Ein großes Tief - ein kleines Hoch

Ich kam mal wieder eines Mittags von der Schule. Ich hörte meine Familie schon von draußen. Es ging mal wieder um mich, und meine ständigen Launen. Sie meinten ich soll zum Psychologen und so ein misst. Ich blieb extra einbisschen noch vor der Tür stehen, weil wenn ich rein kommen würde, würden alle so tun als wenn nichts wäre und so war es dann auch. Ich schloss die Tür auf und hörte nur noch ein "psssst Emmi kommt", von meiner Mutter sagen. Als hätte ich das nicht mitbekommen, was hier abging eben aber das habe ich mir zum Glück nur gedacht. Ich ging dann in die Küche, nahm mir einen Naturjogurth aus dem Kühlschrank und ging dann ohne etwas zu sagen in mein Zimmer. Ich muss abnehmen deswegen nur der Naturjogurth. Ich bin es nämlich leid immer diese blöden Kommentare wie: "Fetti roll doch den Berg runter!" "ich würde mich an deiner Stelle Umbringen, weil ich könnte die Hässlichkeit nicht jeden Tag aufs neue ertragen!" und halt all sowas. Ich ertrag das einfach alles nicht mehr. Ich will Sterben. Ich aß mein Jogurt und hörte erst einmal Musik. Casper - Kreis. Dieses Lied hörte ich auf und ab, einpaar mal, bis meine Mutter in der Tür stand und meinte: "Morgen um 15:40 Uhr fahren wir los da habe ich eine Überraschung für dich. Wir unternehmen etwas zusammen nur wir beide. du und ich." Ich guckte sie darauf nur Misstrauisch an aber ich setzte schnell ein lächeln auf und sagte: "Ja gerne ich freu mich!" und dabei dachte ich mir schon genau worum es morgen gehen wird. Es geht zum Psychologen. Aber dies wollte ich ihr nicht gleich sagen das ich alles wusste sonst würde alles auffliegen, was ich Heute Mittag vorm Haus mitbekam. Daraufhin musste ich erstmal raus. Ich beschloss zu meiner besten Freundin und auch somit einzigen Freundin Charlie zu fahren. Ich setzte mich aufs Fahrrad und fuhr zu ihr. Ich hatte ihr nicht bescheid gesagt, dass ich kommen würde, weil sie eigentlich immer zu Hause ist. nur diesmal nicht wie sich heraus stellte. Die Mutter meinte, dass Charlie gesagt hat, dass sie schon vor 45 min zu mir gefahren sei, doch da kam sie nie an. Ich dachte gleich, das sie sich mit den 20 jährigen Typen trifft. Die in der Stadt abhängen mit Bier und Zigarette. Ich machte mich gleich auf den Weg dort, wo ich Charlie vermute. Und tatsächlich sie war dort. Sie begrüsste mich nur mit: "Hey Emmi, du auch hier? Ich hab hier ne Schachtel Zigaretten für dich. Deine sind doch fast leer." Darauf sagte ich nur: "Hm ja danke, lieb von dir. Du kommst jetzt aber bitte mal alleine kurz zu mir. Ich muss mit dir was bereden." Sie kam dann auch zu mir.
Ich: Was soll die scheisse?! Ich war eben bei dir und du erzählst deiner Mum das du bei mir bist und dabei bist du es gar nicht?                                                        
Charlie: Ja aber du weisst doch Steve ist soooo süß und ehm ja Zigaretten hab ich dir ja auch besorgt. Hier bitteschön.
Ich: Ja das ist lieb von dir, aber ich hätte sie auch anders bekommen das weißt du! Und jetzt zu Steve. Er ist 20 und du 16. Er hat noch nicht mal ein Schulabschluss. Und er ist zu jedem Mächen so. Du stinkst übrigens nach Alkohol und jetzt gehen wir auch auf der Stelle.
Charlie: ...
