Die Beerdigung

Clara Downham - Mehrere Monate vor der Krebsdiagnose
Zitternd und weinend stehe ich mitten im Gewitter. Der Regenschirm hält nur meinen Kopf trocken, während meine schwarze Kleidung durch den stürmischen Regen noch dunkler erscheint. Nicht einmal annähernd so schwarz, wie ich mich gerade fühle oder dieser Tag. Wenigstens das Wetter passt zu meiner Lage, denke ich, Es ist nicht mal eine Woche her, dass Tom gestorben ist und nun stehe ich an seinem Grab. Erst jetzt beginne ich zu realisieren, dass ich meinen Zwillingsbruder nie mehr sehen werde.

Der Pastor hält eine kurze Rede, in der es darum geht, was für ein guter Mensch Tom war, obwohl er ihn nicht einmal kannte. Alles, was er über ihn sagen kann, hat er von mir erfahren. Der Leiter und unser Betreuer aus dem Waisenhaus sind erschienen, sonst nur sein einziger Freund und ich. Außer ihn und mich hatte er niemanden. Niemand kannte ihn, niemand vermisst ihn, denke ich verbittert, Werde ich auch so abtreten? Einsam und ungeliebt? Durch einen tragischen Autounfall dahingerafft? Ohne jede Chance auf Überleben und noch am Unfallort sterbend? Nach einem viel zu kurzen und noch dazu grausamem Leben…

18 Jahre zuvor
„Gib es zurück!“, rief ich verärgert. – „Niemals!“, zog mich Ayleen auf. So sehr ich mich anstrengte, ich konnte ihr meinen geliebten Teddy nicht aus der Hand nehmen. Ich sprang und sprang, doch sie war größer als ich und hielt das Plüschtier in die Höhe. Wütend trat ich ihr auf den Fuß und sie zuckte zusammen, sodass sie ihre Hand sinken ließ. Da ich damit gerechnet hatte, griff ich nach ‚Teddy‘, doch ihr eiserner Griff war fester als meiner. Mit einem reißenden Geräusch riss der Kopf ab und ich hielt lediglich den Rumpf in meiner Hand. „Oh nein! Teddy!“, begann ich zu weinen und blickte zutiefst traurig auf das Einzige, das ich von meinen Eltern noch hatte. Teddy war nämlich mein ständiger Begleiter, seit ich – zusammen mit Tom – als kleines Baby vor dem Waisenhaus ausgesetzt und damit von meinen Eltern verstoßen wurde.

„Genug jetzt! Gib ihr den Kopf und entschuldige dich sofort bei Clara!“, höre ich eine vertraute Stimme durch mein Heulen hindurch zu Ayleen sagen. Hoffnungsvoll blickte ich auf und sah, dass Tom – einen guten Kopf größer als ich – auf meine Drangsaliererin zuging, ihr Teddys Kopf entriss und sie am Ohr packte. „Aua!“, beschwerte sich diese lautstark und wurde von ihm direkt vor mich gezerrt. „Es… tut mir leid!“, flüstert sie widerwillig. – „Ich glaube, Clara hat dich nicht gehört!“, sagt Tom in provokantem Unterton. „Okay, okay. Es tut mir leid, Clara!“, rief sie nun etwas lauter und unter sichtlichen Schmerzen aus, bevor Tom sie losließ und böse beim Fortlaufen hinterherblickte. Oh weh! Das gibt bestimmt einen riesen Ärger!, dachte ich entsetzt. Dennoch gab mir Toms Hilfe und Ayleens unfreiwillige Entschuldigung einen gewissen Trost. Zumindest, bis mir Teddys Torso in meinen Händen wieder einfiel.

