January - Jetzt oder nie 3

                 

Erste Sonnenstrahlen stahlen sich an diesem Morgen ihren Weg durch den zugezogenen Vorhang. Ich spürte sie auf der Haut, bevor ich die Augen öffnete und sie mich blendeten. Ich fühlte mich ausgeruht und freute mich auf diesen ersten Tag in NY. Doch da war noch was anderes das ich spürte... Mit dem Wissen dass es Jamie war, der den Arm um mich geschlungen hatte, wunderte es mich nicht dass ich nicht allein im Bett war. Er schien noch zu schlafen, denn er atmete ruhig. Es war viel mehr ein anderer Teil von Jamie der weiter unten gegen meinen Hintern drückte und der definitiv vor ihm wach war. Mir war sonst nichts peinlich vor ihm, jedoch überforderte mich diese Situation am frühen Morgen. In der Hoffnung dass auch Jamie aufwachen würde, rückte ich ein kleines Stück von ihm weg. Langsam fing nun auch Jamie an sich zu bewegen, jedoch nicht so wie ich gehofft hatte. Sein Arm zog mich zurück an seine Brust, während seine Hand langsam über mein Dekolleté, hinunter zu meiner Brust strich. Zur gleichen Zeit drückte er seinen steinharten Schwanz fest an meinen Hintern. Ob er das absichtlich tet, oder mich im Halbschlaf für wen anderes hielt, konnte ich nicht abschätzen.

Als meine Brustwarze durch seine Berührung hart wurde entwich mir ein leises Stöhnen. Ich war auch nur eine Frau. Jamie versteifte sich abrupt und sprang fast aus dem Bett. Erschrocken richtete auch ich mich auf und blickte in sein entsetztes Gesicht.

»Ava sorry..... ich dachte... du seist...ne Tussi oder keine Ahnung.« Hastig wühlte er in seinem Koffer. Ich war nicht sicher ob er wusste, was er dort suchte. Okay er hatte im Schlaf an mir rumgefummelt und sollte es mir gefallen haben, war das der Tatsache zu Schulden, dass sehr lange niemand an mir gefummelt hatte und nicht daran, dass es Jamie war. Mein Gott ich war 26 und wusste, was ich an meinem besten Freund hatte. Nie würde ich weiter mit ihm gehen und er hätte mich nie so berührt wenn er gewusst hätte was er tat.

»James Donovan, komm mal runter« ich stieg aus dem Bett und packte ihn mit beiden Händen an den Schultern, was bei einem Größenunterschied von mehr als 30cm sicher eher eine Geste war, als das es ihn wirklich eingeschüchtert hätte.

»Es ist doch überhaupt nichts passiert,«

»Ava es tut mir so leid,« er strich sich mit der Hand durchs Haar und machte einen verzweifelten Gesichtsausdruck »glaub mir bitte dass ich das nicht extra getan hab.«

Obwohl er so panisch war musste ich lächeln und verspürte fast gleichzeitig einen Stich, da er die Worte fast ausspuckte, als sei es so vollkommen abwegig mich anzumachen.

»Hey, jetzt ist aber gut. Wir haben schon so oft in einem Bett geschlafen und ich weiß dass du nur dann auf mich stehen würdest, wenn ich aussehen würde wie ein tapezierter Knochen und dir gestern Abend versichert hätte, bei Sonnenaufgang aus dem Zimmer verschwunden zu sein. Ich bin mir im Klaren darüber das du das nicht bewusst getan hast und wir vergessen nun einfach mal dieses kleine, aber feine Detail, das da vor dir wach war.« Ich wedelte mit der Hand in Richtung seiner Körpermitte. Jetzt musste auch Jamie lächeln  »Okay, danke, Sexy. Aber nenn meinen Schwanz nie wieder ein kleines aber feines Detail. Das kannst du einem Mann nicht antun.«

 

              

Kommentare

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    Ich finde, man sollte ihm das zubilligen...

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    Ö.Ö Woa, es wird immer besser! Super geschrieben :)

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    heiß! na da freu ich mich doch auf mehr, ich les gleich mal weiter :D

  • Author Portrait

    heiß :DD

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