18. Im Beach-Club

Schon allein der Gedanke, mit Alex intim zu werden, ließ sein Blut in tiefere Regionen schießen. Das fand er doch sehr erstaunlich, dass er dem Sex inzwischen so viel abgewinnen konnte und es keine lästige Pflicht mehr war. Mit ihr war es so natürlich und ungezwungen, so dass er überhaupt keine Schwierigkeiten hatte, in Erregung zu kommen.
Im Zentrum war das ja immer sein Problem gewesen. So benutzt zu werden hatte ihn jedes Mal gehemmt. Zum Glück hatte sich Alex davon nicht abschrecken lassen und es auch nicht bereut. Er hoffte, dass sie in der Hinsicht mit ihm zufrieden war.
Kaum hatte sich die Tür zu dem Separee geschlossen, drängte sie ihn wild küssend an die Wand. Ihre Hände strichen über seine Brust, seinen Bauch und kurz über seinen Schritt.
Valentin war schon mehr als bereit, streichelte ebenfalls über ihren Oberkörper und knetete leicht ihre festen Brüste. Das Bikinioberteil war schnell hochgeschoben und er begann sie dort mit den Lippen und der Zunge zu liebkosen.
Alex legte seufzend den Kopf in den Nacken.
Dann wand sie sich auf einmal in seiner Umarmung herum und lehnte sich mit dem Rücken an ihn. Valentin spürte, wie sie ihren süßen Po an seine Beule presste und entfachte seine Lust damit erst so richtig. Sie führte seine Hand ungeduldig zwischen ihre geöffneten Schenkel, wo seine Finger ihre feuchten Schamlippen unter der Bikinihose fanden. Seine Berührung ließ sie aufstöhnen und als er einen Finger hineinschob, zuckte sie vor Erregung und bog ihm ihr Becken entgegen.
„Oh ja, fick mich!“, bettelte sie, zog dabei ihr Höschen bis zu den Knien hinunter und stütze sich mit beiden Armen auf dem Loungebett ab.
Alex konnte es jetzt einfach nicht mehr erwarten, bis er sie endlich nehmen würde.
Valentin war erst unsicher, ob sie das wirklich so wollte, aber ihr Hinterteil rieb an seiner prallen Männlichkeit und sie forderte in nochmals dazu auf. Also schob er sich langsam, bis zu seiner vollen Länge in ihren heißen Schoß hinein und begann verhalten zuzustoßen.
„Oh, das ist gut“, keuchte sie.
Mit jedem tiefen Stoß entlockte er ihr häufigere Lustlaute und ihr Winden an seinen Lenden, machte ihn noch gieriger. Valentin klammerte sich an ihre Hüften und erhöhte sein Tempo.
„Tob dich aus, Babe“, stöhnte Alex und stellte sich noch breitbeiniger hin.
Sein Becken klatschte immer wieder an ihr Gesäß, die Lust durchzuckte ihn, wenn er sich so heftig in sie stieß und er überließ sich im Moment vollkommen seiner Begierde. Seine Herrin schien den rücksichtslosen Akt sehr zu genießen, denn ihr entfuhren immer wieder leise Schreie und heftiges Stöhnen.
Der Anblick ihrer bebenden Pobacken brachte Valentin fast zum Gipfel und er musste kurze Zeit innehalten. Keuchend sank er mit seinem Oberkörper auf ihren Rücken, fasste dann mit einer Hand nach vorn um ihre Knospe zu massieren.
Alex zog scharf die Luft ein, bog den Rücken durch und wimmerte um Erlösung.
Da richtete er sie an den Schultern auf, bis sie fast aufrecht an ihm lehnte, stimulierte sie weiterhin mit der Hand und begann wieder sich zu bewegen. Diese Position war für ihn noch erregender als vorher, da es die Reibung an seinem Schaft nochmals steigerte und so schob er sich langsam vor und zurück. Valentin biss sich auf die Lippe, um sein Stöhnen zu unterdrücken und er hoffte, dass Alex endlich gleich soweit war, denn er hielt das nicht mehr lange durch.
Oh Gott, das war so unbeschreiblich auf diese Weise in ihr zu sein. Noch nie hatte er es lustvoller empfunden. Sie fühlte sich viel enger an, als sonst.
Atemlos knabberte er an ihrem Hals, fühlte ihre heftigen Atemzüge an seiner Brust und hörte ihre unterdrückten Lustschreie, während ihr Inneres endlich zu zucken begann. Nun stieß er sich noch einige Male unbeherrscht zwischen ihre nassen Wände, die sich jetzt rhythmisch um sein bestes Stück zusammenzogen und ihn regelrecht mit in den Abgrund rissen. Aufschreiend erzitterte er und umklammerte fest ihren zuckenden Körper, solange ihn noch die Nachbeben durchzogen.

