27. Die Frauenbande

Mitten im Winter machte Mikhail eine freudige Entdeckung.

Er hörte das Schnauben von Pferden und leise Stimmen, als er durch den Wald ritt. Neugierig sprang er aus dem Sattel und schlich langsam an die Geräusche heran. Vorsichtig legte er sich auf den Bauch und robbte durch den Schnee in Sichtweite der rastenden Gruppe. Als er die Gestalten näher betrachtete, konnte er sein Glück kaum fassen. Fünf bildhübsche Weiber rasteten dort. Sie trugen Pelzumhänge und darunter Hosen. Er grinste. Fünf Nastjas. Bewaffnet waren sie bis auf die Zähne. An einem Sattel sah er sogar ein Feuerrohr. Waren das adlige Töchter? Arm waren sie wahrhaftig nicht. Die Waffen, die Kleidung und ihre Rösser waren auch keine Mähren. Mischa war so gebannt von ihnen, dass er gar nicht bemerkte, wie ihm die Kälte in die Glieder kroch, als er im Schnee lag. Eine Dunkelhaarige gefiel ihm am besten. Sie hatte eine lange wilde Mähne und hellblaue Augen. Sie erinnerte ihn an eine Wölfin. Ihr Mantel aus Wolfspelz und Hermelin tat ein Übriges dazu. Dann gab es noch eine, die aussah, wie ein Engel. Ihr hellblondes Haar bestand aus kleinen Locken, ihre Augen waren blau und sie hatte sehr volle Lippen. Sie trug einen Mantel aus Fuchsfellen.

Nun musste sich Mischa eine Taktik ausdenken, wie er an die wehrhaften Damen heran kam. Die ließen sich gerade irgendein gebratenes Wild schmecken und schienen sich gut zu unterhalten. Feine Manieren hatten sie allerdings nicht, so wie sie die Knochen abnagten. Dazwischen kicherten sie immer wieder. Sie verhielten sich auch nicht anders, als die Weiber daheim. Beim Zurückrobben war Mischa unvorsichtig und von einem Tannenzweig fiel Schnee herunter. Sofort sprangen zwei der Frauen auf und legten die Armbrüste an. Die anderen zückten ihre Schwerter. Er drückte sich so flach auf den Boden, wie er konnte. Die beiden mit der Armbrust kamen ein Stück näher, aber als sie nichts mehr wahrnahmen, senkten sie ihre Waffen und gingen zum Feuer zurück. Mit denen war nicht zu scherzen. Sie schienen erfahrener zu sein, als er dachte.

Schließlich kam er heil bei seinem Ross an, schwang sich in den Sattel und ritt langsam davon. Das würde er noch für sich behalten, denn er sah sich schon zwischen ihren Leibern liegen und sich verwöhnen lassen. Aber wie kam er an sie ran, ohne dass sie ihn gleich abschossen? Sie hatten sehr nervös reagiert, bei seinem Geräusch. Sie waren wahrlich eine Augenweide gewesen. Die Wölfin und der Engel, die wären ihm am liebsten. Bestimmt waren sie alle noch zu haben, so ganz ohne Männer. Hm, er könnte mit Felix her reiten. Der kam im Lager ja überhaupt nicht zum Stoß. Vera war viel zu alt für ihn. Aber die Fünf schienen so unter bis knapp über zwanzig zu sein. Genau das richtige Alter. Den Jungen hielten sie vermutlich auch für harmloser. Mikhail konnte es kaum erwarten, am nächsten Morgen wieder hin zu reiten. Abends weihte er Felix in seine Entdeckung ein und bot ihm an, ihn am nächsten Tag mitzunehmen. Da war der Bursche sofort dabei. So wie Mischa von diesen Weibern schwärmte, mussten dass wirkliche Schönheiten sein.

Gespannt ritt Felix hinter Mischa her. Nach einer guten Stunde hielt dieser an und wies vor sich: "Dort sind sie noch. Am besten reiten wir einfach langsam hin, ohne die Waffen zu ziehen." Anfangs blieb Mischa an Felix Seite, aber ließ sich dann ein wenig zurück fallen. Sobald die Gruppe sie bemerkt hatte, hob Mischa grüßend die Hand und forderte Felix ebenfalls dazu auf. Wie erwartet, hoben die Weiber ihre Waffen und visierten die Unbekannten an. Als sie nah genug waren, rief die Wölfin: "Was wollt ihr?" Mischa antwortete: "Wir kamen hier vorbei und bemerkten euch. Dann wurden wir neugierig." Sie rief: "Trollt euch!"

