mieten sie sich eine abgeschiedene Hütte in einer Waldgegend an. Zu ihrem Unglück wütet aber gerade in diesem Gebiet eine aggressive Infektionskrankheit - eine fleischfressende bakterielle Erkrankung - die den Jugendlichen schnell zum Verhängnis wird.

Was passiert?

Das College ist vorbei, Zeit zu feiern!
Das denkt sich die Gruppe fünf amerikanischer Absolventen, bestehend aus den Jungs Paul, Bert, Jeff und den Mädels Karen und Marcy.
Zusammen brettern sie dafür lautstark durch ein entlegenes Waldgebiet, in welchem Jeffs Mutter den Kids eine Hütte für eine Woche gemietet hat. Das heißt Party, Erotik und Schwimmen im örtlichen Waldsee.

Denkste! Denn es dauert nicht lange, bis ihr idyllischer Natururlaub den Bach runtergeht, oder sollte ich eher sagen, den See hinunter (der auch die hiesige Trinkwasserversorgung darstellt)?

Kurz nachdem die Jugendlichen (irgendwie) den Weg zur Hütte gefunden haben, passieren eigenartige Dinge, die sich niemand so wirklich erklären kann.
Im Wald findet ein zurückgezogener Hinterweltler namens Henry seinen treuen Schäferhund tot und verwesend auf.
Und im kleinen Gemischtwarenladen nebenan beißt der Sohn, Dennis, des Ladenbesitzers einen der Jugendlichen in die Hand, nachdem er ihm diese zu einem Highfive hinhält. (Vielleicht sollte man ein Schild neben den Jungen hängen: 'Achtung, nicht neben Dennis setzen. Er könnte Sie beißen!')

Jedenfalls brechen die Fünf kurz darauf zu ihrer Hütte auf. Während Marcy und Jeff (die zusammen ein Pärchen bilden) sich für eine Runde im Bett entscheiden, gehen Paul und Karen (kein Pärchen) im Waldsee schwimmen und der übrig gebliebene Bert, der mitunter den Draufgänger der Gruppe darstellt, entschließt sich zu der hervorragenden Idee Eichhörnchen und andere Waldbewohner mit einer Flinte abzuknallen und feizügig in ein Erdloch zu pinkeln (was?!).
Dabei stößt Bert unverhofft mit dem Hinterweltler zusammen, der gar nicht mal so gut aussieht, weil ihn sein toter Schäferhund mit irgendeinem Erreger infiziert hat. Er bittet Bert ihm zu helfen, aber der schießt panisch mit seiner Waffe auf ihn, weil er Angst bekommt. Der Mann stirbt nicht, wird allerdings zurückgeworfen und Bert kann fliehen.

Am Abend treffen sich alle gemeinsam am Lagerfeuer vor der Hütte, Paul erzählt eine Gruselgeschichte, die ihm offenbar genau so widerfahren ist. Jedoch glaubt ihm niemand die Story von dem irren Mitarbeiter, der die Gliedmaßen seiner Kollegen von der Bowlingbahn als Bowlingkugeln benutzt hat.

Ab da setzt die eigentlich relevante Handlung ein.
Plötzlich taucht aus dem Nichts ein Typ namens Justin mit seinem Rüden 'Dr. Mambo' auf und will sich zu den Kids ans Lagerfeuer setzen. Diese lehnen erst ab, laden ihn dann aber doch ein sich zu ihnen zu gesellen, als er verrät, dass er Gras dabei hat. Da es anfängt zu regnen, müssen sie ihre Party jedoch auf einen späteren Zeitpunkt verschieben und die Gruppe wartet im Haus auf Justin, der seine wertvolle Ware (a.k.a sein Gras) vor dem Regen retten will.
Als es an der Tür klopft, steht aber nicht Justin, sondern der kranke Henry davor und fleht die Jugendlichen um Hilfe an. Seine Haut ist krebsrot und scheint sich langsam selbstständig zu machen. Zudem hustet er immer wieder Blut.

