Harry weiß es

Amüsiert schielte Hermine auf das Pergament, das Ron gerade eifrig bekritzelte. Er schrieb schon eine halbe Stunde an seinem Aufsatz über Dementoren, schien aber noch nicht bemerkt zu haben, dass seine Feder, die eigentlich alles automatisch korrekt schreiben sollte, ganz das Gegenteil tat. Zumindest vermutete Hermine, dass ihr rothaariger Freund eigentlich nicht geplant hatte, einen Aufsatz über Eselsohren zu schreiben.

Harry auf der anderen Seite versuchte sie so gut es ging zu ignorieren. Anstatt sich um seine Hausaufgaben zu kümmern, wühlte er wie wild durch alle Notizen, die er sich je zu Malfoys Verhalten gemacht hatte. Selbst, wenn sie nicht so gut über Draco Bescheid gewusst hätte, wäre sie von Harry genervt gewesen. In den letzten Wochen war sein Verdacht gegen Malfoy wirklich zwanghaft geworden und er schien an nichts anderes mehr denken zu können.

„Hermine?“, riss sie da Rons verzweifelte Stimme aus den Betrachtungen: „Wie schreibt man archaisch?“

Sie musste sich zwingen, nicht laut loszulachen. Offenbar war ihm endlich aufgegangen, dass seine Feder nicht funktionierte. Grinsend erwiderte sie: „Also, mit Arsch fängt es jedenfalls nicht an.“

„Man“, fluchte Ron: „Die blöde Feder lässt anscheinend langsam nach!“

„Langsam?“, prustete Hermine und deutete auf den Titel des Aufsatzes.

„Wie man mit Eselsohren fertig wird von Runald Waschlab“, las Ron laut vor, ehe er stöhnend den Kopf in den Händen vergrub: „So ein Mist. Muss ich jetzt etwa alles noch einmal schreiben?“

Hermine, die gnädig gestimmt war, da Ron immerhin versucht hatte, den Aufsatz ohne ihre Hilfe zu schreiben, stupste ihn sanft an und zog das Pergament unter seinen Armen hervor: „Schon gut, ich krieg das hin für dich. Gib mir einen Moment.“

Sie zog ihren Zauberstab und begann, jedes falsch geschriebene Wort mit Magie richtig werden zu lassen. Leise murmelte Ron neben ihr: „Ich liebe dich, Hermine.“

Kurz schaute sie von ihrer Arbeit auf, um ihm zuzuzwinkern: „Lass das bloß nicht Lavender hören.“

Ron lief augenblicklich rot an, doch gab er trotzig zurück: „Keine Sorge … oder vielleicht doch? Vielleicht gibt sie mir dann den Laufpass?“

Kopfschüttelnd konzentrierte sich Hermine wieder auf ihre Arbeit und nahm nur mit halben Ohr wahr, dass sich nun auch Harry einmischte: „Wieso machst du nicht einfach Schluss, wenn du so sehr willst, dass es aufhört?“

„Du hast noch nie mit einem Mädchen Schluss gemacht, Harry, du verstehst das nicht!“, kam es weinerlich von Ron: „Je mehr Andeutungen ich mache, dass ich will, dass Schluss ist, umso fester klammert sie sich an mir fest. Ich komme mir vor, als würde ich mit einem Riesenkraken ausgehen…“

Den Rest des Gespräches blendete Hermine aus, um sich auf den Aufsatz konzentrieren zu können. Nachdem sie sicher war, dass sie jedes Wort erwischt hatte, reichte sie Ron das Pergament zurück. Überrascht registrierte sie, dass sie drei inzwischen die einzigen waren, die noch im Gemeinschaftsraum anwesend waren.

Müde streckte sie sich. Tatsächlich war der Tag mal wieder schneller vorbei gewesen, als ihr lieb sein konnte, und die Aussicht, bald ins Bett gehen zu können, war himmlisch.

