13


                                                                 MARIE

Den ganzen Tag über habe ich versucht zu verstehen, dass Alina diese Kräfte haben soll. Ich habe den Tag mit ihr und Rema verbracht und je näher ich Rema kennenlerne, desto mehr habe ich das Gefühl, dass ich ihr schon einmal begegnet bin. Doch ich muss es mir einfach einbilden, denn wo sollte ich Rema schon einmal begegnet sein? Also versuche ich dieses Gefühl beiseite zu schieben. Genauso wie die Gedanken an die Zukunft, die mich in diesem Moment plagen, indem ich meine Finger über Alina’s weiches Haar streiche und sie beim Schlafen beobachte. Ich habe sie vor einer halben Stunde ins Bett gebracht, da sie auf der Couch eingeschlafen ist. Und nun liege ich neben ihr und zerbreche mir den Kopf darüber, wie es weitergehen soll.

Minuten vergehen und danach Stunden, in denen ich einfach nur neben ihr liege und auf die Decke starre. Ich bin müde und meine Lider brennen, aber ich kann einfach nicht einschlafen. Jedes Mal, wenn ich meine Augen schließe, habe ich einmal mehr das Gefühl die Kontrolle zu verlieren, die ich schon lange nicht mehr habe.

Doch plötzlich höre ich laute Schritte und mit einem lauten Schlag die Tür, wie sie aufgerissen wird. Rema steht mit angsterfülltem Blick vor mir. Panik steigt in mir auf.

„Die Gefallenen. Sie haben euch gefunden. Ihr müsst hier weg. Schnell.“

Ohne einen weiteren Atemzug vergehen zu lassen, packe ich Alina und ziehe sie in meine Arme. Sie scheint noch immer nicht ganz wach zu sein und blickt verwirrt um sich. Ich versuche sie trotz meiner Angst zu beruhigen. Flüstere leise Worte. Sage immer wieder, dass es gut werden wird. Dann folge ich Rema, die mich zu dem Raum führt, indem sich die Feuerstelle befindet. Dort wartet Tobias bereits in voller Kampfmontur auf uns. Seine Stiefel. Die schwarze Hose und ein ebenfalls schwarzen Kurzarmshirt. Überall an seinem Körper sind Waffen. An seiner Wade ein Messer. In seinem Gürtel zwei Pistolen und ebenfalls ein langes Messer. An seinem Oberschenkel, mit einem Gurt befestigt noch eine Pistole. Als würde er sich mitten in ein gegnerisches Heer werfen.

„Rema, du musst sie hier sicher wegbringen.“

Seine tiefe Stimme lässt mich noch panischer werden.

„Ich kann sie nicht hier wegbringen. Nicht beide. Marie ist ein Mensch. Ich kann Menschen nicht nach Eden bringen.“

Rema’s Stimme wirkt panisch, so wie ich ebenfalls. Tobias hingegen wirkt wütend als ein leises „Scheiße“ über seine Lippen kommt.

„Sie sind gleich da Rema. Du musst sie irgendwie hier wegbringen. Sie werden sie erwischen und sie töten.“

„Ich weiß Tobias. Aber ich kann Marie nicht mitnehmen. Sie wird dabei sterben.“

„Dann nimm Alina. Ich versuche mit Marie hier lebend raus zu kommen.“

Ich blicke zwischen den beiden hin und her. Die Angst hat mich eindeutig mit ihren Klauen umschlungen, doch ich kann nicht Alina’s Leben wegen dem meinen riskieren. Ich weiß, was hier los ist.

„Rema, ich hoffe so sehr, dass ich dir vertrauen kann. Nimm Alina. Ihr darf nichts zustoßen und du musst dich um sie kümmern.“

Heiße Tränen bahnen sich den Weg über meine Wangen, die noch mehr werden, als sich Alina an meinen Hals klammert und mich anfleht, nicht zu gehen.

