Chronik: Der Omekönig -Odok und die Schlacht gegen Schinkai-


In Akuma angekommen eilte der Trupp raschen Schrittes gehend Seentempel. Dort erhielten sie recht bald Audienz bei Akumatara und übermittelten ihn einen Brief, der von Gunsenso verfasst wurde.
Als Akumatara den Brief öffnete und sah, dass es sich um ein Verstärkungsgesuch handelte, sagte er lachend:"Einen tollen Scherz erlaubt ihr euch mit mir! Will man mir wirklich weis machen, dass ein nichtswürdiges Ome, unfähig die einfachsten Dienste zu erfüllen, meinen Truppen überlegen ist? Wahrhaftig ein Übel, doch weiß ich um Gunsensos misslinge Lage, wenn kann ich bloß schicken um diesem Treiben endlich ein Ende zu setzen? Welche Hilfe erwartet er?"
Noch ehe ein Atemzug vergehen konnte, trat Kita an Akumatara heran und sprach:"Taikomi Tara, seid ohne Sorge, es gibt ein Wesen so mächtig wie dieser Ome, welcher ihn gefangen nehmen kann."
"Von welchem der vielen sprecht ihr?", fragte Akumatara die Hüterin der Erwartung.
"Euren Schüler, Schinkai."
"Doch niemand weiß wo mein Schüler zu finden ist.", erwiderte Akumatara nachdenklich.
"Fragen wir Raiburari.", entgegnete Kita.
So wurde Raiburari -Hüter des Wissens- aus seiner Bibliothek herbei gerufen. Der Geist, welcher weiß alles was war, was ist, was sein wird und was immer verborgen bleibt, konnte schnell den Aufenthaltsort des Gottes Schinkai ermitteln, welcher ohne Ziel durch die Welten streift.
Als bekannt wurde wo Schinkai verweilte, sendete man Nogoi und Raiburai aus um diesen zu Bitten den Omekönig Dingfest zu machen.
Als die beiden Halbgötter den Gott Schinkai gefunden hatten, eröffneten sie ihm die Situation. Untröstlich das ein Wesen, das er einst selbst beobachtet hatte, sich nun gegen Akuma aufzulehnen drohte, sagte der Gott dem Kampfe zu. Kaum hatte er zugesagt, jagte der Gott des Lebens in unbeschreiblicher Geschwindigkeit gehend Ryusei. Dort angekommen sprach er bei Gunsenso vor:
"Haltet dicht, damit der selbst ernannte König nicht fliehen kann. Kümmert euch nichtdarum was im inneren geschieht. Wenn es mir schlecht ergeht, dann eilt nicht zu meiner Hilfe. Unterwerfe ich ihn, dann eilt nicht zu mir, denn ich werde ihn gewahr nehmen.
So begab sich Schinkai in das belagerte Gebiet. Als er die ersten Banner erblickte, deren Schriftzug Onajitara lauteten, wollte Schinkai zürnen, doch er befahl sich der Ruhe zu bewahren, da auch die Krieger vor ihm dem Zorn verfallen waren. Als die Ome ihn erblickten, huschten sie in des Höhleninneren und erstatteten ihrem König bericht. Schnell griff Odok nach seinem Schwert Beruk, streifte den Brustpanzer über und eilte zum Eingang der Höhle. Dort angekommen fauchte er sein Gegenüber unverhohlen an:"Welcher Geist wagt es den Morgen zu stören und sich vor den Rückzug meines Volkes zu stellen?"
"Sind deine Augen ohne Blick oder warum erkennst du mich nicht?", sprach Schinkai, "Ich bin der Gott Schinkai -Erbe des lebendigen Willen Akumataras, der Träume Seikutaras..."
Odok unterbrach den Redefluss des Gottes: "Mich interessieren deine Titel nicht, hier bist du nicht mehr als ein Eindringling."
"Doch hat dieser Eindringling erst dein Reich und Leben möglich gemacht."
"Was ist das für ein Gespinst?", entgegnete Odok.
"Die Wahrheit. Du bist gezeugt von deinen Eltern, deren gemeinschaftlichen Körper ich einst schuf. Akumatara teilte ihn und zeigte so das Wunder von Mann und Frau. Jetzt stellst du dich gegen jene die dich schufen, wie respektlos kann ein Lebewesen nur sein.", sprach Schinkai zornig seine Klinge erhebend.
"Es schallt aus einem Wald, wie man in diesen herein gerufen hat.", erwiderte Odok und erhob ebenfalls sein Schwert. Mehr als tausend Mal prallten ihre Klingen aufeinander, ohne dass einer von ihnen den Kampf für sich entscheiden konnte. So verwandelte sich Schinkai in einen riesigen Drachen. Seine Mähne wurde zu dunklem Feuer und blaugrüne Flammen spielten um seine Mundwinkel. Odok verwandelte sich sogleich in Schinkais Abbild. Der Anblick der beiden Giganten, die ihre Schwerter kreuzten, war so Furcht einflößend, dass die Omegeneräle in Panik gerieten und laut kreischend flohen.
