2. Liebe

Das Wetter war schöner als die Tage zuvor. Die Bäume erstrahlten in einem saftigen Grün. Schmetterlinge flatterten aufgeregt durch um die Sonnenstrahlen, die durch das Blätterdach zu Hunderten geteilt wurden. In der Luft lag wärme und der Geruch von einer Vielzahl von Blumen. Auch die Tiere waren in Frühlingsstimmung. Sodass man die Eichhörnchen durch das Unterholz Huchen sah, Vögel aufgeregt und fröhlich zwitschern hörte und auch hier und da ein Reh am Waldrand erkannte.
Während ich die Wäsche erledigte, spielten Autumn und Summer fröhlich auf der Wiese am Waldrand. Ich hatte ihnen erlaubt, eine Pause einzulegen, während ich die Arbeit fortsetzte.
Genervt von der dauernden Anwesenheit eines meiner Geschwister, versuchte ich mich ganz auf die Wäsche zu konzentrieren. Als ein Schatten durch die Bäume huschte.
Mein Blick viel gleich erschrocken hoch.
„Hab ich euch erschreckt?“ Sofort nachdem ich ihn erblickte, zauberte er mir ein grinsen aufs Gesicht. All die schweren Gedanken ließen mit einem Mal von mir ab, sodass nur noch Wärme meine Seele erfüllte. Sein ganzes auftreten beeindruckte mich, doch vor allem, das er mich als wichtiger darstelle als ich war. Er redete mit mir, wie mit einer edlen Dame, dich ich nicht war, wie wir beide wussten. Trotzdem spielte ich mich.
„Natürlich nicht“, flunkerte ich.
„Ihr werdet doch nicht lügen, holde Maid?“ Seine Stimme klang wie der Hall der Nacht. Angenehm, ruhig und dennoch anziehend.
Er fuhr sich grinsend durch das strahlendblonde Haar, das durch die Sonne den Eindruck erweckte zu leuchten. Ich sah fort, um mein breites Grinsen nicht zeigen zu müssen.
Wie oft war ich dem Fremden schon begegnet und doch hatte ich nie seinen Namen erfahren? Er blickte hinüber zu meinen Geschwistern. Sie hatten bisher die Ankunft des Fremden nicht bemerkt, ich hoffte, dass es auch so blieb.
„Nicht mehr allein?“
„Zum Schutz.“ Er runzelte die Stirn. „Habt ihr nicht davon gehört?“ Er verneinte wortlos. „Die Schatten. Sie kommen auch in unser Dorf.“ Ich legte das Hemd beiseite und setzte mich auf die Knie, damit ich den Fremden ansehen konnte.
Er war zu schön, um nur ein Wanderer zu sein. Er erinnerte mich an einen edlen Herrn von hohem Stand. Gepflegt und sauber, doch bekleidet mit den Lumpen eines Arbeiters. Schon vor Wochen war er im Wald aufgetaucht, wie ein Geist des Waldes. Mal Stand er nur in der Ferne, dann ganz nah. Und doch hatte er schon jetzt mein Herz gestohlen. Was ich ihm nie beichten würde ...
Die Schuld an diesem Verlust trug wohl sein Lächeln, das schöner als jeder Frühlingsmorgen wirkte.
„Habt ihr einen gesehen?“ Ich biss die Zähne zusammen. Sollte ich davon erzählen? Vater hatte ich es nicht erzählt, um ihn nicht zu beunruhigen. Andererseits mit den eigenen Augen hatte ich nichts gesehen. Nur gehört.
„Ich glaube, mein Vater hat es.“
„Und ihr?“
„Ich hörte ihn.“ Er tat es mir nach und setzte sich ans andere Ufer des kleinen Flusses.
„Habt ihr Angst?“
„Es hält mich nachts wach“, gestand ich und errötete. Dieser Mann brachte mich dazu Intimitäten auszuplaudern, die ich besser für mich behielt. Er sollte sich nicht vorstellen, wie ich nachts im Bett lag.
