Manchmal ist vieles irgendwie verwirrend und wirkt unmöglich zu überstehen.
In diesem Text befasse ich mich mal wieder mit gewissen Teilen aus meiner Kindheit und Jugend.
Viele Menschen erleben schon Gewalt in ihren Kindertagen und damit umzugehen fällt oft schwer. Viele verdrängen dieses Geschehen, das ist genau falsch. 
Es kommt alles wieder und irgendwann kann man Erinnerungen nicht mehr entkommen. Daher sage ich ganz offen: Jeder der sowas erlebt hat, sollte sich anderen mitteilen und sich so gut es geht öffnen. Das ist ein schwerer Weg, aber dennoch besser als dadurch krank zu werden. 
Sich zu öffnen zeigt stärke, denn man gibt seine eigenen Gefühlen freien Lauf und zeigt auch eine emotionale Schwäche, die jeder in sich trägt. Ich betone das gerne mal, weil viele andere Männer ja glauben dass das bedeutet schwach zu sein. Wahre Stärke bedeutet dass man sich seiner Schwächen und Probleme bewusst ist, bereit ist sie offenzulegen und damit Frieden schließt.
Das ist mir in meinem Leben häufig aufgefallen und daher muss ich es einfach ansprechen.
In vielen Punkten ist es für mich und andere bereits zu spät und es wird ein sehr langer Weg. Aber das muss nicht allen so gehen.
Offenheit macht verletzbar, kann aber auch heilen und schützen.

Kommentare

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    Da sprichst du etwas grundlegend Wahres an, Everyday! Ich teile deine Meinung, in der Hoffnung, dass es trotz allem nicht "zu spät" ist, wie du schreibst!

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