„Alina Schätzchen. Du musst tapfer sein. Für mich. Du musst mit Rema gehen. Vertraust du ihr?“

Alina zögert, doch dann nickt sie ebenfalls mit Tränen in den Augen. Der Anblick schmerzt. Doch ich könnte mir niemals verzeihen, sie nicht in Sicherheit gebracht zu haben. Also umarme ich sie und übergebe ihre kleine Hand danach an Rema, die mich mitfühlenden betrachtet.

„Versprich mir, dass ihr nichts passieren wird.“

„Ich schwöre es bei meinem Leben. Es tut mir so leid, aber es können nur jene mit reinem Gewissen und mit einer Gabe Eden betreten.“

Sie zieht mich in eine kurze Umarmung, bevor sie in Alina’s Augen blickt, die nach wie vor mit Tränen gefüllt sind. Mein Herz zerbricht bei dem Gedanken, dass ich sie gehen lassen muss. Mit einer Person, die ich nur wenige Stunden kenne und der ich dennoch vertraue. Dann geht alles so schnell. Ein Licht umhüllt die beiden und nach wenigen Sekunden sind sie verschwunden. Meine Augen sehen zwar dieses Bild, doch mein Kopf scheint es noch nicht verarbeitet zu haben, denn ich starre noch immer auf die Stelle an der sie gerade gestanden haben. Tränen laufen erneut über meine Wangen und Verzweiflung macht sich in mir breit. Ich kann kaum noch atmen.

Ein lautes Geräusch reißt mich wenige Sekunden später aus meiner Erstarrung. Mein Blick wandert zu Tobias, der dieses Geräusch ebenfalls gehört hat und sich schnell zur Tür bewegt. Langsam öffnet er sie und wirft einen Blick nach draußen.

„Sie haben das Schutzschild bald durchbrochen. Wir müssen hier weg.“

„Welches Schutzschild?“

„Um dieses Versteck liegt ein Schutzzauber. Er beschützt uns vor dem Bösen. Doch wenn jemand genug Kraft hat, kann er diesen Schutzschild durchbrechen.“

„Wieso sind sie hinter uns her?“

Ein lauter Knall durchbricht die Stille erneut und lässt den Boden unter unseren Füßen erbeben und etwas von dem Putz an den Wänden zu Boden rieseln. Tobias greift zu seiner Waffe, die an seinem Hüftgürtel angebracht ist. Doch anstatt sich selbst damit zu bewaffnen, hält er sie mir entgegen. Ich will sie nicht nehmen und schüttle meinen Kopf. Doch er ergreift mit seinen Fingern mein Handgelenk und zwingt mich dazu, die Waffe in meine Hand zu nehmen.

„Ich kann nicht auch noch auf dich aufpassen. Wir müssen hier zusammen rauskommen. Hier entsicherst du sie.“

Er zeigt mir, wie ich die Waffe richtig halte, während meine Hände zittern, als würde sie zu schwer sein, um sie zu halten. Dann zeigt er auf den Hebel, mit dem ich diese Waffe angeblich entsichere. Ich versuche es mir wirklich einzuprägen, doch die Panik kann ich nicht unterdrücken.

„Wir werden das hier schon schaffen. Du musst nur abdrücken und auf den Rückstoß aufpassen. Wir töten nur so viele wie nötig. Nur damit wir verschwinden können.“

„Ich will niemanden töten.“

Seine Miene wirkt das erste Mal seit langem mitfühlend und für einen Augenblick schafft er es, mir die Angst zu nehmen.

„Marie, wir schaffen das hier sonst nicht. Die meisten von ihnen sind sowieso bereits tot. Sie sind nur Marionetten eines Geistesgestörten. Du musst mir jetzt dabei helfen uns hier heil raus zu bekommen.“

Erwartungsvoll blickt er in meine Augen, bevor ich mit einem Nicken darauf reagiere. Er scheint vorerst zufrieden zu sein, dann greift er nach der Waffe an seinem Gürtel. Ein erneuter lauter Knall lässt mich zusammenzucken.

