Ein etwas anderer Deutschunterricht


„Ja und anstrengend. Aber Dafür bist du dann wirklich technisch gesehen sehr gut ausgebildet und kannst wirklich gut helfen.“, erklärte Zak.
„Aber das dauert doch lange, oder?“
„Ja. Leider und die Lehrgänge sind recht begrenzt. Also du musst dich schon anstrengen und überhaupt Zeit haben. Und die habe ich nicht.“, gab Zak traurig zu.
„Das tut mir leid.“
„Ist schon gut. Nur das dauert halt endlos lange, bis ich das habe, was ich will. Ich brauche ja auch noch eine breite Basis, die aus Lehrgängen besteht und die gibt es oft nur ein oder zwei Mal im Jahr. Und dann dauert das so lange, bis ich wirklich die Qualifikation habe die ich brauche um das zu machen was ich will.“
„Sei nicht traurig. Du wirst bestimmt noch deinen Platzt finden.“, munterte ihn Matt auf, „Denk nicht dran. Ich soll auch einen Aufsatz über das Gespräch schreiben, das will die Organisation von dem Exchange. Worüber soll ich jetzt schreiben?“
„Über das worüber wir geredet haben? Dass es viele Möglichkeiten gibt, in der DLRG aktiv zu sein und dass es große Unterschiede gibt zu euren Lifeguards.“, meinte Zak und ging in die offene Küche.
„Darf ich dir noch einen Kakao machen?“, frage er aus der Küche.
„Danke, gerne. Das ist sehr gutes Produkt.“
Zak machte noch einen Kakao.
„Danke, dass du mich hier mit hinnimmst. Ich wünschte ich könnte auch wieder auf Wache gehen.“, sagte Matt verträumt.
„Wie ist das eigentlich bei euch. Wenn ihr Erste Hilfe machen müsst. Beatmet ihr auch?“, fragte Zak.
„Was ist erste Hilfe?“, fragte Matt verwirrt.
„First aid.“
„Ach so und Beatmet?“
„Spending Oxygen from moth to mouth.“, erklärte Zak gebrochen.
„Ach so. Yeah. We do it but we habe eine maschine for it. So du brauchst gar nicht machen Mund zu Mund. Das ist so ein Sack.“, erklärte Matt.
„Ja so einen haben wir auch. Aber sonst, wenn ihr nicht am Strand seid und nicht den Beutel habt?“, präzisierte Zak seine Frage.
„Wieso wir haben nix nix Sack. Wir haben immer den.“, erwiedertete Matt beharrlich.
„Ich mein in deiner Freizeit.“, erläuterte Zak, „In your freetime.“
„Ah okay. Ja we haben dann problem. Ich mache vielleicht Mund zu Mund Beatmung aber kommt auf Unfall an. Viele machen gar nicht bei uns.“, erklärte er, „Wenn viel Blut oder bä, dann ich tue nichts Mund zu Mund, dann ich nehme extra Folie. Andere machen gar nicht bei uns. Und ihr?“
„Früher musste man noch Mund zu Mundbeatmung machen, aber jetzt reicht es wenn man nur noch drückt. Und wir haben großes Problem, da viele nicht mehr helfen, sondern nur noch schauen und uns als Retter behindern.“
„Oh nicht gut.“, meinte Matt, „Ich habe gemerkt, dass ihr seid Retter aber nicht hoch angesehen.“
„Doch schon, aber es wird nicht so gezeigt. Du meintest, dass du der Star der Schule seiest, weil du Rettungsschwimmer bist.“, fing Zak an.
„Ja ich habe viele Freunde und viele schöne Mädchen wollen bei mir sein.“, meinte er, „Das habt ihr nicht.“
„Naja so ein oder zwei sind schon sehr beliebt, aber die sind keine Retter. Die spielen Fußball und sind da sehr gut.“, erklärte Zak.
„Vielleicht liegt das daran, dass Fußball der Sport der Nation ist.“, fügte er hinzu.
„Glaubst du? Dann müssten doch die Surfer so beliebt sein.“, erwiderte Matt.
„Ich weiß es nicht. Aber ich glaube es ist auch schön dass ich einen kleinen sehr festen Kreis von Freunden habe. Und eine feste Freundin.“, meinte Zak.
„Ja das ist auch nicht schlecht. Ich möchte auch eine haben.“, meinte Matt.
„Du hast doch große Auswahl, so wie ich das verstehe.“, meinte Zak.
„Ja. Aber die sind alle dumm oder nicht so wie ich sie mag. Sie sind nur auf den Titel aus. Sie wollen nur sagen können, dass ihr Freund ein Lifeguard ist. Und ich mag ein Mädchen sehr. Und sie ist auch sehr schön, schöner als alle anderen.“, meinte Matt leicht geknickt.
„Aber?“, fragte Zak sanft nach.
„Aber sie ist… nicht interessiert? Sie beachtet mich nicht.“, Matt litt darunter, das merkte Zak.
„Hey, Matt. Alles wird gut. Du wirst bestimmt sie noch erobern. Sie hat nur gerade den Blick nicht für dich. Komm, nimm dem Kakao.“, munterte Zak ihn auf.
„Das wird alles. Ich versichere es dir. Schau, ich bin kein Star der Schule und habe dann dennoch es geschafft. Ich habe große Selbszweifel, ich habe viel Mist gemacht, als ich bei einer Übung mitgemacht habe, aber das machte nichts. Ich habe die gefunden, die für mich immer als unerreichbar galt. Ich habe es hinbekommen und ich bin nicht so beliebt, wie du. Du schaffst das auch. Auf dich wird sie früher oder später aufmerksam werden. Glaube mir.“, meinte er sanft, beruhigend und aufmunternd zu Matt und dachte daran Wie alles begann.




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