13

Verschlafen blickte Draco in die Tasse Kaffee auf dem Tisch vor sich. Nicht zum ersten Mal fragte er sich, warum er sich immer dann so müde und erschöpft fühlte, wenn Wochenende war und er ausschlafen konnte. Er war wie immer früh aufgewacht und hatte sich als einer der ersten zum Frühstück in die Große Halle geschleppt, aber im Gegensatz zu jedem Morgen unter der Woche fühlte er sich wie gerädert. Er nahm einen ersten Schluck des heißen, schwarzen Getränks, um die Müdigkeit zu vertreiben.

Träge wanderte sein Blick über die Haustische und blieb schließlich am anderen Ende der Halle hängen, dort, wo Hermine Granger ebenfalls alleine am Tisch saß. Er erinnerte sich nur zu gut an ihr letztes Gespräch, an die Wirkung, die ihre Worte hinterlassen hatten. Sollte er diesem merkwürdigen Gefühl nachgehen, es darauf ankommen lassen, sich von seinem Bauchgefühl leiten lassen? Sein Plan, sie zu Rachesex zu animieren, hatte nicht gefruchtet, doch darauf hatte er auch nie spekuliert. Er hatte lediglich einen Aufhänger gesucht, um wiederholt ein Gespräch mit ihr anfangen zu können, damit er irgendetwas hatte, mit dem er ihr näher kommen könnte. Vielleicht sollte er einfach tun, was sein Bauch ihm riet, vielleicht würde sein authentisches Interesse an ihr zu ihr durchdringen? Zumindest war das im Moment seine beste Chance, die Wette zu gewinnen. Mit einem letzten Blick durch die Halle – von seinen Freunden war noch keiner anwesend und bis auf Hermine war der Gryffindortisch dankbarerweise vollständig leer – stand er auf, griff nach seiner Tasse, und schlenderte zu Hermine hinüber, als sei es das normalste der Welt.

Hermine sah ihn schon von Weitem Kommen und stöhnte innerlich. Womit hatte sie es verdient, dass ihr Morgen ausgerechnet mit einem Gespräch mit Malfoy anfangen musste? Insbesondere jetzt, da sie ihre eigenen Worte betrogen hatte und einsehen musste, dass Ron vielleicht doch nicht die große, wahre Liebe war, von der sie gesprochen hatte. Sie konnte nur hoffen, dass Theo den Mund gehalten hatte, sonst wäre sie gewiss nicht vor Malfoys Häme und Spott sicher.

„Morgen, Granger", sagte Draco lässig, während er sich neben ihr auf die Bank sinken ließ. Misstrauisch blickte sie ihn an: „Was willst du hier?"

„Freundlich wie immer", kommentierte er trocken: „Mir war langweilig und da du auch nur alleine rumsitzt, dachte ich mir, leiste ich dir Gesellschaft."

„Hast du irgendwann in den letzten Wochen was Falsches gegessen?", erkundigte Hermine sich sarkastisch: „Anders kann ich mir nämlich nicht erklären, warum du ständig an meinen Haken klebst."

„Ich dachte, ich hätte mich klar ausgedrückt?", gab er zurück: „Du hast mein Interesse geweckt. Ich mag leidenschaftliche Frauen. Und ich bin inzwischen mehr denn je davon überzeugt, dass wir eine Menge Spaß gemeinsam haben könnten."

Entsetzt bemerkte Hermine, wie Draco mit dem Zeigefinger seiner rechten Hand sanft, aber verlangend über den Rücken ihrer Hand streichelt. Als stünde sie neben sich, wanderte ihr Blick wieder hoch – direkt zu seinen grauen Augen, die sie mit einem merkwürdigen Leuchten ansahen. Rasch schaute sie zur Seite. Sie kannte diesen Blick. So hatte er sie angesehen, nachdem er sie geküsst hatte. Krampfhaft klammerte sie sich an ihre Schale mit Milchkaffee und entzog ihm ihre Hand. Es gefiel ihr nicht, wie sich ihr Magen als Reaktion auf die Berührung aufführte. Und die Hitze, die sie deutlich auf ihren Wangen spürte, gefiel ihr noch weniger.