„Wir kommen in friedlicher Absicht. Das ist Felja und ich bin Mischa. Wir leben im Wald." Ihre hellblauen Augen schienen die Männer zu durchbohren und sie war unschlüssig: "Wie viele seid ihr? Wo ist euer Lager?" Dumm war sie ebenfalls nicht. Mischa antwortete: "Nicht sehr weit von hier. Mit uns sind es fünf Männer und dann noch Frauen und Kinder." Er öffnete eine Satteltasche, worauf die Dunkelhaarige sich gleich für einen Schuss bereit machte. „Ich hab hier etwas, das euch bestimmt schmecken wird." Dabei zog er einen Leinenbeutel heraus. Die Wölfin sagte: "Der Junge soll es herbringen." Mischa gab den Beutel Felix: "Bleib ruhig, dann greifen sie dich auch nicht an." Felix stieg ab und ging langsam auf die Frauen zu. Ihm war sehr mulmig zumute, so auf dem Präsentierteller zu stehen. Die Dunkle befahl, als er noch einige Schritte entfernt war: "Leg es hin! Und geh wieder zurück." Sie ging hin, kauerte nieder, um hineinzusehen. Dabei blickte sie immer wieder zu den Männern auf. Ihre Gefährtinnen traten weiter vor, um ihr Feuerschutz zu geben. Nachdem die Dunkelhaarige hineingesehen hatte, erhob sie sich mit dem Beutel: "Was bezweckt ihr damit?" Mischa zuckte die Schultern: "Nur ein Friedensangebot. Wir haben keine bösen Absichten." Der blonde Engel fragte die Wölfin: "Was ist drin?"

„Ziegenkäse und Kwas."

„Hm, mal was anderes", erwiderte die Blonde. Die waren misstrauischer, als Mischa dachte. Das würde schwer werden, ihr Vertrauen zu gewinnen. „Darf ich fragen, wo ihr herkommt?"

„Aus dem Norden", war die knappe Antwort der Dunklen.

„Und was führt euch her?" Sie musterte Mischa durchdringend: "Wir ziehen durchs Land, haben keine Heimat." Sie sprach kein Russisch der Gegend, hatte irgendeinen Akzent, den er nicht kannte. Auch die Blonde sprach so und der Rest vermutlich ebenso. Solange Mischa redete betrachtete Felix die Weiber. Sie waren wirklich alle schön, aber gefährlich. Wie sibirische Tiger. Er kannte die Raubkatzen nur aus Erzählungen. Eine der Frauen trug sogar einen Fellmantel, der von einem Tiger sein könnte, denn das Fell war schwarz gestreift und darunter rötlich. Er lächelte der Tigerfrau schüchtern zu. Sie bemerkte seinen Blick und erwiderte ihn einige Augenblicke. Felix meinte, dass ihre Miene ein wenig weicher wurde, während sie ihn ansah. Ihre Haare waren fast schwarz und glatt und ihre Augen ganz dunkel.

Schließlich durften die Männer zum Lagerplatz kommen, nachdem sie ihre Schwerter bei den Pferden gelassen hatten. Wie Mischa erwartet hatte, galt ihr Misstrauen hauptsächlich ihm, dem Älteren. Sie ließen ihn nie aus den Augen, wo hingegen Felix entspannter behandelt wurde. Sie setzten sich alle zusammen ans Lagerfeuer und der Engel bot ihnen Fleisch an. Die Wölfin wollte nichts umsonst und tauschte den Käse und den Kwas gegen ein weißes Hasenfell. Felix fragte neugierig: "Ist das dort von einem Tiger?", und zeigte auf den gestreiften Mantel. Die Anführerin nickte: "Ja." Mischa meinte: "Dann wart ihr weit im Norden. Sibirien, oder?"

„Ja, dort waren wir eine Zeit lang. Aber die Winter sind sehr lang und eisig. Da ist es hier besser." Mikhail stellte fest, dass die Wölfin von nah noch viel reizvoller war. Wie gern würde er wissen, wie sie unter ihrem Umhang aussah. Das Einzige was er erblicken konnte, waren ihre schlanken Hosenbeine. Sie saß im Schneidersitz am Feuer und er hätte zu gern seine Hand auf ihren Schenkel gelegt. Aber dann hätte er vermutlich ihren Dolch an der Kehle, so wie er sie einschätzte. Mischa war ungeübt im Weiber umwerben. Meistens war er bei Huren gewesen oder verging sich an Überfallenen.

