Kapitel 26

Nachdem ich das Zimmer erkundet habe, hatte ich mich unter den warmen Wasserstrahl der Dusche gestellt. Ich hatte gehofft, damit die Gedanken an Alex zu vertreiben. Doch irgendwie ist es mir nicht gelungen. Denn meine Gedanken sind noch immer bei ihm. Noch immer versuche ich mir weiß zu machen, dass ich keine Gefühle für ihn hegen sollte. Dass er mich verletzt hat und ich gerade noch vor wenigen Stunden mit einem anderen Mann zusammen war. Es ist schlimm, zu wissen, dass ich vor wenigen Stunden auch noch Gefühle für diesen anderen Mann hatte. Denn ich spüre wirklich nichts davon. Es ist, als wäre mein Geist nicht bei Nathan gewesen. Nur mein Körper. Vorallem da ich zu Alex diese Verbundenheit spüre. Eine Vertrautheit, die ich mir nicht erklären kann. Die auch schon vor dem Zauber wieder gewachsen ist. Doch jetzt, nach diesem Zauber noch größer geworden ist. Es ist nicht diese typische Verliebtheit. Es ist diese freundschaftliche Vertrautheit. Auch wenn mein Körper natürlich auch auf andere Weise von ihm beeindruckt ist.

In meinem Handtuch eingewickelt, tapse ich barfuß zu dem großen Kleiderschrank und schiebe die Tür zur Seite. Der Schrank ist gefüllt mit allem, was ich brauche. Schlichte Jeans, schlichte Shirt`s, Short`s und auch Unterwäsche. Bei diesem Anblick verwandelt sich meine Gesichtsfarbe in ein feuerrot. Es ist nicht gerade angenehm, von einem fremden Mann Unterwäsche gekauft zu bekommen. Zu meiner Erleichterung hat er auch bei der Unterwäsche auf etwas Schlichtes gesetzt. Also greife ich zu einem weißen Shirt und einer kurzen schwarzen Short.
Auch wenn mir dass mit der Unterwäsche unangenehm ist, muss ich mich morgen bei John und Alex bedanken. Vorallem bei John. Er hat wirklich meinen Geschmack getroffen und ich kann mir vorstellen, dass es auch für ihn nicht gerade angenehm war, Unterwäsche für eine fremde Frau zu kaufen.

Fertig angezogen, krieche ich unter die weiche Bettdecke und genieße für einen Moment das Gefühl auf meiner Haut, bevor sich mein Blick zur weißen Decke über mir richtet, so wie meine Gedanken an Alex.
Die Müdigkeit lässt zwar meine Augenlider schwer werden, doch ich kann nicht einschlafen. Die Gedanken sind immer noch bei Alex. Vorallem da mir dieses Zimmer plötzlich noch größer erscheint und ich mich so alleine fühle. Mein Körper verzehrt sich nach ihm. In meiner Fantasie ist er jetzt bei mir und ich in seinen Armen. Doch dies muss eine Fantasie bleiben.
Also versuche ich meine Gedanken einzudämmen und mir meinen, so dringend benötigten Schlaf zu holen. Ich drehe das Licht ab und schließe meine Lider.

Nach einer weiteren Stunde, in der ich mich nun von einer Seite zur anderen gewältzt habe, schwirren in meinem Kopf so viele Gedanken umher, dass ich fast schon durchdrehe.
„Nein Anna. Du kannst jetzt nicht da rüber gehen und an seine Tür klopfen.“ sagt meine Innere Stimme. Doch mein Körper scheint hier anderer Meinung zu sein. Doch was sollte ich den sagen, wenn ich vor ihm stehe? „Sorry für die Störung. Ich kann nicht schlafen, weil ich ständig an dich denken muss?“ Noch verzweifelter geht es kaum. Auch deswegen, weil ich dann eine Schlampe wäre. Vermutlich weiß er, dass ich mit Nathan geschlafen habe. Vielleicht hat er mir die Geschichte nicht abgekauft. Vielleicht hat er mich durchschaut.
Doch was bilde ich mir denn ein? Er hat keine derartigen Gefühle für mich. Ich spüre zwar, dass er so etwas wie eine Verbundenheit mit mir spürt. Aber er hat mir auch Gefühle vorgegaukelt. Bis heute weiß ich nicht, ob irgendetwas davon echt war.

