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                                                                 ALEX

Fast wäre ich durchgedreht, während ich mit den Jungs am Tisch gesessen bin. Mein Körper wollte jede einzelne Sekunde davon bei ihr sein. Doch ich muss ihr Zeit geben. Muss mich von ihr fernhalten.
Auch, wenn mein Körper und mein Herz etwas anderes wollen. Ich musste meine ganze Kraft dafür aufwenden um ihr nicht zu folgen. Ich bin bei den Jungs geblieben und habe noch ein paar Drinks mit ihnen genossen. Gut, genießen ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Ich wollte mich einfach nur von diesem Verlangen nach Anna ablenken. Also habe ich ein paar Drinks in mich hinein geschüttet.

Peter hat ständig irgendwelche blöden Sprüche losgelassen, damit ich zu ihr gehe. Auch, wenn ich ihn wirklich mag, hätte ich ihm am liebsten die Fresse poliert. Es hat mich so schon enorm viel Kraft gekostet, dass ich ihr nicht nachgelaufen bin und dann auch noch diese Sprüche von Peter zu hören, hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Ich weiß selbst gut genug, dass er recht hat und das macht mich noch wütender. Zum Glück ist Peter bereits vor einer Stunde ins Bett gegangen. Besser gesagt ist er in eines der Gästezimmer getorkelt. Jetzt sind nur noch David und ich übrig. Mike ist ebenfalls schon in irgendeinem Zimmer umgefallen. Es ist ein komisches Gefühl, mit dem Bruder der Frau, mit der gerade jede Zelle meines Körpers zusammen sein möchte, hier zu sitzen.

Wir haben über seine Kindheit gesprochen und er scheint seiner Mutter und Anna nicht böse zu sein. So weit ich es verstanden habe ist er zwar ein Wolf, jedoch ist er kein richtiger Wolf. Weiter konnte er es mir nicht erklären, da wir uns über irgendetwas lustig gemacht haben und dieses Thema irgendwie in den Hintergrund gerutscht ist. Er hat mir erzählt was seine Mutter für ihn getan hat und ich bewundere ihn, dass er damit so locker umgehen kann. Ich würde an seiner Stelle meiner Mutter nicht verzeihen, dass sie mich weggeben hat.

Nun trinken wir den letzten Schluck Bier, der wirklich nicht mehr angenehm schmeckt und ich ihn mir eher hinunterwürgen muss. Nach David's Gesichtsausdruck zu urteilen, geht es ihm nicht anders als mir. Danach machen auch wir uns auf den Weg ins Bett. Ich begleite David noch zu einem freien Zimmer.
Es ist irgendwie ein befremdliches Gefühl, so ein volles Haus zu haben. Ich weiß, das dieses Haus riesig ist und es viel zu schade darum ist, dass ich die meiste Zeit alleine hier bin, aber es ist einfach ein ungewohntes Gefühl. Früher war dieses Haus voller Leben, als meine Eltern und meine Schwester noch hier waren. Doch irgendwie habe ich alle von mir gestoßen. Sicherlich nicht aus Spaß. Es hatte alles einen Grund. Irgendwie war ich es gewohnt hier alleine zu sein und meine Ruhe zu haben. Doch, ich muss auch zugeben, dass ich es nicht einmal so schlimm finde, jetzt nicht mehr alleine zu sein.

