Wir leben nicht in einem Haus, nein unser Heim sieht anders aus.

In einer Mohnblume leben wir, sie ist der Wiese schönste Zier.

Ihre Blütenblätter leuchten rot, der Blütenstaub ist unser tägliches Brot.

Es lässt sich hier so glücklich leben, so viel wurde doch uns beiden gegeben!

Unsere Liebe kann hier schön gedeihn, wie könnte es auch anders sein.

Zwischen der Wiesenblumen- Pracht, hat die Bosheit keine Macht.

Ein sonnenreicher Tag ist heut, was unsere Herzen sehr erfreut.

Wir klettern aus unserer Blüte heraus, heut sieht die Welt gar herrlich aus!

Da schwirren Bienen rundherum, da fliegen Hummeln mit Gebrumm.

Auch unter uns herrscht reges Leben, die Grillen wollen ein Ständchen geben.

Eine Ameise transportiert ihre Nahrung, wir haben mit ihrem Fleiss Erfahrung.

Ein Marienkäfer ein Blatt erklimmt, von dort will er fliegen ganz geschwind.

Auch wir zwei haben Flügelein, durchsichtig sind sie, zart und fein.

Doch heut wollen wir mit einem Schmetterling fliegen, um nicht zu früh der Müdigkeit zu erliegen.

Bald schwebt ein Schwalbenschwanz daher, seine Schönheit, sie erfreut uns sehr.

Es scheint als ob er alle Liebe der Welt, in seinen blaugelben Flügeln hält.

Er landet auf einem Blütenblatt und isst sich zuerst an Pollen satt.

Mit uns auf dem Rücken erhebt er sich dann, gibt es etwa das schöner sein kann?

Ja, etwas ist noch schöner auf der Welt, die Liebe die uns zusammenhält.

Auf vielen Blüten machen wir Rast, denn wir haben keine Hast

Die Wiese ist so wunderschön, in allen Farben wir sie leuchten sehn.

Der Sonnenstrahlen Wärme Segen, bringen alles auf der Au zum leben.

In der Luft und im Gras ist ein Gewimmel, sanft tönt der Glockenblümchen Gebimmel.

Gegen Abend legt sich alles zur Ruh und wir müssen nach Hause zu.

Bald bricht die Dunkelheit herein und alles scheint bald still zu sein.

Doch auf der Wies ist’s lang nicht still, auch wenn man nicht mehr hört sehr viel.

Die Glühwürmchen sind die Tierchen der Nacht, sie leuchten dann, wenn niemand mehr wacht.

Auch die Grillen geben dann noch nicht Ruh, wenn wir unsre Augen schliessen zu.

Wir sind beim Mohn nun angekommen und legen uns ins Blütenbett voll Wonnen.

Wir schliessen die Blütenblätter zu und legen uns dann ganz sanft zur Ruh.

Kommentare

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    Eine eigene kleine Welt auf besondere Weise betrachtet. Schön!

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    Es ist nicht einfach ein romantisches Gedicht mit der Blumenthematik es ist eine Reise voller Gefühl, den schönsten Farben und Düften und dem Wunsch mehr von dir zu lesen. :)

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    Schöööön!

  • Author Portrait

    schön!

  • Author Portrait

    Ein sehr schöne Gedicht, gefällt mir sehr! Willkommen bei uns!

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Feenstaub

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