Sie brauchte es. Jetzt! Ihr ganzer Körper glühte regelrecht und sehnte sich so sehr danach.

Feine Schweißtropfen bildeten sich zwischen ihren Brüsten und perlten an ihrer Haut hinab. Wenn ihr Freund nicht langsam kommen würde, musste die junge Frau es sich letztendlich selbst besorgen. Stöhnend ließ sie sich in die Kissen fallen und dachte an die vielen vergangenen Male, in der sie das bekam, wonach gerade jede Zelle ihres Körpers lechzte. Sie erinnerte sich daran, wie wunderbar es sich anfühlte, wenn ihre Zunge an der Spitze entlang glitt oder vorsichtig mit den Zähnen daran knabberte.

Oh, wie sehr liebte die Rothaarige, die störende Hülle abzustreifen und es ganz in den Mund zu nehmen – spielend, saugend. Auch jetzt wollte sie es. Wollte die weiße Flüssigkeit ihren Hals hinab rinnen lassen, welche dann zum Vorschein kam, wenn sie nur lange genug daran leckte.

Nein, die Ungeduldige konnte nicht mehr warten. Anmutig erhob sie sich, streifte sich die restlichen Kleider vom Leib und genoss die neugewonnene Freiheit. Kein Mann würde je den Genuss verstehen, den eine Frau verspürte, wenn sie sich ihren Büstenhalter ablegen konnte.

Geschmeidig wie eine Katze ging die nun Nackte in den Nebenraum, wo das Objekt ihrer Begierde stand. Oh, wie liebte sie dessen Anblick. In unschuldiges Weiß gekleidet, summte er leise vor sich hin. Schnell schaute sie zur Uhr. Ihr Freund war zu spät. Warum konnte er nicht einmal pünktlich erscheinen? Sei’s drum. Er würde dann einfach in der Orgie mit einsteigen müssen – war ja nicht das erste Mal. Doch in dem Moment, wo sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzen wollte, vernahm sie ein Räuspern hinter sich. Ertappt drehte sich die Rothaarige um.

„Verrätst du mir, was das soll?“, fragte ihr Lebensgefährte mit hochgezogenen Augenbrauen. Sein Gesicht war gerötet und die Atmung schnell.

„Ich weiß ganz genau, was du vorhattest. Konntest du nicht fünf Minuten warten? Hättest du es wirklich ohne mich gemacht?“

Betreten sah sie zu Boden, während der Blonde auf seine Freundin zukam. Sanft berührte er ihre Wangen und schob mit seinem Daumen vorsichtig ihr Gesicht nach oben.

„Ach, Süße. Ich liebe dein Gesicht, wenn du dich erwischt fühlst und vor allem liebe ich es, wie du zurzeit deinen Gelüsten nicht widerstehen kannst. Los, hol es dir. Und vielleicht kannst du’s mir ja auch besorgen und dann kann unsere Orgie beginnen.“ Plötzlich grinste er süffisant. „Ich habe auch noch Schlagsahne und Erdbeeren dabei.“ Freudestrahlend warf sie sich um seinen Hals, küsste ihn leidenschaftlich und eilte los.

Keine drei Minuten später saßen sie zu zweit vor dem Fernseher. Beide knabberten, saugten und lutschten – an ihrem Eis am Stil, fütterten sich gegenseitig mit den mitgebrachten Früchten und Sahne, während er immer wieder sanft über ihren Babybauch streichelte.

In solchen Momenten war die Sommerhitze doch ganz gut zu ertragen.

 

Ende

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