9

"Wo warst du denn gestern Abend?"

Überrascht schaute Hermine von ihrem Sessel im Gemeinschaftsraum auf. Ron stand vor ihr, das Gesicht eine merkwürdige Maske aus vorgegebener Freundlichkeit und Wut. Sie kannte diesen Ausdruck, Ron hatte ihn immer dann, wenn ihm etwas nicht gefiel, aber er Angst hatte, das zu zeigen. Genervt schlug sie das Buch zu, das sie gerade gelesen hatte: "Bitte?"

"Gestern Abend. Ich habe dich nicht beim Abendessen gesehen und im Gemeinschaftsraum warst du auch nicht."

"Und warum solltest du das bemerken?", erkundigte sie sich wütend, "Du hast dich doch die letzten Wochen auch nicht darum gekümmert, ob ich da bin oder nicht. Ich hätte genauso gut Luft sein können!"

"Du warst aber immer da, gestern nicht, darum geht es", gab er ebenso wütend zurück.

"Was ist, hat Lavender dich gestern Abend alleine gelassen? Bist du wütend, dass ich dir in deiner schweren Stunde der Einsamkeit nicht zur Verfügung stand?"

"Was hat Lavender damit zu tun?", zischte Ron, der inzwischen rot im Gesicht war. Zornig fragte Hermine sich, wieso sie immer nur streiten konnte, wenn sie alleine mit ihm war. Es machte sie einfach so rasend, dass er sie behandelte, als wäre sie eine Selbstverständlichkeit, aber sobald sie ihm mal nicht zur Verfügung stand wütend wurde.

"Hör mal, Ron, ich freue mich ja, dass du eine Beziehung hast ...", begann sie, doch sofort unterbrach Ron sie: "Nein, tust du nicht. Seit ich mit Lavender zusammen bin, tust du so, als wäre ich ein dummer kleiner Junge. Du redest nicht mal mehr richtig mit mir."

"Bitte?", erwiderte Hermine empört, "Du bist derjenige, der nicht mehr mit mir redet. Du verbringst jede freie Minute mit Lavender. Wann, bitte schön, soll ich da mit dir reden?"

"Suchst du dir deswegen neue Freunde? Sind wir nicht mehr gut genug für dich?", kam es beißend von Ron. Überrascht stieß Hermine die Luft aus: "Was?"

"Du weißt genau, was ich meine!", sagte Ron und Hermine konnte sehen, dass er mittlerweile ernsthaft wütend war: "Denkst du, ich bin blind? Oder alle anderen? Jeder hat euch gestern zusammen in Hogsmeade gesehen! Was willst du mit einem Slytherin?"

Darum ging es also - Ron hatte sie entgegen ihrer Hoffnung doch gesehen und war nun wütend. Oder vielleicht eifersüchtig? Kalt entgegnete Hermine: "Da meine so genannten Freunde Besseres zu tun haben, war Zabini so nett, mich ins Dorf zu begleiten. Wir lernen zusammen für Arithmantik, wir verstehen uns ganz gut."

"Ja, natürlich, ihr seid Lernpartner, genau!", höhnte Ron, "Bist du echt so versessen auf gute Noten, dass du dich mit dem Feind verbündest?"

"Dem Feind?", schleuderte Hermine ihm schrill entgegen, "Ronald Weasley! Da draußen läuft ein mordlustiger Irrer durch die Gegend und du bezeichnest einen Mitschüler als Feind, nur weil er in einem anderen Haus ist?"

"Ah, ich sehe was hier läuft", spottete er, "du hast die Beine breit gemacht und aus Dankbarkeit, dass wenigstens ein Mann dich anfassen will, hast du jetzt die Seiten gewechselt! Du bist so erbärmlich!"

Schockiert starrte Hermine ihren besten Freund an. Sie konnte nicht glauben, dass er das eben gesagt hatte. Schon damals bei Krum hatte er ihr gezeigt, wie irrational und jähzornig er in seiner Eifersucht sein konnte, aber das hier überschritt jede Grenze. Den Tränen nahe schleuderte sie ihm ein: "Du bist so ein Idiot!" entgegen, dann sprang sie auf und verließ den Gemeinschaftsraum.

