Die Gabe, Maries Weg in ein neues ich...(Kap 6)

der alte Indiana

Ich wurde durch das Rauschen vom Wind der durch die Bäume sauste und dem singen der Vögel, aus meinem Schlaf geholt. Was für ungewöhnliche Geräusche aber echt angenehm! Ich schaute auf die Uhr, es war 10 Uhr. Naja da ich schon mal wach bin, kann ich ja auch gleich mal aufstehen.

Ich ging duschen und zog mir meinen Sportanzug und meine Ton Schuhe an. Dann ging ich in die Küche, aber von Maya war noch nichts zu sehen. Kein Wunder, bei der langen Autofahrt. Ich machte mir ein Sandwitsch und trank ein Glas O-Saft.

Ich beschloss einen Spaziergang zu unternehmen. Brachte mein Glas rein, schrieb Maya einen Zettel, dass ich am See wäre und verließ die Hütte über die hinterste Veranda. Mit meiner Strickjacke und meiner Heckel Mütze lief ich einige Meter bis zu einem Baumstamm, setzte mich auf diesen und blickte aufs Wasser.

Hier war es ganz anders als in L.A, die Luft war sauber und rein und es war so friedlich hier. Plötzlich wurde mir ganz anders. Ein Schauer lief über meinen Rücken. Ich fühlte mich beobachtet. Schnell sah ich mich um, doch dort war keiner.

Daraufhin fiel mein Blick wieder über den See. In weiter Ferne entdeckte ich ein Fischerboot, dass ich eine Weile beobachtete. Nach einer gefühlten Ewigkeit glitt mein Blick abermals über den Strand und prompt erschrak ich. Dort drüben stand ein Mann, ein sehr alter Mann. Himmel der musste an die 90 Jahre sein. Er stand wie eine Statur und sah hinaus auf den See. Ich konnte mich kaum bewegen, erst das knacken hinter mir holte mich zurück in die Realität.

Maya stand mit einem Lächeln hinter mir. Ein Korb mit Köstlichkeiten in der Hand.

„Du hast doch bestimmt Hunger“, sagte sie.

„ Und wie“, nickte ich zustimmend.

„Dann lass uns hier essen, ist voll schön die Stelle…“

„ Ja das ist sie.“

Ich schaute noch mal zu dem alten Mann rüber mit der Idee ihn vielleicht einzuladen aber er war weg und es war auch nicht zusehen wo er hin ist.
>Naja dann nicht< dachte ich und sagte dann zu Maya „las uns essen“.

„Es ist echt toll hier, so ruhig, so gute Luft so sauber.“

„ Ja da hast du recht Marie, echt schön… was ganz anderes wie L.A.“

Ich nickte ihr zustimmend zu.

„Ich denke ich bleib heute mal hier am Wasser. Ich werde mir nachher noch eine Decke und mein Buch holen und hier die Ruhe genießen. Und was willst du noch machen Maya?“

„Hm ich denke, ich schau mir die Stadt mal an. Das ich Morgen alles gleich finde, wegen Einkaufen und wenn ich zurück bin, werde ich Fernsehen und später Abendbrot machen… oder was?“

„Du und dein kochen! Ja ist ok, fahr aber vorsichtig.“

Wir brachten anschließend alles hinein. Ich nahm mir eine Decke und mein Buch und machte es mir an dem Baumstamm gemütlich. Im Hintergrund hörte ich wie Maya den Land Rover startete und los fuhr. Nach einer Weile machte ich eine Lesepause. Ich schaute mich um und begegnete prompt den Augen des alten Mannes. Höfflich wie ich nun einmal bin, lächelte ich und nickte ihm grüßend zu. Ich hatte das Gefühl, als würden im jeden Moment die eingefallenen Augen aus dem Kopf fallen. Er sah ehrlich schockiert aus.