Felix hatte da mehr Erfolg. Er kam mit der im Tigermantel ins Gespräch: "Du erinnerst mich an meine Halbschwester. Die trägt auch Hosen und hat dunkles Haar." „Wie alt ist deine Halbschwester?" „Achtzehn." Sie fragte weiter: "Und du?" Felix lächelte verlegen: "Sechzehn." Sie erwiderte sein Lächeln: "Ich bin neunzehn. Mein Name ist Raja und deiner war Felja, nicht?!" Er entgegnete: "Raja. Das klingt schön." Sie fasste an seine Haare: "Die sind ja rot."

„Von meiner Mutter. Ihre waren feuerrot, aber meine haben nur einen Schimmer." Raja fragte nach: "Ist sie gestorben?" Felix nickte:" Ja, als ich acht war. An Lungenentzündung."

„Meine ist auch tot. Bei der Geburt meines jüngsten Geschwisterchens. Das ist ebenfalls schon eine Weile her. Und dein Vater?" Der Junge erwiderte: "Papa ist unser Anführer. Er hat wieder eine Gefährtin."

Mischa wollte mehr über die Wölfin erfahren: "Wie heißt du?" „Xenja" Oxana steckte sich ein Stück vom Käse in den Mund: "Euer Käse ist sehr gut. Habt ihr selbst Ziegen?" Mischa nickte: "Ja, eine kleine Herde." Er streichelte über das Hasenfell: "Hast du die Wölfe, deren Fell du trägst, selbst erlegt?" Sie sah ihn vorwurfsvoll an: "Natürlich. Wir haben alles selbst erlegt. Auch den Tiger. Er ist der König der Taiga, groß und mächtig."

„Wenn du so eine gute Jägerin bist, dann sollten wir einmal gemeinsam auf Jagd. Was meinst du?" Sie blieb skeptisch:" Ich kenne dich ja kaum und wir wissen noch nicht, wie lange wir hier bleiben." Er enttäuscht:" Bedauerlich. Du bist sehr hübsch. Ich würde mich freuen, wenn du noch länger hier wärst." Sie hob abwehrend die Hände:" Rede nicht weiter. Es ist besser, wenn ihr jetzt geht." Mischa verstand nicht, was er falsch gemacht hatte, aber er fügte sich notgedrungen und zog mit Felix ab. Der war ebenfalls enttäuscht, dass er schon von Raisa getrennt wurde. Sie hatten so nett miteinander gesprochen.

„Merkwürdiges Weib!", sagte Mischa auf dem Rückweg. „Ich habe ihr nur gesagt, dass sie hübsch sei und da hat sie uns fort geschickt. Weiber mögen es doch, wenn man sie schön findet. Felix entgegnete nur ein „Mh" und hing seinen Gedanken an Raisa nach. Vor allem, wie sie ihm durch die Haare gestrichen war. Das hatte ihm ein Kribbeln über den Rücken gejagt. Nach ihrer Miene zu urteilen, hatte sie es ebenfalls bedauert, dass er schon gehen musste. Mischa war ganz aufgeheizt von der Begierde nach Oxana und dass sie ihn so abwies. Vera freute sich über seinen leidenschaftlichen Besuch in dieser Nacht und er war sanfter als sonst. Mikhail schloss die Augen, als er auf Vera lag und stellte sich die Wölfin vor. Kaum hörbar hauchte er einige Male ihren Namen.

In nächster Zeit trieb sich Mischa oft unbemerkt in der Nähe des Lagers der Frauen herum. Einmal verfolgte er Oxana und den blonden Engel zu Pferde. Die beiden waren auf Jagd und Oxana schoss mit der Armbrust einen Falken ab. Sie sprang aus dem Sattel, lief zu dem toten Tier hin und der Engel saß ab und wartete. Als Oxana mit dem Falken zu ihrem Pferd zurück kehrte und den Vogel an den Beinen am Sattel festband, legte die Blonde ihre Arme um sie. Oxana wandte sich um und sie küssten sich. Die Küsse wurden leidenschaftlicher und Mischa sah, dass sie sich unter den Mänteln zu befingern schienen. Sie sanken schmusend in den Schnee. Viel konnte Mischa, wegen der dicken Kleidung, nicht erkennen, aber der Engel lag stöhnend im Schnee und Oxana schien ihr die Finger unten rein zu stoßen. Trotz dem Schock, was sie taten, bekam er sofort einen Steifen. Er hatte noch nie zwei Weiber beim Liebesspiel gesehen. Die beiden Schönsten der Fünf trieben es vor seinen Augen miteinander. Am liebsten würde er hingehen und sagen: "Nehmt doch mich. Ihr müsst euch nicht mit euren Händen begnügen." Aber er spürte instinktiv, dass sie ihn davonjagen würden.