„Teddy!“, weinte ich und konnte nicht fassen, dass er kaputt war. „Hey, Schwesterchen! Pass auf, ich werde Teddy reparieren – Mit dir zusammen, ja?“, tröstete er mich und ich blickte durch einen Tränenschleier zu meinem Bruder auf. „Wirklich?“, fragte ich ihn. Liebevoll nahm er mich in den Arm, gab mir einen Kuss auf die Stirn und versprach: „Natürlich! Lass uns in die Nähwerkstatt gehen und ich zeige dir, wie wir Teddy wieder ganz machen!“. Hand in Hand gingen wir zum besagten Raum und vorsichtig nahm Tom den Leib meines Plüschtiers entgegen.

Mit flinken und filigranen Handgriffen, nähte er dessen Kopf wieder sauber an, so dass er wieder aussah wie neu. „Danke, Tom! Danke! Danke! Danke! Du bist der beste Bruder, den es auf der ganzen weiten Welt gibt! Ich hab dich so lieb!“, rief ich und fiel ihm um den Hals. Ich bewunderte ihn schon immer und er war der einzige Mensch, dem ich vertraute. Selbst die freundliche Heimleitung und die Betreuerinnen waren mir suspekt. Doch bei Tom konnte ich einfach ich selbst sein und er passte auf mich auf. Von ihm lernte ich die Kunst und das Handwerk des Nähens, das später einmal mein Beruf werden sollte.

Im Hier und Jetzt
Die Worte des Pastors kommen mir leer vor – besonders angesichts der lebendigen Erinnerungen an Toms liebevolle Art. Er setzte sich immer für die Schwächeren ein und nun raubte ein betrunkener Autofahrer ihm kurzerhand das Leben und verschwand dann auch noch von der Unfallstelle, um meinen Bruder dort zum Sterben zurückzulassen. Ich balle die Faust und will gerade Rache schwören, als mich eine Hand an der Schulter berührt. „Es tut mir so leid!“, sagt der Toms einziger und bester Freund, der jetzt neben mir steht. Erst jetzt bemerke ich, dass der Pastor seine Rede beendet hat und die anderen Gäste auf dem Weg zu ihren Autos sind.

Ich blicke in sein hübsches Gesicht und finde Trost in der Unendlichkeit seiner tiefblauen Augen. Seit ich ihn kenne, bin ich verliebt in ihn. Dass er nun hier ist und mit mir spricht, mir Trost schenken möchte, lässt mich fast augenblicklich mit dem Weinen aufhören. „Darf ich?“, fragt er zaghaft und hebt seine Hand vor mein Gesicht. Ich verstehe nicht, was er tun möchte, doch nicke instinktiv. Zärtlich streicht er mir die Tränen von den Wangen und nimmt mich in den Arm. „Ich vermisse ihn so sehr!“, schluchze ich in seine Schulter hinein. Mir über den Rücken streichelnd, sagt er leise: „Er fehlt mir auch! Wenn du jetzt alleine sein willst, kann ich das verstehen!“.

Er ist so lieb zu mir!, denke ich und kämpfe gegen das unangemessene Gefühl von Verliebtheit an, das sich nun auch noch mit den Wogen meiner Trauer vermischt. Ich schüttle den Kopf und sage: „Nein. Ich würde mich jetzt sehr über etwas Gesellschaft freuen. Einfach mit jemandem reden, der ihn wirklich kannte“. Er gibt mich aus der Umarmung frei, in der ich mich so geborgen gefühlt habe und weist in Richtung seines Autos. Langsamen Schrittes gehen wir auf den Ford Mustang zu, während er fragt: „Soll ich dich nach Hause fahren?“. Erneut verneine ich: „Wenn es dir nichts ausmacht, möchte ich erst mal nicht dorthin zurück. Ich weiß nicht, ob ich es ertragen könnte - Seinen Geruch und all die Erinnerungen…“. – „Das ist gar kein Problem. Du kannst gerne bei mir übernachten. Ich schlafe dann auf dem Sofa und du kannst mein Bett haben“, bietet er mir an und der Gedanke, ihn länger als – wie meist – nur flüchtig und in Begleitung meines Bruders zu sehen, lässt mein Herz bereits höher schlagen. Dennoch zerreißt mich das sich festigende Gefühl, dass das Leben nie mehr so werden wird, wie es mal war.