Noch eine weitere Stunde vergeht, in der ich mir den Kopf über ihn zerbreche. Mittlerweile bin ich schon wütend auf ihn, weil er mir ständig im Kopf herumschwirrt und ich es nicht stoppen kann. Ich weiß selbst, dass es mehr als verrückt ist, aber es treibt mich in den Wahnsinn.
Also mache ich das Licht wieder an und lehne mich mit dem Rücken an das Kopfteil des Bettes. Ich brauche eine Ablenkung. Ich muss irgendetwas tun, damit ich nicht an ihn denken muss. Aber vorallem, dass ich mich nicht dazu verleiten lasse, doch noch aufzustehen und an seine Tür zu klopfen. Darum schiebe ich auch meine Finger in mein Haar und senke meinen Kopf auf meine angewinkelten Knie.
Doch es scheint, dass der Moment, wo der gesunde Menschenverstand aussetzt, bereits gekommen ist, als sich meine Füße plötzlich bewegen und ich sie auf den Holzboden absetze.
Mit meiner Short und dem Shirt stehe ich nun vor meinem Bett und verharre dort für einen kurzen Moment auf der Stelle.
Mein Verstand schreit noch immer ein lautes „NEIN“ doch die Stimme wird leiser und meine Füße bewegen sich weiter. Vor der Tür halte ich jedoch an. Ich kann nicht. Ich darf nicht. Doch ich will. Also greife ich mit meiner Hand zur Türklinge. Kurz bevor ich diese berühre höre ich jedoch meinen Verstand wieder, und dass „NEIN“ wird wieder lauter. Also mache ich einen Schritt zurück und starre die Tür an. Ich kann es einfach nicht tun und halte ich in der Bewegung inne, bevor ich mich auf den Rückzug begebe.
Gerade will ich wieder unter die weiche Decke krabbeln, da schrecke ich hoch, als ich hinter meinem Rücken etwas höre. Panisch drehe ich mich um und erwarte alles Mögliche. Salivana, die mich holen kommt. Nathan, der letztendlich doch den Zauber gebrochen hat.
Doch der Anblick von Alex, der in seiner grauen Jogginghose und dem schwarzen Tanktop nun vor mir steht und mich mit verhangenem Blick ansieht, lässt mein Herz für einen Augenblick aussetzen.
Die schwarze Tinte unter seiner Haut, scheint sich zu verdunkeln, als er seine Finger durch seine Haare gleiten lässt. Dabei kann ich nicht anders, als das Spiel seiner Oberarmmuskeln zu beobachten, was unwillkürlich ein weiteres Kribbeln in meinem Körper auslöst.
Erst bei näherer Betrachtung, fällt mir auf, dass er ebenfalls aussieht, als hätte er keinen Schlaf gefunden. Doch das erklärt wohl noch nicht, was er vorhat. Er scheint meinen fragenden Blick zu bemerken und ein Lächeln legt sich auf seine Lippen. Damit macht er mich nun endgültig schwach, denn er sieht dabei so selbstsicher aus und so krank es klingen mag, aber es bringt mich dazu, ihn nur noch mehr zu wollen. Der Drang ihn berühren zu wollen ist so groß, dass ich Mühe habe, mich davon abzuhalten.
Doch als er mit raubtierhaften Schritten auf mich zukommt, ist es um mich geschehen. Fast schon kann ich Musik in meinem Kopf hören, bei dem Anblick seiner Bewegungen. Seine Augen lassen meine nicht los und dass Gefühl, womöglich gleich hier in Flammen aufzugehen, wird immer größer.

