Kapitel 11

Ohne viel Müll zu machen, öffnete ich das Geschenk und sah, dass es ein schwarzer Bekini und dazu passende Flip Flops waren. Ich ging wieder nach oben und zog mich um. Auch wenn es keinen Sinn machte, wickelte ich mir ein Handtuch um und ging dann nach draußen zu Max. Er trug blaue Badeshorts und eine verspiegelte Sonnenbrille, weshalb ich nicht erkennen konnte, ob er gerade schlief oder mich ansah. Leise ging ich zu ihm hin und nahm ihm vorsichtig die Brille ab. Zu meiner Überraschung war er wach und grinste mich gleich wieder an.

„Na, Dornröschen, gut geschlafen?", fragte er mich und setzte sich auf. „Wie ich sehe, hast du dein Geschenk schon gefunden."
„Ja und danke dafür.", bedankte ich mich bei ihm. „Aber eine Frage habe ich da noch. Woher kennst du eigentlich meine Größen? Das hast du mir letztes Mal schon nicht richtig erklärt.", bohrte ich nach. Dieses kleine Detail, auch wenn es gar nichts so klein war, ging mir seit dem wir das erste mal darüber gesprochen hatten nicht mehr aus dem Kopf.
„Das habe ich dir doch letztes Mal schon erklärt.", gab er zurück und und strich mir behutsam eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Sofort spürte ich, wie mir die Röte ins Gesicht stieg. Langsam stand er auf und legte seinen linken Arm um mich und führte mich wieder in das kleine Haus.
„Wenn wir länger draußen in der Sonne bleiben wollen, muss ich dich erst mal mit Sonnencreme einreiben. Schließlich möchte ich nicht, dass du einen Sonnenbrand bekommst und deshalb leidest.", erklärte er mir unterwegs und streichte mir leicht mit seinem Daumen über den Rücken, weshalb sich in meinem ganzen Körper ein kribbeln ausbreitete.
Sanft rieb er mich mit der Creme ein und wartete mit mir im Haus, bis sie eingezogen war. Wir brieten uns noch, ob und was wir uns für Gartenmöbel anschufen. Ich holte noch einpaar Handtücher und legte diese auf den Stuhl, welchen der große und starke Mann, mit dem ich zusammen lebte, nach draußen gestellt hatte.
Max nahm meine Hand in seine und zusammen liefen wir dem Wasser entgegen. Wir spritzen uns gegenseitig nass, schwammen umher oder versuchten in dem salzigen Wasser etwas zu erkennen. Nahe am Strand sah ich mich um wo Max war.
Ich sah, wie er aus dem Wasser auftauchte und die ganzen glänzenden Tropfen seinen Körper hinab perlten. Das schimmern betonte seine Muskeln noch mehr. Seine breiten Schultern, bei denen man Schutz un Zuflucht fand, seine leicht angedeuteten Bauchmuskeln, die er, wenn es nach mir ging nicht brauchte. Und seine dunklen Augen, die von dem Salz leicht gerötet waren, sahen etwas heller aus als sonst. Bei diesem Anblick wurde ich schwach und spürte, wie meine Knie leicht nach gaben. Um mich etwas zusammen zu reissen, biss ich mir auf die Unterlippe, dich das half nichts. Mein herz schluh so viel schneller umd ich wollte nur noch eines: Max küssen.
Er kam direkt auf mich zu und ohne noch etwas zusagen, küsste er mich. Sofort erwiderte ich den Kuss und schlang meine Arme um ihn. Obwohl wir Beide noch nass waren, drängte er mich in das Haus.
Dort wurde unsere Liebelei fordernder.
In unserem Schlafzimmer verbrachten wir einige schöne Stunden, bevor wir schlussendlich einschliefen.

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