Und mal sind wir hier "allein, allein" auf weiter Flur.
Kann man denn allein wohl sündig sein, frage ich mich und schaue auf die Uhr.

So ticket sie stetig vor sich hin, und lässt die Zeiger langsam wandern.
Ganz als ob das ganze mache Sinn, so schiebt sich der eine vor den anderen.

Tick-Tack - Klick-Klack, so höre ich ausser dem kein sterbends Wort.
Gähnende Leere und tiefe Stille, befinden sich nicht in weiter Ferne sondern auch an diesem Ort.

Nun sitze ich hier in meinem Sessel, lehne mich zurück mag nichts mehr tun.
Auf dem Herd Pfeift der Wasserkessel, ich schließe die Augen um auszuruhen.

Es pfeift der Kessel bis das es ihn zerreist.
Nicht vor källte, denn er ist nicht vereist.
Nein die Hitze schlug ihm aufs Gemüht,
was ausser mir wohl keiner sieht.

Und wieder ist es still um mich herum, die Zeit sie atmet nicht.
Keiner hier ist in der Nähe und blickt sich nach mir um,
und so mag es dann doch wohl sein,
ich bin einmal mehr, wieder hier allein, allein ...

Kommentare

  • Author Portrait

    Ich kenne sie auch, diese schmerzhaften Zeiten der Einsamkeit... Ich wünsche dir, dass du bald da wieder rausfindest, denn letztlich liegt es an uns, die Schritte nach draußen zu machen oder zumindest die Fenster zu offenen.

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Feenstaub

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