Als Odok sein Gefolge davon laufen sah, erzitterte sein Herz. Es zitterte so stark, dass er seine magische Verwandlung nicht mehr aufrecht erhalten konnte und ebenfalls floh. Mit gewaltigen Schritten folgte Schinkai ihm hinterher und sprach mit dröhnender Stimme: "Wohin willst du denn? Ich werde dein Leben schonen, wenn du dich jetzt ergibst."
Doch Odok dachte nicht daran den Worten des Ungetüms Glauben zu schenken und riss sich einen Büschel Haare aus. Odok und seine Klone eilten auseinander.
"Nicht schlecht, doch Doppelgänger kann auch ich erzeugen.", und so riss Schinkai sich ebenfalls ein Haarbüschel aus seiner langen Mähne. So verfolgten die riesigen Doppelgänger, die winzigen Doppelgänger des Omekönig. Schinkai selbst verlor den wahren Ome aber nicht aus den Augen und eilte ihm nach. Odok eilte in den Wald und verwandelte sich dort in einen Wurm und vergrub sich in der Erde. Als Schinkai den Wald erreichte, spach er zu sich: "Keine Spur und kein Laut mehr von ihm, er wird sich in einen Wurm verwandelt haben. So verwandele ich mich in ein Huhn und werde ihn aus dem Boden ziehen.", so geschah es das Schinkai von seiner furchterregenden Gestalt in ein einfaches Huhn sich verwandelte. Odok der in des sich durch den Boden grub, wagte einen Blick zu riskieren und erblickte voll Schrecken ein Huhn. Ihm wurde bewusst, dass Schinkai seinen Fluchtplan erkannt hatte. Kaum war ihm dieser Gedanke bewusst geworden, eilte das Huhn auf Odok zu. Rasch verließ der Omekönig das Erdloch, dass er grub und sich in seine wahre Gestalt zurück verwandelte. Schinkai tat es ihm gleich und schwang sein Schwert in Richtung des Omekönig. Dieser wisch aus, stolperte über einen Stein und kullerte rücklings den Berg herab. Schinkai ließ von seinem Kontrahenten nicht ab und jagte ihm nach. Odok fand so keine Muse um sich erneut zu verwandeln und rannte um sein Leben, als er in die Nähe der Belagerungsstätten war, kam ihm doch noch eine zündende Idee. Der ihn verfolgende Gott war noch nicht in Sicht, so verwandelte sich Odok in das Ebenbild von Schinkai und tat so als sei er der Drache. Die Wachen an den Barrikaden ließen ihn unbehelligt in die Belagerungsstätte ein. Dort angekommen zupfte sich Odok ein Haar aus und ließ es zu seinen Doppelgänger werden. Diesem gab er einen geheimen Auftrag, sodass der Doppelgänger rasch das Weite suchte. In diesen Moment eilte Schinkai an die Tore der Belagerungsstätte und versetzte so die Wachen in Staunen und Unruhe. Schnell war Odok umzingelt und dieser verwandelte sich, sein Schwert ziehend, wieder in seine alte Form zurück. Doch war er so noch nicht besiegt, auch wenn er von Heerscharen umzingelt war, so hielt er sie alle auf Abstand.
Es war Abend geworden und die Götter in Akuma wunderten sich, dass noch keine Meldung von Schinkai oder einem anderen General eingegangen war. So schritten sie an das Weltentor und blickten nach Seiku. Dort sahen sie Odok im Kreise des Heers unfähig zu fliehen und doch war das Heer unfähig ihn zu ergreifen. Da schickte Akumatara einen Kern von sich, genauer ein Pseutara, los um aus der Luft Odoks Kopf zu treffen. Denn so, der Plan, würde der Omekönig kurz taumeln und wäre leichter zu ergreifen. Rasch flog der Kern herab zur Erde und landete wie geplant auf Odoks Kopf. Dieser kurze Moment der Überrumpelung besiegelte Odoks Niederlage. Am Boden liegend, fluchte er: "So tief sind die Götter gefallen, dass sie nur hinterhältig gewinnen können!"
Doch all das Fluchen und Wehren, nütze Odok nicht und so wurde der Omekönig gefangen genommen.

Später als das Heer Odok nach Akuma bringen wollte, stellte sich heraus, dass eine Gestalt, welche Schinkai zu seien schien, alle Gefangenen befreit hatte. Wo dieses Ebenbild, das letzte Mal gesehen war, lag mit der Gefangennahme des Omekönigs nur noch ein Omehaar.

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