Ruben betrat die kleine Halle, auf dem Hinterhof am Rande der Stadt, mit gemischten Gefühlen. Normalerweise war er keineswegs aufgeregt, vor so einem Casting. Er war es gewohnt. Mehrmals im Monat hatte er eines dieser Treffen in alten Lagerhallen und Büros. Man traf Männer aus der Branche, unterhielt sich nett während des Wartens, wenn man denn Glück hatte, und dann wurde man gebeten zu zeigen wer man war und was man so drauf hatte. Nichts Neues für ihn. Doch dieses Mal wurde kein Casting für einen einfachen Soft-Porno gehalten. Diese kannte und mochte er gerne. Dieses Mal ging es um einen härteren Streifen. Ruben wusste nicht genau, was ihn erwarten würde, also war er etwas nervös. Als er sich neben einen Typen stellte, der fast zwei Köpfe größer war als er selbst und Muskeln wie ein Bodybuilder hatte, wurde er direkt von diesem angesprochen. „Hey! Bist du nicht der Kerl von letztens?“ Ruben nickte nur knapp. Er erinnerte sich. Der Hühne war schon bei seinem letztem Casting unter den Mitbewerbern gewesen. Er hatte nicht überzeugen können. Genau wie Ruben selbst. Aber sie hatten sich in der Wartezeit sehr gut unterhalten. Ob sie dieses Mal bessere Chancen hatten? Ruben war klein, rundlich und hatte lockiges, kurzes Haar, welches ihm wild in der Stirn hing. Er war Stute. Immer. Es war ihm recht so. Wenigstens war seine Arbeit meist nicht so anstrengend, wie die der Deckhengste, wie er sie liebevoll nannte. Arsch raus, stöhnen, das war meist schon die halbe Miete. Manchmal waren seine Sexualpartner grob und es war unangenehm, doch meistens war es gut und machte Spaß. Nur deshalb machte er den Job überhaupt. Naja, und wegen des Geldes natürlich. Ein stinknormaler Job war einfach nichts für ihn. Viel zu langweilig und unspaßig.

 

„Du bist wohl nicht gerade Jemand der ran nimmt, oder?“, fragte der blonde Hühne interessiert. Ruben seufzte genervt. Er war nicht wirklich in Stimmung für lange Gespräche mit potenziellen Konkurrenten. Trotzdem wollte er freundlich sein. Man wusste ja nie, ob man sich wieder über den Weg laufen würde. Außerdem konnte ein wenig Smalltalk nicht schaden. Ablenkung würde es alle mal geben. Also wand er sich dem riesigen Mann zu und antwortete: „Nein. Mein Motto lautet Arsch hinhalten und genießen. Und du? Du siehst mir wie ein echter Hengst aus.“ „Und du wie ne Stute. Passt ja“, antwortete sein Gegenüber und lehnte sich zu ihm herüber, damit er ihn bei dem Lärm um sie herum besser verstehen konnte. Überall standen Männer und unterhielten sich lautstark. „Ich bin Mark“, sagte der Muskelmann und reichte Ruben die Hand. Dieser ergriff sie und schüttelte sie kräftig. „Freut mich. Ruben“, gab er Auskunft.Bei ihrem letzten Gespräch hatten sie nicht einmal ihre Namen ausgetauscht. Das wurde jetzt nachgeholt. „Hast du schon bei härteren Filmen mitgemacht?“, fragte er, ehrlich neugierig. Er hatte plötzlich richtig Lust auf eine nette Unterhaltung. Mark nickte. „Ein paar Mal. Und du?“ Ruben schüttelte den Kopf und fuhr sich mit der Hand durch sein dunkles Haar. „Nein. Noch nie. Und wenn ich dran denke, was da auf mich zukommt, dann weiß ich wirklich nicht, ob das was für mich ist“, gab er ehrlich zu. Mark lächelte ihn aufmunternd an. „Keine Sorge“, meinte er. „Ich kenne die Typen der Produktionsfirma. Die machen nichts abgefahrenes. Nicht mal Fisting oder so. Wobei das echt geil wäre.“ Ruben blickte auf. „Stehst du darauf?“, fragte er. Mark zuckte mit den Schultern. „Ich find's geil, wenn ein Kerl schreit, weil meine Hand in seinem Arsch steckt. Da werd ich zwar nicht hart von, aber irgendwie ist es echt toll.“ Ein paar Minuten schwiegen beide Männer. Dann wollte Ruben es doch wissen. „Was genau wird mich denn da drin erwarten?“, fragte er also. „Große Schwänze, die hart zustoßen schätze ich. Vielleicht soll ich dich ja sogar ficken“, antwortete der Hühne. Ruben musterte ihn von oben bis unten. „Ich schätze das wäre ganz geil“, sagte er dann. „Ich verkrafte große Kaliber. Wie groß ist deiner?“ Mark grinste breit. „Das wirst du noch früh genug sehen, wenn du Glück hast.“

 

