Freedom

"Du bist der wundervollste Mensch den ich kenne. Ich würde für dich durch Feuer gehen. Ich hoffe, das weißt du. Und egal was passiert, ich bin da. Wir schaffen das, ja?"

"Ja."

Ich lächle.
Und diesmal meine ich es ernst.

Wir haben die Passkontrolle, eine lange, schlaflose Nacht und einen Flug von mehreren Stunden ohne irgendwelche Vorfälle hinter uns gebracht.
Und es fühlt sich an, wie ein Befreiungsschlag.

Als sich die Flugzeugtüren öffnen, um die Passagiere zu entlassen, strömt uns ein würziger Duft entgegen.
Ein Bisschen salzig, ein wenig nach Kräutern und nach Flughafen.

Spanien...

Meine Hand sucht wie von selbst Ashs, der seine Finger mit meinen verschränkt.
Und in diesem Moment bin ich so glücklich, wie schon lange nicht mehr.

Als wir in der Halle auf unser Gepäck warten, falle ich Ash um den Hals und küsse ihn.
Und es ist mir scheißegal, dass uns alle sehen können.
Spanier.
Deutsche.
Engländer...
Völlig egal.
In dem Moment zählen nur Ash und ich.

Und er erwidert meinen Kuss.
Unsere Zungen tanzen um die Wette.
Ein Kampf, den keiner von uns beiden gewinnen wird.
Ash zieht mich noch näher zu sich.
Er verschränkt seine Arme hinter meinem Rücken.

Mein hämmert trommelnd gegen meine Brust.
Es ist so viele Gefühle auf einmal nicht gewöhnt.
Freude.
Sehnsucht.
Liebe.
Hoffnung.
Das Gefühl, endlich frei zu sein...

Ash ist schließlich derjenige, der den Kuss beendet und seine Stirn schwer atmend gegen meine lehnt.

"Ich liebe dich."
Da muss ich lächeln.
"Ich dich auch."

"Hey, Sie da, können Sie mal wohl aus dem Weg gehen?!"
Ein spindeldürrer Mann steht mit Koffern bepackt vor uns.

Ich löse mich von Ash und mache einen Schritt zur Seite.
"Typisch Engländer..."
Ich stimme in Ashs Lachen ein.
Es tut gut.

"Da, unsere Koffer."

OOO

"Äh... Perdón, ?dónde está el hotel Palacio?"

"?Palacio?, ah sí, está cerca. Está en la Plaza Mayor."

"Sí, ?y para ir a la Plaza Mayor?"

"Teneís que cruzar la plaza y seguir todo recto hasta el restaurante El Gallo y girar a la derecha. Allí está el hotel."

"Ah, sí. Muchas gracias. !Adiós!"

"Was hat er gesagt?"

"Ähm...dass wir da vorne den Platz überqueren und dann nach rechts abbiegen müssen. Das Hotel befindet sich auf dem Plaza Mayor."

"Wow."

"Was?"

"Es...ist total ungewohnt, dich spanisch sprechen zu hören."

"Naja, wer kann, der kann."

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