Erinnerst Du Dich?

Der Boden warm,

die Hände kalt.

Die laue Nacht,

der Tag vergangen.

Sonnig, schön und

liebevoll.

Vergangener Genuss.

Die Bank ist hart doch

weich mit Dir an meiner Seite.

Ein schmerzendes Bein,

ein alter Teppich.

Wir sind gefeite.

Erinnerst Du Dich?

Sie kamen, sich zu üben,

doch spielten sie für uns.

In der Scheune

unserer Vorstellung.

Wir saßen, satt

doch fühlten uns hungrig.

Ich roch den Schweiß der anderen,

das Glück.

Die Musik, nicht von mir gemocht

und doch so schön.

Neben Dir

glühte ich.

Neben Dir

flehte ich zum Himmel,

ich wünschte es mir so sehr.

„Liebe ist alles, was ich Dir geben kann,

Liebe ist mehr als nur ein Spiel für Zwei,

Zwei in Liebe können es tun,

nimm mein Herz, doch bitte brich es nicht.

Liebe, gemacht für Dich und mich.“


Erinnerst Du Dich nicht?


Kommentare

  • Author Portrait

    So schön und doch so traurig :P Ein wundervolles Gedicht^^

  • Author Portrait

    Wie von dir gewohnt ein bittersüßes Gedicht mit Lesefreude. :)

  • Author Portrait

    Sehr schön und traurig. Es ist manchmal schon so, dass man selbst noch so viele Erinnerungen in sich trägt, doch andere vergessen sie wieder. Das ist manchmal im Leben nicht immer einfach, wenn man einen grossen Gefühlsreichtum hat.

  • Author Portrait

    Ein sehr schönes Gedicht, ich kann mir die Bilder gut vorstellen :)

  • Author Portrait

    wieder einmal bittersüß und wunderschön!

  • Author Portrait

    Dauphin ist wieder da! :) Und die Zeilen ist herzzerreißend wie immer :'( Dürfte ich so aufdringlich sein und dich fragen, in welchem Maß deine Texte auch autobiographisch sind? Wenn ja, dann wünsche ich dir sehnlichst, dass auch dich dein Glück bald ereilen wird. Ganz liebe Grüße, Hannah

beta
Feenstaub

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