Kapitel 2

Ich liege in meinem Krankenbett und lese eine Zeitschrift für Mütter. Eigentlich lese ich so etwas ja nicht, aber vielleicht zahlt es sich ja irgendwann mal aus. Als Diana plötzlich zu knatschen beginnt, erschrecke ich mich und lege die Zeitschrift schnell weg. Ich stehe auf und nehme das kleine Neugeborene auf den Arm. Sie weint und schreit. Ich bin noch sehr müde und habe eigentlich keine Lust darauf sie zu füttern.

Ich nehme sie ungeschickt und lege mich ihr auf dem Arm wieder ins Bett. Dann ziehe ich meine Krankenhauskleidung vorne herunter, um ihre Brust zu entblößen. Dann halte ich Diana an meine Brust und lege meinen Kopf in den Nacken. Ich warte darauf, dass sie zu trinken beginnt, doch es geschieht nichts. Sie schaut Diana an:"Nun trink schon." Diana sieht mich nach wie vor weinend an. Ich seufze und versuche ihren Kopf etwas zu meiner Brustwarze zu bewegen. Sie schließt ihren Mund darum und drückt ihre Kiefer, die noch keine Zähne haben zusammen. Trotz ihres Alters sind ihre Kiefer hart und ich lasse vor Schreck ihren Kopf los. Ihr Kopf sackt nach hinten und sie beginnt wieder laut zu weinen. Ich halte mir die Ohren zu:"Hör auf zu weinen, du kleines Biest." Sie schreit nur noch lauter und ich nehme wieder ihren Kopf und halte ihn an meine Brust. Diana hört auf zu schreien, weint aber still weiter. Dann beginnt sie zu nuckeln. Das Gefühl ist komisch und fühlt sich unangenehm an. Nach einigen Minuten wird das Gefühl so unangenehm, dass ich Dianas Kopf wieder los lasse. Erst schreit sie, doch dann hört sie auf und leckt sich die Milch ab, die noch an ihrem Mund geklebt hatte. Dann gähnt sie und schläft einfach ein. Ist das ihr Ernst? Ich will auch einfach so einschlafen können wenn ich müde bin. Ich lege sie links neben mich und bedecke meine Brust wieder.

Nach einer viertel Stunde Ruhe beginnt Cara zu schreien und ich stehe wieder müde auf. Wenigstens war Diana bisher nicht aufgewacht. Wenn sie meine Gene hat, wird eines Tages auch ein Rockkonzert neben ihr stattfinden können ohne dass sie aufwacht. Doch leider führt diese Eigenschaft auch oft dazu, dass ich oft zu spät zur Schule komme.

Ich nehme Kaya als aus dem Bettchen und überlege was sie wohl haben könnte. Da springt mir ihre volle Windel ins Auge und ich rieche daran. Dies entpuppt sich als ein riesiger Fehler, da Cara sich in die Hose, oder eher gesagt in die Windel, gemacht hat.

Ich trage sie erschöpft zum kleinen Wickeltisch. Dort lege ich sie auf den Rücken und streichle ihren Kopf. Sie schreit immer noch und Tränen rinnen aus süßen blauen Augen. Der Wickeltisch ist rosa mit kleinen Häschen bemalt. Es gibt unter der Tischplatte eine Holztür, die ein Regal verdreckt. Im Regal sind liege Windeln, Babypuder und Papiertücher sowie eine Tüte. Ich nehme jeweils ein Exemplar aller Sachen heraus und lege sie auf den Tisch. Dann drehe ich Cara auf den Rücken und öffne ihre volle Windel. Sie lacht süß und ich lächele sie an. Dann werfe ich die dreckige Windel in die Tüte und werfe die Tüte dann in den Müll. Nun nehme ich ein Tuch und wische ihren dreckigen Po damit ab. Cara ist während dessen still und wartet bis ich fertig bin. Das Einzige, was man zwischendurch mal wahrnimmt ist ein leises glucksen ihrerseits. Ich werfe das Tuch in den Müll und beginne damit sie zu Pudern. Zu guter Letzt ziehe ich ihr die neue Windel an. Sie sabbert süß und ich wische die Spucke mit einem zweiten Tuch ab. Diana schläft die ganze Zeit weiter und macht den Mund im Schlaf auf und zu.

