Sanfte Gitarrenklänge in den Ohren und Wein auf den Lippen, oh bittersüße Melancholie. Warum glaubte ich, vergessen zu können, obwohl der Mond noch immer hell am Himmel steht?

Wolken duftenden, wallenden Haares fallen, einem Vorhang gleich, vor meinen Augen nieder. Ich genieße den Anblick, genieße jeden Augenblick, während ein wölfisches Heulen sich durch meine Seele frisst. Ich wollte vergessen, doch jeder der mir sagte, die Zeit heile alle Wunden, hat gelogen. Wie könnte ich jemals vergessen, so lang der Mond noch dort am Himmel steht?

Ich ertrinke in deinen Augen. Ich ertrinke in Erinnerungen. Ich ertrinke zwischen heute und gestern.

Kommentare

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    Großes Kompliment für diesen Text, Ric! Mit wenigen Worten und eindrücklichen Bildern lässt du mich als Lesende teilhaben an tiefen Gefühlen. Mehr davon, bitte! :-)

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    Mal wieder ein neuer Text von dir! Sehr bewegend und wie immer toll formuliert! :-)

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Feenstaub

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