Ein lauter Knall ertönte direkt neben ihr, gefolgt von einem weiteren. Erschreckt von den Geräuschen wäre Hermine beinahe von ihrem Stuhl gefallen, ebenso wie Ron und Harry, die mit ebenso großen Augen auf die Ursache des Lärms starrten wie sie.

„Kreacher!“, entfuhr es Harry, ehe sie alle bemerkten, dass der Hauself nicht alleine gekommen war. Dobby hielt ihn fest umklammert, während er sich tief vor Harry verbeugte.

„Dobby hat eine Woche lang nicht geschlafen, um den jungen Malfoy zu bewachen!“, verkündete der Hauself stolz, seinen Genossen noch immer fest im Griff.

„Der Herr wollte regelmäßigen Bericht“, fügte Kreacher monoton hinzu: „Also bin ich hier zum Berichten.“

Hermines Herz zog sich zusammen. Sie hoffte gegen jede Vernunft, dass die Hauselfen nichts zu berichten hatten, doch sie ahnte, dass es unmöglich gewesen war für Draco, sein Tun und Treiben vor Hauselfen versteckt zu halten.

„Berichte dann“, befahl Harry seinem Hauselfen.

„Der Herr Malfoy speist in der Großen Halle wie alle Schüler. Er geht zum Unterricht wie alle Schüler. Er schläft nachts in den Kerkern wie alle Slytherin-Schüler.“

Wut war in Harrys Stimme zu hören, als er Kreacher unterbrach: „Das interessiert mich nicht! Hat er etwas Auffälliges getan? Dobby?“

Hermine sah deutlich, dass Dobbys Ohren zitterten, als ob er den Zorn von Harry fürchtete, doch er berichtete mit fester Stimme: „Der junge Malfoy bricht keine Regeln. Aber er geht sehr regelmäßig in den siebten Stock und dort verschwindet er …“

Erschlagen ließ Hermine sich in ihrem Stuhl zurücksinken. Harry war voller Energie aufgesprungen, als er die Worte gehört hatte, und beendete den Satz selbst: „In den Raum der Wünsche! Natürlich! Deswegen finde ich ihn nie auf der Karte der Rumtreiber.“

„Stimmt“, nickte Ron: „Der Raum war noch nie auf der Karte zu sehen.“

„Vielleicht wussten sie nicht, dass der Raum existiert?“, überlegte Harry.

Doch Hermine wusste es besser. Der Raum versteckte sich absichtlich vor dem Zugriff durch Magie. Und insbesondere dann, wenn Draco ihn als Raum, der alles versteckt, nutzte, war er durch nichts und niemanden auffindbar. Das war ihr einziger Trost in dieser Situation.

„Jetzt müssen wir uns nur auf die Lauer legen und wenn Malfoy reingeht, folgen wir ihm! Dann wissen wir endlich, was er treibt!“, sagte Harry überglücklich und drehte sich mit strahlenden Augen zu ihnen um. Ron nickte bereits eifrig.

Doch Hermine wusste, dass das unmöglich war. Zögerlich sagte sie: „Wie willst du denn in den Raum reinkommen?“

„Es muss einen Weg geben!“, erwiderte Harry bestimmt: „Malfoy ist doch auch letztes Jahr eingedrungen, als wir ihn zum Üben für Dumbledores Armee genutzt haben.“

„Ja, schon“, stimmte Hermine zu, gab aber zu Bedenken: „Malfoy wusste aber genau, wonach er fragen musste. Marietta hat es ja schließlich alles verraten.“

„Ach, das kriegen wir schon hin!“, wiegelte Harry ab, ehe er sich zu Dobby runterbeugte und ihm auf die kleine Schulter klopfte: „Das hast du sehr gut gemacht!“

Genervt sah Hermine zu, wie Harry voller Stolz auf und ab ging. Es schmeckte ihr gar nicht, wie dicht er Draco auf den Fersen war, vor allem aber missfiel ihr, wie er einfach alle Tatsachen, die man ihm präsentierte, ignorierte. Und noch eine andere Sache war da.

