Auf Pfaden
verblassend in gelbem Licht
trägt stiller Wind die Spuren fort
die fester Tritt geschlagen

Welkes Laub
fällt stumm auf Seen hernieder
sinkt auf der Wasser dunklen Grund
rottet und zerfällt zu Staub

An Fels und Stamm
in hoher Krone Knorren
wächst frischer Reif in Flechten hoch
und stürzt in Bächen in die Klamm

Auf Bergeshang
erklingt wie Donnerschall
aus hundert vollen Hörnern
der Wilden Jagd Gesang

Und unter Donnerhufen
erzittern Wald und Feld
Jedes Leben
lauscht der Reiter Rufen
Ein Beben
geht durch diese Welt

Kommentare

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    Wundervoll! Du bist wirklich gut o.o

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    Mann, das ist richtig gut! Hatt ich noch gar nicht gesehn...

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    Wie schön :D Ich liebe es! Ein wahres Kunstwerk.

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    Superklasse! Hat mich gerade irgendwie in diverse Werke von Eichendorff erinnert, es ist exakt das gleiche Feeling :-)

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    Gerne mehr davon, kann mich nur anschließen - Es ist pure Lesefreude. :)

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    Ich kann meinen Vorpostern nur zustimmen: Das ist wahnsinnig gut. Ich liebe das Reimschema und altertümliche Ausdrucksweise ist unglaublich stimmig. Wirkt tatsächlich wie ein Jahrhunderte altes Gedicht! 5/5

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    Sehr toll, gefällt mir gut :)

  • Author Portrait

    Einfach nur wow! Ich liebe es! Herzlich willkommen bei uns, und vielen Dank dass du diese literarische Perle mit uns teilst! Ich hoffe sehr du wirst dich bei uns wohlfühlen. LG, Ben

beta
Feenstaub

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