Zuerst versucht Jeff den Krankenwagen zu rufen, doch Henry erkennt Bert wieder, der ihn ja im Wald angeschossen hat. Daraufhin wird die Gruppe panisch und schlägt Henry die Tür vor der Nase zu, der wiederum den genialen Einfall hat, die Karre der Fünf zu klauen und damit davon zu düsen. Dies können die Kids vereiteln, in dem sie ihn aus dem Wagen prügeln und Paul ihn mit einer Fackel anzündet. Henry läuft schließlich unter Schmerzen schreiend und brennend in den Wald davon.
Entsetzt stellen die Jugendlichen fest, dass Henry ihr Auto voller Blut gebrochen hat und Paul und Bert ihr Übriges geleistet haben, um die Scheiben zu zertrümmern. Am nächsten Tag machen sich Jeff, Bert und Marcy also auf, um einen Mechaniker zu finden.

Paul und Karen bleiben zurück in der Hütte, in der sie sich langsam aber sicher näherkommen. Kurz bevor es zwischen den beiden richtig funkt, bemerkt Paul plötzlich, dass Karens Haut am rechten Oberschenkel offen, rot und blutig ist. Sofort kontaktiert er die drei Anderen und gemeinsam schaffen sie Karen auf einer Matratze ins Gartenhäuschen, damit sie die Vier nicht auch noch ansteckt. Karen geht es zusehends bescheidener und die Anderen scheitern kontinuierlich daran einen Arzt zu erreichen.

Am Morgen ihrer geplanten Abreise, verhindert die schwerkranke Karen ihre Flucht und Bert, der selbst erste Spuren der Krankheit an sich feststellt, fährt mit dem reparierten Wagen zum Shop mit dem bissigen Dennis. Als hätte man es ahnen können, beißt er dieses Mal auch Bert in die Hand und infiziert sich so ebenfalls mit der Krankheit. Das freut seinen Papa nur überhaupt nicht und der beginnt mit seinen Redneck-Freunden Jagd auf Bert und die anderen Jugendlichen zu machen.

Dies ist der Moment, in dem der Film so richtig anfängt zu eskalieren.
Während Bert flieht, haben Paul und Marcy gerade Sex, Jeff ist mit zwei Ladungen Bier in den Wald abgehauen und am Gartenhäuschen, in welchem Karen vor sich hinvegetiert, macht sich der Hund von Justin zu schaffen. Kurz darauf rasiert sich Marcy im Bad und bemerkt, dass auch sie infiziert wurde. Ängstlich und mit Blut überströmten Beinen, läuft sie aus dem Haus auf der Suche nach Hilfe und wird dabei - jetzt kommt's - gnadenlos von 'Dr. Mambo' zerfleischt. Dieser bricht daraufhin in das Gartenhäuschen ein und kaut Karen das Gesicht ab.

Paul findet den Hund und erschießt ihn. Aus Mitgefühl tötet er schließlich die röchelnde Karen mit einer Schaufel und kehrt in die Hütte zurück, vor deren Tür er den angeschlagenen Bert auffindet und ihn ins Haus rettet. 
Nur wenig später stehen Dennis' Vater und seine Kumpel vor der Hütte. Als sie eintreten, begrüßt sie Bert mit einer Knarre in der Hand und Paul schlägt mit einer Pfanne auf sie ein, wodurch er alle Drei überwältigen kann. Allerdings muss Bert dran glauben.
Anschließend macht Paul sich auf die Suche nach Jeff, der sturzbesoffen durch den Wald dackelt.
Jedoch findet Paul nur den vergammelnden Justin in einer Höhle und läuft verzweifelt auf die Straße, um ein Auto anzuhalten. Immerhin hält ein Lastwagen, der ihn beinahe überfahren hätte und setzt ihn vor dem örtlichen Krankenhaus ab. Die Ärzte dort können ihm jedoch nicht helfen und der Sheriff fragt ihn über die Infektion aus.

