Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsstress:
was schenk ich Vater, Mutter, Tanten,
Onkel, Oma, Kindern, Neffen 
und den andren Anverwandten?

Renne ziellos durch die Stadt,
rein in Läden, wieder raus,
zwischendurch ne Tasse Kaffee,
manchmal ist es echt ein Graus!

Schlips und Socken für den Vater,
dieses Jahr ist lila in,
Parfüm und Schminke fürs Cousinchen,
für die Tante Waschbenzin...

Doch was schenkt man den vielen Kindern
der Familie, komm, denk nach!
Ach, was mach ich mir Gedanken,
Hauptsache, das Zeug macht Krach!

Oma, Opa, ja die beiden
sind zufrieden mit Konfekt.
(lustig wärs, wenn in den Pralinen
Abführmittel drinne steckt...)

Mama wünscht sich stets das Gleiche:
ne liebe Tochter, fleißig, brav...
woher soll ich die denn kriegen???
Sie bekommt ein  Dekoschaf!

Kissen, Decken, Bademantel,
Puschen, Bücher (viele, viele!!!) 
Badesalz, CDs und Lampen,
Puzzles und Computerspiele,

Geschenkpapier gleich kistenweise,
Tesa, Kärtchen, Schleifenband,
Wachsmalstifte, bunte Kreide
und noch was fürs Barbieland,

so, ich glaub, jetzt hab ich alles,
ab nach Hause, Päckchen packen,
zwischendurch die Wohnung putzen
und noch Weihnachtsplätzchen backen.

Heiligabend tobt das Chaos,
man reißt so lieblos am Geschenkpapier,
Kinder kreischen und ich frag mich:
warum bin ich bloß noch hier???

Könnt auf den Bahamas sein,
oder auch beim Wintersport.
Trotzdem bleib ich jede Weihnacht
Jahr für Jahr am gleichen Ort.

Denn wenns auch manchmal stressig ist
und die Family nervt ohne Pause:
Weihnachten ist halt nur richtig schön
unterm Tannenbaum zuhause!





















Kommentare

  • Author Portrait

    Der Teil mit deinen Großeltern ist für mich besonders amüsant! In deinem Gedicht steckt viel Wahrheit und die Reime sind grandios. Ich mag dein Gedicht sehr gerne! :-) <3

  • Author Portrait

    Leider muss ich sagen, dass ich dein Gedicht nicht so mag. Es lässt sich einfach nicht sehr geschmeidig lesen und wirkt irgendwie nicht sehr poetisch.

beta
Feenstaub

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