Nachdem die Blonde befriedigt war, tauchte sie zwischen Oxanas gespreizte Beine unter die Tunika. Die Wölfin legte seufzend den Kopf in den Nacken und Mikhail beobachtete erregt, wie sie es genoss. Manchmal sagte sie den Namen des Engels, Albina. Er verlor fast den Verstand, sie in ihrer Lust zu sehen und nicht zu ihr zu können. Er griff sich in den Schritt und rieb sich genüsslich, kniff die Lippen zusammen, damit sie sein Keuchen nicht hörten. Albinas Kopf kam wieder zum Vorschein, aber sie behielt ihre Hand weiter unter der Tunika von Oxana, bewegte sie im schnellen Rhythmus, wobei die lauter ächzte und keuchte. Mischa bewegte seine Hand um seinen Schaft ebenfalls so schnell und kam fast gleichzeitig mit seiner Angebeteten zum Gipfel. Dabei presste er sich fest seine freie Hand auf den Mund, bis er sich beruhigt hatte.

Albina und Oxana saßen beieinander im Schnee und küssten sich. Die Dunkelhaarige lächelte und liebkoste die andere: "Mein Engel, mein schöner Engel. Du bist die Beste." Albina säuselte ebenfalls: "Meine liebste Xenjetschka." Denen mussten die Männer wahrlich arg fehlen, wenn sie es sich schon gegenseitig besorgten. Das bestärkte Mikhail darin Oxana erobern zu wollen. Die Frauen erhoben sich wieder und ritten zum Lager zurück. Er machte sich ebenfalls auf den Heimweg. Glücklicherweise konnte er sein verzehrendes Verlangen nach der schönen Oxana an Vera stillen, sonst würde er verrückt werden.

Felix traf sich manchmal mit Raisa ein wenig abseits ihres Lagers. Schon bei ihrem zweiten Treffen durfte er sie besteigen. Er hatte das Gefühl, dass sie das sehr vermisst hatte. Von ihr erfuhr er mehr über die Gruppe. Oxana und Albina waren ein Liebespaar. Für Felix war das etwas völlig Neues, dass sich zwei Weiber liebten, wie Mann und Frau. Raisa meinte: "Wir treffen selten auf Mannsbilder und wenn, lässt sie Xenja nicht nah heran, so wie bei euch. Na ja, sie braucht das auch nicht und wir anderen gehen dann leer aus." Er grinste und strich über ihre Wange: "Jetzt hast du ja mich." Sie kicherte. Der Junge erzählte: "Bei uns gehe ich ebenfalls leer aus. Die Weiber sind alle vergeben, außer einer, aber die ist viel zu alt für mich. Und die Mädchen sind noch zu jung."

„Was ist mit deinem Freund? Hat der eine Gefährtin?" „Mischa? Nein. Er gehört eben zu unserer Gruppe, aber ein Freund ist er nicht."

„Er braucht sich bei Xenja keine Hoffnungen machen, aber Ira findet ihn ganz gut."

Wieder Zuhause berichtete Felix seinem Komplizen von Raisas Auskünften. Mikhail kannte Irina nur von seinen Beobachtungen her. Sie hatte sanft gewelltes, mittelblondes Haar und war ebenfalls hübsch, wie alle der Gruppe. Das wäre mal was anderes, als immer bei Vera zu liegen.

Mit dem Jungen ritt Mikhail zu den Frauen. Die reagierten immer noch misstrauisch, aber nur bis sie die Reiter erkannt hatten. Es traf sich gut, dass Oxana und Albina nicht hier waren. Dann lenkte sie Mischa schon nicht von Irina ab. Raisa ließ sich sofort bei Felix nieder und Irina setzte sich lächelnd zu dem dunkelblonden Kerl mit den herben Zügen. Sonst war nur noch Margarita da.