Die Polizei nimmt Paul mit, beseitigt ihn im See und stürmt die Waldhütte, wobei sie den Befehl hat jeden zu erschießen, der infiziert sein könnte. So trifft es leider auch Jeff, der noch einmal zum Haus zurückgekehrt ist und zu feiern, dass er sich als Einziger nicht angesteckt hat, um kurz darauf von den Cops durchlöchert zu werden.
Am Ende landen (fast) alle Verstorbenen im Lagerfeuer und werden verbrannt.

Eine letzte Szene zeigt zwei Kinder, die mit Wasser aus dem See, an welchem der tote Paul verwest, Limonade herstellen und diese großzügig an Anwohner und sogar die Polizei verkaufen.

Die (wichtigsten) Figuren

Paul - Er ist die Stimme der Vernunft in der Gruppe, zudem aber auch der zartbesaitetste und schmächtigste der drei Jungs und der Infizierte, der am längsten überlebt. Paul hat seit der siebten Klasse ein romantisches Interesse an Karen, schläft aber später auch mit Marcy (scheinbar nimmt er, was gerade da ist). Er hat im Verlauf des Films ein komisches Gespräch mit dem Deputy (Hilfssheriff) Winston und wird am Ende auch von diesem umgebracht. Am Anfang wird er von dem Jungen Dennis in die Hand gebissen.

Karen - Karen ist schön, blond und ein wenig zurückhaltender und vernünftiger als Marcy. Allerdings hat sie weniger Glück und infiziert sich mit der Krankheit als der unwissende Paul ihr ein Glas verseuchtes Leitungswasser gibt. Sie ist die erste Infizierte und wird später von Paul aus Mitleid mit einer Schaufel erschlagen. Es ist nicht eindeutig, ob sie Interesse an Paul hat, jedoch küsst sie ihn als sie gemeinsam im See schwimmen gehen.

Jeff - Jeff ist Marcys Schwarm und ein ziemliches Großmaul. Nachdem Karen erkrankt, zieht er sich mehr und mehr von der Gruppe zurück, um sich nicht auch noch anzustecken, was ihm auch gelingt, indem er sich betrinkt und im Wald versteckt. Ihm ist der Tod seiner Freunde ziemlich egal und er freut sich nur darüber, dass er alles überlebt hat, wird aber fälschlicherweise von der Polizei umgelegt und mit den Anderen verbrannt.

Marcy - Die toughe Brünette ist zu Beginn des Krankheitsausbruchs gewillt sich und ihre Freunde zu retten, setzt sich für Karen ein, verliert aber im Verlauf mehr und mehr den Glauben und wartet nur noch auf ihr Ende. Sie wird von Justins bissigem Hund 'Dr. Mambo' getötet und von ihrem Freund Jeff im Stich gelassen. Marcy hat kein Problem mit Promiskuität, da sie kurz nach Jeffs Verschwinden mit Paul schläft.

Bert - Der captragende Draufgänger ist ein bisschen das verhaltensauffällige schwarze Schaf der Gruppe. Wenn er nicht pöbelt, klaut er Schokoriegel oder zündelt im Wald rum. Zwar versucht er sich für seine Freunde einzusetzen, weiß aber gar nicht genau, was er eigentlich tut und hetzt zuletzt auch noch eine Gruppe Rednecks auf sich, die ihn auch erwischen. Er hat den Stein ins Rollen gebracht, nachdem er Henry im Wald beinahe erschossen hätte.

Justin - Ein grasrauchender Skater, der mit seinem Hund 'Dr. Mambo' plötzlich bei der Gruppe auftaucht und sich zu ihnen gesellen will. Jedoch kehrt er danach nie wieder, weil er sich ebenfalls infiziert (vermutlich durch einen Angriff von Henry). Sein Hund wird den anderen Kids zum lästigen Anhängsel und ist für Marcys Tod verantwortlich.

Interpretationen/Theorien

'Cabin Fever' lässt tatsächlich wenig Spielraum für Interpretationen oder Theorien, da die Geschehnisse einen klaren Anfang haben und ein Ende finden. Wahrscheinlich sogar das Ende der gesamten Menschheit, wenn man einmal betrachtet, wie rasend schnell sich die Infektion ausbreitet.