"Hey, meinst du nicht, dass das ein bisschen zu weit ging?", erklang da die unsichere Stimme von Harry. Wütend starrte Ron seinen besten Freund an: "Aber sie hat sich mit Zabini eingelassen! Einem Slytherin!"

"Ich weiß ja", gab Harry beschwichtigend zu, "aber das ist immer noch Hermine, über die wir hier reden. Du glaubst doch selbst nicht, dass sie uns jemals im Stich lassen würde, oder?"

Niedergeschlagen vergrub Ron das Gesicht in seinen Händen: "Ja. Ja, ich weiß. Es ist nur ... ich war einfach so wütend, als ich sie mit Zabini gesehen habe. Das ist wie mit Krum damals. Ich kann gar nichts dafür, ich fühle mich einfach betrogen. Es ist nicht richtig, sich auf Slytherins einzulassen."

Ein wissendes Lächeln erschien auf Harrys Lippen: "Meinst du nicht, dass das gar nichts mit dem Haus zu tun hat? Ich glaube, es ist an der Zeit, dass du ehrlich zu dir bist, mein Lieber."

"Hä?"

Wenn die ganze Sache nicht so dramatisch ausgeartet wäre, hätte Harry es zum Lachen gefunden. Er hatte schon seit Rons Theater im vierten Jahr vermutet, dass sein bester Freund in Hermine verliebt war, aber dass Ron so blind für seine eigenen Gefühle war, war unglaublich. Er hatte am eigenen Leib erfahren, wie stur Ron sein konnte, wenn er ernsthaft eifersüchtig war - nie würde er die Wochen vergessen, in denen sein bester Freund nicht mit ihm geredet hatte. Dasselbe jetzt bei Hermine zu sehen, tat ihm weh, zumal sich Harry plötzlich bewusst wurde, dass er selbst seine beste Freundin in den letzten Wochen sträflich vernachlässigt hatte.

oOoOoOo

 

Schwer atmend blieb Hermine vor der Bibliothek stehen, rang kurz nach Luft und trat dann gemäßigten Schrittes ein. Sie konnte nicht glauben, was Ron da gerade zu ihr gesagt hatte. Selbst wenn das nur seine Form von Eifersucht war - und sie hatte mitbekommen, wie irrational er sich verhalten hatte, als er wegen des Trimagischen Turniers neidisch auf Harry gewesen war - er war viel zu weit gegangen. Tränen stiegen in ihr hoch und Hermine war zu erschöpft, um sich dagegen zu wehren. Schluchzend lehnte sie sich gegen ein Bücherregal.

"Wer wird denn hier weinen?"

Erschrocken schaute Hermine zur anderen Seite der langen Reihe von Regalen. Die spöttische Tonfall konnte nur von einem kommen: Draco Malfoy.

"Geh weg", flüsterte sie nur, während sie den Kopf wieder hängen ließ, doch Malfoy dachte gar nicht daran. Mit langsamen, bedächtigen Schritten kam er näher: "Hat Ronnieboy mal wieder was ausgefressen?"

"Malfoy, ehrlich, mir ist nicht nach Scherzen."

"Also habe ich Recht", stellte er fest. Mit etwas Abstand zu ihr blieb er stehen, die Hände vor der Brust verschränkt, der Blick undurchdringlich, aber nicht unfreundlich: "Kein anständiger Mann bringt eine Frau zum Weinen."

"Sagst ausgerechnet du!", fuhr Hermine ihn an. Sie konnte nicht glauben, dass Draco sich nicht bewusst war, wie viele Mädchen er schon unendliche Tränen gekostet hatte. Zumindest bei Pansy musste ihm doch klar sein, dass sie schon oft wegen ihm geweint hatte.