Beide standen schließlich schweißnass, keuchend und eng umschlungen vor dem Bett. Erst langsam wachte Valentin aus seinem benebelten Zustand auf und erkannte, dass er immer noch in ihr war.
Alex war ganz außer Atem: „Oh Babe! Das war der Hammer!“
Erschöpft sank sie auf das abwaschbare Polster des dunkelgrauen Loungebettes, legte sich auf den Rücken und breitete die Arme aus: „Jetzt brauche ich erst mal eine Verschnaufpause.“
Lächelnd sah sie zu ihm auf: „Und du anscheinend auch“, und streckte die Hand nach ihm aus.
Valentin legte sich seitlich neben ihr nieder und stütze den Kopf auf: „Ja, das war echt intensiv.“
„Oh ja, das ist genau der richtige Ausdruck. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so gefällt.“
Alex fand, dass bestimmt viele Frauen durch das Ablehnen dieser Stellung, etwas verpassten. Es wurde normalerweise vermieden, dem Mann zu viel Kontrolle über den Akt zu geben, aus Furcht missbraucht zu werden, beziehungsweise dass die Männer es dann ausnutzten. Bei Valentin wusste sie inzwischen, dass er das nicht tun würde und sich im Allgemeinen eher zurückhielt. Sie hatte ihm genug vertraut, sich von hinten besteigen zu lassen und auch kaum darüber nachgedacht. Es war einfach eine spontane Eingebung der Lust gewesen. Sie hatte einen schnellen Fick gebraucht und die Art und Weise war egal.
Anscheinend waren sie dabei nicht die Einzigen. Von irgendwoher kamen ebenfalls eindeutige Geräusche und Laute. Sie hörte hauptsächlich die Frau heraus und sie wollte sich nicht vorstellen, wie es bei ihr und Valentin geklungen hatte. Sie war leider nicht sehr leise gewesen und das war ihr im Nachhinein peinlich.
Ihr Liebster lag zufrieden neben ihr und malte Kreise auf ihren Bauch. Seine Haare hingen ein wenig zerzaust über die Schultern und seine Haut schimmerte durch den Schweißfilm darauf.
„Wir sollten uns erst mal erfrischen, oder?!“, fragte sie.
Er schnupperte in Richtung seiner Achseln: „Wahrscheinlich wäre es besser. Meer oder Pool?“
Sie setzte sich auf und grinste: „So wie ich dich kenne, wäre dir das Meer lieber. Pool haben wir ja auch daheim.“
Valentin richtete sich träge auf: „Okay, dann ins Meer. Da werde ich sicher wieder munterer.“
„Bestimmt. Komm!“

Kaum hatten sie die Kabine verlassen, sah Valentin eine Putzfrau hineingehen, um wieder alles in Ordnung zu bringen. Sie beide hatten das Bett ja nur mit ihrem Schweiß beschmutzt.
An einem weiteren Separee öffnete sich gerade die Tür und zu Valentins Verwunderung kam Pedro mit einer anderen Frau heraus. Hatten sie deren Gestöhne gehört?
Er starrte in ihre Richtung, worauf Pedro ihn ebenfalls bemerkte und nur leicht mit den Schultern zuckte. Durch das, was er von Alex erfahren hatte, nahm Valentin an, dass diese Frau sicher für diese Nummer mit dem Latino bezahlt hatte. Er bekam Mitleid mit dem anderen, wegen seiner launischen Herrin und er wurde auch noch vermietet. Vielleicht sogar Zuhause.

Zurück beim Strandbett warf er einen Blick zu Pedros Herrin hinüber. Die lag entspannt unter ihrem Gazebo und blätterte in einer Zeitschrift. Das machte Valentin wütend. Sie ließ es sich gutgehen und Pedro musste Geld ranschaffen. Kamen sie deswegen jedes Wochenende hierher?
Der andere Liebesdiener tauchte nun ebenfalls wieder auf. Er griff nach seinem Handtuch und trocknete seinen mit Wassertropfen bedeckten Körper ab, bevor er sich neben seiner Herrin niederließ, die nur kurz aufsah ohne eine Miene zu verziehen und dann weiterblätterte.
War er anscheinend noch kurz duschen gewesen, nach dem Sex mit der anderen.
Schon allein dieser Umgang der beiden miteinander, ließ Valentin Beklemmung spüren. Er würde bei so jemand nicht mehr leben können, nicht nachdem er seine wundervolle Alex kennengelernt hatte. Da war es vollkommen egal, ob die andere aussah wie ein Model.
Seine Herrin sah ihn fragend an, da sie seinen grimmigen Gesichtsausdruck bemerkte: „Was ist? Hast du schlechte Laune?“
Er beugte sich näher zu ihr und flüsterte: „Dieser Kerl da drüben, kam vorhin mit einer anderen aus einem der Separees. Wahrscheinlich hat sie ihn vermietet.“
Alex warf einen unauffälligen Blick zum Nachbargazebo: „Gut möglich. Das scheinen hier einige zu tun. Wenn ich ja auch schon gefragt wurde.“