Mir fiel mein Buch aus der Hand. Ich bückte mich danach, sah wieder zu dem Mann und…tja er war weg. Wie vom Erdboden verschwunden. Aber wie…ich hatte doch nicht länger als eine Minute weggesehen und wie der schnellste sah er nun auch nicht aus.

„Merkwürdig“, murmelte ich, zuckte die Schultern und widmete mich wieder meinem Buch.

Als es anfing zu dämmern, hörte ich Alice zurückkommen. Ich machte mein Buch zu, klemmte mir die Decke unter den Arm und ging zur Hütte. Ich war schon gespant was sie so zu erzählen hatte. In der Hütte angekommen, stand dann Maya im Küchenbereich und füllte sich ein Glas mit Cola. Ich schmiss die Decke und das Buch auf die Couch und ging zu ihr.

„Na, was haste alles erkundet?“

„Die ganze Stadt. So viel ist das ja nicht, aber es gibt einiges zusehen. Ein Wallmarkt, muss es hier auch in der Nähe geben. Den hab ich aber noch nicht gefunden.“

„Na, dann kann ja das Shoppen morgen losgehen, oder was Maya?“

Da sah ich es in ihren Augen aufblitzen, Shoppen… das macht sie am liebsten, das ist ihr Leben…abgesehen von Kochen! Ich denke dass wir dann noch mehr Taschen und bestimmt noch einen Hänger brauchen würden wenn wir wieder zurückfahren werden, weil sie sich nicht stoppen kann. Und ich werde es ganz bestimmt nicht verhindern. Mein Leben möchte ich noch behalten.

„Jupp, das machen wir. Ich kann es kaum noch erwarten, ich hab da nämlich eine schicke Boutique gesehen.“

Was sagte ich? Shoppen ist ihr leben, sie hat sich schon eine Boutique ausgemacht na das kann ja was werden.

„Ja schön, ich freu mich.“

„Was wollen wir heute noch machen?“ fragte ich Maya.

„Ich dachte daran, ein Wohnzimmerpicknick zumachen vor dem Fernseher.“

„Oh das ist ja mal eine Idee. Ich geh mich duschen, wir sehen uns dann nachher zum Picknick.“

Ich ging dann auch ins Zimmer zum Duschen, als ich aus der Dusche trat, Frottierte ich mir die Haare und zog mir meine Schlappersachen an. Ging dann ins Wohnzimmer, wo Maya schon alles bereitgestellt hatte… wie immer viel zufiel aber naja, was soll es. Der Flummi war nicht zu sehen, aber ich denke sie wird sich auch umziehen. Ich suchte derweilen noch eine DVD raus falls nichts Spannendes im TV ist.

Ich denke House of Wax ist gut! Ich legte gerade die DVD neben dem Fernseher, da stand Maya schon im Raum und sprang in einem Satz auf das Sofa und lachte los.

„Setz dich“, ich tat was sie sagte und wir kuschelten uns unter die Decke zusammen und starten auf dem Bildschirm.

Nach endlos lange Minuten TV und einen vollgefressener Vans später, schlief Maya auf dem Sofa ein. Ich deckte sie richtig zu und machte den Fernseher aus, ging in mein Bett und schlief auch schnell ein.

Doch der Traum holte mich schnell aus dem tiefen Schlaf zurück. Ich sah den alten Mann. Er kam immer dichter, dann wachte ich erschrocken auf. Panisch sah ich mich um, wischte mir den kalten Schweiß von der Stirn und erstarrte. Dort in der Mitte meines Zimmers, stand der alte Mann.

