Dort wo die kleinen Rinnsale zusammenlaufen,
in dieser kleinen Senke,
sich auf einen Bach zusammenraufen,
der einmal ein Fluß wird, wie ich denke,
entwickelt sich mit Sicherheit
Vegetation. Doch das braucht Zeit.

Der Bach der vorm Haus runterfließt,
der sich mit einem Hüpfer überqueren ließ,
als ich noch nicht zur Schule ging,
ist heute schon drei Meter breit.
Und so wächst praktisch jedes Ding,
doch das braucht Zeit.

So wächst der Mensch und seine Kinder dann,
weil niemand stehen bleiben kann!
Die Blume wächst, gedeiht, verdirbt,
der Mensch wächst auf, wird alt und stirbt!
Doch wenn gekommen einst die Zeit,
ist er noch nicht bereit...

Kommentare

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    So ein schöne Gedicht! Es hat mich tief berührt. :-)

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    Wunderschön geschrieben, und auch toll vorgetragen. Stimmt mich nachdenklich, ob wohl auch der Bach aus meinen Kindertagen einmal so groß werden wird? Schön melancholisch, und dennoch malerisch schön :)

  • Author Portrait

    Malerisch schön und bedrückend wahr. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte beim Lesen das starke Gefühl, dass am Ende noch ein vierter Absatz hätte kommen sollen, aber da kam nichts mehr. Zuerst hat mich das aprupte Ende gestört, aber dann hab ich gemerkt wie gut es ins Gedicht passt: Du erwartest, dass da noch mehr kommt, aber dann ist's einfach aus. Genau wie das Leben manchmal endet, obwohl man glaubt man hätte noch soviel Zeit. Wahnsinn, wenn das Absicht war! O.O Carpe Diem & Memento Mori!

  • Author Portrait

    Sehr schön!

  • Author Portrait

    Sehr schön, deine Genres: Nachdenklich, Natur und Philosophisch sind in einem lyrischen Einklang gebracht worden. Gefällt mir sehr gut. :)

beta
Feenstaub

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