Wie eine Brise
jagt der Schauer über meinen Körper.
Eine kühle Brise,
die all die Asche lässt verschwinden.

Wo ist sie wenn ich falle? 
Wenn meine Arme mich nicht tragen wollen?
Ich fahre über meine Haut,
mein Mund voll Asche.

Ich will fallen, doch hält man mich.
Die kalten Finger,
Warum sind sie so schmutzig?
Wo hast Du Dein Verlangen gelassen?
Warum sind sie so schmutzig?

Ich blicke hinab, sehe all die Menschen.
Sehe sie tun, was sie immer tun.
Sehe sie sein, wie sie immer sind.
Doch wir sind es nicht.

Ich will fallen, warum lasst ihr mich nicht?
Was soll es?
Was soll all das?
Alles was ihr mir antut, was ihr euch selbst antut.
Nur um zu erreichen was ihr leben nennt.

Was ich wollte, das einzige was mich schweben ließ,
ist verschwunden, verschüttet unter Asche!

Wo ist sie hin, die Brise
durch die Alles perfekt wurde.

Und ich schwebe nicht mehr, die kalten Finger sind starr.
So - bitte lasst mich gehen!
Ihr könnt mich nicht verstehen!
Hier kann ich nicht sein, hier gehöre ich nicht hin.

Ich flehe, doch ich weiß
ich finde kein Gehör.


Lasst mich gehen.
Lasst mich meine Flügel wiederfinden.

Kommentare

  • Author Portrait

    Sehr düster und ein wahrhaftiger zwiespalt. <.< .

  • Author Portrait

    sicher eines deiner interessantesten werke! gefällt mir

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Feenstaub

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