„Was…was wollen sie hier? Wie kommen sie hierherein?“

„Keine Angst, ich kann dir nichts tun. Ich bin Tod…ein Geist, der deine Hilfe braucht. Ich habe am See mitbekommen, dass du mich sehen kannst und deswegen bin ich hier, ich brauche deine Hilfe. Meiner Enkelin wird sonst das Reservat weggenommen wenn du ihr nicht sagst, wo das Testament ist!“

„Aber…Moment…GOTT das ist so verdammt schräg. Wie kann das nur sein? Egal…okay, scheiß drauf… wie soll ich das machen?“

„ Du brauchst ihr nur sagen, sie soll im Büro unter der 7ten Fußbodendiele die, die immer knarrt nachsehen dort findet sie eine grüne Blechdose, darin befindet sich das Testament.“

„Ja, ich werde es ihr sagen.“

Was blieb mir auch anderes übrig?

Und dann, war er verschwunden. So wie am See. Was ist nur los mit mir? Warum kann ich Geister sehen? Werde ich vielleicht verrückt? Eine Nachwirkung des Unfalles oder so? Oh man, naja ich bin ja schon immer irgendwie anders wie die anderen aber so eine scheiße ist echt hart! Ich muss morgen mal mit Maya reden.

Ich war nun hell wach. Also ging ich in die Küche und trank einen ordentlichen Schluck aus der Milchflasche. Ich wollte mich wieder hinlegen, als ich sah, dass Maya nicht mehr auf dem Sofa lag. Ich schaute in ihr Zimmer. Sie lag auf ihr Bett und schlummerte friedlich vor sich hin. Ich beschloss mich auch wieder hinzulegen. Alle erschreckenden Gedanken abschaltend und nur das Zirpen der Grillen lauschend, schlief ich schon bald wieder ein

Am Vormittag, wurde ich von Maya geweckt. Wir frühstückten in meinem Bett und das war auch die beste Gelegenheit um mit Maya zu reden

„He, ich muss dir was sagen, aber bitte Flip nicht gleich wieder aus ok?“

„Oh ok, ich versuche mein bestes… erzähl.“

„Also, ich glaube ich bin ein Medium oder so… weil ich Geister sehen kann und mit ihnen kommuniziere…und ernsthaft Maya, kein Scheiß!“

Maya verfiel in einem Lachkrampf, aber als sie merkte, dass ich nicht mit lachte hörte sie rückartig auf.

„Endschuldige, aber es hört sich echt schräg an!“

„Ja ich weiß aber letztens die Dame vom Motel die habe ich einen Brief geschrieben, weil ich nachts von ihr geträumt habe.“

„Was du hast von der geträumt?“

Maya hob eine Augenbraue, es kam mir so vor als wäre sie einen Tick blasser geworden.

„Ich sah Bilder von ihr und ihrer Tochter und ein immer wiederkehrender Satz… „sag ihr, sie soll in die Kiste schauen“ na und als ich bezahlt und den Schlüssel abgegeben habe, hat sie mich umarmt und gesagt…“ danke das war Jana“ sie hatte einen Brief gefunden mit einer Lebensversicherung. Naja und dann, die Frau auf dem Parkplatz die ich gesehen habe aber du nicht. Und am Strand ein alten Mann, der war die Nacht bei mir im Zimmer… er sagte ich solle keine Angst haben, er kann mir nichts tun da er tot ist und ich soll Leah sagen, das im Büro unter einer Diele die knarrt eine Blechdose ist, wo das Testament drin ist um das Reservat zu retten!“

Maya wurde noch blasser…schaffte dann aber doch einen Satz heraus.

„ Krass, du bist ein Medium!?!?!?!?“

„ Meinst du, dass es an dem Unfall liegt. Ich habe mich und dich gesehen, ich schwebte über meinen Körper. Ich habe alles verstanden was du gesagt hast.“

„Das ist echt mal eine krasse Scheiße! Aber ich hab keine Ahnung wie man so was bekommt aber wir können ja nachher mal in Google nachschauen.“

„Ja, das ist eine Idee.“

Nach dem Frühstück, setzten wir uns vor dem Laptop und stöberten nach Mediums. Wir fanden einiges und eins war sehr interessant das wir uns das näher anschauten:

http://medium.jenseits-medium.de/wie-wird-man-eigentlich-ein-medium
@>Uta_Hierke_Sackmann