„Mach dich nicht lächerlich, Malfoy!", flüsterte sie, doch selbst in ihren eigenen Ohren wirkte ihre Stimme weit weniger bestimmt und stark, als ihr lieb gewesen wäre. Zu ihrer Überraschung lachte er sie nicht aus. Nein, er schaute sie nur weiter mit diesem Blick an, der ihr das Gefühl gab, nackt vor ihm zu stehen. Wie hypnotisiert starrte sie zurück und so entging ihr auch nicht, wie sein Blick für den Bruchteil einer Sekunde auf ihre Lippen fiel. Die Erinnerung, dass er schon zwei Mal nicht davor zurückgeschreckt hatte, ihr einfach so einen Kuss aufzuzwingen, riss sie endlich aus ihrem paralysierten Zustand. So schnell sie konnte, brachte sie einen deutlichen Abstand zwischen ihn und sich.

„Du kannst es nicht leugnen!", sagte er rau: „Da ist etwas zwischen uns. Ich sehe doch, wie du rot wirst, wenn ich dich anschaue. Warum …", er stockte kurz und als er fortfuhr, war seine Stimme noch eine Spur dunkler als zuvor: „Was ist so schlimm daran zu sehen, was passiert?"

Hermines Herz raste. Sein Blick, der raue, dunkle Ton seiner Stimme, all das warf sie völlig aus dem Konzept. Sie holte tief Luft und erwiderte dann mit dem Rest ihrer Selbstbeherrschung: „Ich habe es dir erklärt. Ich kenne dich nicht. Oder vielleicht auch zu gut. Ich werde mich niemals auf jemanden einlassen, den ich so wenig kenne, insbesondere wenn das Bisschen, das ich kenne, negativ ist."

„Dann gib mir eine Chance", flüsterte er: „Lern mich kennen. Glaub mir, Granger, ich bin nicht nur der Scheißkerl, den du kennst. Kein Mensch ist so flach. Selbst ich nicht."

Skeptisch betrachtete Hermine ihn. Ihr gefiel nicht, dass er ihre eigenen Worte gegen sie verwendete. Was wollte er damit erreichen? Er konnte doch nicht ernsthaft daran interessiert sein, sie näher kennen zu lernen? Oder sich ihr gegenüber zu öffnen? Was war sein Motiv? Wo war der Haken?

„Du denkst schon wieder zu viel", beklagte Draco sich: „Aber gut, das ist wohl ein Zug an dir, den du nicht abstellen kannst. Ich werde gegen elf Uhr einen Spaziergang um den See machen."

Mit diesen Worten stand er auf, nahm seinen inzwischen kalten Kaffee und wandte sich zum Gehen: „Mach mit der Information, was du willst. Ich habe meine Karten offen hingelegt. Zeig mir, dass an dem immer so gelobten Mut von euch Löwen was dran ist, und tu es mir gleich."

Sprachlos blickte Hermine dem blonden Slytherin nach. Sie war der festen Überzeugung gewesen, dass Malfoy sie nur ärgern wollte, dass er irgendetwas ausheckte, was für sie nicht gut ausgehen konnte. Mit ihm zu schlafen wäre das dümmste, was sie anstellen konnte, dessen war sie sich nur zu bewusst. Dass er nicht locker ließ, dass er ihr sogar zugestand, dass sie keinen guten Eindruck von ihm hatte gewinnen können, verwirrte sie in diesem Lichte zutiefst. Würde er für irgendeinen dummen Streich so weit gehen? Er hatte sie sogar mehr oder weniger direkt auf einen Spaziergang eingeladen. Damit sie ihn besser kennen lernen konnte.