"Wenn jemand sich trotz klarer Ansagen Hoffnungen macht und dann enttäuscht ist, dass ich sie nicht erfülle, ist das nicht meine Schuld", gab er gelassen zurück. Die Ignoranz seiner Worte machte Hermine wütend, doch sie hatte keine Kraft, jetzt mit ihm zu streiten. So schüttelte sie nur den Kopf, ehe sie einen Schritt machte, um an ihm vorbei zu gehen. Sofort legte sich eine seiner Hände auf ihre Schulter, um sie zurück zu halten.

„Mein Angebot steht noch, Granger“, flüsterte er, „wenn du es diesem Idioten heimzahlen willst, du kannst jederzeit zu mir kommen.“

Ein trockenes Lachen erklang, dann erwiderte Hermine zynisch: „Er denkt eh schon, ich hätte mit Blaise geschlafen. Würde also nicht mehr viel bringen.“

Misstrauisch hob Draco eine Augenbraue: „Wie kommt er auf die Idee?“

„Wir waren gestern zusammen in Hogsmeade, also Blaise und ich. Da hat man uns wohl gesehen. Und Ron kann dafür keine andere Erklärung finden, als dass ich die Beine breit gemacht habe, wie er es ausdrückt!“, erklärte sie langsam, „Er meinte, als Dank dafür, dass Blaise es mit mir getrieben hat, hätte ich die Seiten gewechselt und sei jetzt gut Freund mit euch allen.“

Verwirrt legte Draco den Kopf schräg: „Warum solltest du zahlen, damit ein Kerl mit dir schläft? Normalerweise ist das doch andersherum?“

„Weil mich niemand als Frau sieht“, entgegnete Hermine und versuchte, dabei nicht so verletzt zu klingen, wie sie sich fühlte: „In Rons Vorstellung muss ich was bieten, damit mich überhaupt wer will.“

„Warum warst du noch gleich in so ein Arschloch verliebt?“, fragte Draco, doch er ließ sie gar nicht zu Wort kommen: „Ehrlich, Granger. Mal abgesehen von allem, was ich über Gryffindor und das alles denke, kann ich dir versichern, dass du nicht so hässlich bist, dass du für Sex zahlen müsstest.“

„Ah, danke. Das ist mal wirklich ein nettes Kompliment“, gab Hermine trotzig zurück. Sie hatte keine Lust mehr auf dieses Gespräch, sie wollte Malfoy nicht noch tiefer in ihre verletzte Seele blicken lassen, doch seine Hand hielt sie eisern gegen das Regal gedrückt. Genervt blickte sie ihn an.

„Ich meine es ernst“, sagte er, ohne sich von ihrem finsteren Blick irritieren zu lassen, „ich würde freiwillig mit dir schlafen, hier und jetzt, ohne dafür etwas als Gegenleistung zu erwarten. Und sei es nur, um dem Wiesel zu zeigen, dass ein richtiger Mann eine Frau erkennt, wenn sie vor ihm steht.“

„Malfoy!“, begann Hermine streng in der Absicht, ihm mitzuteilen, dass sie ihm kein Wort glaubte, doch soweit kam sie nicht. Mit einem entschlossenen Ausdruck im Gesicht beugte er sich zu ihr runter, griff mit seiner linken Hand in ihr Haar und zog sie in einen Kuss. Überrascht riss Hermine die Augen auf, stemmte beide Hände in seine Brust, um ihn von sich zu schieben, doch er bewegte sich keinen Zentimeter. Stattdessen wanderte seine Hand, die zuvor auf ihrer Schulter gelegen hatte, ihren Rücken hinunter bis zu ihrem Hintern, den er kräftig packte und näher an sich zog. Ein überraschtes Keuchen entfuhr Hermine, als im selben Moment eine heiße Woge ihren Körper überspülte, ausgelöst durch die plötzliche Nähe und das Gefühl eines männlichen Körpers zwischen ihren Beinen.

