Dort am alten Platz an der Wand,

Steht noch immer das Regal mit deinen Sachen;

Dieses und jenes nehme ich in die Hand,

Und schlucke gegen den Kloß in meinem Rachen.

 

In unserem ersten Urlaub fanden wir diesen Stein,

Der fast aussieht, wie ein Herz;

Ab jetzt wird er ohne Bedeutung für mich sein,

denn ohne dich bleibt nur der Schmerz.

 

Und dort, das dicke Buch

Voller Fotos von dir und mit Erinnerungen schwer.

Dich zu kennen, dich zu lieben war ein Fluch,

Und dich gehen zu lassen noch viel mehr.

 

Es ist vorbei; der Ring, glänzend und rund,

Verschwindet nun von meinem Finger;

Tat er einst unsere Liebe kund,

Ist er nun nur ein weiteres deiner wertlosen Dinger.

 

Der Hals wird mir eng, als ich denk‘,

An den Tag, an dem du mir den Zettel gabst mit diesem Gedicht,

Und an die Antwort, die ich dir niemals schenk‘,

Es zu beenden war richtig, oder nicht?

 

Gerne würde ich alles behalten;

In Gedanken unsere Zeit noch einmal erleben,

Aber es geht nicht, mein Herz ist gespalten,

Denn ich kann dir einfach nicht vergeben.

 

Wahrscheinlich ist es Zeit aufzuräumen, das Alte wegzugeben,

Und mit dem was war endlich abzuschließen.

Du bist nicht länger erwünscht in meinem Leben.

Los! Geh und achte nicht auf die Tränen, die über meine Wangen fließen.

Kommentare

  • Author Portrait

    Ein sehr schönes tief bewegendes Gedicht! :-)

  • Author Portrait

    Wunderschöner Text :) ja, es ist manchmal sehr schwer loszulassen

  • Author Portrait

    Ich liebe deine Texte so sehr :)

  • Author Portrait

    Zum Klappentext: Ja das wäre es. Zur Frage im Text: Ja es war richtig Zum Text an sich: Ich glaube ich kann mich nur zurecht wiederholen, wenn ich sage das deine Gedichte uns immer wieder berühren und mitfühlen lassen. Und wie du weißt, wir sind für dich da in Stunden der Freude und des Kummers.

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Feenstaub

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