„Wir nehmen die Vordertür. Sie sind hier nur zu siebt.“

Ein entsetztes „Sieben gegen einen“ kommt über meine Lippen. Wir haben keine Chance. Nie im Leben komme ich hier mit einem noch intaktem Herzschlag raus. Ich werde in dem Moment sterben, indem Tobias und ich durch diese Türe gehen.

„Am Hintereingang sind es zehn und wir sind zwei gegen sieben.“

Er schafft es mir sogar noch zuzuzwinkern. Als würde er nur darauf gewartet haben sich den Leuten da draußen zu stellen.

„Wer sind die?“

„Gefallene. Ich erkläre es dir, wenn wir überleben.“

Dann öffnet er die Tür und tritt nach draußen. Zuerst kann ich nichts erkennen, doch dann nähern sich uns große Gestalten aus der Dunkelheit.

Alles läuft an mir vorbei, als würde ich einfach nur als Zuschauer eine Vorstellung verfolgen. Tobias greift nach seinen Waffen und von irgendwo her höre ich, wie eine Stimme ein lautes „Wir brauchen ihn lebend“ über die Lippen bringt. Dann nähern sich weitere Männer. Insgesamt kann jetzt fünf kräftig gebaute Männer erkennen, die uns langsam aber sicher umzingeln. Sie alle sind in Kampfstellung. Ich hingegen lasse meine Arme hängen und nur halbherzig klammere ich mich an den Griff der Waffe. Ich will nicht abdrücken, aber schön langsam bekomme ich das Gefühl, dass ich es tun muss, wenn ich überleben will. Ich befinde mich dicht hinter Tobias, der jetzt ebenfalls in Angriffsstellung geht und mir einen kurzen Blick zuwirft. Ein Blick, der mir sagen soll, dass es jetzt kein zurück mehr gibt. Ich drehe mich mit dem Rücken zu Tobias und blicke mich um. Panik kriecht in meiner Wirbelsäule nach oben und setzt sich in meinem Kopf fest, als ich in ein paar leuchtend blaue Augen blicke. Ein Mann von der Größe eines Bären kommt langsam auf mich zu. Sein Blick wirkt leer und dennoch ist darin etwas Feindseliges zu erkennen. Etwas Dunkles, dass mich ohne nachzudenken die Waffe auf ihn richten lässt. Meine Hände zittern und ich kann kaum noch richtig atmen. Die Waffe fühlt sich so schwer an und die Last, die auf meinen Schultern zu lasten scheint noch schwerer. Was mache ich hier? Will ich wirklich jemanden töten? Er kommt noch einen Schritt auf mich zu und plötzlich höre ich hinter mir, wie Knochen auf Knochen treffen. Haut auf Haut. Blut auf Blut. Kraft auf Kraft. Ich höre dumpfe Schläge. Schmerzhaftes Stöhnen. Ich will mich umdrehen und nach Tobias sehen, doch da spüre ich schon die Schmerzen, die an meiner Schulter durch einen festen Griff verursacht werden. Mit einer Geschwindigkeit, die meine Augen nicht verfolgen können, werde ich zurückgerissen. Mit meinem Rücken komme ich auf der Erde auf, die sich anfühlt wie Beton und mich für einige Sekunden nicht atmen lässt. Die Waffe halte ich aber noch immer fest mit meinen Fingern umklammert. Doch es nützt nichts, denn dieser Berg von Mann, kommt mit schnellen Schritten auf mich zu. Reißt die Waffe aus meiner Umklammerung und wirft sich irgendwo hinter mich. Dann packt er mein Shirt und zieht mich nach oben, sodass ich ihm direkt in die Augen blicke und meine Füße über dem Boden schweben. Ich will mich wehren, doch seine Hände sind zehnmal so stark wie meine. Doch je länger er seine Finger um meine Kehle schließt und mir damit die Luft zum Atmen nimmt, desto mehr will ich kämpfen. Ich bin verzweifelt und doch versuche ich etwas, dass irgendwo in meinem Hirn verankert zu sein scheint. Ich hole mit meinem Fuß aus und trete ihm mit voller Kraft in seine Weichteile. Zuerst glaube ich nicht, dass er meinen Schlag nicht gespürt hat, denn er reagiert erst einen Augenblick später, als er vollkommen perplex die Augen weit aufreißt. Dann beginnt er laut zu fluchen und sinkt zu Boden. Seine Finger geben mich frei und schwer keuchend und nach Luft schnappend, versuche ich die Waffe ausfindig zu machen. Mein Blick schweift um mich und bevor ich noch panischer werde, erblicke ich den schwarzen metallischen Griff, der mein Leben retten könnte. Mit schnellen Schritten bewege ich mich auf die Waffe zu. Dass Gefühl, als ich kurz davor bin, sie zu erreichen, lässt mich euphorisch werden. Ich werfe mich auf die Knie und will danach greifen. Meine Finger fühlen bereits das kalte Metall, bevor sie den Schmerz fühlen, der von schweren Stiefeln ausgelöst wird. Meine Finger sind eingeklemmt zwischen dem Griff der Pistole und den schweren Stiefeln, dessen Besitzerin mich gerade lächelnd betrachtet. Die Genugtuung ist ihr ins Gesicht geschrieben. S