Besonders weil Anna jetzt hier ist. Es gibt mir ein gutes Gefühl, wenn ich sie in meiner Nähe weiß. So kann ich sie besser beschützen und vor allem kann ich ihr nahe sein. Was ich hingegen nicht gewohnt bin, dass ich diese weiche Seite an mir zum Vorschein kommen lasse. Anna lässt mich Gefühle zeigen und das kenne ich nicht. Es macht mich zum totalen Weichei und ich will definitiv kein Weichei sein. Ich spreche mit niemanden über meine Gefühle. Ich wusste bis zu dem Tag, an dem ich Anna das erste Mal gesehen habe nicht einmal, dass ich wirkliche Gefühle für jemanden empfinden kann. Ich bin einfach nicht dieser Mensch. Doch bei Anna fühle ich anders. Anna macht mich, ohne das sie es weiß, zu einem besseren Menschen. Und zu einem verdammten Weichei.
Früher wäre ich in dieses verdammte Zimmer gegangen und hätte sie einfach gefickt. Sie hätte sich mir nicht widersetzen können. Okay, Anna vielleicht schon, denn sie ist anders. Jedes andere Mädchen, dass ich für eine Nacht wollte, habe ich hingegen immer bekommen. Ich habe mich nicht mal angestrengt. Ich war ein Arschloch und sie sind mir hinterher gerannt, als sei ich irgendetwas Besonderes. Diese Mädchen waren wirklich dumm und haben sich sofort in mich verliebt, was ich wirklich gehasst habe. Ich habe mich so eingeengt gefühlt und habe sie einfach, ohne mit der Wimper zu zucken, abserviert.
Erst jetzt verstehe ich, was Liebe bedeutet und sie tun mir ein klein wenig leid.
Anna ist anders. Sie hat mich niemals eingeengt und hat nicht nach meiner Pfeife getanzt.
Und nach meiner Arschloch-Aktion hat sie mir die kalte Schulter gezeit und sich in Nathan verliebt.
Verdammt, es macht mich noch immer wütend, dass sie dieses Arschloch angefasst hat. Ich würde gerne wissen, ob sie auch mit ihm geschlafen hat. Fuck. Nein ich will es nicht wissen. Ich will es mir nicht vorstellen müssen, wie sie dieser Vollidiot anfasst und sie dabei sogar noch Freude empfindet. Sie ist mein Mädchen und ich will sie mit niemanden teilen müssen.

Doch ich bin mir nicht einmal mehr sicher, an welcher Stelle ich bei Anna stehe. Ich weiß, dass sie etwas für mich empfindet. Das kann ich an ihrem Herzschlag spüren, wenn ich in ihrer Nähe bin. Aber es ich weiß nicht, ob sie auch noch etwas für Nathan empfindet. Was wenn sie für Nathan mehr empfindet als für mich? Ich würde damit nicht klarkommen. Jetzt, wo ich ihr alles gesagt habe. Ich hoffe, dass sie meinen Worten Glauben schenkt und mir verzeiht was ich ihr angetan habe. Doch ich kenne sie. Sie ist ein Sturkopf und ich bin mir sicher, dass ich mir ihr Vertrauen zurück kämpfen muss. Ich weiß, es wird schwierig, doch für sie werde ich alles tun, damit sie mir wieder vetraut.

Nachdem ich David in seinem Zimmer abgeliefet habe, mache ich mich auf den Weg zu meinem, dass am anderen Ende des Hauses liegt. Die weißen Wände, die sich recht und links von mir befinden, sehen heute besonder karg aus. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich, als ich vor Anna`s Tür halte, die gegenüber meiner Tür liegt, unruhig werde. Ich kann nicht anders, als anzuhalten und ihren Herzschlag zu lauschen. Ich will Sicher gehen, dass alles in Ordnung ist. Also versuche ich meinen Atem flach zu halten und spitze meinen Hörsinn. Das gleichmäßige Klopfen, das darauf in meinen Ohren erklingt, beruhigt mich. Sie schläft und ich kann nicht anders, als meine Mundwinkeln zu heben.
Ich stelle mir gerade vor, wie sich ihre langen braunen Haare am Kissen ausbreiten uns sie ihr Gesicht darin vergräbt. Verdammt, am liebsten würde ich jetzt diese Tür öffnen und mich an ihren Körper schmiegen, meine Fingerkuppen über ihre weiche Haut gleiten lassen und den Duft von Kokos, der immer an ihr zu riechen ist, in mich einsaugen. Bei diesen Gedanken, spüre ich, wie sich mein Körper nach ihr sehnt. Alleine, wenn ich an sie denke spüre ich dieses Verlangen. Am meisten an der Stelle meines Körpers, an dem ich sie jetzt am liebsten spüren möchte. Sie macht mich wirklich verrückt.
Bevor ich meinen Verstand verliere und in dieses Zimmer spaziere, schüttle ich meinen Kopf. Ich kann nicht. Ich darf nicht. Ich muss dieses Mal auf Anna warten. Ich muss ihr einfach Zeit geben. Doch es fällt mir so schwer meine Finger von ihr zu lassen. Also gehe ich schnell in mein Zimmer und versuche mich wieder ein wenig zu beruhigen.