Den einzigen Schluss, den man aus der Handlung ziehen könnte, wäre der, dass alle Figuren in diesem 'Mikrokosmos' mehr oder minder gegeneinander arbeiten, was im Falle einer Epidemie das Dämlichste ist, was man tun kann.

Film vs. Realität

Die Meisten werden vermutlich annehmen, dass solch ein Szenario recht unrealistisch erscheint, denke ich jedenfalls. Tatsächlich sind so einige Stellen völlig überzogen dargestellt. Ein Hund würde es wahrscheinlich nicht schaffen binnen weniger Sekunden eine erwachsene Frau so zu zerlegen, dass nur noch ein Fuß von ihr übrig bleibt.

Auch die Geschichte mit dem bissigen Jungen und den Rednecks kam mir ziemlich albern und überspitzt vor. Dass niemand den Kids helfen wollte und sie lieber direkt umnietet, erschien doch ein bisschen zu hart für die Realität. 

Aber nun zu der eigentlichen Thematik: Die fleischfressenden Bakterien. Ich würd ja gern sagen, dass das eine reine Erfindung wär, aber da muss ich euch leider enttäuschen. So eine Krankheit gibt es tatsächlich und sie ist beinahe so böse, wie im Film dargestellt.

Sie nennt sich 'Nekrotisierende Fasziitis' und verläuft in vielen Fällen tödlich. 
Es gibt zwei Typen dieser Erkrankung. Der zweite Typ, ausgelöst durch Steptokokken A, endet in 20-50% der Erkrankungen mit dem Tod, aber auf jeden Fall mit dem Absterben der betroffenen Partien. Erreicht die Krankheit den Rumpf, ist sie durchweg letal.

Jetzt müsst ihr euch allerdings keine Sorgen machen. Es ist sicherlich wahrscheinlicher an einer herkömmlichen Grippe zu sterben, als sich mit besagter Krankheit zu infizieren. Das Verhältnis von Neuerkrankungen liegt bei 0,4-1:100 000 Menschen. Zudem sind eher Menschen gefährdet, die ein ohnehin schwaches Immunsystem besitzen, Durchblutungsstörungen haben oder an Diabetes leiden. 

Und sogar die Symptome sind ähnlich wie im Film gezeigt. Lokale Schmerzen, Fieber, rote Verfärbungen der Haut, Blasenbildung bis zum Absterben von Hautzellen. Allein beim Schreiben dieser Merkmale läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken.

Natürlich ist die rasante Ausbildung der Infektion im Film sehr schnell dargestellt (wenige Stunden). In Wirklichkeit würde die Zeit, in der sich die Bakterien im Körper ausbreiten, etwa drei bis sieben Tage umfassen. 

Und auch die Art der Ansteckung, die die Jugendlichen durchleiden, ist nicht ganz korrekt getroffen. Um sich mit Nekrotisierender Fasziitis anzustecken, müssen die Bakterien in offene Wunden gelangen oder intramuskulär gespritzt werden. Im Film schienen sich die Menschen schon durch bloße Berührung, oral oder über Kontakt mit Wasser zu infizieren.

Damit wäre also auch einmal geklärt wie realistisch der Film ist.

Mein Fazit

Nachdem ich 'Cabin Fever' geschaut habe, kam mir nur ein einziger Gedanke: Bäh!
Aber das soll der Film ja auch in Einem auslösen.

Andererseits würde ich ihn nicht zu meinen Top 10 Lieblingshorrorfilmen zählen. Dafür ist er eindeutig zu trashig und zu klischeehaft, obwohl er nicht den Eindruck eines Low-Budget Films macht (was er laut meiner Recherche aber sogar ist).