„So So. Ich dachte, ihr denkt an mich.“ Erschrocken blickte ich auf, nur um sein schelmisches Grinsen zu erblicken. Mit einer Hand spritzte ich Wasser in seine Richtung.
„Ihr seid unmöglich!“
„Ist es nicht das, was euch erröten lässt?“ Damit hatte er mich. Mein Gesicht glühte, sodass mein Gesicht wohl so Rot wie eine Erdbeere anlief.
„Nein.“ Ich blickte auf den Stein, auf dem ich eben noch die Kleidung meiner Familie gescheuert hatte. Eine Haarlocke viel mir dabei ins Gesicht die ich einfach mit allen anderen zurück in die Haube steckte. „Wie heißt ihr?“, fragte ich.
„Und ihr?“
„Ich habe zuerst gefragt.“
„Und nun? Wenn ich nicht antworte und ihr auch nicht, was sollten wir stattdessen tun?“ In seiner Stimme lag etwas so Verruchtes, dass mein Bauch vibrierte. Mein Blick glitt langsam hinauf, schon früher hatte er Anspielungen gemacht, doch war es nie si intensiv wie an diesem Frühlingstag.
Meine Augen fanden seine, sein Blick war flammend und ... Animalisch. Noch nie hatten sie so sehr von Nächten voller Hingabe gesprochen wie in dem Moment.
„Das solltet ihr nicht tun.“
„Sollte ich nicht?“
„Sicher wartet eure Frau auf euch.“
„Niemand wartet auf mich. Ich hoffe, ihr wartet eines Tages auf mich.“
„Damit ihr das nächste Weib im Wald verführt?“
„Verführe ich euch denn?“ Er stand auf und trat einen Schritt in den Fluss.
„Ihr seid seltsam, sprecht in Rätseln. Wer seid ihr?“
„Für euch? Ein Mann wie jeder andere.“
„Nein. Ihr seid anders. Besonders.“
„Für euch?“ Ein leichtes Grinsen kehrte auf seine Lippen zurück, noch immer trat er näher. Ich konnte es nicht unterdrücken, musste schwer Schlucken. Kaum einen Hauch von mir entfernt kniete er sich hin und blickte mir fest in die Augen.
Seine Hose tränkte sich. Mein Atem beschleunigte sich. Würde er es wagen, mich zu berühren? Noch nie war ich von einem Mann berührt worden. Noch nie in Versuchung geführt worden. „Ich hoffe, das bin ich. Aus tiefster Seele.“
„Wieso?“, fragte ich vielleicht auch, um abzulenken.
„Weil ihr es für mich seid. Natura.“ Ich zog erschrocken die Luft ein. Nie hatte ich ihm meinen Name gesagt. Nie ihn nur erwähnt.
„Natura!“ Verstört blickte ich zurück zu meinen Geschwistern, nur im nächsten Moment erschrocken zurückzufallen und auf dem Hintern zu landen. Der Mann vor mir, der immer noch ein namenloser war, war verschwunden.

Eine ganze Woche hatte ich mich vom Wald ferngehalten. Früher war ich dem mysteriösen Mann gerne begegnet, hatte unsere kleinen Treffen sogar ersehnt, doch nun. Niemand verschwand einfach so.
Niemand.
Auf dem Markt angekommen schlenderte ich umher. Man hatte nichts mehr von den Schatten gehört. War sogar der festen Annahme, sie würden sich zurückziehen. Den Lichtern sei dank. Weshalb ich entspannter mit Winter zum Markt aufgebrochen war.
Wie immer stand sie bei dem Wunderling. Ein Dieb, der immer wieder mit glänzenden Dingen trumpfte. Winter war besonders interessiert an den durchsichtigen glänzenden oder spiegelnden Steinen. Steine, die wir uns niemals leisten konnten.