Ich nahm sie darauf an die Hand und zog sie weg und sagte in einem genervten Ton: "Tschüss ihr vollpfosten. Viel Spass ein auf Assi tun." Der ach so tolle und süße Steve rief nur zurück: "Ja tschüss Ritzerin!" Als wir dann einbisschen weiter weg waren kamen mir die Tränen. Charlie merkte dies gleich und fragte was los sei. Ich setzte mich auf die Bank die dort in der Nähe stand und fing noch doller an zu weinen. Sie fragte die ganze Zeit was los sei, aber darauf habe ich keine Antwort gegeben. ich konnte dies nicht. Sie nahm mich in den Arm und wollte mich trösten, doch dies brachte alles nichts. Ich habe mich einfach nicht beruhigt bekommen. Egal was sie gesagt hat ich fing immer noch mehr an zu weinen. Nach ungefähr 20 Minuten wurde mir das zu viel und ich lief weg. Ganz weit weg. Charlie rief nur hinter her: "Emmiiiiiiiiiiiiiiii bleib stehen!" Doch ich rannte weiter. Immer weiter. Ich lief in einen Wald. Den kannte ich selbst nicht. Doch da war eine Hütte die verlassen aussah. daneben stand eine Bank. Ich habe mich unbeobachtet gefühlt und saß mich drauf, weil ich nicht mehr laufen konnte. Hinter meiner Handyhülle hatte ich sie. Die Klinge. Ich machte meinen Arm frei. Jetzt oder nie, dachte ich mir. Ich entschied mich für jetzt und legte die Klinge über die Pulsader. dort war zwar schon alles aufgeschnitten also machte es keinen Unterschied, ob da jetzt noch mehr zu kam oder nicht. Und da entschied ich mich auch für mehr. Also jetzt gehts los. Ich habe das letzte mal tief durch geatmet, verschloss die Auge und schnitt mit schwung drüber. Es war tief. Extrem Tief. Das Blut tropfte auf den Boden. Trotz des vielem Blutes, war der Schnitt nicht tief genug. Und ich musste weiterleben. Leider. Ich holte die Taschentuchpackung aus meiner Tasche. Tatsächlich 2 Taschentüchter hatte ich noch. Zwar nicht viele aber ein bisschen wird das Blut daduch gestoppt und kommt nicht zu sehr an meine Klamotten. Ich stand auf und wollte wieder gehen, doch dann bemerkte ich, dass ich zu schwach war, aber ich versuchte es trotzdem. Es war ja mittlerweile schon 21.00Uhr und schon dunkel. Die Sonne war schon dabei unter zugehen. Ich sah auf mein Handy. 23 Nachrichten von Charlie und 5 von meiner Mutter. Aber ich habe beiden nicht geantwotet. Erst wollte ich hier wieder raus. Dann antworte ich, nahm ich mir vor. Nach einer halben Ewigkeit habe ich es geschafft. Ich war draußen. Und tatsächlich ich kannte den Ort wo ich raus kam. Jetzt musste ich nur noch mein Fahhrad holen. Danach fuhr ich nach Hause. Ich wusste ganz genau, dass mein älterer Stiefbruder von der Arbeit zu Hause ist. Es würde wieder anfangen. Es würde mich aus Bett drängen und mich fest drücken. Dann würde er mich ausziehen. Und sein Teil in mir rein stecken. Ich würde anfangen zu weinen, doch das würde ihn nicht interesieren. Er würde weiter machen. Und ich steh vor der Wahl es mir gefallen zu lassen oder gefallen zu lassen. Die Entscheidung war nicht schwer. Ich entschied mich also für gefallen lassen. War ja auch nicht schwer bei 2 Wahlmöglichkeiten und es dann auch noch die gleichen. Mama bekam davon immer nichts mit, weil sie Nachts im Krankenhaus als Krankenschwester arbeitet. Mein Stiefvater fährt dann immer in die Gaststätte und gibt das Geld von Mama für Alkohol und Spielautomaten aus. Es wurde dann immer gesagt, das ich das Geld immer nehmen würde. Das konnte er leicht sagen, weil ich nicht alt zu viel Taschengeld bekam. 25€ im Monat. Aber ich habe schon früh angefangen mein knappe Geld zusammen zu halten. Also wussste ich, ich bin gleich zu Hause als ich in meine Straße einbog. Ich bin mit Kevin alleine Zu Hause. Er würde es wieder tun. Am Haus angekommen, überlegte ich mir, wie ich leise rein kommen würde, sodass Kevin mich nicht hören würde. Ich sah Die Küchentür nach draußen stand offen. Ich kam dadurch so leise wie möglich rein Doch er hörte mich doch. Keine Ahnung wie er das geschafft hat. Er rief: "Na süße, schon wieder versucht zu entkommen? Tja nicht geschafft. Ich höre alles das solltes du dir merken!" Ich guckte ihn ganz ängstlich an. Doch dies sah er nicht mehr, denn