Nun erfrischten sie sich erst einmal im Wasser.
Valentin gefiel es, in eine heranrollende Welle hinein zu tauchen, was Alex auch einige Male tat.
Doch sie hatte bald genug und kehrte zum Platz zurück, während er noch ein wenig länger in den Fluten blieb.
Er ließ sich von den Wellen an den Strand zurückspülen und blieb im flachen Wasser liegen, um noch aufs offene Meer hinauszublicken.
Eine endlose blaue, glitzernde Fläche erstreckte sich bis an den Horizont. Weit draußen fuhr ein größeres Schiff vorbei und er fragte sich, wie weit das wohl entfernt war.
Plötzlich lag ein Schatten auf ihm und er sah neben sich.
Pedro stand da und meinte: „Na, ein wenig am Planschen.“
Valentin kniff gegen das Licht die Augen zusammen: „Ja, ein wenig.“
Der Latino watete ein Stück ins Wasser hinein und grinste ihm zu: „Ihr wart vorhin ziemlich laut. Deine scheint sehr leidenschaftlich zu sein.“
Valentin grinste zurück: „Und die Frau bei dir aber auch. Kanntest du sie vorher? Ich meine weil ...“
Pedros Miene wurde ein bisschen ernster: „Sie ist eine Bekannte und kommt öfter in den Club.“
„Ach so“, entgegnete Valentin und war sich nicht ganz so sicher, ob das der Wahrheit entsprach.
„Kommt das oft vor, dass du mit anderen ...“, hakte er deshalb nach.
Pedro zuckte mit den Schultern: „Schon ab und zu.“ Dann lächelte er wieder: „Ich bin eben beliebt bei den Damen. Wie steht’s mit dir?“
Valentin war der krasse Gegensatz zu Pedro. Blass, hellblond, schmal gegenüber dunkelbraun, schwarz und sehr muskulös. Nun war Pedro wohl auf Prahlerei aus, deshalb schmunzelte er vieldeutig: „Ich kann mich nicht beklagen. Ich bin ja erst knapp über einen Monat bei Alex, aber hatte auch schon andere. Ihre beste Freundin zum Beispiel ist richtig scharf auf mich und will mich immer wieder bei sich. Aber das lässt Alex nicht mehr zu. Sie möchte mich nicht teilen.“
Pedro blickte kurz in Richtung seiner Herrin und winkte ab: „Das sieht Ellen lockerer. Da muss ich öfter für andere ran, aber ich genieße das.“
Das nahm ihm Valentin nicht ganz ab, aber der Latino wollte sich eben als der coole Macker präsentieren.
„Sie ist sehr attraktiv“, bemerkte er.
Daraufhin grinste Pedro breit: „Ja, heiß. Da würdest du wohl gern angreifen.“
„Och, ich bin mit Alex völlig zufrieden“, entgegnete Valentin. Diese Ellen würde ihn wahrscheinlich so sehr verunsichern, dass er keinen mehr hochbekommen würde. So nörglerisch, wie er sie erlebt hatte.
„Ja, deine ist auch nicht schlecht. Da würde ich nicht meckern für ne kurze Nummer. Du hast es ihr vorher wohl ordentlich besorgt.“ Dabei lachte er.
Valentin runzelte die Stirn und fand diese Bemerkung jetzt nicht so witzig. Es klang so, als würde ihm der andere das nicht zutrauen und inzwischen reagierte er allergisch auf solche Sprüche. Bloß weil er nicht überaus männlich aussah, zweifelten andere an seiner Potenz und an seinen Bettkünsten. Das nervte einfach tierisch!
Daher erwiderte er jetzt nichts darauf und Pedro bemerkte, dass er wohl zu vorlaut gewesen war, denn sein Lachen erstarb schnell wieder.
„Willst du nicht weiter rein?“, fragte Valentin.
Pedro schüttelte den Kopf: „Nicht unbedingt. Ich bin erst wieder trocken geworden.“
Da wurde Valentin klar, dass der andere anscheinend auf eine Unterhaltung mit ihm aus gewesen war und das versöhnte ihn wieder mit Pedro. Irgendwie bedauerte er ihn ein wenig für diese kühle Herrin und für die Liebesdienste, die er bei anderen leisten musste, aber den Latino schien das nicht zu stören. Klar, er kannte es ja nicht anders, so wie sicher viele andere Diener auch. Es galt als normal seine Diener auch mal den Freundinnen zur Verfügung zu stellen.
In der Hinsicht war Alex wirklich eine Ausnahme, dass sie ihn jetzt überhaupt nicht mehr teilte, was Valentin sehr erleichterte. Die Erfahrungen mit Vivian waren zwar gut gewesen, aber er wollte nur noch mit Alex schlafen.
„Sollen wir zur Bar?“, schlug Valentin vor.
Pedro blickte wieder zu Ellen: „Hm, ich weiß nicht, ob sie das will.“
„Okay, muss nicht sein.“
Sie unterhielten sich noch ein wenig über ihr Umfeld, wie sie so lebten.
Ellen war tatsächlich ein Model und nahm Pedro auf Inlandsreisen oft mit, denn er durfte auch ab und zu vor die Kamera. Dann konnte sie nur in speziellen Hotels absteigen, wo Liebesdiener erlaubt waren. Deshalb klappte es nicht immer. Nur wenn die Herrin den nordamerikanischen Kontinent verließ, musste er mit den zwei Hausdienern daheim bleiben. Diener durften nämlich nicht ausreisen.
Das waren wieder Neuigkeiten, die Valentin bisher noch nicht gewusst hatte und es gab sicher noch vieles, von dem er keine Ahnung hatte.
Plötzlich watete Ellen an Valentin vorbei zu Pedro, der sie erwartungsvoll ansah. Sie erfasste seine Hand und forderte ihn mit einem aufmunternden „Komm“ auf, weiter mit ihr reinzugehen. Das tat der andere, ohne zu zögern, und hob kurz die Hand zur Verabschiedung.
Valentin beobachtete die beiden noch ein wenig und Ellen schien jetzt wieder bessere Laune zu haben. Sie plantschte mit Pedro in den Wellen und küsste ihn auch ab und zu.
Gerade erhob Valentin sich wieder aus dem flachen Wasser, da kam Alex mit der Sonnencreme auf ihn zu: „Du solltest mal nachcremen, oder in den Schatten kommen. Nicht dass du doch noch krebsrot wirst.“
Er nickte grinsend: „Ich komm lieber in den Schatten.“

