Die Gabe, Maries Weg in ein neues ich...(Kap 21)

Kap ab! (Film ab)

Das Essen..

So nu standen wir vor der Tür und die Sekunden in den Leeland die Schlüssel zuckte um die Tür auf zu schließen kamen mir wie eine Ewigkeit vor.
Zum Glück so konnte ich noch mal tief durchatmen bevor wir durch die Eingangstür schritten.
Drinnen angekommen überfällt mich das Haus mit seiner Pracht, ich fühlte mich wie ein Bauernmädchen in einem Schloss. Ja das beschrieb es so ungefähr. Kaum hatte ich mich gefasst stand uns schon eine Dame in schwarz gegen über um uns, unsere Jacken abzunehmen. Ich folgte nur ihren Bewegungen und gab ihr meine Jacke als ich realisierte das sie eine angestellte sein musste sagte Leeland schon zu mir
" komm weiter"
Und dann umfasste er meine Schultern und fürte mich in ein riesiges Esszimmer das mir sehr edel und als sei alles aus diamanten. Es funkelte und blitze überall. Der Esstisch war schon für fünf Personen gedeckt. Okay da kommt noch ein weiteres Familienmitglied das ich heute kennen lernen werde.
Als mir das bewusst wurde, drehte sich mein Magen um. Aber ich hatte mich erstaunlicherweise schnell wieder im Griff.

Kaum standen wir dann im Zimmer kam Brian auch schon zu uns, begrüßte uns und dann rief er Richtung der gegen überliegenden Tür Liz zu uns.

„Liz die Kinder sind da!“
Liz kam wie der wind aus dem Zimmer ins Esszimmer sie trug eine schürze -ist wohl die Küche wo sie raus stürmte -und uns auch euphorisch begrüßte.
„Hallo mein Sohn gut siehst du aus.
„Oh das ist Marie? Sie ist so reizend komm her mein Kind."
Und schon umarmte sie mich.
Sie ließ dann von mir ab und sprach wieder zu Leeland.
„Geh und hol deine Schwester sie ist in ihren Zimmer.“
Er folgte ihren Worten und verschwand aus dem Zimmer.
„Komm Marie setz dich es gibt gleich essen“
Sie und Brian taten es mir gleich und grinsten mich an ich war immer noch nicht in der Lage etwas was zu sagen vielleicht auch besser so würde bestimmt bloß gestammelt raus kommen.

Es dauerte auch nicht lange da gesellte sich Leeland zu uns und auch Elisha.
Ein schlankes Mädchen mit langen blonden Haaren und extrem geschminkt, sie schaute ein wenig grimmig aus der Wäsche.
Leeland stellte sie mir vor.
„He Marie das ist meine Schwester Elisha junge 16 und echt zickig.“