Sie gibt ein schnalzendes Geräusch von sich und schüttelt ihren Kopf.

„Nein mein Liebes. Du weißt doch gar nicht, wie du damit umgehen sollst.“

Ich erinnere mich an diese Augen und kann meinen Hass und die Eifersucht nicht verbergen als ein geflüstertes „Savannah“ über meine Lippen kommt.

„Schön, dass du dich an mich erinnerst. Leider bist du so unwichtig, dass ich deinen beschissenen Namen vergessen habe.“

Ein kaltes Lächeln legt sich auf ihre Züge und lässt mich noch wütender werden. Ich will mich befreien. Doch der Druck ihrer Stiefel auf meine Finger ist zu groß. Schon alleine, dass ich zu ihr aufblicken muss und vor ihren Füßen knie, lässt mich noch mehr durchdrehen. Am liebsten würde ich ihr höchstpersönlich ihre Augen auskratzen. Doch dazu komme ich wohl nicht, als dieser Bär von Mann neben ihr erscheint, dessen Eier ich gerade eigenständig einen Sachschaden verpasst habe. Er zieht ein Messer aus seinem Gürtel und beugt sich lächelnd über mich. Seine Miene wirkt belustigt über meine Schwäche. Ich versuche noch immer gegen Savannah’s Stiefel anzukämpfen und mich zu befreien, doch ihr Stiefel bewegt sich keinen Millimeter. Dann bewegt sie doch ihren Stiefel, jedoch nur um sich das Messer dieses Typen zu schnappen und mich an meiner Kehle zu Boden zu drücken. Ihr Gesicht ist so dicht vor meinem, dass ich ihren Atem auf meinem Gesicht spüren kann.

„Diese Schlampe nehme ich mir höchstpersönlich vor. Ich habe noch eine Rechnung mit ihr offen.“

Sie zieht mich an meinem Shirt nach oben, was bei ihr wirkt, als müsse sie dafür nur einen kleinen Teil ihrer Kraft aufwenden. Ich verstehe wirklich nicht, was Tobias an ihr gefunden hat. Ja gut. Sie sieht wirklich umwerfend aus, in ihrem schwarzen Rollkragenshirt und den engen Lederhosen, mit ihren schwarzen Stiefeln. Ihre langen Haare sind zu einem Zopf gebunden und die blauen Augen kombiniert mit ihren exotischen Gesichtszügen würden wohl jeden Mann zum Dahinschmelzen bringen. Doch, wenn man nur ihren Charakter überlässt, ist sie einfach nur zum Kotzen.