er war damit bechäftigt mich aufs Sofa zu zerren und dann gings los. Ich nahm die Pille das wusste er. Deswegen benutze er kein Kondm. Nur er wusste nicht, dass ich mich vorgestern übergeben habe und die Pille nichts mehr bringt. er fing erst an mich auszuziehen. dann lag ich da. Hilflos!Dabei zog er sich aus. Ich fing leise an zu weinen. Darauf sagte er nur:" Hör auf zu flemmen, dass bringt dir nichts. Ich werde weiter machen und dich hört sowieso keiner. Wir sind alleine süße." Ich weinte darauf hin trotzdem weiter und es ging los. Er steckte das Teil rein und das ohne Kondom. Ich dachte gleich an Schwangerschaft. Deswegen wehrte ich mich bei diesem mal noch mehr als sonst. Daraufhin schlug er mich. Doller als sonst. Meine Arme waren rot, blau und lila. Wennn Kevin neue Schnitte sah, wurde es noch schlimmer. Immer schlimmer. Er hörte auf und ich nahm meine Klamotten und ging ins Badezimmer. Ich musste duschen. Es war mal wieder ecklig. Es wird von mal zu ml eckliger. Jedenfalls kommt es mir sovor. Nach dem ich ne Gefühlte halbe Stunde unter der Dusche stand und nachgedacht habe, was wäre wenn ich doch Schwanger wäre. Ich würde abtreiben genau abtreiben. Gleich morgen gehe ich zur Apotheke und hole mirein Schwangerschaftstest. Koste es wieviel es Mut mir Koste aber da muss ich nunmal durch. Einfach Augen zu und durch. Es war mittlerweile schon 23:15Uhr, als ich dann Charlie auch mal antwortete, da ich es vollkommen vergas es vorher zutun. Ich schrieb ihr: Hii hm ja ich weiß nicht wie ich das sagen soll aber ich musste einfach gehen ich kann es dir nicht erklären. Es tut mir leid. Ich hoffe du bist mir nicht böse. Bin jetzt zu Hause es ist alles gut... daraufhin schrieb sie nur: Endlich meldest du dich. Ich habe mir sorgen gemacht, aber gut das du wieder zu Hause bist. Gute Nacht <3. Ich lag mein Handy weg und versuchte darufhin zu Schlafen. Doch dies konnte ich kaum. Um 4Uhr in der früh schlief ich dann auch mal ein. Um 7:00Uhr hieß es dann wieder aufstehen. Ich sah Mama noch kommen und sagte ich sei gestern bei Charlie noch länger geblieben, weil es ihr nicht gut ging und sie jemanden zum reden brauchte. Sie glaubte mir. Ein Glück. Daraufhin verließ ich das Haus ohne Frühstück. Denn ich war Fett genug, dachte ich mir. Und es stimmte ja auch. Das sagen genügend Leute man kann sagen fast jeder. Ich fuhr früher als sonst los. denn ich wollte noch zur Apotheke die um 7:00Uhr bei uns in der Stadt aufmacht hin. Ich stand erst davor aber dann musste ich rein. Die in der Apotheke haben mich von draußen schon ganz komisch angesehen. Also beschloss ich rein zu gehen. "Guten Tag, Kann ich dir weiterhelfen?" Sagte die junge Verkäuferin in einer angenehmen Stimme. Ich sagte darauf nur zögernt in leiser Stimme: "Naja ja eigendlich schon. Ich bräuchte so ein Schwangerschaftsteest." Daraufhin lächelte sie mich an und meinte: "Kommt sofort!" Ich war erleichtert. Ich bezahlte und beeilte ich zur Schule. Es war 7:34Uhr. 6 Minuten später war ich dann auf der Mädchentoilette der Schule. Ich wagte es. Ich machte den Test. Ich hatte Angst. Jetzt hieß es 2Minuten auf das Ergebnis. warten. Die Zeit verging nicht wie eine halbe Ewigkeit, sondern wie eine ganze. Er war positiv, Ich brach in Tränen aus. aufeinmal hörte ich Charlie. Ich schloss die Kabiene auf und zeigte es ihr. Sie sagte: "Wir müssen zum Arzt. Jetzt!" "Jetzt? Das geht doch gar nicht. Wir haben Schule." Sagte ich ängstlich. "Ich kläre das schon mit Frau Trapp. Die wird dazu sicherlich Verständniss haben." Sie zog mich dann zum Lehrerzimmer um sie dort schon aufzufangen. Und Tatsächlich Frau Trapp hatte dafür Verständniss. Wir fuhren los. Ich hatte Angst. Mehr Angst wie je zuvor. So viel Angst hatte ich nch nie. Auf dem Weg dort hin, kam die Frage aller Fragen von Charlie: "Wie kannst du Schwanger werden ohne Freund und wer ist überhaupt der Vater?" Ich fing an zu stottern und meinte: "Iiiiiiiiccchhh ehm, dass kann ich dir nicht sagen." "Doch kannst du. Du kannst es mir sagen. Ich bin dir auch nicht böse. Wirklich nicht." Sagte Charlie darauf nur. Ich fing an zu schweigen und sagte