Mischa unterhielt sich ein wenig mit ihr und legte ihr schon bald die Hand auf den Schenkel. Irina ließ ihre Finger auf seinen ruhen, blickte ihm lüstern in die Augen und führte seine Hand in ihren Schoß. Er schob seine Finger in ihre Hose und das Fühlen ihrer fleischigen, feuchten Lippen erweckten augenblicklich seine Lenden. Sie seufzte, als sein Finger in sie eindrang, schmiegte sich verlangend an ihn und hauchte: "Gehen wir in mein Zelt."

Drinnen zog sie ihren Mantel aus und er konnte immerhin die Wölbungen ihrer Brüste und ihre geschwungene Taille sehen. Trotz der Kälte entledigte sie sich noch ihrer Tunika, ihres Hemdes und Unterhemdes und schlüpfte unter ein Bärenfell: "Komm, Mischa! Zieh dich auch aus. Das Fell ist warm." Der Anblick ihres nackten Körpers vorhin, erregte ihn noch mehr. Hastig legte er seine Kleidung ab und drängte sich an sie unter das Fell. Ihre Hände erkundeten seine stramme Brust, ihre weichen Lippen küssten seinen Mund und ihr Bein legte sich über seine Hüfte. Mischa schob sich voller Ungeduld in sie hinein, wälzte sich auf sie und begann sich kraftvoll zu bewegen. Ihre Hände strichen währenddessen über seinen Rücken und über seinen bebenden Hintern. Sie war eine stille Genießerin, denn er hörte keine wollüstigen Laute, nur ihre tieferen Atemzüge. Das gefiel ihm, denn er mochte es nicht, wenn Weiber stöhnten wie Huren. Irina zog ihre Beine näher an ihren Leib und knetete Mischas Gesäß. Da bemerkte sie Margarita hinter Mischa, die sich bereits auszog. Ganz so recht, war es ihr nicht, dass die Freundin ihn auch wollte, aber wenigstens hatte sie ihn dann schon gehabt.

Nachdem er neben Irina gesunken war, schmiegte sich ein zweiter Frauenkörper an seinen Rücken und streichelte ihn. Verwundert blickte er über seine Schulter und sah die brünette Margarita vor sich. Lächelnd genoss er ihre Berührungen und wie sie sein Glied rieb, bis es wieder stand. Da wandte sie ihn auf den Rücken und glitt auf seinen Stab. Seine Hände legte sie auf ihren großen Busen. Mischa gefiel es daran herum zu fingern. Irina küsste ihn, während Margarita auf ihm ritt. Er genoss es von zwei Weibern gleichzeitig verwöhnt zu werden. Davon hatte er schon öfters geträumt.

Mischa war selig nach diesem wundervollen Tag und genoss es in nächster Zeit sehr, gleich von zwei Frauen begehrt zu werden. Das war schon eine Weile her, dass ihn mal eine gemocht hatte. Vor seiner Zeit als Wegelagerer. Er lag mal mit Irina und mal mit Margarita zusammen, aber mit Ersterer tat er es lieber. Sie gefiel ihm besser und ihre Art war angenehmer.

Boris blieb es nicht verborgen, dass Mikhail öfters im Wald verschwand und er verfolgte ihn eines Tages neugierig. Da erblickte er das fremde Lager mit fünf Frauen in Männerkleidern. Mischa wurde begrüßt und legte den Arm um eine mit blonden, gewellten Haaren. Sie saßen ein wenig am Feuer und verschwanden dann in einem Zelt. Das war doch ein Hundesohn. Verheimlichte es vor allen anderen und vergnügte sich hier. Wanderhuren schienen das aber nicht zu sein. Die Neugier trieb ihn in Richtung der vier Zelte, was sofort drei der Frauen alarmierte. Sie griffen zu den Waffen und sprangen auf. Er hob die Hand: "Ich tue euch nichts. Ich bin nur Mischa gefolgt." Oxana rief nach Mikhail, der nur mit Stiefeln bekleidet und in ein Bärenfell gehüllt vors Zelt trat. „Kennst du ihn?", fragte sie. Der Dunkelblonde nickte: "Ja, das ist Borja, unser Anführer." Die Wölfin musterte den Fremden genau. Er war schon älter, hatte kantige Gesichtszüge und genauso durchdringende Augen wie sie. Er saß auf einem schönen stattlichen Rappen und strahlte viel Selbstsicherheit aus. Wenn sie etwas für Männer übrig hätte, der würde ihr gefallen. „Wenn du deine Waffen beim Pferd lässt, kannst du her kommen." Boris stieg ab, hängte sein Schwert an den Sattel und ging zu der Gruppe. Mikhail war bereits wieder im Zelt verschwunden. Der Hauptmann blickte in die Runde der vier Kriegerinnen und fand sie sehr reizvoll. So viel Schönheit auf einem Haufen fand man selten.

