Eine Legende erwacht

Eine Legende Erwacht

„Er ist wiedergekommen.“, hörte die drei einen der Männer hören, die am Tisch saßen.

„Die Legende ist erwacht.“, meinte ein anderer.

„Und wir können nichts machen.“, wieder ein anderer.

„Nur noch fliehen. Sonst nichts.“, meinte wieder der erste.

„Aber bleibt uns noch die Zeit?“, fragte ein weiterer.

„Das ist schwer abzuschätzen. Auf jeden Fall, müssen wir uns beeilen, wir haben nicht mehr viel Zeit.“, meinte ein Mann mit tiefer Stimme und Hut.

„Warum kommt die Katze nicht?“

„Gute Frage. Sie hat uns schon damals geholfen.“, meinte der zweite ratlos.

„Was haben wir falsch gemacht?“

„Vielleicht haben wir sie erbost?“

„Strengt euch an. Was haben wir falsch gemacht, wie hätten wir sie gegen uns stimmen können?“

„Das ist wirklich nett von euch, aber ihr braucht hier nicht mehr aufzuwischen. Ich haue hier ab. Das ist mir Zuviel geworden. Aber Danke für eure Hilfe.“, meinte der Barkeeper zu den drei.

„Vielleicht ist die Katze doch wiedergekehrt, zeigt sich aber nicht sofort.“, hörten sie den Mann mit dem Hut sprechen.

„Ja, das passt eigentlich zu ihr.“

„Hey, ihr drei. Kommt mal rüber.“

Der Mann mit dem Hut war aufgestanden.

„Ich bin der Scheriff in diesem Dorf und vertrete bis zu den Neuwahlen auch den Bürgermeister. Wer seid ihr?“

Die drei kamen herüber.

„Seid ihr hergekommen um uns zu helfen, um uns zu beschützen? So wie es die Legende besagt?“, fragte der Sheriff.

„Welche Legende?“, fragte Peter.

„So, so. Ihr wollt uns auf die Probe stellen? Ob wir auch immer die Legende beibehalten haben und ihr treu gefolgt sind?“, meinte ein Mann mit Brille. Er war kleiner als der Scheriff und hatte ein braunes Jackett an.

„Ich bin übrigens der Bibliothekar. Und der Hüter der Legende. Mein Vater hat sie mir vererbt. Und dieser hat es wieder vererbt bekommen von seinem. Und einer meiner Ururururgroßväter vor exakt 350 Jahren war ein Freund der schwarzen Katze. Sie half eines kleinen Missionars Kapelle hier in dem Dorf. Dieses leidete damals unter einem berühmt, berüchtigten Gangster. Er raubte alles, was sie hatte. Bis es im Jahre 1666 nur noch das Grüne Auge besaßen. Ein wunderschöner Smaragd. Es ist der größte und reinste und schönste den es jeher gegeben hat. Es war ein Geschenk mit magischen Fähigkeiten. Eingesetzt in eine Statur aus purem, reinweißem Marmor. Die Skulptur stellte die Gründerin des Klosters dar, die über ihren Kopf in den filigranen Fingern das Grüne Auge hielt. Dort war er platziert. In der Halle, mit dem Marmorboden. Mit exakt 96 schwarzen und 96 weißen Fliesen – die für die 32 Erbauer des Klosters stehen. Die drei steht für die zwei Architekten und der Gründerin. Die Fließen haben alle deine Kantenlänge von fünf Zentimeter, welche für die Pflanzen, die Tiere, die Menschen, das Wasser und das Essen stehen. Alles Geschenke der Natur. Doch im Jahre 1666 raubte der Gangster auch noch das Grüne Auge. Doch es die schwarze Katze hinderte ihn in aller letzten Sekunde daran. In der Gründerhalle, dort wo die Skulptur mit dem Grünen Auge steht, gab es einen Kampf zwischen den Gangster und der schwarzen Katze. Bei dem Kampf verlor die Schwarze Katze einen schwarzen Handschuh. Der verängstigte Wächter übergab der schwarzen Katze das Grüne Auge und es versprach es an einem guten Ort zu verstecken, und wieder zurück zu bringen, wenn die Zeit gekommen sei. Und nun, exakt 350 Jahre später wiederholt sich die Geschichte. Der Gangster ist zurückgekehrt und auch die Schwarze Katze. Ihr seid die schwarze Katze.“

„Und warum heißt die Schwarze Katze, schwarze Katze?“, fragte Bob.

