Ein Tag wie dieser, was soll ich sagen, ist nicht immer leicht zu haben.

 Ein Tag wie dieser, lässt einem alles hinterfragen manchmal, lässt einem zweifeln an allem was man tut, manchmal sinkt dann schon der Mut.

 Ein Tag wie dieser, zeigt uns wieder einmal, dass wir doch noch so viele Schwächen mit uns tragen, soviel zweifeln wir an uns, an allem was wir tun und sagen. 

Ein Tag wie dieser, schwierig zu beschreiben, draussen regnet es, es ist kalt und Dunkelheit liegt über der Welt, verbirgt vor uns das Himmelsgezelt.

 An Tagen wie diesem, zweifle ich an dem was ich kann, möchte Anerkennung bekommen, dass mir etwas mehr Licht in mein Herz mag bringen, doch an solchen Tagen scheinen gar die Mächte des Lichts sich in Schweigen zu hüllen und nichts kann einem wirklich erfüllen.

 Doch gerade das ist es ja, was ich endlich möchte durchbrechen, ich will mich nicht als Opfer sehn, nicht abhängig mehr sein von den Worten anderer Menschen, mich nicht immer so verunsichern lassen und mich auseinandersetzten immer mit dem selben Gespenstern, die immer wieder mein Leben durchziehen wie dunkle Schwaden, die mir machen madig alle Gaben... die ich zu geben hätte und wäre bereit, doch ihnen ganz zu trotzen fühle ich mich oft noch nicht so weit.

 Ich will einfach freier sein, in meinem Denken, Fühlen und Tun, möchte in mir selbst lernen mehr zu ruhn, möchte lernen trotz aller Unsicherheiten die mich noch immer plagen, diesen Gespenstern endlich entsagen. Woher kommen sie überhaupt, wohin mögen sie gehn, das ist etwas dass ich manchmal schwer kann verstehn.

 Was hat das aber alles für einen Sinn, wenn ich soviel davon abhängig mache, ich in Angriff nehme jene oder jene Sache, jedoch warum tu ich das genau, was ist die Triebfeder dahinter, was soll ich dadurch begreifen, was will man dass ich erschau?

Hat das alles überhaupt einen Sinn, wenn ich doch nicht wirklich frei mich fühle, immer wieder solche Zweifel spüre? Warum tun Menschen was sie tun, warum muss man alles teilen, sich Anerkennung erstreiten, und wozu?

 Ist das die Aufgabe die dahinter ist, oder täuschen wir uns selbst nur immer wieder jeden Tag, stets daran denken was Morgen kommen mag? Als ich das alles tat, warum genau, war es nicht vielmehr so, dass ich meinen Blick wieder mehr hatte auf die Zukunft gerichtet, dass ich die Feedbacks die kommen werden habe zu hoch gewichtet?

 Statt im gegenwärtigen Moment zu leben, einfach geniessen was ich habe geschaffen, einfach mich daran erfreut keine Erwartungen hätte gehabt, der Anerkennungsucht hätte entsagt?

 Doch an einem Tag wie diesem wo es regnet und diesig ist, so kalt und dunkel, so ohne Licht, da kann ich das manchmal einfach kaum, bis nicht. Doch warum hat das Wetter diesen Einfluss auf mich, habe ich doch eigentlich erkannt, dass auch diese Zeit für etwas Gutes ist, es mir Weisheit bringen kann die dann vor meinem Auge klar wird irgendwann.

 Doch man wendet sich in dieser Zeit eben auch mehr seinem Inneren zu, den inneren Schweinen und Monstern, die da sich tummeln, die einem wieder Unzufriedenheit lassen fühlen, sich darum bemühen, einem wieder den Mut zu nehmen, an sich zu zweifeln und alles zu tragisch zu nehmen. 

Sich zu identifizieren über das was man tut, anstatt das was man Ist, auch wenn das ja auch irgendwie zusammenhängend ist. Doch ich meine damit, dass man sich über das Tun identifiziert, was man schafft, das einem besonders deucht, von dem man denkt, dass es Anerkennung verdient, man sich so dem wirklichen Sein entzieht. 

 Ohne es zu merken, ohne zu begreifen, dass man wieder in die gleichen Fallen tappt, wie immer wieder, darüber könnte man singen tausend Lieder.

 Doch wie kann man wieder bringen mehr Licht in das eigne Herz, vergessen diesen seltsamen Schmerz und sich wieder besser fühlen?

 Man schließlich diesen Tag nicht mehr mit Bitternis sieht, sondern sich bewusst macht, dass alles wieder vorüber zieht und das Göttliche einem immer sieht.

 Ihr guten Geister, im hohen Himmelslicht, bitte lehrt mich wieder was wichtig ist, lehrt mich wie ich diesen dunklen Gedanken kann entsagen, wie ich wegkommen kann, mich kann befreien und trotzdem schätzen meine Gaben. 

Mich freuen kann an dem was ich geschaffen, ohne meine Schöpfung jedoch zu hoch zu gewichten, oder hoch genug vielleicht, dass ich mich an ihr freue und dass ich immer weniger bereue.

Bitte ihr Geister die weise ihr seid, mach mich für diese Erkenntnis bereit!

   

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