Feedbackvogel (Stridunt motus)

Definition im Glossar
Der Feedbackvogel (Stridunt motus) ist ein weißer oder auch hellblauer Zugvogel, welcher unteranderem auf dem Kontinent Belletristica vorkommt.


Taxonomie
Reich - Tiere (Animalia)
Stamm - Chordatiere (Chordata)
Klasse - Vögel (Aves)
Ordnung - Sperlingsvögel (Passeriformes)
Familie - Fliegenschnäpper (Muscicapidae)
Gattung - Stridunt 
Art - Stridunt motus
Beschrieben - Unbekannt, Felix 2016
Unterart(en) - Keine bisher bekannt

Merkmale
Der Feedbackvogel ist von rundlicher Gestalt mit kurzen, dünnen Beinen, welche beim Fliegen nicht zu sehen sind. Die einmalige Form des weiß oder hellblauen Vogels ist leicht zu erkennen und erlauben eine einfache Bestimmung. Die Größe liegt bei etwa 8,5 bis 14 Zentimetern. Die Flügelspannweite beträgt 14 bis 22 Zentimeter, und das Körpergewicht liegt meist bei 10 bis 21 Gramm.
Durch Aufplustern wirkt der Feedbackvogel meist viel rundlicher.
Die weiße oder hellblaue Färbung der adulten Vögel reicht von Schnabelspitze bis hin zur Schwanzspitze. Männchen und Weibchen sind daher nicht voneinander zu unterscheiden.

Mauser
Die gesamte Vollmauser beansprucht einen Zeitraum von 8 bis 9 Tagen. Setzt die Mauser spät ein, dauert sie 6 bis 7 Tage. Die Vollmauser der ein- bis mehrjährigen Vögel findet Anfang Juni/Anfang August bis Ende Juli/Ende September statt. Die Jugendmauser, eine Teilmauser, setzt mit der sechsten bis siebten Lebenswoche ein und dauert etwa 5 Tage. Sie steht in Abhängigkeit mit dem Schlupfdatum des Jungvogels und findet so von Mitte Juni bis Ende September statt.

Gesang
Der Feedbackvogel fällt am häufigsten durch seinen Alarm- und Störungsruf, das sogenannte tweeten (bzw. zwitschern) auf. Es handelt sich um eine Reihe von kräftigen, schnell ausgeführten Pfeiftönen. Diese werden immer dann ausgeführt, wenn der Vogel etwas Neues erfährt und es mit seiner Umwelt teilen will.
Ab dem ersten Tag geben schon die Jungvögel diesen Zwitscherlaut von sich.

Lebensraum
Der Feedbackvogel war einst ist in der borealen, gemäßigten und mediterranen Zone der westlichen Paläarktis, das heißt in Nordafrika, Europa und Kleinasien und auf den Mittelmeerinseln verbreitet. Heute findet man ihn Global auf jedem Kontinent. Dabei sammelt er sich in der Regel in Großstädten und Internetnahen Zonen.
Die gesamte Feedback-Vogelpopulation betreibt Vogelzug. Allerdings nicht wie viele Europäische Art auf den Winter beschränkt. Der Feedbackvogel zieht das gesamte Jahr umher und folgt dabei einem oder mehreren Menschen.
Der Feedbackvogel lebte ursprünglich in Auwäldern, Laub-, Misch- und Nadelwäldern, sofern diese nicht mit zu viel Dickicht bewachsen wahren. Heute findet er sich als Kulturfolger in fast allen Städten der Welt wieder. Sein Siegeszug geht inzwischen so weit, dass manche Regierungschefs versuchen durch staatliche Aktionen den kleinen Vogel in ihrem Staat auszurotten: Nordkorea und die Türkei sind hierfür zwei recht populäre Beispiele. In anderen Ländern wird der Feedbackvogel als Symbol der Pressefreiheit betrachtet und ist dementsprechend geschützt und beliebt.


Lebensweise
Der Feedbackvogel ernährt sich hauptsächlich von Insekten, kleinen Spinnen und kleinen Regenwürmern. Ergänzend nimmt er dazu Früchte und weiche Samen zu sich. Dabei behalten etwa 80 Prozent der aufgenommenen Beerensamen ihre Keimfähigkeit. Weshalb der Feedbackvogel für eine Verbreitung dieser Früchte mehr als dienlich ist. Während der Brutzeit ist die Nahrung fast ausnahmslos aus tierischen Bestandteilen zusammengesetzt. Im Spätsommer, Herbst und Winter wird sie durch pflanzliche Nahrung wieder erweitert.
Zur Nahrungssuche bewegt sich der Feedbackvogel in kleinen Sprüngen auf der Erde vorwärts, selten werden kurze Schritte gemacht. Kleine Steine werden zur Verdauungsförderung aufgenommen, unverdauliche Teile wie Chitin als Gewölle in länglichen Ballen hervor gewürgt.
Im Winter ernährt sich der Feedbackvogel häufig an Futterhäuschen, wo er fettes Futter vorzieht.