„Weil ihr Erkennungsmerkmahl ein miauen ist. Und sie damals ganz in Schwarz gehüllt war. Außerdem hat sie bei dem Kampf einen Ihrer Handschuhe verloren, worauf ein Katzengesicht gestickt war. Und als der Wächter den Handschuh aufhob und der schwarzen Katze zurückgeben wollte, war sie verschwunden. Lautlos verschwunden. Wie eine Katze.“

„Und ihr seid fremde, die genau dann erscheinen, wenn der Gangster wiederkehrt. Ihr, und nur ihr könnt uns retten.“, meinte der Sheriff.

„Das ist schön, aber ich verschwinde trotzdem.“, hörten alle den Barkeeper.

„Wie heißt ihr denn?“, fragte der Sheriff.

„Wir sind die dr…“, fing Peter an, doch Justus fiel ihm ins Wort: „Wir sind die drei Nachfahren der Schwarzen Katze. Doch durch ein Unglück musste unsere Familie etwas weiter Weg ziehen und somit kennen wir uns hier in der Gegend nicht so gut aus. Aber natürlich sind wir eurem Ruf gefolgt und werden euch beschützten. Ich bin Justus, das sind Peter und Bob.“

Zuerst hatten Peter und Bob leicht verwirrt dreingeschaut, doch dann verstanden sie Justus Plan und nickten eifrig.

„Aber ihr seid doch noch ein wenig jung. Oder?“, fragte der Barkeeper mit einem komischen Unterton.

„Dafür sind wir zu dritt. Und das Alter oder sonst etwas wird bei der Schwarzen Katze nicht angezweifelt.“, meinte Justus mit fester Stimme.

„Denn sonst fallt ihr in Ungnade.“, fügte Bob hinzu.

„Und werden euch nur noch schaden.“, legte Peter noch einen drauf und erntete einen bösen Blick von Justus, erwiderte jedoch nichts.

„Nein, bitte hört nicht auf Harper. Er versteht das alles nicht. Er ist neu hier und kennt das alles noch nicht. Leider verlässt er uns jetzt schon wieder.“, meinte der Sheriff, „Aber lasst mich doch alle mal vorstellen. Das ist Mr. Hilton. Er ist wie gesagte, der Legendenbewahrer und er arbeiten in unserer bescheidenen Bücherei. Die ist direkt gegenüber von dem Lokal.“

Mr. Hilton war ein kleiner Mann, der eine Brille Trug. Seine Haare waren schneeweiß und streng zurückgekämmt.

„Das ist unser Feuerwehrhauptmann Blair.“, erklärte der Sheriff und zeigte auf einen mittelgroßen, dicken Mann mit blauen Augen und buschigen Augenbrauen. Er gab den dreien die Hand. Sein Händedruck aus den Pranken war kräftig. Der Sheriff stellte noch die anderen kurz vor, doch das waren nur Einwohner. Im Laufe des Gesprächs bekamen sie mit. Dass sie all die Lebensmittel selber anbauten oder – wie auch sonstige Güter – vom Fährmann bekamen. Dieser verkaufte seine Güter bei dem Händler Carter. So abgeschieden war das Dorf. Es gab keine richtige Straße in die Außenwelt. Der einzige Weg war lang und beschwerlich. Er führte außen am See entlang und war seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr instand gesetzt worden. Die drei Fragezeichen waren über die Küstenstraße zu dem Parkplatz gelangt, von mit einem Ruderboot über den See gerudert waren und im Dorf angekommen waren. Sie erfuhren vom Bibliothekar, dass auf dem Riesigen See auch eine Bohrinsel steht, um Erdgas zu fördern. Gegen Nachmittag standen alle auf der Straße und Justus setzte sich unbemerkt mit Peter und Bob ab.

„Puh. Endlich geschafft.“, meinte Peter.

„Ja, das war anstrengend. Aber wo sollen wir nun schlafen. Es wird schon dunkel und bis wir zurück gerudert sind, ist es stock dunkel.“, meinte Bob.

„Ja, aber zufälligerweise sind soeben mehrere Zimmer frei geworden.“, meinte Justus und deutete auf Harper, der den Letzen Nagel einschlug. Und somit das Lokal endgültig dicht machte. In der Dämmerung schlichen sich dann Justus, Peter und Bob wieder zurück in das Lokal und gingen hinter der Theke in einen angrenzenden Raum.

Kommentare

  • Author Portrait

    Interessanter Einstieg und ich freue mich schon darauf, mehr von unseren 3 Lieblingsdetektiven zu lesen. Neben einigen kleineren Rechtschreibfehlern ist mir direkt am Anfang eine kleine Verwechslung aufgefallen: "„Er ist wiedergekommen.“, hörte die drei einen der Männer hören, die am Tisch saßen." Die drei Männer hörten jemanden hören? Vermutlich hörten sie ihn etwas sagen? *lach*

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