Ich lasse ein paar Minuten das eisig kalte Wasser über meinen Körper laufen und versuche dabei, die Gedanken an Anna zu verdrängen. Auch, wenn dies kaum möglich ist.

Nach der kalten Dusche, habe ich mir noch ein paar Minuten heißes Wasser gegönnt und deswegen ist auch der Spiegel vollkommen angelaufen. Ich schiebe meine Zahnbürste in meinen Mund und wische mit meinen Handfläche über den Spiegel, so dass ich von einem Augenpaar zurück angestarrt werde. Ich habe mich schon ewig nicht mehr im Spiegel betrachtet. Was ich auch nicht nötig habe. Ich weiß, dass ich mit meinem Aussehen einen guten Fang gemacht habe. Auch, wenn Anna es immer wieder schafft mich zu verunsichern.
Also betrachte ich mich dieses mal etwas kritischer. Meine Haare gehören vielleicht wieder einmal gekürzt, da sie schon ziemlich lang geworden sind. Doch meine Augen sind die selben wie früher. Dieses Blau, dass mir dabei geholfen hat so einige Mädchen abzuschleppen. „Alex du bist ein Arschloch.“ Meine innere Stimme vermischt sich mit der Stimme der Mädchen, die ich abserviert habe. Ich blicke weiter in diesen Spiegel und bemerke ein neues Zeichen. Es ist mir noch nicht aufgefallen. Wahrscheinlich deswegen, weil mein kompletter Oberkörper schon mit diesen schwarzen Symbolen überzogen ist. Ich weiß, man könnte es durch einen Zauber verbergen, doch ich bin irgendwie stolz darauf, diese Zeichen zu tragen. Dennoch ist das auf meiner Brust neu. Jedoch weiß ich nicht, was es bedeutet. Woher kommt dieses Zeichen? Ich wüsste nicht, dass ich in letzter Zeit etwas erlebt habe, was mich zu diesem Zeichen geführt hat. Doch ich versuche es schnell wieder zu verdrängen. Ich werde morgen einfach Luna danach fragen.
Also wickle ich mir ein Handtuch um meine Hüften und gehe wieder in das Zimmer um mir eine schwarze Boxershort überzuziehen und mich in mein Bett zu werfen. Da ich noch immer nicht müde bin, lege ich mich auf den Rücken, verschränke die Arme hinter meinen Kopf und starre auf die Decke. Und siehe da, wie sollte es anders sein, taucht sofort Anna`s Gesicht vor meinen Augen auf. Alles andere in meinen Gedanken verschwindet und wird von Anna dominiert.

Ein Geräusch reißt mich plötzlich aus meiner Trance und als ich aufblicke sehe ich SIE. Vielleicht ist es auch nur eine Wunschvorstellung meiner Phantasie? Soch sie ist real und hier in meinem Zimmer. Ich blicke in die grünen Augen, die in meine zurück blicken. Ihre Wangen sind leicht gerötet und ihr Herschlag beschleunigt sich. Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich weiß nicht ob ich aufstehen soll und auf sie zugehen soll. Verdammt Alex...was machst du? Und so beginnt auch mein Herz schneller zu schlagen. Sie macht mich nervös und sie bringt mich dazu sie in diesem Moment mehr zu wollen als alles andere. Ich will sie. Jetzt.