Oft fragt man mich:
Wie wird man eigentlich Medium?
Hier erfahren Sie meine Geschichte als Medium, vielleicht hilft Ihnen das, die Antwort zu finden:

Ich fürchte, darauf gibt es so viele Antworten, wie es Medien gibt.
Meine Geschichte als Medium beginnt in meiner Kindheit.
Vermutlich habe ich meine Gabe von meiner Großmutter geerbt, die genauso hellsichtig war wie ich. Leider starb sie vor meiner Geburt. Aber die Geschichte dieser Frau blieb lebendig in der Familie, wenn es auch keineswegs so war, dass man deswegen stolz auf sie war.

Im Gegenteil, etwas Unheimliches war an ihr und am liebsten hätte man es ganz verschwiegen. Ihre Art, Menschen zu heilen, Krankheit und Tod vorherzusagen, das war nichts, worauf man in den fünfziger Jahren stolz gewesen wäre.
Umso entsetzter waren meine Eltern, als sie erlebten, dass auch ich das zweite Gesicht besaß.

Ich erinnere mich gut daran, als ich zum ersten Mal den Schrecken in den Augen meiner Mutter entdeckte, den ich von da an immer sehen sollte, wenn ich Dinge sah, die nur für mich sichtbar waren:

Ich muss damals vier oder fünf Jahre alt gewesen sein.
Zwei Tage vorher war ein Nachbar, Onkel W., der in dem gleichen alten Mietshaus lebte wie wir, gestorben.
Die Familie saß um den Küchentisch und aß, als es plötzlich an der Tür schellte.
Ich ging um zu öffnen und vor mir stand Onkel W. Er sah eigentlich aus wie immer, merkwürdig war nur, dass ich zwar sah, dass er etwas sagte, ich aber kein Wort hören konnte. Ich eilte in die Küche und sagte, wer da geklingelt hatte und ahmte ihn nach. Erschrocken eilte mein Vater an die Tür, aber er konnte Onkel W. nicht sehen, ich schon! An diesem Tag fing meine Familie an zu fürchten, dass ich nach der Großmutter geraten könnte.

Es gab noch sehr viel mehr solcher Vorfälle in den nächsten Jahren.

Irgendwie waren Tote nicht tot, ich wusste das, manche sah ich nur, andere unterhielten sich mit mir.

Einige machten mir Angst, aber die meisten waren wirklich lieb zu mir.

Allerdings hütete ich mich mehr und mehr davor, darüber zu erzählen, denn die Reaktion war immer eine Verärgerung der Erwachsenen.

Es war schon sehr verwirrend für mich:

Über manche Menschen durfte ich reden, über andere nicht, ich verstand das nicht.

Bis eines Tages etwas sehr Eindrückliches geschah:
Auf meinem Schulweg musste ich an einem Park vorbei. Eine große alte Kastanie stand direkt am Eingang. Eines Morgens, als ich auf dem Weg zur Schule war, lag unter der Kastanie ein zugedeckter Mensch, nur die Füße schauten eigenartig verdreht unter der weißen Plane hervor, dahinter stand eine blonde Frau mit grell rotem Mund, sie blickte mich aus dunklen Augen an, schien mich aber nicht wirklich zu sehen.
Etwas unendlich Trauriges ging von ihr aus und ich verlangsamte meinen Schritt. Zwei Polizisten standen dort und als der eine bemerkte, dass ich meinen Schritt verlangsamte, winkte er mir weiter zu gehen:
“Geh Kind, das hier ist nichts für dich, schau wo anders hin!“ sagte er.