Erleichtert bemerkte sie, dass Harry und Ron inzwischen die Große Halle betreten hatten und auf sie zusteuerten. Sie konnte jede Ablenkung gebrauchen, die sie kriegen konnte. Der Gedanke, alleine mit Malfoy spazieren zu gehen, war so absurd, dass sie am besten einfach nicht mehr darüber nachdachte.

oOoOoOo

"Draco, hast du Lust, heute Vormittag mit mir zusammen die Hausaufgaben für Alte Runen zu machen?"

Die Stimme von Pansy klang locker, doch Draco konnte an der Art, wie sie ihre Feder zwischen ihren Fingern hin und her rollte, und dem unsicheren Blick, den sie ihm zuwarf, deutlich ablesen, dass sie äußerst angespannt war. Er hatte sie beim Frühstück nicht gesehen, da er schnell wieder in den Gemeinschaftsraum zurück gekehrt war, um sich mit Hilfe eines guten Buches auf andere Gedanken zu bringen. Dass sie ihn jetzt bepackt mit Büchern, Pergament und ihrer Feder aus der Lektüre riss, störte ihn. Ebenso wenig gefiel ihm die Tatsache, dass er wohl wirklich davon ausgehen musste, dass Pansy ernsthaft in ihn verliebt war. Das war komplizierter, als ihm lieb war.

"Tut mir leid, ich will das gute Wetter heute für einen Spaziergang um den See nutzen. Vielleicht heute Nachmittag?", erwiderte er ausweichend. Früher oder später musste er sich mit ihren Gefühlen auseinander setzen, aber jetzt gerade war Hermine Granger einfach viel spannender. Er hatte keine Zeit, sich um anderes zu kümmern. Und Pansy war ein starkes Mädchen. Sie würde das schon verkraften.

"Oh, das klingt auch gut", kam es merklich verunsichert von ihr: "Willst du Gesellschaft?"

Am liebsten hätte Draco sich selbst geschlagen. Er mochte Pansy. Es war für ihn immer ein Spiel gewesen, sie in sein Bett zu bekommen, und er hatte immer gedacht, dass sie ihre Abweisungen tatsächlich ernst meinte, dass sie in ihm wirklich nur den guten Freund sah. Dass dann ausgerechnet der Versuch, den er vor sich selbst als letzten bestimmt hatte, doch erfolgreich sein würde, hatte ihn mehr als überrascht, aber gleichzeitig auch triumphieren lassen. Es gab eben doch kein Mädchen, das ihm dauerhaft widerstehen konnte, selbst eine Pansy Parkinson konnte das nicht. Wenn er auch nur geahnt hätte, dass ihre Gefühle deutlich tiefer gingen, hätte er das vermutlich doch sein lassen. Es tat gut, einen weiblichen Freund zu haben. Er wollte sie nicht verlieren, aber so wie es aussah, hatte er das bereits vermasselt.

Er seufzte tief: "Sorry, Pansy, ehrlich. Aber ... heute nicht, okay?"

Sie warf ihm ein breites Grinsen zu und erwiderte: "Dann nicht, mir wär's eh zu kalt. Wollte nur nicht, dass du dich einsam fühlst. Ich geh dann mal lernen!"

Frustriert blickte er ihr nach. Sie hatte zu fröhlich geklungen und war zu schnell aus dem Gemeinschaftsraum geflohen, als dass er ihr diese lockere Antwort abgekauft hatte. Er fluchte leise.

"Na, hast du auch endlich verstanden, was du angerichtet hast?"

Genervt blickte Draco zu Theo, der gerade aus dem Gang zu den Schlafsälen gekommen war. Er wusste, dass seine beiden besten Freunde es ihm übel nahmen, wie er Pansy behandelt hatte, aber es war ja schließlich nicht seine Schuld, dass sie ihre Gefühle immer so geschickt verborgen hatte.

"Lass gut sein, Theo, ja?", fuhr er ihn harsch an. Dieser hob nur abwehrend die Hände, blieb jedoch stumm und ließ sich neben ihn ins Sofa sinken. Mürrisch ließ Draco seinen Blick durch den Raum wandern, bis er an der magischen Uhr hängen blieb.