Sie verharrt noch immer auf der Stelle. So als wüsste sie nicht, was sie tun sollte. Ich hingegen weiß es sehr genau. Ich brauche ihre Nähe. Noch länger halte ich das nicht aus. Also schiebe ich die schwere Decke beiseite und stehe auf, um zu ihr zu gehen. Ihre Augen wandern auf meinem Körper auf und ab und ich spüre dieses Verlangen erneut. Besonders an meinem Schwanz.
Sie sieht einfach zu heiß aus in diesen kurzen Shorts und ich kann es kaum noch erwarten ihr diese vom Leib zu reißen. Bevor ich sie küsse blicke ich ihr nochmals in die Augen und packe sie mit voller Leidenschaft an den Hüften, um sie zu mir zu ziehen. Ich ziehe sie so nahe wie ich nur kann. Es würde nicht einmal mehr ein Blatt Papier zwischen uns passen. Dann lasse ich meine Hand an ihrer Hüfte, zwischen ihren Brüsten entlang zum Nacken nach oben gleiten. Ich ziehe ihren Kopf nächer an meinen. Sie beobachtet jede Bewegung und blickt erneut in meine Augen. Unsere Lippen sind sich so nahe und doch warte ich darauf, dass sie es als Erste versucht. Sie soll ihre Lippen auf meine legen. Ich will wissen ob sie mich will und so spüre ich nur ihren schnellen Atem an meinem Kinn und die Spannung in mir wächst.
Als sie endlich ihren Kopf auf mich zubewegt und dabei ihre Augen schließt bin ich erlöst. Unsere Lippen berühren sich und ich fühle dieses einzigartige Gefühl, dass ich nur von ihr bekomme. Ihre Lippen umschließen sanft meine und ich kann nicht anders als meine Zunge in ihren Mund zu schieben. Ich will ihre diese feuchte und warme Zunge an meiner spüren. Ein leises Stöhnen kommt über ihre Lippen, was mich noch mehr erregt als ich ohnehin schon bin. Ich will sie jetzt. Ich will in ihr sein und ich will hören wie sie für mich kommt. Ich kann mich nicht länger zusammenreißen. Also packe ich sie mit beiden Händen an ihrem absolut perfekten Arsch und hebe sie nach oben. Ich setze sie auf meiner Hüfte ab und sie schlingt ihre Beine um mich. Ihre Hüfte drückt sich so fest gegen meinen steifen Schwanz, dass ich bei dieser Bewegung in ihr sein möchte. Sie nimmt ihre Hände und legt sie in meinen Nacken. Ich kann die Hitze zwischen ihren Beinen spüren und ich spüre wie sie sich noch fester an mich drückt.

Noch länger halte ich nicht durch. Also setze ich sie auf der Fläche des großen Schreibtisches ab und streife mit meinen Händen den Pullover über ihren Kopf. Darunter erwarten mich ihre perfekten Brüste, deren steife Nippel mir zeigen, dass sie mich ebenso will. Meine Lippen legen sich erneut auf ihre und unsere Küsse werden noch intensiver und leidenschaftlicher, als ich mit meinen Händen ihre wohlgeformten Brüste umfasse. Sie schlingt ihre Beine wieder um mich, drückt sich wieder fest an mich, mit ihrer Hand fährt sie an meinem Rücken hinab und an dem Bund meiner Short entlang. Diese Berührung treibt mich fast in den Wahnsinn. Ihre Finger bahnen sich langsam den Weg unter den Stoff und ziehen diese langsam nach unten. Ich will nicht noch länger warten und helfe ihr dabei. Ich kann auch nicht mehr länger darauf warten, ihre Short ebenfalls von ihren Hüften zu reißen.
Also küsse ich ihr Kinn, entlang zu ihrem Nacken, den sie mir voller Genuss zugängig macht. Wandere dann mit meinen Lippen weiter zu ihren Brüsten, die ich noch immer mit einer Hand umfasse. Ich liebkose ihre Nippel und dabei lasse ich meine Hände zu dieser verdammten Short wandern um sie unter den Bund zu schieben. Langsam ziehe ich sie ihr über den Arsch während sie ihren Arsch für mich anhebt. Sie fällt zu Boden und ich ziehe sie sofort wieder an mich. Auch, wenn ich jeden Zentimeter ihrer nackten Haut betrachten möchte, halte ich ihrem Blick stand. Ich weiß, dass sie jetzt gerne die Augen schließen würde. Die roten Wangen und ihr verlegener Blick lassen keinen Zweifel daran. Doch sie tut es nicht und dass treibt mein Verlangen ins Unermessliche.
Ich kann nicht anders, als sie wieder zu küssen und mit ihrer Zunge zu spielen. Mein Schwanz will unbedingt in ihr sein. Ich will in ihr sein. Will sie spüren. So intensiv wie es nur möglich ist.