Er kam schnell mit Oxana ins Gespräch und sie wollte genauer wissen, wie sie lebten. Boris verriet nur das Nötigste und er hoffte, sie kannten das Versteck noch nicht. So wie die Fünf bewaffnet waren, waren sie nicht harmlos. Da würde Nastja gut dazu passen mit ihrer burschikosen Art.

Boris warf der blonden Albina einige Blicke zu und lächelte dabei. Sie hatte dieselben Haare wie seine Zoja, nur hellblond. Auch ihr Gesicht war so lieblich und sie besaß einen süßen Schmollmund. Oxana bemerkte sein Interesse an ihrer Geliebten, was ihr nicht so recht war. Doch Albina war noch nie mit einem Kerl zusammen gelegen. Von daher bestand keine Gefahr. Eine behütete Tochter, die erst mit ihr die körperliche Liebe entdeckt hatte. Vom männlichen Verständnis her, war sie noch Jungfrau, denn da zählte nur, ob sie bereits einen Schwanz in sich hatte.

Dafür ließ es sich Irina ordentlich von Mischa besorgen, so wie sein Ächzen und Grunzen aus dem Zelt drang. Oxana überhörte diese Laute einfach und konnte nicht verstehen, dass ihre Gefährtinnen sich so einem hingaben. Margarita stand auf und begab sich ebenfalls in Irinas Zelt. Boris schüttelte nur schmunzelnd den Kopf. Da ließ es sich Mikhail ja gut gehen hier. Besser als im Frauenhaus und auch noch umsonst. „Wann zieht ihr weiter?", fragte er Oxana. Sie zuckte mit den Schultern: "Wir wissen es noch nicht. Im Moment gefällt es uns ganz gut hier." Ja, das denke ich, dachte Boris mit einem Blick zu besagten Zelt. Mit Albina würde er auch gern in einem Zelt verschwinden. Oxana stand auf und sah nach den Pferden. Da ergriff er die Gelegenheit mit der Hellblonden zu sprechen. Sie redete unbefangen mit ihm und war eine honigsüße, hübsche Maid. Nach einer Weile wagte er erste Annäherungsversuche, berührte ihre Hand und strich über ihre Finger. Boris fasste in ihr Haar: "Du hast wunderbare Haare. So hell." Albina lächelte: "Ich danke dir, Borja." Sie dachte sich nichts bei seinen Komplimenten und seinen Berührungen. Erst als seine Hand ihren Schenkel entlang strich, wurde die junge Frau misstrauisch und schob sie weg. Irina gesellte sich mit verklärter Miene wieder zu den anderen. Mit Margarita ging es im Zelt noch lauter zu. Oxana spottete: "Ihr raubt dem armen Kerl ja noch die ganze Manneskraft." Irina kicherte: "Der hat wahrlich genug davon. Ihm gefällt es ja." Boris und die anderen Weiber mussten lachen. Vielleicht kam er Albina ein anderes Mal näher. War sie nur schüchtern, oder mochte sie ihn nicht, dass er nicht weiter gehen durfte?

Zuhause musste Boris immer wieder an die blonde Albina denken. Ihre vollen Lippen, das zarte Gesicht und diese hellen Haare. Sie war so reizend.