Dort döste Valentin dann vor sich hin, während Alex nochmal ins Meer ging und irgendwann nach einem Snack, traten sie die Rückfahrt an, was er bedauerte. Denn jetzt wurde es langsam Abend und das Licht rötlicher. Da war der Strand nicht mehr so grell und auch das Meer schimmerte anders. Gern hätte er noch den Sonnenuntergang beobachtet, aber Alex wollte noch bei Helligkeit los.
Im Auto ließ der Liebesdiener den Tag zufrieden Revue passieren und fühlte sich gerade rundum glücklich.

Während der Fahrt schlief er ein und wurde, in der Garage angekommen, von Alex sanft wachgerüttelt.
Müde schlurfte er hoch in ihr Schlafzimmer, zog sich schlaftrunken aus und legte sich vollkommen nackt in ihr Bett.
Alex küsste ihn zärtlich und strich seine Haare aus seinem Gesicht, als er schon wegdämmerte: „Hat dir der Ausflug gefallen?“
Er murmelte nur: „Das war ein toller Tag! Du bist die Beste!“
Sie grinste: „Schlaf gut, Darling!“
Wie süß er gerade dalag, so auf der Seite mit wirren Haaren und völlig k.o.
Es war wirklich ein wunderschöner Tag mit ihrem Liebling gewesen.
Dort hatte sie sich mit ihm überhaupt nicht fehl am Platz gefühlt. Sie hatte ihn offen küssen können, mit ihm Händchenhalten und auch Sex haben, ohne dass jemand die Nase rümpfte.
Das würde sie sich an jedem Ort wünschen und nicht nur auf privaten Partys und in diesen abgeschotteten Clubs. Warum war Zuneigung zu Männern nur so verpönt? Ihr kurzes und heftiges Liebesspiel in dieser Kabine war ebenfalls sehr schön gewesen. So von hinten mussten sie es unbedingt noch öfter tun. Es hatte sie sehr stark erregt und sie war sich mit Valentin überhaupt nicht benutzt vorgekommen. Er war einfach ein einfühlsamer Liebhaber, egal auf welche Art.
Bei seinem Anblick wurde ihr abermals ganz warm ums Herz. Sie fuhr über seinen Arm und flüsterte: „Du bist einfach mein Sonnenschein. Ich liebe dich!“

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beta
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