Die Sonne neigt sich dem Horizont,
der Himmel strahlt im goldenen Schein.
Die letzten Strahlen berühren sanft den Stein,
auf dem sich ein Vögelchen sonnt.

Der kühle, raue Stein
streckt sich in den Himmel empor.
Majestätisch steht er allein,
sticht aus der Menge der Pflanzen hervor.

Nur ein hauchfeiner, zarter Spalt,
stört des Steines Würde.
Eine Wurzel zierlicher Gestalt,
die ist des Steines größte Bürde.

Die Wurzel wächst weiter,
auch ohne der Sonne Licht.
Bald durchzieht sie den Stein,
gleich der Tag anbricht.

Ein Weilchen später – die Sonne erstrahlt,
kommt das Vögelchen wieder
und singt seine Lieder.
Dabei die Knospe erblüht, wie zärtlich gemalt.

Kommentare

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    Ich schließe Felix und Johhla an!

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    Wenn man es liest, sieht man den Stein vor sich. 5/5 und favorisiert. *-*

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    Einfach wunderschön :)

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Feenstaub

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