Sie schnappte sich ihre Schultasche und stand vom Tisch auf. So ruhig wie möglich, um sich ihren Zorn nicht anmerken zu lassen, sagte sie an Harry gewandt: „Ich glaube nicht, dass du so einfach in den Raum kommst. Und außerdem … hast du etwa schon wieder vergessen, dass du eigentlich eine Aufgabe von Dumbledore hast? Du sollst Slughorns Erinnerung besorgen. Hast du bisher auch nur eine Sekunde darüber nachgedacht? Gute Nacht!“

Es interessierte sie nicht, dass Harry ihr einen bösen Blick zuwarf, und es interessierte sie auch nicht, dass er sofort begann, mit Ron zu flüstern, kaum dass sie ihnen den Rücken zugedreht hatte. Dumbledore hatte ihr gesagt, sie sollte auf Harry aufpassen. Und sogar Snape hatte sie gebeten, irgendwie Verstand in Harrys Hirn zu bekommen. Wenn sie sich dafür mit ihm streiten musste, dann war das eben so.

Ihr war bewusst, dass Harry dachte, dass er alle Probleme lösen könnte, wenn er nur Draco schnappte. Doch leider war dem nicht so und sie war sich sicher, dass die Aufgabe von Dumbledore ziemliche Bedeutung hatte. Was auch immer Horkruxe waren, der Schulleiter hatte Harry sicher nicht ohne Grund auf die Jagd nach der Erinnerung geschickt. Wieso nur war er so fixiert auf Draco? All die Jahre zuvor hat er doch auch immer so viel Vertrauen zu Professor Dumbledore gehabt. Er hätte es niemals gewagt, ihm zu widersprechen oder eine Aufgabe zu ignorieren.

Schnaubend ließ Hermine sich auf ihr Bett sinken. Vielleicht hatte Harrys Anbetung für Dumbledore nachgelassen, nachdem er sich im letzten Jahr von ihm ohne Grund im Stich gelassen gefühlt hatte. Natürlich hatte Dumbledore einen guten Grund dafür gehabt – er hatte die mentale Verbindung zwischen Harry und dem Dunklen Lord gefürchtet –, doch er hatte Harry auch lange Zeit einfach so ignoriert. Wie Snape es ausdrückte: Dumbledore hatte Pläne, aber es war nicht jedem bestimmt, sie zu sehen oder gar zu verstehen. Vielleicht war es das, was Harry so missfiel und ihn unbewusst davon abhielt, sich mit vollem Elan seiner Aufgabe zu widmen. Sie wünschte, sie wüsste, wie sie ihm begreiflich machen konnte, dass es hier nicht nur um Dumbledore und ihn ging, sondern um die Zukunft der ganzen Zauberergemeinschaft.

Erschöpft schloss Hermine die Augen. Für heute hatte sie sich genug den Kopf zerbrochen über ihren sturen Freund.

oOoOoOo

 

Immer wieder schaute Hermine sich nach allen Richtungen um, auch wenn sie wusste, wie sinnlos das Unterfangen war. Wenn die Hauselfen wollten, konnten sie sich immer vor den Blicken neugieriger Zauberer verstecken. Sie musste einfach hoffen, dass weder Kreacher noch Dobby gerade jetzt den Raum der Wünsche bewachten, sondern noch an Dracos Fersen hingen, der gerade auf dem Weg hierher war.

Rasch lief sie dreimal auf und ab, dann erschien die altbekannte Tür, die zu jenem Raum führte, der nur für Draco und sie reserviert war. Sie trat ein und ließ sich auf ihren Sessel sinken, während eine Kanne Tee von selbst eine Tasse mit heißem Earl Grey füllte. Zur Abwechslung einmal war sie froh, dass die Jungs beim Quidditch-Training waren, denn so hatte sie heute Zeit gefunden, um sich mit Draco zu treffen und ihn zu warnen.