darauf bis wir da waren gar nichts mehr. Dort angekommen, kamen wir gleich dran. Dort wurde Ultraschall gemacht und es stellte sich raus das ich in der 2Woche schon Schwanger bin. Ich war schockiert. Es ist nun ein Lebewesen in mir. Die Ärztin fragte mich: "Wollen Sie das Kind bekommen?" "Nein!" sagte ich entschlossen. Und Charlie guckte mich darauf empört an und meinte: "Wie bitte? Es ist ein Lebewesen. Willst du es einfach töten?" "Ja will ich!" Sagte ich immer noch entschlossen. "Es ist Emelys entscheidung und sie muss es Entscheiden." sagte die Ärzten auf Charlies und meine Diskusion nur. "Genau." rief ich dazwischen und verabschiedete mich von der Ärtzin. Sie sagte zum Schluss noch zu mir: Tschüss Emely. Überleg es dir gut." Wir verließen die Praxis und ich wusste, dass wenn ich hier in Deutschland würde, die Einverständnis von meiner Mutter bekommen müsste. Und nein sie soll das nicht erfahren. Sie würde alles raus bekommen. Ich will noch nicht mal das Kevin von der Schwangerschaft weiß. Ich musste also im Ausland abtreiben. Ich holte mein Handy raus und schaute im Internet, ob ich da etwas über Abtreibung im Ausland fand. Und Tatsächlich, Ich wurde Fündig. Doch dies war eine in Niederlande für einen sehr hohen Preis. 950 Euro. Mein erster Gedanke: "Wie soll ich das Geld auftreiben? Und das so schnell wie möglich!" Ich habe schon viel gehört, dass man Geld verdient, indemman sich mit Männer irgendwo trifft, dachte ich mir. Ist das so eine gute Idee? Naja so lange es niemand weiß, wird auch alles gut gehen. Ich erzählte Charlie einfach, dass ich es mir anders überlegt habe und das Kind zu 100% behalten möchte. Doch dies sagte ich nur damit sie ruhe gab. Denn sie nervte mich immer noch mit der Sache. Eine andere Sache ist, ob sie mir das glaubt aber ich wurde sie für diesen Moment los. Zuhause angekommen war es bereits 14:30Uhr. Das Essen stand auf dem Tisch. Es gab Pizza. Nein die kann ich nicht Essen, dachte ich mir. "Mama ich habe schon in der Schule etwas gegessen." Mein Stiefvater mischte sich ein und meinte: "Der Göre kann man doch gar nichts mehr glauben." "Emmi hast du wirklich was gegessen? Und Dieter jetzt ist aber mal gut. Ich vertraue meiner Tochter!" "Ja ich habe mir in der Pause ein Käsebrötchen und nach der Schule war ich mit Charlie, Liv, Anna und Hannah in der Mensa noch essen. Deswegen bin ich auch bisschen später." "Siehst du Dieter. Also ich glaube meiner Tochter:" Sagte meine Mutter darauf nur. Mein Stiefvater schüttelte darauf nur den Kopf. "Mama ich geh hoch mich fertig machen, weil es ja bald los geht. Ich freu mich", sagte ich mit einem aufgesetzten lächeln. Denn ich wusste genau wohin es ging. Es geht zum Psychologen. Mitlerweile war es schon 15:00Uhr. Oben angekommen guckte ich nach einem Onlineportal, wo man sich mit alten Männern treffen kann. Ich wurde fündig. Das Anmelden war easy. In 10Minuten war ich damit dann Fertig. Ich lasste die Seite offen, damit ich es auch mitbekomme, falls jemand schon antwortet. In der zwischenzeit machte ich mich fertig. Ich kämmte mir die Haare und schminkte mich nochmal nach. Danach guckte ich gespannt auf mein Laptop. Und tatsächlich eine Nachricht war da. Hey Hübsche, du bist echt heiß. Wann hast du Zeit? Ich schaute mir das Profil an. Manfred 53 Jahre. Auf dem Bild sah an einen Mann mit Halbglatze, seine anderen Haare waren grau und er hatte einen sehr dicken Bauch. Ich fand ihn irgendwie eklig. Aber da musste ich jetzt durch. Ich machte ein Treffen mit ihm aus. Morgen 16:30Uhr bei ihm Zuhause. Es war 15:40Uhr und ich ging runter, denn meine Mutter rief schon, dass ich runter kommen soll, weil es los geht. Ich nahm meine Tasche und kam runter. Wir fuhren los. "Mama jetzt kannst du mir aber sagen wohin es geht? Bitte!" Sagte ich. "Lass dich überraschen." Sagte sie Fröhlich. Nach 15 Minuten Fahrt fuhren wir auf ein Parkplatz drauf. Vor dem Partklatz stand ein Schild "Parken nur Für Kunden vom Ärztehaus der Psychotherapie!" Der Horror beginnt, dachte ich mir. "So wir sind da." Sagte meine Mutter ganz erfreut. Ich schaute sie an und meinte: "eeehhhmmm Mama das