Am Mittag erzählte ich der Mutter von dem Vorfall und ich sehe noch heute, wie sie erbleichte und ihre Augen sich vor Schreck weiteten, als ich ihr die blonde Frau beschrieb, denn es war die exakte Beschreibung der Toten!
Sie fragte mich wieder und immer wieder ob ich diese Frau nicht etwa doch auf dem Boden liegend gesehen hatte? Sie schien nichts so wichtig zu finden, wie diese Möglichkeit.
Aber so war es ja nicht, die Frau die ich gesehen hatte, stand hinter dem Menschen, der am Boden lag und war sehr traurig!

Da wurde Mutter plötzlich böse und ich musste ihr Versprechen, niemals wieder zu sagen, dass ich es so erlebt hatte. Überhaupt sollte ich in Zukunft niemals mehr behaupten, jemanden zu sehen zu können, den andere nicht sehen.

Das war gar nicht so einfach.
Die Frau unter der großen Kastanie blieb noch viele Tage dort, aber wenn ich dort vorbei ging, machte ich die Augen fest zu und lief so schnell ich konnte, einige Meter weiter, bis ich daran vorbei war!
Ich weiß noch, dass ich dabei immer rief: “Sie ist nicht da, sie ist überhaupt nicht da!“
Aber sie war da und ich wusste, eigentlich war sie tot und Tote durfte ich nicht sehen.

Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich Angst vor den Toten und je mehr Angst ich hatte umso seltener sah ich sie.

Bis sie schließlich ganz aus meinem Erleben heraus waren. Was an medialen Fähigkeiten blieb, war gesellschaftlich akzeptabel, eine gewisse Telepathie, zum Beispiel zu wissen, wann Besuch kommt, zu wissen, welche Heilpflanzen gut sind, zu sehen, wo jemand erkrankt ist (das ich da die Aura sah, wurde mir erst sehr viel später klar).

Und so lebte ich meine Gabe möglichst unauffällig.

Aber wen das Jenseits ruft, den lässt es nicht los!

Jahrzehnte später fand ich durch sehr schwere Umstände zurück zu meinem direkten Jenseitskontakt. Ich wurde zu anderen medialen Menschen geführt, die mir nach und nach und jeder auf seine Weise beibrachten, meine Gabe verantwortungsbewusst zu nutzen.
Die geistige Welt nahm mich in die Schule und führte mich immer weiter, bis ich schließlich meine Angst überwand und mich zu meiner Gabe bekennen konnte.

Sie werden in meinem Club Jenseitsweisheiten Diktate meines geistigen Lehrers Josef finden, die er mir über viele Monate hinweg diktierte. Er schildert in seiner Sicht das Jenseits.

Viele andere jenseitigen Lehrer arbeiten an der gleichen Aufgabe.
Jeder in seiner Weise trägt mit diesen Informationen dazu bei, uns in eine Zukunft zu leiten, in der wir um unseren Lebenssinn wissen.

Nirgendwo fand ich dabei Aussagen, die sich einer einzigen Religion zuwandten.
Es geht um eine Liebe, die weitaus größer ist, als wir es uns vorstellen können, und das Mitgefühl für die Menschen.

Und ich freue mich, an dieser Arbeit teil zu haben.
Ich danke allen, die mir bis hierhin geholfen haben, meinen diesseitigen und meinen jenseitigen Lehrern.
Medialität ist eine wunderbare Gabe, viele Menschen sind medial, aber nicht jeder ist zum Medium berufen.
Doch wer es ist, der sollte nie vergessen, was der eigentliche Sinn des Wortes Medium ist:

Mittler sein, ein Mittler zwischen den Welten.

Nur wer bereit ist, sich gänzlich leer zu machen von eigenen Vorstellungen und Wünschen, kann diese Aufgabe erfüllen.

In diesem Sinn versuche ich, Trauernden und Verstorbenen zu helfen, einander zu sagen, was es noch zu sagen gibt, auch wenn sie Welten trennen.