Ich hingegen stand am Stand mit dem Frischen Obst, betrachtete gerade einen blutroten Apfel, der die Vollkommenheit einer Edeldame besaß.
„Faszinierend.“ Mal wieder löste seine wohlige Stimme, ein grinsen auf meinen Lippen aus. Doch auch ein bisher unbekanntes Unbehagen.
„Der Fremde.“ Ich sah auf. Er stand am Pfahl des Wagens, der die Ware trug. Er war gleich von allen bemerkt worden. Der halbe Markt beobachtete den Fremden.
„Sind wir uns denn fremd?“
„Ihr verratet mir nicht euren Namen, wisst aber meinen. Ihr seid fremd, wenn ich mir nicht glaubt, schaut euch um.“ Doch er hatte nur Augen für mich. Ich legte das vollkommene Stück zurück und ging in die entgegengesetzte Richtung zu ihm weiter.
„Lauft ihr fort? Oder habt ihr Angst vor den Blicken?“
„Ich habe keine Angst.“
„Nicht vor ihnen.“ Bestätigte er mein Bauchgefühl.
„Ihr seid rätselhaft.“
„Das sagtet ihr schon.“ Nun wendete ich mich um. „Ihr benehmt euch nicht, wie es sich gehört.“
„Rügt ihr mich?“ Er lehnte sich an den Stand, an dem wir zum Stehen kamen. Er berührte den Saum meines Kleides, so nah stand er mir. So nah, das ich seine Wärme spürte und die Blicke, die mich durchbohren.
„Mag sein.“ Sein Grinsen wurde breiter.
„Was wenn ich euch sage, dass ihr mir keine Wahl lasst?“ Ich errötete augenblicklich.
„Ihr beschämt mich.“
„Nein, ich verehre euch.“ Das Geständnis war so roh wie schön.
„Bitte unterlasst es“, bat ich als ich zu Boden sah. Nun war ich mir sicher, das alle Augenpaare auf uns gerichtet waren.
„Das kann ich nicht. Ihr lasst mich nicht.“ Damit löste er sich und ging. Zurück blieb ich. Zitternd, ängstlich und erregt.

Ich atmete tief durch und versuchte das Geschehende zu ignorieren. Also ging ich weiter, mit dem Blick gerade auf mein Ziel. Dort kam ich nur nicht an. Die Bäckersfrau packte mich am Arm, was mich zusammenzucken ließ.
„Schönes Kind, lass ab.“
„Was meint ihr, Bäckersfrau?“ Nervös blickte ich ihr in die angsterfüllten Augen.
„Lass ab von dem Fremden. Er ist nicht, was er scheint.“ Ich nickte, damit sie von mir abließ, doch das tat sie nicht. „Ich warne dich Kind. Geh den Weg nicht weiter, dort wirst du nur Schatten finden.“
„Ihr tut mir weh“, sagte ich, als der Druck an meinem Arm unerträglich wurde. Damit ließ sie von mir ab und säuberte sich die mehligen Hände an der Schürze.
„Verzeih, aber hör auf meine Worte.“ Damit ließ sie mich gehen. Etwas erschrocken wendete ich mich schnell von ihr ab und ging rasanten Schrittes auf das Haus der alten Frau zu. Noch nie hatte ich so schnell vom Markt verschwinden wollen. Wieso war er gerade jetzt aufgetaucht? Vor allen Augen und wieso reagierten die Dorfbewohner auf solch eine eigenartige Weise?
Winter holte mich schnell ein, hakte sich bei mir ein und sah mich mit großen Augen an.
„Wer war er?“
„Ich weiß es nicht.“
„Das sah aber anders aus.“
„Winter, wenn ich es dir doch sage, er ist ein Fremder.“
Mein Fremder.
Ich schüttelte mich bei dem Gedanken. Natürlich gehörte er nicht mir. Er war ein freier Mann und wahrscheinlich sogar ein Gatte.