Noch immer hatte Draco den Kuss nicht unterbrochen und Hermine fand immer weniger Willen, ihn wirklich von sich zu stoßen. War es wirklich wichtig, ob er es ernst meinte oder nicht? Sie meinte es schließlich auch nicht ernst und ein Kuss war nun wirklich nichts Schlimmes – sie konnte es genauso gut einfach genießen. Wenn er sie ausnutzen wollte, um Ron zu ärgern, konnte sie ihn genauso gut ausnutzen, um wenigstens einmal das Gefühl zu haben, eine begehrenswerte Frau zu sein. Mit einem Seufzen erwiderte sie endlich den Kuss, schlang ihre Arme um den Hals und drängte sich noch näher an sie.

Nun war es an Draco, überrascht zu sein. Er hatte nicht damit gerechnet, dass die kleine Frau mit den wilden Haaren so reagieren würde, hatte sich im Gegenteil schon auf eine ihrer berüchtigten Ohrfeigen eingestellt. Das wäre es ihm wert gewesen, nur um sie zu necken und von ihrer Wut auf Weasley abzulenken, doch dass sie seinen Kuss schließlich erwidern würde, hatte er nicht erwartet. Ein Stöhnen entfuhr ihm, als er spürte, wie sie offensichtlich unbewusst ihr Becken an seinem rieb. Die Hand, die er zuvor in ihrem Haar vergraben hatte, leistet der anderen Gesellschaft. Gierig knetete er ihren kleinen Hintern, biss mit seinen Zähnen ganz sanft in ihre Lippen, rieb sich an ihr.

Sein Stöhnen wurde von einem wohligen Seufzer beantwortet und Draco spürte, wie es in seiner Hose eng wurde. Er hatte den Verdacht gehabt, dass Hermine Granger ein typisches Beispiel für das stille, aber sehr tiefe Wasser war, doch ihre Leidenschaft und Bereitwilligkeit, sich ihm hinzugeben, überstieg all seine Erwartungen. Er würde diese Wette mit Blaise gewinnen, dessen war er sich gewiss. Und zwar hier und jetzt.

Abwesend registrierte Hermine, wie Draco begann, ihren Rock hochzuschieben. Sie genoss den Kuss, badete in seinem gierigen Stöhnen und der offensichtlichen Erregung, die er ihr entgegenbrachte. Noch nie zuvor hatte sie sich so lebendig, so begehrenswert gefühlt wie in diesem Augenblick. Als sie spürte, wie eine Hand die Innenseite ihres Schenkels hochwanderte, kam sie ruckartig wieder in die Realität zurück.

„Stop!“, schrie sie, während sie Draco mit aller Macht von sich schob. Schwer atmend trat dieser einen Schritt zurück, starrte auf ihre geöffnete Lippen, vom Kuss noch geschwollen, auf ihre geröteten Wangen und leicht glasigen Augen. Alles an Hermine Granger schrie ihm Verlangen und Lust entgegen – warum hatte sie ihn von sich gestoßen?

„Ich …“, fing Hermine an, doch sie war zu sehr außer Atem, als dass sie auch nur einen vollständigen Satz hätte sagen können. Mit großen Augen starrte sie Draco an, während sie sich bemühte, ihre Atmung wieder unter Kontrolle zu bringen. Sie war ihm dankbar, dass er stumm blieb und auch nicht versuchte, sie erneut zu küssen. Schließlich setzte sie erneut an: „Ich werde nicht mit dir schlafen, Malfoy.“

Zu ihrer Verwirrung brachte dieser Satz Draco zum Lachen. Es war keines seiner üblichen überheblichen oder fiesen Lachen, sondern ein echtes, belustigtes Gelächter. Schnaubend und nach Luft ringend gab er zurück: „Oh, Granger, du bist göttlich. Da küsst du mich, als gäb’s kein Morgen mehr, und dann sagst du sowas?“

„Ich meine es ernst!“, erwiderte sie mit geballten Fäusten, „Das gerade war wirklich gut und ich hätte nicht gedacht, dass ich irgendwann einmal würde sagen können, dass ich weiß, dass Draco Malfoy ein verdammt guter Küsser ist. Aber da ist meine Grenze.“