„ Ja aber ich kann mich nicht erinnern, dass bei uns so was jemand konnte oder das ich das früher schon gehabt habe… ne das ist seit dem Unfall so.“

„Na dann müssen wir… ach ich weiß nicht oder es liegt wirklich an dem Unfall. Wenn du über dir geschwebt bist, vielleicht hattest du da so eine Nah tot Erfahrung und hast da durch, eine Tür geöffnet und nun kannst du beides sehen Geister wie uns lebenden naja und in Filmen geht es ja auch meistens so.“

„Na prima, ich bin doch keine Figur aus einem Film ich bin es Marie, die da so was wie Geister sehen und mit ihnen kommunizieren kann seit neustem, und ich werd jetzt wohl so eine Tüssi sein, die dann den Geistern hilft ihren letzten Willen zu erfüllen oder so.“

„Ja das ist es, mach das doch und dann Verdienst du voll die Kohle.“

„ Ja nein ist klar Maya! Als wenn ich eine bin, die das beruflich und in der Öffentlichkeit mache.“

„ Ja ja, ist ja schon gut“, winkte sie ab.

„Bor alter, erschreck mich doch nicht so.“

„Was hab ich denn gemacht?“

„Du nicht Maya, wir haben Besuch.“

„Oh ok, ich geh dann mal an den See.“

Dann war sie weg und ich mit dem alten Mann alleine.

„Du musst zu Leah gehen und ihr sagen, dass ich noch hier bin und dass ich das Testament versteckt habe.“

„Ja ist ja gut los, dann las uns zu ihr.“

Ich ging zum Büro, wo Leah täglich ist. Ich war natürlich alleine dahin auf dem Weg, der alte Mann stand schon vor dem Büro! Als ich das Büro betrat war Leah nicht da, ich wartete, aber es dauerte etwas länger und ich zählte dann von der Wand die 7 Dielen ab. Ich tritt dann auf diese und die knarrte wirklich und dann, stand Leah hinter mir und ich erschrak noch mal oder schon wieder… wird wohl jetzt öfter passieren.

„Was kann ich für dich tun?“

„Ahm ahm ja na man ahm… also dein Großvater ist noch hier und der hat mir gesagt, dass das Testament das du so dringend brauchst unter der 7ten knarrenden Diele in einer grünen oder blauen alten Keksdose ist.“

„Nun bin ich platt, bevor ich dir Löcher in den Bauch frage, hol ich mal den Kuhfuß.“

Sie holte den Kuhfuß und dann hob sie damit das Brett aus den Angeln.
Und hervor kam die Keksdose nach so vielen Jahren war sie nur noch silbern. Leah öffnete sie und darin war wirklich das Testament.

„Ich geh denn mal, du hast jetzt sicher was zu tun.“

„Ja danke… Gott ich danke dir.“

„Kein Ding“, winkte ich ab.

Ich ging dann runter zum See zu Maya, aber auf der Hälfte blieb ich stehen. Der alte Indianer war da.

„Danke für deine Hilfe, meine Zeit auf Erden ist nun endlich vorbei und ich kann zu meiner Frau gehen. Du hast eine tolle Gabe, die du nutzen solltest. Du kannst vielen Menschen helfen. Und nun geh und erfüll deine Aufgeben, denn es zählt nicht mehr wer du warst, sondern wer du jetzt bist. Noch mal danke und Tschau.“

„Ich habe zu danken, du hast mir die Augen geöffnet, Tschau.“

Und dann war er verschwunden. Hammer das Gefühl, ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Es ist überwältigend schön und auch irgendwie befreiend.
Ich ging weiter zum See und erzählte Maya alles. Sie war meine Therapeutin die die alles mit mir teilte, es tat gut ihr das anzuvertrauen. Ich denke sie wird die einzige, die das jemals von mir erfahren hat, außer den Personen, die ich helfen werde.

Kommentare

  • Author Portrait

    sehr interessant :) cool mit dem online text, den du dir ausgedacht hast! dachte erst, den hast du wirklich online gefunden

beta
Feenstaub

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