kannst du mir doch nicht antun! Mit mir ist alles gut!!!" "Dann brauchst du ja auch keine bedenken haben. Dann gehst du da einmal hin und gut ist." Meinte meine Mutter überzeugend. Wir gingen rein. Dort wurde ich auch schon von einer Frau ungefährt mitte 40 Herzlich begrüßt. "Hallo du musst Emely Schneider sein. Ich bin Frau Dr. Schmidt." Sie machte einen sehr netten Eindruck, aber ich war immer noch nicht wirklich überzeugt. Meine Mutter verabschiedete sich und ging wieder Richtung Ausgang. Ich ging mit Frau Dr. Schmidt in einen rellativ großen Raum. Dort stand ein Tisch mit einem Schreibtischstuhl, einem normalen Stuhl und einem Ball wo man sich drauf setzten kann. an einer Wand hingen selbstgemalte Bilder von kleinen Kinder. An der anderen standen zwei Regale. Ein kleineres mit Büchern und ein größeres mit Spielen. "Setz dich bitte." Sagte sie freundlich zu mir. Ich setzte mich total ängstlich auf den Stuhl. Auf dem Tisch sah ich dann einen Block weißer Zettel liegen. Da neben stand ein Behälter mit Bundstifte aller Farben. Sie begann mit mir an zu reden.
Psychologin: Wie geht es dir denn heute?
Ich: Gut
Dieses gute versuchte ich sogut wie möglich überzeugend zu sagen doch es klang eher so, als hätte ich dieses "gut" auswendig gelernt. Also es kam nicht glaubwürdig rüber. Sie guckte mich misstrauisch an.
Psychologin: Und wie geht es dir wirklich? Ich kenne diese Antwort von vielen Jugendlichen. Aber ich weiß, dass 95% der Leute lügen. Und deine Mutter hat nicht umsonst, um einen Termin so schnell wie möglich gebeten. Es ist nicht schlimm Hilfe anzunehmen!
Ich: Ja nagut mir geht es nicht gut aber ich kann und will ich nicht darüber reden!
Psychologin: Emely, ich habe Schweigeplicht und darf nichts deiner Mutter erzählen. Aber wenn du nicht möchtest dann brauchst du auch nicht. Es kann dich niemand zu Sachen Zwingen die du nicht möchtest!
Bei dem Letzten Satz von Frau Dr. Schmidt überlegte ich einpaar Sekunden. "Und was macht Kevin mit mir? Er zwingt mich auch!" Dabei starrte ich die Bilder die an der Wnd hängen an. Ich hatte Tränen in den Augen. Sie unterbrach mich und fragte ich, wie es in der Schule läuft. "Ganz gut", antwortete ich ohne nachzudenken. "Emely, wie sind denn deine Noten?", fragte sie mich. Ich meine, dass sie mal gut mal schlecht sind. Es kommt auf meine Stimmung an. Die ganze Zeit machte sich die Psychologin Notizen. Es ging weiter mit einem Computertest. Da waren Fragen wie: Schläfst du die Nacht ohne unterbrechungen durch? Redest du über deine Gefühle? Bist du schnell niedergeschlagen? Das waren Fragen von dem Test. Ein Ergebnis bekam ich nicht. Am Ende bekam ich noch eine Visitenkarte von der Praxis, mit den Worten, dass ich mich jederzeit melden kann. Es war echt nicht schlimm. Ich habe zwar nichts erzählt aber Frau Dr. Schmidt wirkt sehr vertraut und ich machte gleich einen Termin für nächte Woche um die selbe Zeit aus. Ich freute mich. Meine Mutter hat schon im Wartezimmer gewartet. "Wollen wir?" fragte sie mich freundlich mit einem gelächelt. Wir gangen und fuhren nach Hause. Im Auto hat niemand geredet. Zu Haue angekommen kam Kevin ganz dicht zu mir und sagte: "Schlampe, ich hoffe du hast deine Fresse gehalten! Du wirst schon sehen!" Ich ging ohne Worte die Treppen hoch in mein Zimmer. Im Zimmer angekommen ging ich gleich sofort an meinen PC. 5 neue Chatanfragen undeine Nachricht von dem alten Manfred mit seiner Adresse. Er wohnte nicht weit von mir entfernt. Es war sogar der gleiche Stadtteil. Um genau zu sein waren es nur vier Straßen von mir entfernt. Meine Gedanken total schockiert, aber da muss ich jetzt durch, dachte ich mir. Schlimmer kann es nicht werden. Danach ging ich auf die anderen fünf Chatanfragen. Einer schlimmer als der andere. Aber egal. Ich vereinbarte in den nächten Tagen Treffen mit denen. Manchmal waren es sogar zwei am Tag, weil umso schneller hatte ich das Geld zusammen und bei der Sache zählt jede Sekunde. Daraufhin wollte ich in den Niederlande anrufen um dort alles wichtige zu besprechen. Doch ich fand die Seite nicht mehr. Ich bekam Panik. Was soll ich jetzt tun? Ich suchte nach etwas anderen. Nur ich fand nichts was einigermaßen seriös klang. Also musste ich in Deutschland gucken und beschloss mit meiner Mutter zu reden. Ich fand eine Klinik in meiner Stadt. Jetzt heißt es nur noch Mama aufklären. Ich holte meinen Block und Stift und schrieb los:
Hallo Mama, ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll... warscheinlich wirst du jetzt geschockt sein wenn du es erfährst das war ich selbst auch. Ich werde dir jetzt alles erzählen aber ich bitte dich das du mich nicht darauf ansprichst und keine fragen stellst. Es wird dir schwer fallen aber ich bitte dich darum. Ich weiß, dass ich eine riesen Last für euch bin. Ihr müsst immer diese Launen durch machen und das Familienleben dreht sich nur um mich. Wenn man es denn überhaupt noch Familienleben nennen kann. Ich will jetzt deine zweite Beziehung auch nicht kaputt machen! Es fing in der Schule an, da werde ich von Tag zu Tag nur noch runter gemacht. Und die ganzen Namen die ich nenne, wo du denkst das sie meine Freunde sind, sind meine größten Freinde.. Ds sind die Leute die am größte auf mich rum hacken und die schlimmsten Sachen mit mir anstellen. Charlie meine ich nicht. Ich hab es lange Zeit ausgehalten, nur irgendwann ging es alles nicht mehr. Ich habe mich alleine gefühlt. Du hast nach Papas Tod entlich jemand neuen an deiner Seite gefunden und es schien alles Perfekt für dich. Ich wollte dein Glück nicht versauen. Deswegen habe ich meine Fresse gehalten. Ich suchte nach etwas wo ich Druck abbauen kann. Ich schaute im Internet nach Möglichkeiten. Alle sprachen da von "schneiden". Erst war ich skeptisch, ob ich es wirklich ausprobieren soll. Doch ich Tat es. Mir war im Sommer nie kalt. Es waren die Wunden die ich versteckt habe. Kevin wusste davon. Als er e bemerkt hat, find er an mich des öffteren zu vergeewaltigen, als du Abends Arbeiten warst. Das geht jetzt ales ein halbes Jahr. Vor zwei Wochen wurde ich wohl Schwanger. Beim Arzt war ich schon und habe die Bestätigung. Deine Tochter Emmi <3
Nach diesem Text brach ich auf einmal in Tränen aus. Alles kam hoch. "Emely? Es gibt essen komm bitte runter!", rief meine Mutter. "Ja gleich, warte" rief ich zurück. Ich wischte mir die Tränen aus dem Gesicht und guckte mit einem aufgesetzten lächeln in den Spiegel und ging darauf runter zum Essen. Ich aß eine Scheibe Vollkornbrot mit Frischkäse. Mir war nehmlich schlecht. Bestimmt von der Schwangerschaft. Aber ich durfte mir ja nichts anerken lassen, sonst würde alles auffliegen. Also verließ ich ohne Worte die Küche und ging Duschen. Ich war irgendwie schon müde. Es war aber erst 19:30 Uhr. Trotzdem ging ich ins Bett und schlief auch ziemlich schnell ein. AM nächsten Morgen war ich schon vor dem Wecker wach. Naja war ja auch kein Wunder, wenn man so früh schon schlafen gegangen ist. Mein Magen knurrte, obwohl ich kein Hunger hatte. Jedenfalls rederte ich mir das ein. Aber ich aß ein Naturjogurt mit Erdbeermarmelade. Ich schaute auf den Stundenplan. 10 Stunden Unterricht heute mal wieder. Das heißt bis 16:45 Uhr. Ich packte dauf lustlos meine Schultasche und legte den Brief auf den Platz von meiner Mutter und schrieb schnell noch: "Für Mama" drauf. Natürlich war die Gefahr groß, dass Dieter oder Kevin den Brief sieht aber da Mama gleich nach Hause kommt und die anderen noch schlafen, hoffe ich mal, dass es nicht passiert. Ich verlasse das Haus, schwinge mich auf mein Fahrrad und fahre zur Schule. In der Schule angekommen, begann auch schon der Unterricht. Englisch stand auf dem Stundenplan. Fra Totte betritt den Raum. Eigendlich mag ich sie als Lehrerin nur ich bin eine Niete in Englich. Ich dachte mir schon, dass wir die Klausur wieder bekommen. "Hello everybody", sagte sie als sie in die Klasse rein kam. Die einen fingen schon an zu Fragen, ob wir die Arbeit wieder bekommen würde. "Am Ende der Stunde", kam dann nur zurück. Sie erklärte uns ds neue Thema und gab uns dazu noch ein Arbeitsblatt was wir bearbeiten sollen. In der Arbeitsphase, bat mich FrauTotte nach draußen vor die Tür. Ich ahnte schon schlimmes. Und so war es dann auch.