Wie aufs Stichwort ging die Tür auf und ein sehr blasser Draco Malfoy trat ein. Besorgt sprang Hermine auf: „Du siehst furchtbar aus!“

Ein müdes Lächeln erschien auf seinem Gesicht: „Danke für die nette Begrüßung.“

Nachsichtig zog sie ihn in ihre Arme und spürte, dass er sofort kraftvoll ihre Umarmung erwiderte. Sie schloss ihre Augen, vergrub ihr Gesicht an seiner Brust und genoss einfach nur das Gefühl, von ihm beinahe zu fest an den trainierten Körper gepresst zu werden. Auch Draco schwieg, sein Kinn leicht auf ihrem Kopf abgelegt, beide Arme um sie geschlungen, als habe er Angst, sie zu verlieren.

„Du tust mir so gut“, murmelte er, während er sie ganz langsam losließ: „Einfach nur hier zu sein, bei dir, dich in meinen Armen zu haben …“

„Mir geht es auch so“, erwiderte sie sanft. Es war erstaunlich, wie Dracos Gegenwart ihr gleichzeitig ihren unlösbaren Konflikt vor Augen führte und sie trotzdem mit so viel Freude und Geborgenheit erfüllte.

Sie sank zurück in ihren Sessel und Draco nahm wie immer neben ihr Platz. Für einen Moment noch genossen sie einfach nur still die Anwesenheit des anderen, dann brach er das Schweigen: „Ich kann nicht mehr, Hermine. Mein Plan, er … er wird klappen. Es hat funktioniert. Was soll ich nur tun?“

Mit großen Augen schaute sie ihn über den Rand ihrer Teetasse hinweg an: „Aber ist es nicht gut, dass es funktioniert hat? Deswegen hast du doch daran gearbeitet … um ohne zum Mörder zu werden nicht in Ungnade zu fallen bei Du-weißt-schon-wem.“

Dracos Augen wurden dunkel: „Ja, ein guter, braver Todesser bin ich, nicht wahr?“

Frustriert verzog Hermine den Mund: „So habe ich das nicht gemeint und das weißt du.“

„Hermine“, flüsterte Draco eindringlich, ohne auf ihren Kommentar einzugehen: „Mein Plan wird klappen. Und er wird das Leben aller Schüler und Lehrer hier im Schloss gefährden. Deines ganz besonders! Verstehst du das nicht?“

Ein kalter Schauer lief Hermine den Rücken runter. Sie spürte, dass Draco seine Worte ernst meinte, und sie wünschte, sie könnte irgendetwas für ihn tun. Vorsichtig hakte sie nach: „Willst du mir davon erzählen?“

Lange schaute Draco sie an, blickte ihr tief in die Augen, als suche er selbst nach der Antwort, doch schließlich schüttelte er den Kopf: „Nein. Noch nicht. Wenn ich es irgendwie vermeiden kann, will ich nicht, dass du jemals davon erfährst. Aber … falls ich es nicht verhindern kann und mein Plan in Kraft tritt … dann erzähle ich es dir. Versprochen.“

Sie nickte. Sie hatte gehofft, dass er sich ihr öffnen würde, doch sie verstand auch, dass er es nicht tat. Es machte sie wütend, dass er ebenso wie Harry den Eindruck vermittelte, alles alleine machen zu wollen, weil niemand ihm helfen konnte. Beide hatten Unrecht. Es gab genug Menschen um sie herum, die helfen konnten. Doch im Falle von Draco war Hermine sich bewusst, dass er vermutlich noch nie ehrliche, aufrichtige Hilfe erfahren hatte und deswegen nicht daran glaubte. Und wenn er selbst Snapes Hilfe ablehnte, aus Angst, der Dunkle Lord könnte das als Ausrede nutzen, um ihn zu töten … es war einfach zu kompliziert.

