Meeres rauschen - Möwen schreien,

Wellen brechen sich am Strand.

Heftig fegt von Nord herüber,                                              

Sturm über die Waterkant.


Der Dünengräser wilder Tanz,
erzwingt mit Macht der blanke Hans.

Selbst noch bei Sturm und Brandungsbrausen,

bist du am Meer - zieht‘ s dich nach draußen.

 

Schlägt auch der Wind die Meeresgischt,

dir schwer und salzig ins Gesicht.

Hörst du die Schiffsmast Melodei,

hölzern und knarzend nebenbei.

 

Klopft an des Kapitäns Kajüte dann,

ein rotschopfiger Klabautermann,
weist auf das Elmsfeuer am Mast per Hand,
dann hast auch Du die Blitzgefahr erkannt.


Liegt dann dein Schiff ganz hart am Wind,

so denkst auch du an Frau und Kind.

Selbst wenn die Sehnsucht du verdrängst,

du stets an dein zu Hause denkst.
                                                           
Liebt auch dein Herz der Heimat Sterne,

folgst du dem Ruf des Meeres gerne

und dieser Zwiespalt trifft dich schwer,

denn du willst raus – hinaus auf‘ s Meer.

 

Kommentare

  • Author Portrait

    Hat mir wirklich gut gefallen! :-)

  • Author Portrait

    Ein schönes Gedicht, super Reime! :) Weiter so! 5/5

  • Author Portrait

    Lass dich mit einem 5/5* begrüssen. Siebenstein! Du bist bei uns sicher gut aufgehoben, lässt dein Profil doch schon Einiges von Dir erwarten... Willkommen auf Belletristica! Hier kannst Du echt Du sein! Das ist das Geheimnis von Belle: Eine Gemeinschaft in der sich jeder so geben darf wie er ist! (Vorrausgesetzt, er beleidigt niemanden!) Lass deinen Schöpfungen freien Lauf!

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