Bei Mütterchen angekommen, trat ich verwirrt wie ich war einfach ein. Sie saß bereits am Tisch, die Mine finster. Hatte sie bereits davon gehört?
„Dione?“, fragte ich vorsichtig. Ihre finstere Mine machte mir mehr Angst als die starrenden Blicke.
„Du solltest gehen.“
„Ich bin gerade erst gekommen.“
„Das meine ich nicht, geh von hier fort.“ Mein Blut gefror.
„W -wieso? Das ist mein Heim, meine Heimat.“ War der Fremde so schlimm? Er war sicher nicht der letzte Fremde, der unser Dorf betrat und auch nicht der Erste, wieso also gehen?
„Ich sage dir, der Mann wird Schatten bringen, über all die, die du liebst.“ Es fröstelte mich. Aus irgendeinem Grund wollte und konnte ich ihren Worten nicht glauben. Trotzdem berührten sie mich so sehr, dass ich den Korb fallen ließ und davonlief. Fort vom Dorf, fort vom Weg, mitten in den Wald.

Ich kannte diesen Mann nicht, dennoch viel es mir schwer nicht an ihn zu denken. Es war, als drehte sich meine ganze Welt nur um ihn, einen Fremden.
Lange wanderte ich von Baum zu Baum, immer Richtung Norden. Weg vom Dorf, fort von jeder Verpflichtung. Doch entgegen Dione´s Worten, würde ich zurückkehren. Ich würde meine Familie nicht zurücklassen.
Niemals.
Ich trat aus dem dichten Wald auf eine Lichtung. Dort betrat ich einen zuvor nie gesehenen Ort. Ein See, weit und groß. Mit spiegel klarem Wasser. Umringt von Bäumen und Wiese. Saftig und Frisch und auf einem Hügel, ein kleines hölzernes Häuschen. Verlassen, zum Teil eingefallen.
Zurückgelassen.
Ein Zuhause.
Ich stellte mir mein Heim so vor. Was würde aus meiner Familie werden? Würde unser Haus auch so enden? Würden sie es irgendwann verlassen und ich dorthin zurückkehren. Mit Schwung warf ich den Gedanken beiseite.
Nein. Ich würde sie nicht verlassen. Nicht meine Familie. Nicht wegen eines Fremden, der harmloser nicht sein könnte.
Mein Weg führte zu dem kleinen Holzhaus. Die Tür war hinabgefallen. Grünzeug hatte seinen Weg hineingefunden, genau wie Staub und Schmutz.
Wie ich da so stand und verträumt in das Haus blickte, bemerkte ich meinen Begleiter nicht.
„So tief im Wald?“
„Verfolgst ihr mich?“ Ich wendete mich zu ihm. Mein Fremder hatte mal wieder ein leichtes Grinsen auf den Lippen. Er lehnte gemütlich an einem Baum in der Nähe und beobachtete mich.
„Vielleicht ist der Wald mein Zuhause.“ Verärgert wendete ich mich ganz zu ihm. Er reagierte sofort, sein Grinsen starb für einen Augenblick nur, um dann wieder auf seinem Gesicht aufzutauchen. Nur diesmal anders, bedrückter, gezwungen. „Es tut mir leid. Ich bin zu weit gegangen.“
„Ihr seid wohl nicht oft unter Menschen.“
„Ich ziehe den Wald vor.“ Mein Kopf legte sich leicht schief.
„Ist es dort nicht einsam?“ Er antwortete nicht. Sah mich nur an. Plötzlich vernahm ich so viel Schmerz, so viel Trauer in ihm, dass es mir das Herz zerbrach. Er litt. „Verzeih ich hätte nicht -“
„Nein“, unterbrach er und trat an mich heran. So nah, wie wir uns wohl nie vorher gewesen waren.
