Mein Blick schweift ab.
Ins Leere.
Gänsehaut überzieht meine blanken Arme während ich hier sitze und warte.
Ich hasse es, dieses ständige auf und ab, gestern alles wunderbar und heute trifft es mich mit voller Härte. Doch ich bin müde, zu müde um irgendetwas zu tun.
Um mich herum geschäftiges Treiben, jeder ist verbissen dabei seine Aufgaben zu erfüllen; hektische Worte und hastige Taten.
Ich lehne mich nach vorn und muss Acht geben, dass mir nicht die Augen zufallen.
Sie hoffen heute möglichst viel von ihrer Liste zu streichen um anschließend erschöpft und verbraucht ins Bett zu fallen. Jeden verdammten Tag das gleiche. Es macht mich kaputt dieses Leben; nur Träume halten mich wach. Ich bin zu weit gegangen, das weiß ich jetzt; hab das getan was ich für richtig hielt. Sie können mir das nicht wegnehmen, dachte ich immer.
Die Tür öffnet sich und ich werde hereingebeten. Als ich aufstehe brennt eine heiße Träne in meinem Auge. In ihrem Leben gibt es zu viel Pflicht für eine Kür.
Ich dachte immer sie könnten mir das nicht wegnehmen.
Doch sie könnens.

Kommentare

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    Großartige Kür der Dichtkunst, Tafel mit 10 Punkten bzw. 5 Bellesternen hoch hält, wirklich wieder unachamlich geschrieben. :) - Hoffe nur das man dir wirklich etwas weggenommen ht. 0.0

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    Der Beweis, dass man große Emotionen auch ohne einen expliziten Kontext vermitteln kann!

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    Es ist groß dauphin.

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    Wow. Sehr emotional geschrieben :) Ich frage mich, um welchen Anlass es in diesem Gedicht wohl geht. Es könnte jeder sein, jeder Moment, dem man sich stellen muss. 5/5

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Feenstaub

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