Ruben hatte wirklich Lust darauf, Bekanntschaft mit dem besten Stück, des großen Mannes zu machen. Lieber wäre es ihm allerdings in einem privateren Umfeld. Irgendwo, wo ihm nicht 10 fremde Männer dabei zusahen, wie er durch-gerammelt wurde. Klar, er mochte seinen Job, aber manchmal fände er es einfach besser, wenn die erste Kontaktaufnahme, mit dem zukünftigen Kollegen etwas privaterer Natur wäre. Da dazu aber meist die Zeit fehlte, musst er sich Gedanklich auf den schlimmsten Fall vorbereiten und dann so tun, als wäre es der geilste Sex, den er je gehabt hatte. Der schlimmste Fall, das war für Ruben wohl, wenn der Mann, der ihn nahm, rücksichtslos war. So jemanden hatte er schon einmal erlebt. Der Typ von damals hatte nur kurz auf seinen Schwanz gerotzt und ihn dann sofort bis zum Anschlag in Rubens Arsch geschoben. Es hatte einfach nur weh getan und trotzdem musste er so tun, als ob es ihm gefallen würde. Manche Typen dachten einfach, sie könnten ihn hineinschieben und loslegen und vergaßen dabei anscheinend, dass die Stute auch nur ein Mensch war und gewisse Bedürfnisse verspürte. Zum Beispiel ein Vorspiel, oder irgendetwas, das es angenehm machte, von einem Penis penetriert zu werden. Der Anus war empfindlich und wollte vorbereitet werden. Nur dann konnten beide Sexualpartner echten Spaß an der Sache haben. Leider schienen das manche Männer nicht zu wissen, oder es interessierte sie einfach nicht im Geringsten. Verfluchte Vollidioten. Insgeheim hoffte Ruben, dass der Typ, der heute seinen Arsch bekam, vorsichtig und gewissenhaft vorging und nicht wie ein Stümper. Letztens erst hatte Ruben ein Casting gehabt, bei dem sein Partner keine Ahnung hatte, was er da eigentlich tat. Er war wohl nur ein Freund des Produzenten gewesen und wusste nur im Groben wie er es anpacken musste. Er war noch nicht einmal schwul gewesen, oder Bisexuell. Er hatte wohl einfach nur das Geld gebraucht. Am Ende ging es aber alles ganz gut. Er hatte ihn gut vorbereitet und es tat nicht weh. Leider war das auch schon alles. Ruben hatte ganz schön nachhelfen müssen, um zum Zug zu kommen, denn genau das war es, was man von ihm gewollt hatte. Trotz seiner Bemühungen hatte er den Job trotz nicht bekommen. Das Ärgerliche war: Sein Partner bekam ihn. Vielleicht hatte er ja dieses Mal mehr Glück.

 

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Als er schließlich in den Hinteren Teil der Halle gewunken wurde, staunte er nicht schlecht. Der riesige Raum war voll mit heißen Männern. Sechs von ihnen waren auf allen Vieren. Nackt und bereit für alles was da so kommen Möge, streckten sie ihren Hintern aus. Zwei weitere Männer liefen umher und strichen Gleitgel auf die Rosetten der Ärsche. Alles wurde perfekt vorbereitet. Doch was sollte das hier werden? So etwas hatte er noch nie gesehen. Männer, die in Reih und Glied hockten und ihre Hintern befeuchten ließen. Offenbar darauf wartend, dass man sie fickte. „Komm schon Kumpel“, hörte er eine Stimme neben sich. „Auf geht's. Ausziehen und dort drüben positionieren.“ Ruben tat wie ihm geheißen, wunderte sich allerdings immer noch über dieses seltsame Szenario.

 

Den Hintern raus-streckend wartete er also auf den Mann, der ihm gleich das Gleitgel auf die Rosette schmieren würde. Lange musste er nicht warten. Eine glitschige Hand fuhr in seine Spalte und verteilte dort großzügig das kalte Gel mit warmen Fingern. Zwei Finger schoben sich in seinen After und machten scheren-artige Bewegungen. Er wurde gedehnt. Etwas grob, aber es war in Ordnung. Ein paar Sekunden lang dehnte der Mitarbeiter der Produktion seinen Muskel, schließlich schob er noch einen Finger rein und massierte noch kurz den Muskel. Dann war es auch schon vorbei und die Finger entfernten sich aus ihm. Bereit für einen Schwanz war er. Dennoch wusste Ruben nicht, ob er ein besonders Großes Stück in sich aufnehmen konnte. Zeit zum Nachdenken hatte er aber nicht, denn ein neuer Schwall von Männern wurde hineingeführt. Ruben konnte den Mann aus dem Wartebereich unter ihnen erkennen. Als Mark sich ausgezogen hatte staunte Ruben nicht schlecht. Der Muskelberg hatte ein ordentliches Teil in der Hose. Es war nicht sonderlich lang, dafür aber unterarm-dick. Das könnte schmerzhaft werden. Mark kam zu ihm rüber. „Na. So sieht man sich wieder. Ich darf mir nen Arsch aussuchen und deiner sieht so schön eng aus. Das mag ich. Keine Angst. Es tut nur am Anfang weh. Ich weiß mit meinen Teil umzugehen.“ Ruben nickte nur kurz. Er versuchte sich vorzustellen, er wäre locker und weit geöffnet. Das war sein Trick um alles durchzustehen. Meistens klappte dann alles, ohne größere Schwierigkeiten.

 

Die Stimme des Veranstalters hallte durch den Raum. „Okay Jungs! Wie ihr sehen könnt hat hier jeder Hengst seine Stute. Ich erwarte jetzt von jedem Einzelnen von euch vollen Einsatz. Die Hengste ficken hart und schnell, und das Stöhnen nicht vergessen. Die Stuten von Euch genießen alles in vollen Zügen. Ich möchte heute keine Schmerzen auf euren Gesichtern sehen. Nur pure Lust. Wenn jemand es nicht aushält sagt er es und dann wird der Fick sofort beendet. Wenn sich ein Hengst nicht dran hält fliegt er raus. Ihr werdet natürlich die ganze Zeit gefilmt. Das Material wird danach ausgewertet und ihr werdet eine Antwort von und per Post bekommen. Und jetzt los. Fickt euch die Seele aus dem Leib!“

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