Four

Schnellstens erledigte ich meine Arbeiten und dann kam auch schon Mary.
„Was ist den mit dir passiert? Es ist fasst so, als hättest du einen Geist gesehen.", witzelte sie. „Du kannst mir alles sagen. Was ist passiert?"
Sie legte einen Arm um mich und drückte mich an sich.
„Ich war früher mal mit Max in der Schule...", platzte es aus mir heraus.
„Und weiter?"
„Ich war früher mal in ihn verliebt, jedoch konnte ich es ihm nicht sagen, da ich unsere Freundschaft nicht zerstören wollte.
Meinst du, er erinnert sich noch an damals?", fragte ich meine beste Freundin.
Innerlich hoffte ich, dass er damals schon die gleichen Gefühle hatte, wie ich sie auch für ihn hatte. In diesem Moment kam einfach alles wieder hoch. Es zerriss mich, weshalb mir die Tränen kamen.
„Er hat diese Gefühle für dich, keine Angst. Und ich bin mir sicher, dass ihr beiden nun endlich ein Paar werdet. Was ist, wenn ihr Beiden damals die gleichen Gefühle für einander hattet, aber zu schüchtern wart, um es euch gegenseitig zu gestehen?", fragte sie mich und hatte diesen Blick drauf, den sie immer hat, wenn wir eine dieser Liebesschnulzen ansahen.
„Das wäre schön und dumm zugleich. Wir hätten schon so viel Zeit miteinander verbringen können und das als Paar. Wir haben beide Angst davor verletzt zu werden und jetzt reden wir mal über dich, Mary. Das haben wir scho lange nicht mehr gemacht!", und so redeten wir über alles, was in letzter Zeit bei ihr passiert ist, während ich mich fertig machte und sie mir dabei half. Ich wüsste wirklich nicht, was ich ohne sie machen würde!

Als ich dann endlich fertig war, wünschte sie mir noch viel Glück und sagte, dass schon alles gut werden würde. Wir packten alles zusammen, umarmten uns noch ein letztes mal fest und dann ging Mary.

Wenige Minuten danach kam auch schon Max und holte mich ab. Er machte mir ein Kompliment für mein Outfit und dann gingen wir auch schon in ein nobles Restaurant. Während des wundervollen Essens unterhielten wir uns und als die Rechnung kam, stritten wir uns um sie. Leider verlor ich und Max bezahlte, gegen meinen Willen, die gesamte Rechnung. Anschließend machten wir noch einen kleinen Spaziergang und kamen so in einem schönen Park an.
Vor einem kleinen Teich, in dem sich der Mond und die vielen Sterne spiegelten, stand eine Bank, auf der wir uns niederließen.
Da es etwas aufgefrischt hatte, hatte Max mir seine Jacke gegeben.
Nach einigen Minuten, in der wir still da saßen, packte ich meinen ganzen Mut zusammen und fragte ihn was er für mich empfand. Er antwortete darauf, dass er mich schon seit unserer Schulzeit mochte und keine Sekunde verging, in der er nicht an mich dachte.
Ich spürte, wie mir die Hitze in die Wangen kroch und antwortete ihm, dass ich ihn auch seit diesem Zeitpunkt mochte.

Seit diesem Abend sind Max und ich glücklich zusammen. Und das wird sich so schnell nicht ändern!

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Feenstaub

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