Mit einer schnellen Bewegung dreht sie mich so, dass ich einen freien Blick auf Tobias habe, der gerade den wohl letzten Angreifer zu Boden wirft und ihm ein Messer in die Brust rammt. Schnell schließe ich meine Augen und versuche damit, die Wahrheit zu verdrängen. Er hat gerade jemanden getötet und auch wenn es jemand war, der unser Leben bedroht, so ist es dennoch befremdlich so etwas zu sehen.

Doch als Savannah etwas Kaltes gegen meine Kehle drückt, öffne ich meine Augen wieder. Tobias zieht gerade das Messer aus der Brust des jetzt toten Angreifers. Dann höre ich Savannah’s kalte Stimme in meinem Ohr.

„Liebster. Willst du nicht zusehen, wie ich der kleinen Schlampe das Leben aus ihrer Kehle schneide?“

Die Feindseligkeit und Freude in ihrer Stimme ist nicht zu überhören. Tobias dreht sich zu und uns wirkt im ersten Moment geschockt, bevor er eine gleichgültige Miene aufsetzt und sich Savannah widmet.

„Glaubst du wirklich, ich gebe einen Scheiß auf ihr Leben? Du bist noch naiver als ich gedacht habe.“

Ein kaltes Lächeln legt sich auf seine Züge und lässt mich erschaudern. Er ist Böse. Denn wie sonst, sollte er so etwas, so ernst über seine Lippen bringen? Ungläubigkeit vermischt sich mit Enttäuschung und schon kullern die ersten Tränen über meine Wangen. Mit einem Ruck werde ich plötzlich von ihren Händen zu Boden geworfen und falle auf meine Knie. Mit meinen Händen fange ich den Sturz irgendwie ab. Dann höre ich ihre schrille, aufgebrachte Stimme.

„Du verdammtes Arschloch. Ich hätte dich schon viel früher töten sollen.“

Sie läuft auf ihn zu und in einer irrsinnigen Geschwindigkeit beginnen sie sich zu bekämpfen. Teilen Schläge aus. Stecken Schläge ein. Ich hingegen beginne zu realisieren, dass dieser Mistkerl noch immer hinter mir steht. Dann höre ich schon seine dunkle Stimme.

„Wir zwei haben auch noch eine Rechnung offen und die wirst du bezahlen du Miststück.“

Ich weiß nicht wie ich es gemacht habe. Weiß nicht, wie die Waffe in meiner Hand gelandet ist. Doch ich drehe mich so schnell um, wie ich nur kann und ohne zu zögern, drücke ich auf den Abzug. Ein lauter Knall ertönt und die Muskeln an meiner Hand haben zu tun, dass sie den Rückschlag abfangen können. Dann blicke ich in seine Augen, die vollkommen panisch wirken. Seine Hände wandern zu seiner Brust und legen sich auf die Stelle, an der bereits rote Flüssigkeit austritt und sein graues Shirt damit tränkt. Ich hingegen erstarre. Mein Blick wandert zur Waffe, die ich noch immer umklammert auf ihn gerichtet halte, dann wieder zu seinen Augen, die mich jetzt voller Unglauben betrachten. Keine Sekunde später sinkt er auf die Knie und kippt zur Seite. Mit zitternden Händen löse ich meine Finger von der Pistole und lasse sie auf die Erde fallen. Ich weiß nicht, wie lange ich dort sitze und die größer werdende Blutlache beobachte, doch irgendwann packen mich starke Arme und ziehen mich hoch. Dann höre ich eine tiefe Stimme, die in mein Ohr flüstert, dass es das Richtige war und der erste einem immer in Erinnerung bleiben wird, ob man nun will oder nicht. Doch ich verstehe es noch nicht. Ich fühle nur die Umarmung von Tobias, der mich mit seinen Händen fest gegen seine harte Brust drückt und in mein Ohr flüstert. Und dann fühlt es sich so an, als würden wir den Boden unter den Füßen verlieren. Doch ich bin taub. Erstarrt. Leer.

Ich habe gerade ein Leben genommen.

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