Mir war viel zu viel Action im Film, was der Story die Atmosphäre genommen hat und sie auf ein niedrigeres Niveau gehoben hat. 
Dazu herrschte chronischer Informationsmangel. Man hat kaum bis gar nichts über die Figuren erfahren oder über die Krankheit. Es ist gut möglich, dass der Hintergrund der Infektion in einem der vielen Sequels oder Prequels beleuchtet wird, aber als Zuschauer erwarte ich, dass solch eine Info bereits im ersten Teil vorhanden ist, um für den gewissen 'Aha'-Moment zu sorgen. Ich für meinen Teil hätte den Film wesentlich glaubwürdiger und gruseliger eingestuft, wenn die Ursprünge der Krankheit gelüftet worden wären und man mehr mit den Figuren sympathisiert hätte. Denn der Cast trug nicht gerade dazu bei, dass man ihn mochte. Er war oberflächlich gehalten und manche Figuren hätte man glatt von Anfang an selbst abknallen wollen...

Mein Filmhighlight
Zu Beginn der Ereignisse, als die Jugendlichen im Wald ankommen, treffen Sie auf den Kassierer des Gemischtwarenladens, 'Old Man Cadwell'. Dieser führt in seinem Ladensortiment einige Kuriositäten, wie etwa Fuchsurin.
Als eines der Mädchen ihn fragt, wozu die Schrotflinte hinter ihm gut sei, antwortet er: 'Die ist für die 'N-Wort'.' Entsetzt über den scheinbaren Rassismus des alten Mannes, fahren sie weiter zu ihrer Ferienhütte.

In der letzten Szene, in der zwei Kinder Limonade mit dem Wasser aus dem See verkaufen, sieht man Cadwell, der vor einer Gruppe dunkelhäutiger Jugendlicher in den Laden verschwindet. Kurz bevor sie am Tresen ankommen, nimmt er die Schrotflinte von ihrem Platz an der Wand und... begrüßt die Drei freundlich mit Szene-Slang und sagt sinngemäß: 'Hier ist eure Waffe, meine N-Wort-Freunde!' (Mir ist es tatsächlich zuwieder das N-Wort auszuschreiben. Denkt es euch einfach.)

Meiner Meinung nach der coolste, alte Mann, den ich je in der Filmgeschichte gesehen habe!

Mein Flimfauxpas
Ehrlich, ich möchte niemanden anlügen. Ich habe dem Film eine gutgemeinte Chance gegeben, mich sogar darauf gefreut, weil ich die Thematik spannend fand. Leider war die Umsetzung, meiner Meinung nach, absolut daneben. Keine der Figuren ist mir so wirklich ans Herz gewachsen, die Actionszenen waren komplett over the top und ich wundere mich darüber, wie ich bei so vielen Facepalm-Augenblicken keine blauen Flecken im Gesicht bekommen habe.
Das schlimmste Filmfauxpas ist für mich eigentlich fast der gesamte Film.

Wenn ich aber eine Szene im Besonderen bewerten muss, dann wohl jene, als Paul an einem Staudamm steht und bemerkt, dass der See das Trinkwasserreservoir der Stadt darstellt und den völlig verrotteten Henry auf der Wasseroberfläche sieht und - blöd wie er ist - eine morsche Leiter runterklettert, die Sprossen brechen, er mit voller Wucht auf Henry drauffällt und jede Menge Wasser einatmet.


'Cabin Fever' erhält von mir daher 3 von 10 Punkten und dabei habe ich noch ein Auge zugedrückt. Der Film ist überhaupt nicht zu empfehlen. Ich kenne 'Hostel' nicht, aber hier hat Eli Roth definitiv kein Wunderwerk geschaffen.
Wer derben Horror-Splatter mag, kann sich den Streifen dennoch antun, wenn man ihn vor dem Hintergrund eines Trashfilms schaut und herzlich darüber lacht, statt ihn ernst zu nehmen.

Kommentare

  • Author Portrait

    Danke, Vincent, für diese beeindruckende Filmzusammenfassung. Und danke für die Warnung. Da ich Horror und Splatter nicht mag (geschweige denn die Combo aus beiden), ist es gut zu wissen, das ich diesen Film schon mal von meiner must-see-list streichen kann. ;)

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