Keine Sekunde später werde ich von diesem Gefühl erlöst, als ich meinen Schwanz langsam in sie gleiten lasse. Dass sie meinetwegen so feucht ist, treibt mich in den Wahnsinn.
Ich kann nicht anders als bei diesem Gefühl aufzustöhnen. Sie tut es ebenfalls. Mit meiner Hand wandere ich an ihrem Rücken entlang und bahne mir einen Weg unter ihre langen Haare, um sie mit einem leichten Zug in eine Faust zu schließen und ihren Kopf damit ein wenig nach hinten zu bewegen.
Meine Lippen bewegen sich von ihrem Kinn, weiter über ihren Hals zu dieser einen Stelle, hinter ihrem Ohr. Jedes Mal wenn ich sie dort berühre, reagiert sie sofort auf mich, indem sie mir diese Stelle noch zugängiger macht. Willig legt sie ihren Kopf in den Nacken und fügt sich somit weiter meiner sanften Aufforderung.
Mit langsamen Stößen bewege ich mich in ihr und bei jedem Stoß den ich mache, kommt ein Stöhnen über ihre geschwollenen Lippen.
Ihre Haut ist so heiß und so weich und ich kann fühlen, wie sich die Hitze zwischen ihren Beinen erhöht. Ihre Finger wandern an meinem Rücken entlang und ich spüre wie sich ihre Fingernägel sanft über meine Haut bewegen.

Sie treibt mich in den Wahnsinn. Ich will alles von ihr. Jeden Zentimeter. Jede Berührung. Jeden Kuss. Und ich will sie schmecken. Also ziehe ich meinen Schwanz wieder aus ihr, was mich enorme Beherrschung kostet. Meine Lippen bahnen sich einen Weg zu ihren Brüsten. Ich lecke und sauge daran und wandere mit meiner Zunge weiter zu ihrem Hüftknochen. Sie genießt es sichtlich und lässt sich ein Stück weit zurück. Sie spreizt ihre Beine für mich und bei diesem Anblick kann ich es nicht erwarten, sie endlich mit meiner Zunge auf diese Stelle zu küssen. Ich spüre die Hitze zwischen ihren Beinen und schlinge meine Hände um ihre Oberschenkel. Dann endlich berührt meine Zunge die Hitze. Ich kann spüren, wie sich ihr ganzer Körper nach mir sehnt. Ebenso wie ich mich nach ihr sehne. Sie schmeckt so gut und ich kann mich kaum davon lösen. Sie windet sich unter meinen Bewegungen und drückt ihre Hüfte fester gegen meine Zunge. Meine Finger wandern zwischen ihre feuchten Lippen und ich spüre, wie sich ihre Muskeln um meine Finger herum anspannen, bevor ein leises Stöhnen über ihre Lippen kommt.
Erst, als sich ihr Körper entspannt, lasse ich meine Lippen und meine Zunge langsam auf ihrer weichen Haut, entlang zu ihren Lippen wandern. Ich umgreife mit meinen Händen wieder ihre Brüste und lasse meine Zunge dazwischen nach oben zu ihrem Nacken gleiten, bevor sie endlich zu diesen weichen Lippen finden. Ich küsse sie und versenke meinen Schwanz erneut zwischen ihren Beinen. Ihre Hände wandern zu meinen Haaren und sie umschließt sie ebenfalls mit einer Faust und zieht leicht daran, als ich mich schneller und härter in ihr bewege. Auch, wenn es einfach zu schön ist, um aufzuhören, kann ich mich nicht länger zurückhalten. Ich höre wie sich Anna´s Herzschlag erhört und sie kurz davor ist, erneut zu kommen. Dieses Wissen lässt mich unaufhörlich weitermachen, bis wir gemeinsam aufstöhnen und sich unsere schweißnassen Körper aneinanderpressen. Ich halte sie fest umschlungen. Unsere Zungen berühren sich noch immer. Unser Atem trifft aufeinander, als wir beide befriedigt unsere Augen schließen und unser Höhepunkt abebbt.
Mein Kopf wandert zu ihrem Nacken, wo ich noch ein paar weitere Küsse auf ihre weiche Haut lege. Sie riecht so gut und würde ich nicht wissen, dass sie jetzt noch geschaffter ist, als vorhin, würde ich sie sofort nochmal nehmen.

