Seit Stunden sitz ich hier und starre
auf das weiß karierte Blatt
Seit Stunden sitz ich hier und warte
dass mein Kopf Ideen hat
Ich weiß, ich werd noch lange sitzen
denn mein Kopf ist weiß und tot
Dennoch sitz und wart ich weiter
in meiner Schreibblockadennot

Ich warte dass in meinem Kopf
es anfängt bunt zu glühen
Ich warte auf die Blütenknospen
auf Gedanken, die neu erblühen
Indes ist es der Winter,
der meine Ideenwelt regiert
Der die Welt erstarren lässt
die Gedanken bisweil blockiert

Seit Stunden sitz ich hier und fühle
die Kälte in meinen Schopf
Seit Stunden sitz ich hier und warte
auf den Frühling in meinem Kopf
Ich weiß, die Zeit wird bald schon kommen
in der die Welt von neu ergrünt
Ich weiß, die Zeit wird bald schon kommen
in der die Welt vor Ideen sprüht

Kommentare

  • Author Portrait

    Ein wirklich wunderschönes Gedicht, das was du beschreibst ist mir auch vertraut. Toll und du hast eine schöne Stimme! :-)

  • Author Portrait

    Tolles Gedicht!!! :) Einfallslosigkeit und Barrikaden im eigenen Kopf- eine Situation, wie sie jeder kennt...

  • Author Portrait

    Bellissima! Das klingt wundervoll!

  • Author Portrait

    super geschrieben!

  • Author Portrait

    Gefällt mir! Auch die Vertonung ist sehr gelungen!

  • Author Portrait

    Gut vertont und super geschrieben, freu mich immer wieder was von dir zu lesen und zu hören.

  • Author Portrait

    Wie immer toll geschrieben! Bis jetzt waren deine Aufnahmen leider immer ein bisschen zu leise für meine mickrigen Laptop-Boxen, aber diesmal verstehe ich jedes Wort :D Nur weiter so!

  • Author Portrait

    Toll geschrieben! Da kann doch von Schreibblockade keine Rede mehr sein ;-)

beta
Feenstaub

Navigation

Sprachen

Social Media