Mein Herz ist eine Feuerstätte.
 
Lange schon war sie wieder sauber und leer, 
bis nach Deiner Umarmung jeder Blick
und jede Berührung
einen neuen Scheit bedeuteten. 

Trockenes Holz, trockener Reisig
aufgeschichtet, doch erst die Funken
Deiner weichen Lippen auf meinen
brachten sie zum Entflammen.

Eine sanfte Flamme, hellrot,
die hungrig das Holz verschlang
und eine heiße Glut auf meine Wangen
und in mein Herz zeichnete.

Doch Deine Feuerstätte ist wohl kalt
oder brennt für jemand anderen, denn
Du schürst das Feuer nicht,
das Du in mir entfacht.

Aber Du hältst es stetig am Leben,
gerade so dass es nicht erlöschen kann.
Dabei merkst Du nicht, wie durstig
die kleine Flamme nach Luft lechzt.

Nach Deiner Luft.

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Feenstaub

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