Während der viertelstündigen Fahrt durch die Stadt, sprechen wir nicht viel. Es ist kein unangenehmes Schweigen, sondern irgendwie eine Art verlängerte Schweigeminute, in der wir beide an unsere Momente mit Tom denken, wie wir schnell feststellen. Auf dem Gelände der Kaserne angekommen, steigt er aus, umrundet das Auto und öffnet mir höflich die Tür. Er hat ein eigenes Apartment für die Freizeit außerhalb seines Dienstes für die US-Army. Ich kenne die Traditionen nicht, wann oder wann man keine Uniform trägt, doch die Ausgeh-Uniform steht ihm wirklich gut.

Er geleitet mich in seine schlicht, aber stilvoll eingerichtete Wohnung und bietet mir einen Platz auf der Couch an, während er sich ans Kochen macht. Obwohl ich keinen Hunger empfinde, besteht er freundlich darauf, dass ich etwas essen solle. Mein Magen knurrt so laut, dass ich beginne rot zu werden, als er mich besorgt anblickt: „Wie lange hast du nichts mehr gegessen?“. Ich wiege den Kopf und überlege: „Ich glaube, seit ich von dem Unfall erfahren habe… Ich habe einfach nichts herunterbekommen“. Traurig blickt er mich an und sagt: „Ja, mir geht es fast genauso. Seit meine Mutter verschwunden ist und ich mich dann auch noch mit meinem Vater verstritten habe, ist Tom der einzige gewesen, den ich noch hatte. Seit seinem Tod muss ich mich ein wenig zum Essen zwingen, doch ich verspreche dir: Das Leben wird weitergehen!“. Unterdrückte Tränen sammeln sich in seinen Augen und lassen mich aufstehen, um ihn zu umarmen. Die beiden waren befreundet, seit der Grundschule. Für ihn war ich zwar nie mehr als die Schwester seines besten Freundes gewesen, obwohl ich mir stets mehr gewünscht hatte, doch wir hatten uns auf Anhieb gut verstanden.

„Bitte sehr!“, sagt er und reißt mich aus meinen Gedanken. Vor mir steht ein kleines Tablett auf dem Tisch, das aus Spaghetti mit in Olivenöl angebratenem Knoblauch besteht – Spaghetti Aglio e Olio, wie er mir erklärt – und mir sofort Appetit bereitet. „Ich hoffe, du isst gerne Italienisch. Ich habe nur auf die Schnelle etwas zubereitet“, sagt er ein wenig schüchtern. – „Das sieht wundervoll aus!“, sage ich, um ihm seine Bedenken zu nehmen, dass es mir nicht schmecken könnte und probiere sofort von den köstlich duftenden Nudeln. Nach fünf Tagen ohne Essen würde jede Mahlzeit munden, doch diese Speise, die ich noch nie gegessen habe, füllt nicht nur meinen ausgehungerten Magen, sondern gibt mir ein wohliges Gefühl, trotz der schlimmen Lage, in der ich mich befinde.

„Schön, dass es dir schmeckt! Darf ich dir ein Glas Wein anbieten?“, fragt er sichtlich erfreut über meine Zufriedenheit mit dem Essen. Als ich nicke, holt er eine Flasche Rotwein aus dem Regal, öffnet sie und schenkt uns beiden jeweils ein Glas ein. „Ich trinke sonst keinen Alkohol, aber: Was solls? Auf Tom!“, sagt er mit einer hörbaren Trauer in seiner Stimme und hebt das Glas. Ich tu es ihm gleich und wir stoßen an. – „Auf Tom!“, stimme ich ein und trinke einen Schluck des trockenen Weins. Ein sizilianischer Wein namens ‚Nero D’Avola‘, wie mir das Etikett verrät. Etwas schwer, aber doch irgendwie passend zur Situation, denke ich.