Als sich unsere Herzschläge vollkommen beruhigt haben, packe ich sie an ihrer Hüfte und hebe sie hoch. Ein verlegenes Lächeln spiegelt sich auf ihren Zügen. Verdammt. Sie sieht so schön aus wenn sie so lächelt.
Langsam gehe ich mit ihr auf meinen Händen zu meinem Bett und lasse mich gemeinsam mit ihr auf mein Bett sinken. Ich ziehe die Decke über ihren wunderschönen Körper, schlinge meinen Arm um ihre Seite und ziehe sie näher an mich. Ich spüre, wie sich ihr Oberkörper an meinen schmiegt.

Doch plötzlich entdecke ich etwas auf ihrer Haut, dass mir vorhin nicht aufgefallen ist. Ich könnte schwören es war vorhin noch nicht da. Wie konnte ich das nicht sehen, wenn ich sie vorhin sogar auf diese Stelle geküsst habe? Sie scheint meinen verwirrten Blick wahrzunehmen und blickt selbst auf dieses Zeichen, das über der Stelle ihres Herzens abgezeichnet ist. Was hat das zu bedeuten? Als hätte sie es gespürt, welche Frage in meinem Kopf herumschwirrt, antwortet sie mir mit leiser Stimme.

„Ich hatte es plötzlich auf meiner Haut und vorhin als ich aufgestanden bin, war es weg. Ich dachte es würde nicht wieder kommen.“

Und erst jetzt realisiere ich es. Es sieht aus wie dieses Zeichen auf meiner Brust. Also schiebe ich die Decke von meinem Oberkörper, um ihr dieses Zeichen zu zeigen. Doch es ist weg. Wie zum Teufel ist das möglich? Was läuft hier?

„Ich denke wir werden morgen mit Luna darüber sprechen müssen. Sie wird sicherlich irgendeine Antwort dafür haben.“

Ich bin besorgt. Denn ich weiß nicht, was das zu bedeuten hat. Ich will nicht, dass Anna etwas passiert. Doch wir werden wohl heute auch keine Antwort mehr bekommen und ich will diesen Moment mit ihr genießen. Will sie in meine Arme nehmen und sie ganz nahe bei mir haben. Noch nie zuvor habe ich mit Jemanden eine Nacht verbracht. Nicht auf diese Art und Weise. Ich bin immer danach abgehauen und wollte alleine sein. Doch mit ihr ist es anders. Ich will sie nicht mehr loslassen. Mit ihr will ich jede gottverdammte Nacht verbringen.
Also drücke ich sie fester an mich und flüstere in ihr Ohr.

„Anna, ich werde dich nie wieder loslassen.“

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