"Shit."

oOoOoOo

Zum wiederholten Male fragte Hermine sich, was sie hier eigentlich tat. Eingepackt in ihren Lieblingsmantel stapfte sie die Ländereien von Hogwarts hinunter zum See, die Haare in einen festen Zopf geflochten, damit der Wind sie ihr nicht ständig ins Gesicht blies, und schimpfte mit sich.

"Er wird sowieso nicht mehr da sein, elf Uhr ist längst um!", sagte sie zu sich, während sie den Weg einschlug, der zum Pfad rund um den See führte.

"Wer ist nicht mehr da?"

Entsetzt blieb Hermine stehen. An der Stelle, wo sich die Wege kreuzten, stand tatsächlich Draco Malfoy, die Hände tief in den Taschen seines Mantels vergraben, und blickte sie finster an.

"Warum bist du immer noch hier? Es ist doch fast zwölf Uhr?", fragte sie ihn ungläubig.

Er schnaubte und sein Blick wurde noch düsterer: "Wir waren verabredet. Die Frage ist wohl eher, warum du so spät bist. Macht man das so als Gryffindor? Oder ist das irgendeine Frauenmasche?"

"Kein normaler Mensch wartet fast eine Stunde in dieser Kälte auf eine Verabredung!", fuhr Hermine ihn an: "Und außerdem habe ich nie gesagt, dass ich komme!"

"Aber jetzt bist du da!", gab Draco ebenso aufgebracht zurück: "Wenn du eh vorhattest zu kommen, hättest du auch pünktlich sein können."

Hermine holte tief Luft, um zu einer heftigen Antwort anzusetzen, doch dann hielt sie inne. Wenn sie genauer darüber nachdachte, war es schon beinahe süß, dass er tatsächlich fast eine Stunde hier auf sie gewartet hatte. Unerwartet, aber süß. Vielleicht sollte sie zumindest dieses Mal eine Ausnahme machen, und sich ihm gegenüber freundlich verhalten.

"Na schön", sagte sie schließlich: "Du hast Recht, das war nicht richtig von mir. Tut mir leid. Gehen wir trotzdem noch spazieren?"

Hermine war sich sicher, so etwas wie Überraschung auf seinem Gesicht aufblitzen zu sehen, doch auch er schien sich zusammen zu reißen, denn in einem ruhigeren Tonfall antwortete er: "Deswegen bin ich hier. Also los."

Grinsend schloss Hermine zu ihm auf. Sie hatte beschlossen, nicht weiter darüber nachzudenken, wie merkwürdig diese Situation war, sondern einfach darüber zu lachen, dass so etwas Absurdes passierte, und es zu genießen. Vielleicht, meinte eine kleine Stimme in ihrem Kopf, vielleicht ließ sich ja doch noch Frieden zwischen den Häusern schließen. Wenn schon Theodore und Blaise sich anständig verhalten können, vielleicht kann Malfoy das ja auch.

Einige Minuten gingen sie schweigend nebeneinander her, dann hörte Hermine ein Schnauben und Draco meinte trocken: "Der Sinn dieser ganzen Aktion hier ist, dass du mich besser kennen lernst. Willst du also nicht langsam mal mit Fragen anfangen?"

Beinahe wäre Hermine wieder genervt gewesen von seinem arroganten Tonfall - immerhin war er derjenige, der näher an sie herankommen wollte - doch sie beschloss, auch darüber hinweg zusehen, und griff nach dem ersten Thema, das ihr in den Sinn kam: "Liest du?"

"Ehrlich, Granger?", meinte Draco mit erhobener Augenbraue: "Ich biete dir die Möglichkeit, mich alles zu fragen, und das interessiert dich?"

Hermine errötete leicht, doch sie ließ sich nicht von ihrer Frage abbringen. Störrisch entgegnete sie: "Bücher sind ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich würde sogar sagen, dass kaum etwas meinen Charakter so stark geformt hat wie Bücher. Also interessiere ich mich dafür, ob und was andere lesen. Das ist nämlich sehr aufschlussreich in der Hinsicht."

