Heute am ersten Dezember, kam der erste Schnee, solch eine Pünktlichkeit ich sonst selten seh.

Doch gerade heute am ersten Wintertag, die Welt einen weissen Flaum tragen mag.

Felder, Dächer und Wiesen, bedeckt von einer weissen Decke, jedes Tier sucht nun seine warme Ecke.

Schneekristalle funkeln im Sonnenlicht gar schön, Weihnachtsgefühle nun langsam entstehn.

Ein Rotkehlchen sitzt auf der Tannenspitze, betrachtet alles von hohem Sitze.

Amseln suchen unter den Büschen nach etwas zu fressen, scheinbar verloren und vergessen.

Der kalte Wind fährt mir in die Glieder und schon wieder fällt frischer Schnee hernieder.

Wird umhergewirbelt, peitscht mir wie Nadeln ins Gesicht, gemütlich ist es wahrlich nicht.

Der Bach kräuselt sich unter der kalten Gewalt, von Eis bedeckt ist er schon bald.

Ich gehe nach Hause, mit schnellem Schritte, im Herzen eine stille Bitte…

Möge der Winter nicht allzu hart werden, denn soviel Not gibt es doch schon auf Erden.

   

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Feenstaub

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