...The only thing immortal in this world is money
The only thing oral in this world is money
The only thing in this world is money
The only thing is me...

Geld regiert die Welt.
Vernichte es.
Geht nicht?
Richtig.

Hast du erraten wer ich bin?
Was ich bin?
Wozu ich fähig bin?
Ja?
Sag's mir!
Ich will es hören!
Aus deinem Mund!
Rede mit mir!
Sieh nicht immerzu weg!
Du hast schon viel zu lange weggesehen!

Hörst du mich nicht?!

Bin ich grausam?

...Sing a song kitty
Sing it
Sing it kitty
Sing it...

Bevor sie dir das Fell abziehen und dich mit Kosmetikprodukten vollschmieren.

Warum?
Warum... NICHTS?
Nichts, das ist doch mein Name, oder?

Mein Name.
Mein Name.

Nein... ich heiße...

I'm a VCR funeral of dead memory waste
You can see it on my face
Dead memory waste...

Du kennst meinen Namen doch!
Du kennst ihn!
Warum realisierst du ihn dann nicht?!
Warum sprichst du ihn nie aus?!
Fürchtest du dich?!
Wovor?
Sprich mit mir!
Sieh mich an!
Hör auf wegzuschauen!
Hört alle auf damit!

Vielleicht bin ich nicht so grausam.
Vielleicht will ich das alles gar nicht.
Aber ich kann es nicht ändern.
Nur ihr könnt das.
DU kannst das!

Do animals believe in God?

Nein, sicher nicht.
Wenn sie es täten, würden sie ihr Schicksal nicht hinterfragen, anstatt dem Schlachter willenlos zu folgen?

Ich will das nicht.
All den Schmerz.

Krieg.
Krieg.
Krieg.

Warum?
Geld!
Viel Geld!

Aber ihr wollt die Wahrheit nicht glauben.
DU willst nicht glauben, dass andere Länder an dem Krieg der ein Land verwüstet verdienen.
Waffenproduktion...
Rohstoffe...
Gibt dir das nicht zu denken?
Hinter allem steht das Geld!

Stop.
Hört auf!
Setzt ein Zeichen.
Hört das denn nie auf?!

Hast du erraten wer ich bin?
Was ich bin?
Wozu ich fähig bin?
Ja?
Sag's mir!
Ich will es hören!
Aus deinem Mund!
Rde mit mir!
Sieh nicht immerzu weg!
Du hast viel zu lange weggesehen!

... I want you to know as you are listening
That you are nothig but a screen
That I project my imagines of sorrow...

Zwei Seiten.
Ich habe zwei Seiten.
Und ein Doppelherz.

Und IHR seid NICHTS, weil ihr nichts tut.
Ihr seid wie ich.
Aber ihr müsst euch entscheiden.
Was wollt ihr?

Wer versuchte einen Krieg zu verhindern, der viele unschuldige Opfer forderte und fordert?
Wer rebelliert gegen die Unterdrückung?
Wer setzt sich gegen die Tochtermorde in Indien ein, oder besser, wer weiß überhaupt davon?
Wer erinnert sich an die Massenabschlachtung der Tutsi in Ruanda vor zwanzig Jahren?
Wer kämpte dagegen und half?

Niemand?
Niemand.

Und ich habe es gesehen.
Meine eine Hälfte hat es unterstützt.
Die andere hat sich gewehrt, doch sie war zu schwach, weil ihr niemand half.
Und das hätte mich beinahe zerrissen.

Hast du erraten wer ich bin?
Was ich bin?
Wozu ich fähig bin?
Ja?
Sag's mir!
Ich will es hören!
Aus deinem Mund!
Rede mit mir!
Sieh nicht immerzu weg!
Du hast viel zu lange weggesehen!

...I am a birthday cake that we light up, blow out, cut apart and forget...

Ein Teil von mir zumindest...

Mein Name.
Mein Name.

Weißt du ihn?

Sag ihn.

Jetzt.

Bevor es zu spät ist.

Ich sehe die Lichter des LKW's auf mich zurasen.
Auf einen Teil von mir.
Der andere hat sich gerettet.
Ich bin starr vor Schreck.
Kann mich nicht rühren.
Es hat geregnet.
Die Bremsen würden nicht greifen, selbst wenn der Fahrer versuchen würde zu bremsen.
Aber er versucht es nicht.
Er weiß, wer ich bin.
Er sieht mich.

Und deshalb... deshalb fährt er weiter.

Ich sehe die Leute am Straßenrand.
Sie bemerken mich nicht.
Sehen nur mein helles, zweites Ich, das hönisch grinst.

Die Menschen- sie sehen alle gleich aus.
Haben alle die gleiche Aura.
Weil sie die Lügen meines zweiten Ichs glauben.
Weil sie glauben, was in den Zeitungen steht und was die Politiker ihnen erzählen.
Weil sie nicht gelernt haben zu hinterfragen.
Und da steht ein kleines Grüppchen Menschen eng zusammen.
Sie sind verschieden.
Haben eine eigene Meinung und schwimmen nicht immer mit dem Strom.
Und sie sehen mich.
Reißen erschrocken die Augen auf...

Bevor mich der Wagen erfasst, habe ich noch Gelegenheit, den Schriftzug zu entziffern.
Den Schriftzug... auf der Seite des Fahrzeugs...

...We have reached die end of history
The only thing left is cosmetic changes...

Das Individuum zählt nicht mehr.
Nicht... wenn mein zweites Ich jetzt von diesem LKW überrollt wird.
Und das wird passieren.

Dann seid ihr alle gleich.
Alle.
Und ihr glaubt die ganzen Lügen auf dieser Welt.

Mein Name.
Mein Name... Ungerechtigkeit... Gerechtigkeit...
Nein... Verblendung...
Spielt das denn jetzt noch eine Rolle?
Wenn Gerechtigkeit stirbt, nehmt ihr die Ungerechtigkeit, die durch Geld, das so viel Leid verhindern könnte, stark wird, gar nicht mehr wahr.

Und was bleibt?
Verblendung.

Denkt.
Hinterfragt.
Bitte!
Bitte!!!

Mein Doppelherz schreit...
Weil wir euch lieben.

----oooOOooo----

Ihr Lieben...der Text stammt ganz aus meiner Hand, die englischen Einschnitte jedoch, sind Zitate aus eben jenem Film von Marylin Manson.
Sollten die Zitate ein Problem darstellen, mööchte ich euch bitten, mir dies mitzuteilen. Ich kenne mich hier noch nicht so gut aus...


Kommentare

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    Erinnert mich ein bisschen an einen Artikel über den ich vor einiger Zeit gestolpert bin. Darin fiel die These, der Krieg sei "nicht die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, [sondern] die Fortsetzung unserer Zivilisation in ihrer konzentriertesten Form." Wenn du mal reinlesen willst, hier der Link: http://www.zeit.de/1991/07/kriegsschuld -Ich finde deinen Text auf jeden Fall ziemlich gelungen :-)

  • Author Portrait

    Mega starkes Gedicht, ich habe den Film nicht gesehen, aber das Gedicht impliziert das Verlangen in mir ihn zu schauen. :D

  • Author Portrait

    Wow, sehr gut! Du hast mich total nachdenklich gestimmt. Ein kleiner Fehler ist mir aufgefallen: In einem dee Zitate hast du "die end" statt "the end" geschrieben, aber das nimmt diesem großartigen Text kein bisschen das Lesevergnügen. 5/5

beta
Feenstaub

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