Sie stellte ihre Tasse ab und beschloss, das Thema zu wechseln: „Harry weiß, dass du hier etwas ausheckst.“

Wenn es möglich war, wurde Draco noch blasser: „Was?“

Sie schluckte: „Er hat zwei Hauselfen auf dich angesetzt. Sie haben dich eine Woche lang beschattet und ihm dann gemeldet, dass du immer im siebten Stock in einem geheimen Raum verschwindest.“

„Fuck“, entfuhr es Draco unwillkürlich. Wie ein getroffener Mann sank er in seinem Sessel zusammen, den Kopf in den Nacken gelegt, beide Arme vor seinem Gesicht verschränkt: „Das kann nicht wahr sein. Fuck!“

Vorsichtig beugte Hermine sich vor und zog einen seiner Arme hinunter: „Er kann nicht rein, wenn du drin bist, richtig? Das waren doch deine Worte. Du hast Kontrolle über den Raum!“

„Ja!“, fluchte Draco sie kalt an: „Aber er kann mich abpassen, wenn ich gerade rein- oder rausgehe. So vorsichtig kann ich gar nicht sein!“

Nachdenklich kratzte Hermine sich am Hinterkopf. Als sie damals im Raum der Wünsche trainiert hatten, hatte Filch sich eine Zeitlang vor dem Raum postiert, um sie abzufangen, aber da sie einen Hinterausgang genutzt hatten, war ihm das nie gelungen. Sollte sie Draco davon erzählen? Wie viel Unterstützung konnte sie ihm gewähren, ehe sie sich wirklich schuldig gegenüber Harry und Ron machte?

Ein humorloses Lachen entfuhr ihr. Wenn sie ehrlich zu sich war, hatte sie diese Grenze schon lange überschritten. Und wenn sie in sich hinein horchte, wusste sie auch, dass sie schon lange eine Entscheidung gefällt hatte. Tief seufzend erklärte sie: „Du kannst den Raum jederzeit bitten, eine Tür zu dem Gang um die Ecke zu öffnen.“

Ruckartig setzte Draco sich auf: „Das geht?“

Hermine grinste ihn schräg an: „Was meinst du, wie wir euch letztes Jahr so lange durch die Lappen gegangen sind?“

Mit einem nachdenklichen Ausdruck auf dem Gesicht nickte Draco. Vorsichtig ergriff Hermine erneut ihre Teetasse und nippte an dem heißen Getränk, während sie gespannt Dracos Gemütsregungen verfolgte. Es war offensichtlich, dass er irgendwo zwischen Hoffnung und Verzweiflung gefangen war, doch sie hoffte, er würde erkennen, dass es in jeder Situation Hoffnung gab. Auch, wenn sie keine Ahnung hatte, was die Zukunft brachte, sie weigerte sich zu akzeptieren, dass es für Draco Malfoy nur Verzweiflung und Dunkelheit gab. Er verdiente so viel mehr.

„Hermine“, unterbrach sie die raue Stimme von Draco: „Komm her. Küss mich.“

Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern oder sich gar die Zeit zu geben, über seine Worte nachzudenken, erhob Hermine sich und ließ sich breitbeinig auf Dracos Schoß sinken. Sie wusste genau, warum er sie dazu aufgefordert hatte. Mit einem wohligen Seufzer ließ sie ihre Lippen auf seine sinken, schloss die Augen, vergrub ihre Hände in seinen Armen und gab sich ganz zum Gefühl seiner starken Hände auf ihrem Rücken und Hintern hin. Sie brauchten einander und sie war sich inzwischen sicher, dass Dracos Gefühle für sie mindestens ebenso gewaltig waren wie ihre für ihn, doch keiner von beiden war in der Lage, das ganze wirklich in Worte zu fassen. Ein simples „Ich liebe dich“, wie sie es tatsächlich schon gebracht hatte, wurde ihrer komplizierten Situation einfach nicht gerecht.

Und so blieb ihnen nichts anderes übrig, als durch das Spiel ihrer Zungen und die Bewegungen ihrer Körper aneinander sich gegenseitig zu zeigen, wie sehr sie den anderen brauchten.

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