Oh ha wenn blicke töten könnten. Sie erstach ihn fast mit ihrem Blick! Ich musste etwas kichern das war irgendwie putzig.
Dann richtete sie sich mit einem gequälten Lächeln an mich und sagte:
„Und du bist also die neue Flame meines blöden Bruders? Naja Herzlich Willkommen.“
„Danke!“ Antwortete ich ihr.
Und dann setzte sie sich und sprach kein Wort mehr.
Liz machte eine Handbewegung und da kam auch schon das essen an.
Das essen roch köstlich und so sah es auch aus.
Wir machten uns auf und dann sprach Brian zu mir:
„Also Marie wo hast du studiert?“
Irgendwie komisch die Frage, ich komm mir vor als würden wir in einem zeit alterleben in dem man erst nach dem Studium fragt als nach dem Namen aber Brian kannte ja mein Namen schon also war meine Diagnose grade falsch. ich grinste über meine Gedanken und antworte dann:
„ Ich hab an der UCLA -> University of California, Los Angeles Wirtschaftswissenschaft Studiert!“
Brian schaute etwas überrascht aber antwortet dann mit einem charmanten Lächeln:
„Oh interessant die UCLA ist eine gute Uni! Sie wurde 1919 gegründet und ist der drittälteste Campus der University of California. Die UCLA ist eine der renommiertesten Universitäten der Welt.“
Ich verschluckte mich beinahe vor Staunen was er auf Anhieb wusste.
„Ja Sir das stimmt.“
Bevor Brian noch was sagen kann unterbricht ihn Leeland.
„Wir sind doch nicht hier um über die Uni zu reden. Was ist euer Anliegen das wir hier sind?“
Liz antwortet darauf hin:
„Schatz ihr seid jetzt schon eine Weile zusammen meinst du nicht das ist Grund genug sie uns vor zustellen?“
„Das ist also nur der Grund oder was ist es wirklich?“
Brian rutschte auf dem Stuhl hin und her als wenn ihm was unangenehm ist.
Eine Weile sprach niemand etwas. Bis Elisha die stille durch brach und sagte:
„ Oma zieht zu uns sie ist schon sehr alt und braucht pflege und du solltest aus ziehen sie brauchen dein Zimmer!“
Liz ist sichtlich erschrocken:
„Elisha was soll das!“
Waas? Ich hab es nur auf den Punkt gebracht!“
Brian räusperte sich und übernahm das reden:" Na gut da es jetzt raus ist ja wir könnten dein Zimmer gebrauchen und wollten dich fragen ob du nicht bereit wärst in eine eigne Wohnung zu ziehen?"
Leeland ist erstarrt und wie eine Statue weiß angelaufen, würde er nicht mehr atmen würde ich denken er wäre gerade tot.
Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis er antwortet.
„Wow ja okay das war hart ist es sehr schlimm mit ihr also mit Grami?“
Wieder sagt keiner ein Wort Brian und Liz schauen sich besorgt an und dann zu Leeland rüber.
Liz antwortet dann ganz vorsichtig und etwas besorgt:
„ Ja naja sie braucht schon rundum Versorgung.“
„Ja okay wie lange hab ich Zeit?"
„Naja ein paar Tage haben wir noch Zeit aber sie soll schon diesen Monat noch zu uns ziehen.“
Ja mit der Zeit ist es schon so sie ist unbezahlbar, und doch kostet sie uns nichts. Man kann mit ihr machen was man will. Nur besitzen kann man sie nicht. Man kann sie verschwenden, aber nicht behalten. Sobald sie verloren ist bekommt man sie nie wieder zurück.
Sie ist einfach weg!
Den Rest des Abends wurde fast nichts mehr gesagt und wir gingen dann auch schon bald. Leeland schlug noch vor etwas spazieren zu gehen, da er den Kopf frei bekommen möchte. wir fuhren auf ein Parkplatz am Rande eines Parks. Und gingen Hand in Hand ohne etwas zusagen in den Park.
Nach einer ganzen weile fing ich an etwas zu frieren und ich kuschelte mich beim laufen dichter an Leeland heran. Er bemerkte es zum Glück und legte mir den Arm um die Schultern und meinte dann:
„Wir sind nicht alleine.“
Ich wusste genau was er meinte. Ich schau mich sofort um aber ich konnte niemand sehe. noch nicht!
Wir liefen noch ein Stück bis wir an einer Bank an gelangt sind wo wir uns setzten. Ich zitterte nun schon mehr wie vorhin beim laufen und Leeland zog mich darauf hin auf sein schoß und umarmte mich es wurde mir gleich etwas wärmer.
Wir sind ganz still. Ich hab mich an Leeland angelegt meine Stirn berührte seinen Unterkiefer. Ich liebe es so nah bei ihm zu sein ich fühle mich gleich viel belebter viel stärker einfach schön. Wir lauschten den wind in den Bäumen. Als auf einmal ein junger Kerl auftauchte. Ich erkenne ihn sofort es ist dieser junge vom Loch also wie er es meinte vom Bunker.
Leeland sprach los als er merkte wie ich auf Peter reagierte
„ Bist du bereit dir helfen zu lassen?“
„Ja! Aber wie könnt ihr mir den helfen alles ist anders ich bin scheinbar schon über 50 Jahre tot."
„ Ich verspräche dir noch Überlebende zu finden wie deine Geschwister wenn du den welche hattest oder Freunde das du ihnen noch was sagen kannst und dich dann verabschieden kannst.“
Leeland ist so professionell in dem was er macht es verblüff mich. Und ich bin weiter still.um ihn zu zusehen und zu hören. Seine Stimme ist so sanft aber auch so bestimmt.
„Also gut ich werde morgen alle Register durch suchen du musst mir nur alle Namen sagen die dir einfallen mit denen du gerne noch mal Kontakt aufnehmen möchtest.“
„Ja naja meine Schwester Phoebe und mein Bruder Paul Krause, dann Heinz Man, Gustav Kern und Edwin Kheel.“
Als hätte Leeland das gewusst zog er einen kleinen Notizblock aus der innen Tasche seiner Jacke und auch ein kleinen Bleistift. Und notierte sich die Namen.
„Okay Peter wir kommen wieder wenn wir alle gefunden haben dann klären wir alle weiteren Schritte mit dir ab verstanden?“
„Ja das habe ich, danke!“
„Nicht dafür. Sag mir erst danke wenn wir alles erledigt haben!“
Peter nicke und Verschwand im nichts.
„So Marie und wir sollten auch mal los bevor du dir noch was einfängst!“
Ich nickte erleichtert und wir gingen dann zum Auto, wo er extra für mich die Heizung auf drehte das mir wieder warm wurde.
Zu Hause angekommen duschten wir und krochen in mein Bett. Ich legte meinen Kopf auf Edwards Brustkorb und lauschte seinen Herzschlag der für mich wie ein Narkosemittel ist. Er schlief dann auch schon bald ein der Tag war mal wieder sehr lang und ereignisreich.
In der einschlafphase grübelte ich über mich und meiner Gabe:
Was macht uns eigentlich zu Menschen? oder zu Besonderen Menschen?
Ich habe eine Theorie:
Wir Essen, wir schlafen, wir Träumen.
Durch unsere Träume erfahren wir was über uns selbst. Wie wir sind, oder wie wir gerne wären.
Manche Menschen haben Träume die sie verblüffen, und an denen sie spaß haben.
Meine Träume hingegen sind sehr intensive und auch manchmal so real.
Manchmal ist das Leben wie ein Test, eine Reihe von Fragen die beantwortet werden möchte.
Noch ein paar Herzschläge und auch ich schlief bald ein.

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