Er schaute noch immer amüsiert, doch seine Antwort war ernst: "Ich lese tatsächlich. Man mag es mir nicht glauben, aber zu Hause ist mein Zimmer beinahe zugestellt mit Büchern."

"Das ist in der Tat schwierig sich vorzustellen, aber ich will es dir glauben!", erwiderte Hermine grinsend: "Und was liest du so?"

"Hauptsächlich alte Reiseberichte", erklärte Draco. Er blieb stehen, als sie eine kleine Öffnung im Gebüsch zum See hin erreichten, und trat ans Wasser. Mit einem abwesenden Ausdruck blickte er auf die Weite des Sees hinaus, ehe er sich wieder zu Hermine umdrehte und genauer ausführte: "Reiseberichte waren früher eine eigene Gattung. Und Zauberer hatten wirklich die spannendsten Sachen von ihren Reisen zu berichten. Es gibt in England nicht dieselbe Vielfalt an magischen Geschöpfen wie anderswo, entsprechend waren solche Bücher früher die einzige Möglichkeit, von Vampiren und so zu erfahren."

"Oh, du interessierst dich für Vampire?", hakte Hermine überrascht nach. Sie hätte nicht erwartet, dass Magier sich tatsächlich für magische Geschöpfe interessierten - immerhin gehörten sie in ihrer Vorstellung ja zu deren Alltag. Und insbesondere Draco Malfoy wirkte nicht so, als habe er viel Verständnis für magische Kreaturen.

"Ja, zum Beispiel. Es gibt sie hier in England kaum. Und einige der alten Bücher sind wirklich großartig geschrieben."

"Ich kann das total verstehen", stimmte Hermine nickend zu: "Muggel mögen Vampire auch. Natürlich wissen sie nicht, dass es die wirklich gibt, und manche Vorstellungen sind vielleicht ein bisschen arg romantisch. Aber seit Dracula ist der Vampir eine beliebte Figur."

Draco setzte den Weg fort und Hermine folgte ihm.

"Von Dracula habe ich auch schon einmal gehört", sinnierte Draco gedankenverloren: "Gilt er nicht als der erste Vampir in den Legenden der Muggel?"

"Ja, so ungefähr", erwiderte Hermine: "Er ist der düstere Adlige aus einem osteuropäischen Land, der nach London gekommen ist, um mit seinen Bräuten Nachkommen zu zeugen. Das Buch von Bram Stoker ist ziemlich gut geschrieben. Man liest quasi die Tagebücher und Briefe der verschiedenen Hauptfiguren. Ich glaube, ich habe selten ein literarisch so schönes Buch gelesen."

"Ich halte nicht viel von Muggelliteratur", gab Draco zu: "Gerade bei dem Thema. Was wissen sie schon?"

"Gar nichts, das stimmt", sagte Hermine: "Aber darum geht es da auch nicht. Es ist ein romantischer Roman, düster und aufregend zugleich. Und ehrlich gesagt kommt das, was beschrieben wird, den echten Vampiren durchaus nahe."

Zu ihrer Überraschung nickte Draco nur schweigend, anstatt weiter auf der Unterlegenheit der Muggel herum zu hacken. Stumm schritten sie nebeneinander den Pfad entlang, immer weiter weg vom Schloss, bis sie schließlich nur noch die Geräusche der Natur hören konnten.

Plötzlich wurde Hermine sich übermäßig bewusst, dass sie vollkommen alleine mit Draco war. Ein nervöses Flattern bemächtigte sich ihres Magens - ob es so eine gute Idee gewesen war, alleine mit ausgerechnet diesem Slytherin in die Natur hinauszugehen? Die Unruhe, die von ihr Besitz ergriffen hatte, war ein deutliches Warnzeichen ihres Körpers, dass sie sich vor ihm in Acht nehmen sollte. Als Draco schließlich unter einem jahrhundertealten Baum stehen blieb, machte ihr Herz einen Satz und begann zu rasen.

"So, Granger, was machen wir beide nun so alleine hier draußen?"

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