„Komm schon, Mädchen, du willst mir doch nicht erzählen, dass du da gerade nicht auch mehr wolltest?“

„Ich war frustriert“, entgegnete sie errötend, „ich habe mich hässlich gefühlt und du hast mich wieder aufgebaut. Mehr war da nicht.“

„Glaubst du dir deine eigenen Worte?“, fragte er ungläubig, doch ihr fester Blick verriet ihm die Antwort. Kopfschüttelnd fuhr er sich durch sein Haar. Er war so kurz davor gewesen zu gewinnen, so kurz – und jetzt stoppte sie ihn und gab ihm zu verstehen, dass er auch nicht mehr kriegen würde.

„Mit anderen Worten, du hast mich nur benutzt, um dein Ego aufzupolieren!“, warf er ihr vor. Erneut erhielt er nicht die erwartete Reaktion, denn statt ihm zu widersprechend, erschien nur ein breites Grinsen auf Hermines Gesicht: „So könnte man es sagen. Und war das nicht genau dein Angebot? Wolltest du mir nicht helfen, es Ron heimzuzahlen? Das hast du hiermit getan. Ich weiß jetzt, dass ein Kerl Spaß haben kann, wenn er mich küsst, das ist völlig ausreichend.“

Unfähig sich zu bewegen, starrte Draco auf die grinsende Hexe vor sich herab. Sie war wirklich eine Hexe. Dieses hinterhältige, selbstzufriedene Grinsen stand ihr ausgezeichnet, obwohl es eher zu einem Mädchen aus Slytherin als aus Gryffindor gepasst hätte. Sie hatte ihn tatsächlich für sich ausgenutzt, sie gab das nicht nur als Ausrede für den Kuss vor, sondern meinte es wirklich so. Er hätte sich schlecht fühlen sollen deswegen, gedemütigt oder getäuscht, doch nichts dergleichen spürte er. Stattdessen stand er da wie festgewachsen und fühlte sich verzaubert.

„Wie unglaublich Slytherin von dir“, brachte er schließlich mit einem schiefen Lächeln heraus, „du hast mich also gerade nur ausgenutzt?“

Hermine, die sich inzwischen wieder gesammelt hatte und der nicht mehr anzumerken war, dass sie fünf Minuten zuvor mit ihrem ehemals schlimmsten Widersacher in einem heißen Kuss verwickelt gewesen war, blickte ihm direkt in die Augen: „Ja. Aber da du es offenbar genossen hast, wird es dir nicht gelingen, mir deswegen ein schlechtes Gewissen zu machen.“

Mit diesen Worten und einer angedeuteten, neckischen Verbeugung trat Hermine an ihm vorbei und verließ die Bibliothek. Ungläubig blickte Draco ihr nach. Er hatte das deutliche Gefühl, dass sie den Spieß umgedreht hatte, dass erstmals er derjenige war, der weniger bekam als er wollte und sie diejenige, die die Spielregeln bestimmte. Alle anderen Mädchen waren immer viel zu erpicht darauf, seine Aufmerksamkeit zu erhalten, als dass irgendeine sich seiner Annäherung verweigert hatte. Nicht so Hermine Granger. Sie hatte überhaupt kein Interesse an ihm, hatte sich nur auf den Kuss eingelassen, um ihr gebrochenes Herz zu beruhigen, und war gegangen, nachdem sie zufrieden gestellt war. Und das imponierte ihm ungemein. Selbst wenn das vorher ihr Plan gewesen sein mochte, dass sie nach dem Kuss immer noch so berechnend und abweisend sein konnte, hätte er niemals erwartet. Kein Mädchen konnte so ungerührt davon gehen, nachdem er sie geküsst hatte. Er musste sie dazu kriegen, ihn noch einmal zu küssen, damit sie erkannte, wie gut er war. Und dass sie noch mehr wollte. Er konnte es sich nicht gefallen lassen, dass sie ihm nicht nachlief.

Kommentare

beta
Feenstaub

Navigation

Sprachen

Social Media