Es ist wieder mal einer dieser Tage an dem ich alleine bin, mich wie taub fühle, mir das Denken und Fokussieren schwer fällt und nur selten gelingt. Ich lache, viel sogar, das ist schon immer so gewesen doch im Gegensatz zu früher ist dies heute nur noch eine Maske die ich aufsetze damit niemand sieht dass hinter der glücklichen Fassade alles bröckelt. Oft schweifen meine eben noch guten Gedanken ab zu Dingen die ich schon lange hinter mir lassen will. Gedanken die manchmal zu Taten führen. Überwiegend passiert nichts weil ich doch stark bleiben kann, doch zur Zeit bin ich mir nicht mehr sicher wie lange ich die Stimmen, die mir sagen ich bin es nicht wert und das ich es genau so verdiene, noch ignorieren kann bevor es wieder zu den erwähnten Taten kommt. Ich denke wieder kontinuierlich an das Eine, an das Bittersüße Gefühl welches durch meinen ganzen Körper strömt wenn ich es mache. Wenn ich die Rasierklinge ansetze und ziehe. Wenn das warme Blut hervor kommt und mich, wenigstens für einen kleinen Augenblick, mit Zufriedenheit belohnt. So weit bin ich heute noch nicht gekommen doch trotzdem ist heute einer dieser Tage der mein letzter sein könnte.

Kommentare

  • Author Portrait

    Ich finde es schwierig, diesen Text zu beurteilen. Zuallererst einmal hoffe ich, dass er nicht autobiografisch ist. Ansonsten gibt es hier viele Leute, die dir - falls du das möchtest - gerne zuhören. Aber nun zum Text: Inhaltlich hast du die Situation, wie ich finde, gut eingefangen. An der sprachlichen Umsetzung kann man sicher noch feilen, doch darauf möchte ich mich jetzt nicht fixieren. Irgendwie bin ich - wie ich nun nach mehrmaligem Überlegen feststelle - nach dem Lesen deines Textes etwas unzufrieden. Du "schmeißt" den Leser in eine Situation hinein. Das mache ich selbst oft und gerne - soweit gibt es also keine Kritik. Ich finde es nur bei dem Thema, welches du gewählt hast, etwas schwierig, inhaltlich so gut wie keine Handlung bzw Fortschritt zu haben und dann den Leser einfach zurückzulassen. Möglicherweise - so empfinde ich es - lässt du dann den Leser mit etwas Hoffnungslosigkeit zurück. Denn ich finde, er bekommt zu wenig Informationen über den Ich-Erzähler und die Umstände, sodass er sich keine Lösungsmöglichkeiten für das offensichtliche Problem finden kann. So bleibt er am Ende etwas ratlos zurück. Soweit meine Meinung dazu. Bei den Genres bin ich mir nicht ganz sicher, ob ein 18+ sein muss. Sicherlich sprichst du ein schwieriges Thema an, aber ob das zwingend nur für Erwachsene ist... Und nebenbei bemerkt finde ich es interessant, dass eine 16-jährige Texte für ab-18-jährige schreibt. ;-) Trotz aller Anmerkungen und Kritik aber dennoch ein interessanter Text!

  • Author Portrait

    Der Text ist gut geschrieben und auch nachzuempfinden. In meiner Story geht es ja auch darum, sich nicht leiden zu können.

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