Deshalb ritt er zwei Tage später abermals zu der Gruppe und diesmal ließ ihn das Objekt seiner Begierde gewähren. Er streichelte ihren Schenkel, näherte sich ihrer Leibesmitte, bis er seine Hand zwischen ihre Beine legen konnte. Sie lächelte ihn aufmunternd an und fasste an seine Wange. Boris beugte sich näher zu ihr und küsste diesen Schmollmund. So weich. Sein Gemächt regte sich und er schlang die Arme um ihren Leib. Da verkrampfte sie sich und er ließ sie wieder los: "Hast du Angst vor mir?" Albina schüttelte ihre hellen Locken: "Nein." Sie senkte verlegen die Augen: "Du wärst mein erster Mann." Boris fragte erstaunt: "Ist das wahr? Du bist doch gar nicht mehr so jung." Sie erwiderte: "Es ist wahr. Seit ich von Zuhause fort bin, lebten wir in der Wildnis und trafen nur manchmal auf andere." Er hatte noch nie eine Jungfer gehabt. Albina reizte ihn nun umso mehr. Er fuhr durch ihr Haar, küsste ihren Hals und zog sie enger an sich. Als er sie an ihrer Scham streichelte, schloss Albina seufzend die Augen und fasste ihm ebenfalls neugierig in die Hose. Boris stöhnte auf bei ihrer Berührung. Sanft führte er seinen Finger in ihre Spalte, die bereits feucht wurde. Seine Begierde wuchs und er wollte sich mit ihr zurück ziehen: "Gehen wir in dein Zelt?" Albina nahm ihn an die Hand. Im Innern begann sie sich auszuziehen, bis sie sich nackt auf das Bärenfell legte. Boris musste sich zusammen reißen, sich nicht auf sie zu werfen. Ihr Leib war von vollkommener Gestalt. Er konnte sein Glück kaum fassen, dass er der Erste sein würde. „Komm, Borja", säuselte sie und streckte die Hand nach ihm aus. Er entledigte sich schnell seiner Stiefel und der Hose, aber ließ Hemd und Tunika an. Dann wanderte er mit den Händen über ihren weichen Körper, liebkoste ihren Busen und steckte wieder seinen Finger in sie. Sie mochte es, wenn er ihn bewegte und dann legte er sich auf sie. Ihre Finger umschlossen seinen harten Schaft und führten ihn zur richtigen Stelle. Boris fühlte die feuchten Lippen an seiner Eichel und schob sich langsam vor. Albina nahm ihre Hand noch nicht weg und ächzte ein wenig, was er für einen kurzen Ausdruck des Schmerzes hielt. Er fühlte die köstliche Enge, wie bei Zoja damals. Doch die war wahrlich keine Jungfrau mehr gewesen. Boris bewegte sich langsam, um ihr nicht unnötig weh zu tun und sah in ihr Gesicht. Albina hatte die Augen geschlossen und ihren Mund leicht geöffnet. Er küsste abermals die weichen Lippen und flüsterte: "Du bist so schön, Alja." Ihre Hände strichen über seinen Rücken, ihr Atem ging schwerer und es schien ihr zu gefallen. Seine Erregung wurde stärker und seine Stöße ein wenig kräftiger. Er genoss es sehr mit ihr und kam schnell zum Ziel.

Danach schmiegte er sich zufrieden und glücklich an seine Gespielin. Er hoffte, dass er seine Sache gut gemacht hatte. Albina lag mit dem Rücken an seiner Brust, spielte mit seinen Fingern und meinte: "Es war gar nicht mal schlecht für das erste Mal." Fast hätte sie noch „mit einem Mann" hinzugefügt, aber sie schluckte es rechtzeitig hinunter. Nun hatte sie das auch mal erlebt, wie das war ein Glied in sich zu haben. Auch nicht viel anders, als Oxanas Finger, aber es löste kaum Lustgefühle in ihr aus, wie ihre Geliebte. Das war einfach ein mechanischer Akt gewesen. Nur die Küsse waren ihr zu viel Intimität, weil sie nichts für einen Kerl empfand. Boris küsste ihre Schulter und streichelte über ihren Arm: "Am liebsten würde ich heute Nacht bei dir bleiben, aber ich muss zurück." Sie wandte sich um: "Du kannst ja bald wieder kommen." Er grinste: "Gern." Nun erschien Boris seine Olga noch älter im Vergleich zu der zwanzigjährigen Albina. Durch ihre Jugend und als erster Mann in ihrem Leben fühlte er sich unbeschreiblich.

Die nächsten Male, denen er ihr beiwohnte, empfand er immer leidenschaftlicher. Er erlag völlig ihrer Anziehungskraft und hielt es höchstens zwei Tage ohne sie aus. Als er wieder einmal im Frauenlager auftauchte, war nur Albina anwesend. Der Rest wäre auf Jagd. So vergnügte er sich ausgiebig mit seiner Angebeteten.


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