Als ich mit dem Wickeln fertig bin, lege ich Cara zu mir ins Bett und gehe dann zurück zum Wickeltisch, um ihn zu Ende auf zu räumen. Dann lege ich mich wieder ins Bett und decke mich zu. Cara sieht mich lieb an und ich nehme ihre kleine Hand in meine. Sie lacht und ich tue es ihr gleich. Ich nehme ein pinkes Baby Spielzeug in Form eines Seesterns und halt es ihr entgegen. Sie versucht es zu greifen, scheitert aber da ihr Greifreflex noch nicht ganz ausgebildet ist. Ich lege es neben sie und sie nimmt es in den Mund. Ich lasse es zu, da meine Mutter, die mir das Spielzeug gegeben hat, erklärt hat, dass es nicht schlimm ist wenn die Kleinen es in den Mund nimmt.

Sie kaut auf dem weichen Gummi herum und sieht mich lachend an. Ich streiche ihr sanft durch die Haare und grinse. Sie ist echt mein Kind. Ich hatte als kleines Kind auch stets ein Lächeln auf den Lippen und das hat sich auch heute noch nicht geändert, obwohl ich im Leben schon viele Dämpfer bekommen habe.

Ein Arzt kommt zur Kontrolle ins Zimmer und lächelt freundlich:"Guten Tag Miss Carter. Ich bin hier um sie und die Kinder kurz durch zu checken und um zu schauen, ob es allen gut geht." Ich nicke und nehme Cara das Spielzeug weg damit der Arzt sie richtig untersuchen kann. Sie beginnt sofort zu weinen und laut zu schreien, doch ich bleibe hart und lege das Spielzeug weg.

Diana wird davon wach und tut es Cara gleich. Ich sehe den Arzt hilflos an:"Na toll." Er lächelt immer noch:"Das ist ganz normal. Sie machen das echt gut." Ich danke ihm und er kommt näher:"Ok, dann fangen wir mal an." Ich reiche ihm die weinende Cara und er beginnt mit der Untersuchung.

Zu aller erst hört er ihr Herz ab und testet ihre Lungenfunktion. Dann schaut er in ihren Hals und in ihre Ohren, sowie ihre Nase. Zu guter Letzt tastet er noch ihren Bauch ab und gibt sie mir dann zurück. Das gleiche tut er auch bei Diana, die er mir zum Schluss auch wieder gibt. Dann nennt er das Ergebnis:"Alles gut bei den Beiden. Sie haben ein großartiges Immunsystem. Jetzt würde ich sie gerne untersuchen." Ich nicke:"Ok." Er nimmt sein Stethoskop und zeigt auf meine Brust:"Ich würde dann mal gerne ihr Herz abhören." Ich lege die Beiden wieder hin und setzte mich gerade hin. Er legt das Stethoskop zwischen meine Brüste und beginnt mit dem Abhören. Dann nickt er:"Ihrem Herz geht es super. Jetzt würde ich gerne ihre Lungenfunktion testen. Drehen sie sich bitte kurz um." Ich nicke und er legt das Stethoskop unterhalb meiner Schulterblätter ab. Dann hört er wieder eine Minute und tastet genau wie bei meinen Babys vorher meinen Bauch ab. Dann darf ich mich gerade wieder hin setzen und er verkündet mein Ergebnis:"Auch ihnen geht es super. Sie können das Krankenhaus in ein paar Tagen verlassen. Ihre Eltern haben mir berichtet, dass sie in eine WG, die extra für Teenager in ihrer Situation ausgerichtet ist, ziehen." Ich nicke:"Ja, das stimmt. Fast alle Mädchen in meinem Alter haben da auch Kinder oder bekommen bald welche. Ich denke das ist eine ganz gute Sache." "Das denke ich auch", erwidert er mit einem freundlichen Lächeln. Dann verlässt er den Raum. Ich spiele noch ein bisschen mit Cara und schlafe dann irgendwann am späten Nachmittag ein...


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