Frau Totte: "Du hast ja mitbekommen, dass es die Arbeit wieder gibt, nur deine Note möchte ich nicht vor der Klasse Preis geben, weil ich die Bemerkungen in der Klasse mitbekomme."
Ich: "Und...?"
Frau Totte: "Es ist leider eine sehr knappe 5-. Eigendlich wäre es von den Punkten her eine 6 aber in den Noten habe ich dir eine 5 eingetragen."
Ich: "Hm ja okay. Hab mir schon gedacht, dass die Arbeit nicht so gut sein wird bei mir."
Frau Totte: "Emmely, hier geht es nicht, um eine schlechte Note, sondern so sieht es in fast jedem Fach aus. In Englisch könntest du dich mit einer Nachprüfung retten."
Das Gespräch wurde durch den Lärm in der Klasse unterbrochen und sind zurück in den Raum gegangen. Ich setzte mich auf mein Platz und Charlie fragte gleich, was los war. Ich meinte, dass ich es ihr wann anders erkläre und es nicht so wichtig sei. Der Unterricht ging nämlich weiter und wir haben die Aufgben verglichen und danach gab es die Arbeit zurück. Es gab vier einsen, zehn zweien, zwölf dreien und natürlich eine fünf aber das wusste ich ja schon. Charlie freute sich so sehr da sie eine eins geschrieben hat. War ja aber kein Wunder. Die schreibt immer einsen oder zweien. "Und Emmely was hast du?", fragte Charly mich. Ich schaute auf die Arbeit, drehte sie danach aber gleich wieder um und sagte: "Ähm ich habe ich drei!" Und grinste sie darauf nur an. Charly war ganz begeistert aber riss mir die Arbeit aus der Hand. Zum Glück hat es dbei gerade zur Pause geklingelt und ich verließ ohne auf Chaly zu achten die Klasse. Mir war bewusst, dass sie die 5 sehen wird. Ihr wid auch bewusst sein dass es eigendlich eine 6 wäre, weil ich von 54 Punkten 10,5 nur erreicht habe. Ich merkte schon, wie sie näher kam und mich rief aber ich habe sie ignoriert und ging daraufhin in die Pausenhalle. Charly kam natürlich auch hinterher. Und meinte das ich mich ja für die Note nicht schämen bräuchte. Aber wenn sie nur wüsste, dann würde sie es verstehen aber da ich darüber nicht in der Schule rede, weil ich weiß, wie das endet und da habe ich hier keine Lust. Um aus den Weg zu gehen und vom Thema abzulenken habe ich sie habe ich sie gefragt, ob wir eine Rauchen gehen wollen. Also gingen wir auch eine rauchen. Natürlich so, dass es die Lehrer nicht sehen. Sonst gibt es Hofputzen am Samstag. Ja, ich habe damit schon Erfahrung machen müssen und es ist nicht schön. Zwar hat es den Vorteil, dass ich die Zeit nicht zu Hause bin aber die Zeit kann man auch anders und produktiver nutzen. In der Ecke wowir immer heimlich rauchen stand auch Charlys ach so toller Freund. Auf einmal riss Charly mir die Zigarette aus der Hand und meinte: "In dem Zustand rauchst du nicht!!!" Alle guckten Charly und mich entsetzt an. Steve meinte nur so: "Na, Schwanger?" Ich wusste das er nicht die Wahrheit wusste und das er es nicht Ernst meint. Der Unterricht begann auch wieder. Mathe stand auf dem Stundenplan. Eine Arbeit über Quadratische Funktionen wird geschrieben. Wie sollte es auch anders sein. Ich habe nicht gelernt. Warum auch? Mein Leben ist sowieso scheisse. Es lohnt sich einfach nicht mehr. Wer weiß wie lange ich eh noch auf dieser scheiß Welt lebe. Bald werde ich unter euch sein und ihr werdet so tun, als wenn ich nie da gewesen wäre. Meine Gedanken wurden durch Herrn Müller unterbrochen. "So die Tische in Reihen einzelt hinstellen." schrie er. Ich weiß, dass