„Danke für das wundervolle Essen! Ich fühle mich sehr erschöpft. Würde es dich stören, wenn ich mich jetzt fertig für das Bett mache?“, frage ich ihn. – „Natürlich. Ruhe dich ein wenig aus. Das Bad ist dort drüben und das Schlafzimmer hinter dieser Tür. Ich bleibe noch ein bisschen wach. Falls du etwas brauchst, findest du mich hier im Wohnzimmer“, bietet er mir an. Dankbar nicke ich und mache mich völlig fertig auf den Weg ins Bad. Was mache ich hier?, geht mir durch den Kopf, als ich mich im Spiegel betrachte und frage mich, ob Tom hiermit einverstanden gewesen wäre. Damit, dass ich Trost bei seinem besten Freund suche, in den ich seit Jahren verliebt bin. Ich komme zu dem Schluss, dass ich es nicht weiß. Ich weiß nur, dass ich ihm vertrauen kann. Er würde niemals diese Situation einfach schamlos ausnutzen, stelle ich fest und wasche mir das Gesicht mit kaltem Wasser.

Als ich das Schlafzimmer betrete, stelle ich fest, dass er das Bett wohl für mich frisch bezogen und mir ein gefaltetes T-Shirt und eine seiner Army-Jogginghosen auf das Bett gelegt hat. Mit einem Gefühl von Geborgenheit schlüpfe ich in die viel zu weiten Klamotten und lege mich ins Bett. Völlig erschöpft schlafe ich fast sofort ein. Plötzlich ertönt ein lauter, langezogener Schrei, der mich aus dem Schlaf reißt. Schweißgebadet sitze ich aufrecht im Bett und weiß nicht, was los ist. „Alles in Ordnung? Darf ich reinkommen?“, fragt jemand durch die Tür. Einen Moment lang, muss ich überlegen, wo ich bin und wie ich hier hergekommen bin. Als ich sein besorgtes Gesicht erblicke, stelle ich peinlich berührt fest, dass ich wohl im Schlaf geschrien haben muss. Verstört sitze ich da und entschuldige mich: „Es tut mir so leid, dass ich dich geweckt habe. Ich hatte wohl einen Albtraum…“. – „Hey, das ist doch kein Problem. Ich konnte ohnehin nicht schlafen“, beruhigt er mich und setzt sich an die Bettkante.

Ich greife mit meiner Hand nach der seinen und streichle ihm über seine raue Haut. Sein männlicher Duft weht zu mir hinüber und benebelt meine Sinne. Mein Herz schlägt schneller. So nah habe ich mich noch nie einem Menschen gefühlt. Es gab immer nur ihn. Und trotz der Tatsache, dass er nie etwas von meinen Gefühlen wusste, noch diese jemals erwidert hätte, habe ich nie auch nur an eine Beziehung mit jemand anderem gedacht. Wir blicken uns tief in die Augen und ich versinke in den seinen. Zögerlich nimmt er mich in den Arm, um mich zu beruhigen. Er wirkt ein wenig angespannt oder nervös, was die ganze Zeit nicht der Fall gewesen ist. Fast so, als würde er mit sich hadern, etwas zu sagen. Ich lächle ihn aufmunternd an und gebe ihm damit zu verstehen, dass er mir alles sagen kann. Stattdessen lehnt er sich zu mir und küsst mich sanft auf die Lippen. Überrascht erwidere ich den Kuss und überlege mir, ob ich ihm meine Liebe gestehen soll. Er kommt mir jedoch zuvor:

"Ich liebe Dich!", flüstert er mir ins Ohr und bringt mein ohnehin schon schnell schlagendes Herz zum Rasen. Ich glaube, mich verhört zu haben. Passiert das gerade wirklich oder träume ich nur?, frage ich mich und kneife mich unauffällig in den Oberschenkel. Bevor ich überlegen kann, wie ich darauf antworten soll, platzt es aus mir heraus. "Ich liebe Dich auch!", sage ich aufgeregt und kann es nicht fassen, dass er genauso empfindet. Es ist so befreiend, diese lang verborgene Wahrheit zu gestehen. All die Zeit war ich in ihn verliebt und nun - ausgerechnet nach einem so tragischen Ereignis - kommen wir uns endlich näher. Der Tod meines Bruders hatte uns im Schmerz vereint und die Liebe tut ihr Übriges. Es scheint wirklich wahr zu sein: Liebe überwindet einfach alles, geht mir durch den Kopf, während die Schmetterlinge in meinem Bauch einen Looping nach dem anderen machen. Sein Atem geht schwer und beraubt mich aller Sinne, während sich seine Lippen erneut den meinen nähern. Unsere nächsten Küsse sind elektrisierend und die Stunden vergehen wie im Flug. Plötzlich geht mein Handy. Ich zücke es, schaue kurz auf das Display und ärgere mich über den unbekannten Anrufer. Als ich beim Wegdrücken des Anrufs auf die Uhr sehe, sind nicht einmal Sekunden vergangen, seit wir angefangen haben, uns zu küssen.

Ich schüttle leicht den Kopf und verwerfe einen aufkommenden seltsamen Gedanken wieder. Mehr davon!, verlangt mein mittlerweile nur noch herzgesteuerter Körper und ich spüre ein Verlangen aufkommen, dass ich nie zu vor erlebt hatte. Vorsichtig ziehe ich die Bettdecke beiseite, um an sein Shirt zu kommen und hebe es ein wenig an. Meine Hände verschwinden darunter und berühren seine durchtrainierte, glatte Brust. Ich vergehe vor Lust, als er mich erneut küsst und meine Handgelenke sanft mit seinen großen Händen umfasst. „Langsam, langsam“, raunt er mir zu und bewegt meine Hände zu seinem Gesicht, „Wir brauchen nichts überstürzen! Du bist im Moment verwirrt und sehnst dich nach Liebe oder Ablenkung“.

Ich kann nicht fassen, was ich höre. Nach allem was ich über Männer weiß, würde niemals jemand eine Frau davon abhalten, sofort mit ihm zu schlafen. Alles was ich mir gerade wünsche, ist mein erstes Mal mit dem Mann meiner Träume zu verbringen. Umso glücklicher bin ich, dass er so ein rücksichtsvoller Gentleman ist. Widerwillig nicke ich und spüre, wie ich erröte. „Ich will, dass du weißt, dass du kein Trostpflaster für mich bist! Ich liebe dich schon, seit ich dich das erste Mal gesehen habe!“, gestehe ich ihm flüsternd. Er lächelt sanft, als er das hört. – „Mir geht es doch genau so! Ich konnte es dir nie zeigen. Die Angst, dich zu verletzen und Thomas dann womöglich auch noch als meinen besten Freund zu verlieren, ist zu groß gewesen. Ihr seid meine Familie gewesen, in all diesen Jahren!“, antwortet er mit sanfter Stimme und nimmt mein Gesicht in seine Hände, bevor er mich wieder küsst.

Kommentare

  • Author Portrait

    ACHTUNG, SPOILER. Wieder ein absolut herzzerreißendes Kapitel. Auch wenn ich als Schwester von fünf Brüdern gar nicht anders kann, als das Geschwisterklischee zu sehen. :D Clara erscheint mir bisher als doch recht taffe Persönlichkeit, ich denke es würde dem Kapitel und der Charakterentwicklung mehr Tiefgang geben wenn du beispielsweise eine Szene mit einbaust, in der sie ihren Bruder beschützt oder in der sie sich eben doch mal in die Haare kriegen und sich trotzdem lieben und zusammenhalten. Das macht das Kapitel trotzdem total bewegend und nimmt etwas Klischee raus. :) Ich hatte diesmal übrigens keine Probleme zu erkennen, um wen es hier geht, und es ist wirklich sehr interessant dass du in die Trauer noch das positive Gefühl der Verliebtheit mit einwebst - was für ein herrliches Gefühlschaos! Jetzt kann man auch die tiefe Bindung der beiden sehr gut nachvollziehen, es macht sie lebendiger und sympathischer. Auch die Liebesszene hast du absolut zauberhaft beschrieben!

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