Kapitel 2

Wie das mit dem Untertauchen wohl ablaufen wird? Und noch viel wichtiger: Ob mein Plan wohl so ablaufen wird, wie ich es mir vorstelle? Zumindest hoffte ich es.
In einem meiner Schränke bewahrte ich eine Waffe mit Munition auf.
Endlich werden sie das bekommen, was sie verdienen! Ihr arrogantes Lachen wird ihnen danach für immer vergehen! Und sie würden niemanden mehr so behandeln wie sie es mit mir gemacht haben!
Da ich leider noch arbeiten musste, begab ich mich schnellen Schrittes zur Bahn. Zu spät zukommen konnte ich mir nicht leisten. Gerade noch so schaffte ich es pünktlich in mein Büro. Schnell schaltete ich meinen Computer an und suchte einige Akten raus. Diese über arbeitete ich so, wie es mein Chef angeordnet hatte.
„Guten Morgen, Victoria. Wie geht es ihnen?", fragte mich mein Chef, ein schon etwas betagter Mann.
„Gut und ihnen?", fragte ich und schenkte ihm mein schönstes Lächeln.
„Auch gut . Wenn sie mit den Akten fertig sind, dürfen Sie für heute Feierabend machen. Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen noch.", damit verabschiedete er sich von mir. Ich wünschte ihm ebenfalls einen schönen Tag. Nachdem ich meine Arbeiten erledigt hatte, ging ich nach Hause und arbeitete meinen Plan noch weiter aus. Wenn irgendjemand etwas von meinem Plan heraus finden sollte, würde ich im Gefängnis landen.
Gerade als ich mich wieder auf den Weg machen wollte, klingelte mein Handy. Zu meinem Pech war es genau die Person, die ich mir vom Hals schaffen wollte.
„Hallo, Victoria. Ich wollte dich nur mal fragen , ob du immer noch in deinem lächerlichen Bürojob festsitzt. Falls es dich interessiert, mir geht es sehr gut und ich bin sehr glücklich aber leider habe ich jetzt keine Zeit mehr, um mit dir zu telefonieren. Au revoir mes ami!", mit diesen Worten legte sie auf. Sie war einfach die schlimmere von den Beiden. „Ich muss unbedingt meine Nummer ändern lassen.", murmelte ich zu mir selbst. In solchen Momenten verfluchte ich mich selbst, dass ich mich für diesen blöden Vertrag entschieden habe und nicht für die prepaid Karte. Die Karte könnte ich nun einfach vernichten. Mir ist egal was es für Strafen mit sich ziehen wird, Hauptsache ich habe meine Ruhe vor ihnen! Und wenn Max es wirklich schafft mich zu verstecken, kann mir die Polizei nichts anhaben. Ich hoffe wirklich sehr, dass er das schafft, ansonsten bin ich mehr als nur verloren.
Da ich genau wusste wann sie alleine in ihrem abgelegenen kleinen Häuschen waren, machte ich meine Waffe startklar. Sie werden nicht wissen wie ihnen geschieht!



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