Der Feedbackvogel erreicht die Geschlechtsreife im ersten Lebensjahr. Er führt eine monogame Brutehe. Der Legebeginn fällt frühestens in die erste Märzhälfte bzw. in den April (Mitteleuropa und Belletristica). Zwei bis drei Jahresbruten sind möglich, wobei Drittbruten eher seltener zu Stande kommen. Die Brutzeit zieht sich somit von Mitte März und Anfang April bis Juli und August hin.
Nachdem ein Männchen im Winter sein Revier verlassen hat, fliegt es in das Revier eines von ihm ausgewählten Weibchens ein und sucht seine Nähe. Anfänglich stößt das Männchen auf die Abwehr des Weibchens, welches sich anfangs noch nicht sicher ist, ob es dieses Männchen erwählt und es so prüft. Dazu zeigt es mit angehobenem Kopf seinen Ruf und flattert dabei mit den Flügeln hin und her. Zudem trippelt es mit hochgestelltem Schwanz zur Seite. Daraufhin zeigt das Männchen Jungvogelverhalten, um das Weibchen durch Betteln, aber auch Zittern des Schwanzes und der Flügel zu beruhigen. Dabei lässt es mit gebeugtem Kopf einen leisen Gesang hören, bis es schließlich ins Gebüsch fliegt. Dieses Ritual wiederholt sich oft wochenlang. Nachdem der Test bestanden ist, verteidigt das Paar sein Revier gemeinsam.
Die Balz wird durch das Männchen eingeleitet. Dabei stößt es einen scharfen Laut aus und zittert mit den Flügeln. Es stellt sich nun dem Weibchen gegenüber, indem es sich mit vorgestrecktem Kopf und herunterhängenden, zitternden Flügeln leicht duckt. Je stärker die Schräghaltung ausgeführt wird, desto größer ist die Bereitschaft zur Kopulation. Dazu springt das Männchen ohne Überleitung auf, hält mit schlagenden Flügeln das Gleichgewicht und vollzieht die kurze Begattung. Die Balz erfolgt mehrere Male am Tag sowohl kurz vor als auch während des Nestbaues und bis zur Ablage des letzten Eies.

Der gegen Wetter geschützte Nistplatz wird vom Weibchen bestimmt, das in den ersten beiden Tagen am intensivsten daran baut. Das offene, napfförmige Nest befindet sich meistens in einer Bodenvertiefungen oder in hohlen Baumstümpfen. Gelegentlich wird es in Baumhöhlungen, Mauerlöchern oder anderen Höhlen angelegt. Zum Nestbau werden vor allem trockenes Laub, Moos, Stängel, Halme und feine Wurzeln, aber auch Papier genutzt. Ausgepolstert wird das Nest mit Tierhaaren, Pflanzenwolle und Federn. Es hat einen Durchmesser von etwa 13 cm und eine Höhe von etwa 4,5 cm; bei einer Tiefe von etwa drei Zentimetern beträgt der Durchmesser der Nestmulde etwa fünf Zentimeter. Je nach Größe schwankt das Gewicht zwischen 16 und 44 Gramm. Die Nestbaudauer beträgt vier bis fünf Tage. Während singen Männchen und Weibchen unentwegt. Der Feedbackvogel verwendet für seine zweite Brut nie dasselbe Nest.

Die Eiablage erfolgt bei Sonnenaufgang. Die ovalen bis kurzovalen Eier glänzen matt, sind himmelblau und weiß besprenkelt. Die Fleckung kann sich zum stumpfen Pol hin verstärken und einen Kranz bilden. Die Gelegegröße steigt im Verbreitungsgebiet je nach der Länge der Tageshelligkeit von Süden nach Norden. Im Süden von Belletristica liegt sie bei fünf bis sieben Eiern; meist werden sechs Eier gelegt.
Während der Legeperiode wird das Gelege von beiden Elternteilen mit Laub getarnt. Während der 13 bis 15 Tage langen Brutdauer sitzt das Weibchen ausdauernd auf seinem Nest und wird vom Männchen mit Futter versorgt.
In der Regel schlüpfen die blinden Jungen in vier bis sechs Stunden zwischen 4 Uhr und 8 Uhr morgens. Das Weibchen trägt die Eischalen anschließend fort und lässt sie in bis zu 300 Meter Entfernung vom Nest fallen. Nach sieben Tagen öffnen sich die Augen der Jungvögel, die am achten deutlich zu betteln beginnen. Vom ersten bis siebten Tag verteidigen die Altvögel die Jungen und greifen dabei selbst deutlich größere Tiere an. Etwa ab dem neunten Tag nächtigt das Weibchen nicht mehr auf dem Nest. Ab dem zehnten Tag können die Jungvögel bei Störungen das Nest verlassen. Eine ungestörte Nestlingszeit dauert normalerweise 12 bis 15 Tage.
Nach dem Verlassen des Nestes halten sich die noch flugunfähigen Jungvögel am Boden verborgen, wo sie noch einige Zeit von den Altvögeln mit Nahrung versorgt werden. Ab 20. bis 22. Tag nehmen die Jungen selbständig Futter auf. Sobald sie vollkommen selbständig sind, werden sie aus dem Brutrevier der Altvögel vertrieben.
Der Feedbackvogel hat in der Natur eine durchschnittliche Lebenserwartung von drei bis vier Jahren. Das höchste durch Ringfunde belegte Alter beläuft sich auf 10 Jahre und drei Monate, welcher in San Franzisco gefunden wurde.


Kulturelle Bedeutung
Der Feedbackvogel ist in vielen Staaten der Welt ein Symbol für die Pressefreiheit und wird mit dieser teilweise auch gleichgesetzt. In Belletristica wird er von manchen Usern als Haustier gehalten, was weltweit ein häufiges Phänomen ist.

Taxonomische Synonyme
-

Anmerkungen
-

Kommentare

beta
Feenstaub

Navigation

Sprachen

Social Media