Ein wärmendes Gefühl bildete sich in meiner Brust, ich wollte es, wollte das er näher trat. Wollte, dass er bei mir blieb, dabei war meine Bestimmung eine ganz andere. „Entschuldige dich nicht. Nicht bei mir.“ Seine Hand überwand die letzte Distanz zwischen uns. Leicht wie eine Feder und warm wie die ersten Sonnestrahlen, legte sie sich auf mein Kinn. Hielt mich fest.
„Ihr berührt mich, dabei kenne ich noch nicht mal euren Namen.“
„Ist er denn wichtig?“
„Wollt ihr ein Fremder für mich bleiben?“ Der Gedanke passte ihm gar nicht, sein Blick verfinsterte sich und auch seine Mine spannte sich an.
„Nein“, flüsterte er. „Ich will alles für euch sein.“ Damit küsste er mich.
Ich war erschrocken und erleichtert zugleich. So lange kannte ich den Fremden, war ihm immer wieder begegnet, sehnte mich nach seiner Berührung, jetzt mehr denn je.
Seine Lippen waren so warm und weich, nie zuvor hatte mich ein Mann auf diese weise berührt. Er schmeckte nach Frühling, nach Wald und Holz. Eine verlockende Mischung, die ein Kribbeln im Bauch auslöste.
Als er sich leicht von mir löste, erschien mir der Tag so hell, die Sonne strahlte, die Vögel sangen fröhlich ihr Lied. Wir waren umgeben vom heimlichen Duft der Blumen. Während der Wind uns diesen um die Nase spielte.
„Darf ich verwegen sein Fremder?“ Meine Hände fanden seinen Körper, legten sich auf seine starke Gestalt.
„Alles was ihr wollt.“
„Wiederholt das.“ Nun taute sein Blick auf, in ihr bildete sich die Hitze, die mich am Fluss erschreckt hatte. Ein Feuer brannte in ihm. Ein Feuer, dass wohl uns beide verbrennen würde.
Kaum ausgesprochen packte er meine Hüften und riss mich an sich. Meine Arme legten sich über seine Schultern, meine Hände gruben sich in sein Haar. Ich wollte es. Wollte es mehr als alles andere.
Sein Mund glühte an meinem, gab mir, wonach ich verlangte. Ich seufzte an seine Lippen. Weshalb er mir die Beine wegzog und mich auf den Boden legte, ohne sich von mir zu lösen, mitten in einem Blumenmeer.
Nun war ich es, die sich leicht von ihm löste, meine Finger berührten sein Gesicht. Er war so perfekt, so anders.
„Ich brauche dich“, gestand er.
„Eine Fremde?“
„Ihr werdet nie eine Fremde sein, Liebste. Ihr seid mein Halt, meine Erde. Ihr seid der Grund selbst.“
„Ihr macht mich wichtiger, als ich bin Fremder. Ich bin nur die Tochter des Honigmachers.“
„Nein. Ihr seid meine Welt.“ Seine Worte berührten mich so sehr, dass meine Haare am ganzen Körper aufstellten.
„Wenn ich euch meinen Namen verrate, lasst ihr mich dann verwegen sein?“ Ich schluckte schwer bei seinen Worten. Mein Bauch spannte sich an. Sollte ich auf sein Angebot eingehen? Mir stieg die Wärme zu Kopf, die Gefühle des Frühlings mussten meine Sinne betäuben, denn entgegen allem, was ich je gelernt hatte, nickte ich leicht.
„Mein Name ist William, Liebste.“ Seine Hand fuhr hinab zum Saum meines Kleides.
„William und weiter?“, fragte ich fast tonlos, da meine Stimme brach. Seine Finger fuhren mein Bein hinauf. Meine Atmung beschleunigte sich. Meine Finger gruben sich in sein Hemd.
„Nichts weiter. Nur William, dein William.“ Damit legten sich erneut seine Lippen auf meine und seine Hand fand sein Ziel.

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