abgucken bei ihm nicht möglich ist. Naj eigendlich kann ich Mathe relativ gut. Aber dieses Thema? Nein Danke. Die Arbeit wurde ausgeteilt. Als ich sie sah bekam ich ein Schock. Ich sagte mir aber: " Ganz ruhig Emmi, wenn du jetzt Stress machst, wird es sowieso nichts." Ich bearbeitete die Arbeit und ich hatte mal wirklich ei positives Gefühl. So schwer war die Arbeit doch nicht. Die Leute die Fertig waren, sollten auf dem Flur waren, damit die anderen nicht gestört werden. Ich war einer der ersten die Fertig waren. Ich nahm mein Handy mit und eine Nachricht von Mama. Ich bekam Panik. Ich will die Nachricht nicht öffnen. Ich habe Angst. Ich entschloss mich, diese Nachricht nicht zu öffnen. Charlie kam auch raus, die sich beschwert hat, dass sie die Arbeit ja so unendlich verhauen hat. Aber zum Gück brauchte ich mir ihr gelaber nicht weiter anhören. Der Unterricht ging nämlich weiter. Herr Müller geht mit uns nach der Arbeit die Arbeit immer durch. Und mein Gefühl hat mich nict getrübt, Ich denke, dass ich so gut wie alles richtig habe. Aber man muss ja erstmal Abwarten. Der restliche Tag verging noch so langsamm, weil ja noch 6 Stunden Schule anstanden. Naja um 17:40 Uhr war ich dann auch mal zu Hause. Ich habe den Brief total vergessen und kam gut gelaunt ins Haus rein. Meine Mutter stand in der Küche und hat das Abendessen zubereitet. Sie hat mich nicht darauf ngesprochen. Ich sagte nur: "Mama ich muss noch Hausaufgaben machen. Ich gehe hoch." Ich habe so keine Lust mehr. Im Leben muss man immer nur funktionieren. Man ist wie ein Robotor mit einem unzerstörbaren Akku. Wenn der Akku leer ist, muss man immer noch so tun, als hätte er 100%. Aber egal. Ich holte mein Hausaufgabenheft raus, um nachuschauen was auf ist. Spanisch: Buch Seite 49 Nr.1-5,7 und dann noch Vokabeln lernen auf Seite 156. Dann gab es noch Deutsch. Eine Geschichtsanalyse. Und das war alles für morgen. Zum Glück ist morgen schon Freitag. Aber jetzt muss ich mich wirklich mal an die Hausaufgaben setzten. Ich begann also mit Spanisch. Es war dann auch noch scheiß Grammatik. Naja da muss ich wohl durch. Natürlich waren die Aufgaben alle geraten. Hauptsache ich habe da was stehen. Die Vokablen habe ich mir einmal durchgelesen und das passt schon. Und dann gab es noch Deutsch. Wie sollte es anders sein. Ich habe mal wieder alles geraten. Genau als ich fertig war, rief meine Mutter mich zum Essen. Beim Essen sagte sie auch nichts. Wäre ja auch peinlich gewesen, wenn es so wäre. Denn die anderen würden es mitbekommen. Als ich fertig mit essen war verschwand ich ohne ein Wort zu sagen, wieder nach oben, in mein Zimmer. Kurze Zeit später klopfte es an meiner Tür. Ich bekam Panik. Ich wollte es nicht. Es ist bestimmt Mama. Ich schloss die Augen und habe einmal erstmal ganz tief furchgeatmet. "Ja", sagte ich und die Tür öffnete sich. Ich schaute zur tür und bemerkte, dass es nicht Mama war, sondern Kevin. In diesem Moment wäre mir Mama tausend mal lieber gewesen. Aber im Leben kann man sich die meisten SItuationen nicht aussuchen. "Wir sind alleine, Schätzchen", sagte er. Dabei am er wieder dichter, bis er schließlich vor meinem Bett stand, wo ich drauf saß. Er löste sein Gürtel und das Spiel begann wieder von vone Ich ließ es mir wieder gefallen. Naja, mir blieb ja auch nicht anderes übrig.

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