Wenige Zentimeter entfernt hält er nun an, und sein warmer minziger Atem streift meine Lippen. Genauso wie seine Lippen jetzt von seiner Zunge gestreift werden und ich diese vollen, weichen Lippen betrachte, als wären sie der größte Schatz auf Erden. Seinem Lächeln ist jetzt ein dunklerer Blick gewichen.
Er scheint genau zu wissen, welche Wirkung er auf mich hat, denn in seinem Blick liegt ebenfalls dieses Verlangen, als seine heiße Handfläche langsam an meinem Nacken entlanggleitet und er seine langen Finger zwischen meine Haare schiebt, um meinen Hinterkopf zu umgreifen. Sein Blick wandert zwischen meinen Lippen und meinen Augen hin und her. Sowie auch meiner. Doch er scheint zu warten. Er scheint sich diesen Moment einprägen zu wollen. So wie ich mir bereits ein Bild davon in mein Gedächtnis eingemeißelt habe.
Ein Hitzewall füllt meinen Körper, als endlich diese Lippen, nach deren Berührung ich mich so gesehnt habe, die meinen treffen. Zuerst sanft. Zärtlich. Doch schon bald, scheint unser Verlangen die Sanftheit zu verdrängen und die Küsse werden leidenschaftlicher. Die Handfläche, die auf meiner Hüfte ruht, legt er nun auf meinen Poansatz um mich fester an sich zu pressen. Dabei entfährt meiner Kehle ein leises Seufzen. Seine Brust ist so nahe an meiner, dass ich mir nicht sicher bin, ob der schnelle Rythmus von meinem oder seinem Herz kommt. Jedenfalls spüre ich, wie mein Blut sich in meinem Körper bewegt und die Hitze zwischen meinen Beinen, mit jedem Einzelnen leidenschaftlichen Zungenschlag wächst.
Meine Handflächen verharren auf seinem gestählten Rücken, wo ich jede Bewegung seines Körpers unter meiner Haut fühle, wenn sich seine Muskeln darunter anspannen. Sein Becken drängt sich ebenfalls an meines und die Härte die sich nun an mich presst lässt meinen Körper nur noch mehr Verlangen nach ihm spüren. Seine Hände wandern langsam unter meinen Po und mit einem Ruck hebt er mich nach oben, wo sich wie von selbst, meine Beine um seine Hüfte schlingen.
Die plötzliche Kälte auf meinen Lippen, als die seinen sich von ihnen lösen, lässt mich erschaudern und meine Lider öffnen, nur damit ich in diese blauen Augen blicke, die mich nun ansehen, als würde er still um Erlaubnis bitten, weiterzumachen. Seine Augen wirken etwas dunkler als sonst und er scheint ebenso ausser Atem zu sein, wie ich. Für einen kleinen Moment hadere ich ebenfalls mit mir selbst. Doch wirklich nur einen kleinen Moment, denn ich will ihn. Ich brauche ihn jetzt gerade. Genau danach habe ich mich die letzten Stunden gesehnt und jetzt kann ich es haben. Also steht ein Nein keinesfalls zur Debatte.
Die Angst als seine Hände seinen Griff lockern und meine Beine wieder den Boden berühren, lässt mich erstarren. Zu gerne würde ich ihn wieder an mich ziehen. Doch sein Verstand scheint gewonnen zu haben. Er scheint es sich anders überlegt zu haben. Die Enttäuschung und die Unsicherheit ist wohl auf meinem Gesicht abzulesen, denn ein Lächeln legt sich auf seine Züge. Womit ich aber nicht gerechnet habe, ist, dass er seine Handflächen, die auf meiner Hüfte verharrt haben, weiter nach oben schiebt und seine Finger auf meine nackte Haut treffen. Sie wandern weiter unter meinem Shirt entlang, nach oben und dabei fühlt es sich an, als würde seine Berührung überall Spuren hinterlassen. Seine Fingerkuppen verharren für einen Moment unter meinen Brüsten, bevor sie zwischen ihnen nach oben wandern und das Verlangen, seine Hand auf ihnen zu spüren, ins Unendliche steigt. Unser Blick ist noch immer aufeinander gerichtet und dass Lächeln in seinem Gesicht, ist einem verlangendem Blick gewichen. Seine Finger schieben sich wieder hinab zu dem Saum meines Shirt`s, um es mit einer langsamen Bewegung über meinen Kopf zu ziehen. Nun stehe ich mit nacktem Oberkörper vor ihm und die Unsicherheit legt sich wieder in meine Gedanken. Vor allem dann, als sein Blick über meinen Körper wandert und er mich mit einem breiten schmutzigen Grinsen bedenkt.
Seine Lippen legen sich jedoch wieder auf meine und die Unsicherheit scheint sich damit wieder zu verabschieden und das Verlangen nach ihm übernimmt mich erneut. Ich bin dieser Anziehungskraft zwischen uns einfach hilflos ausgeliefert. Meine Hände scheinen sich dieser Anziehungskraft ebenfalls zu ergeben und machen sich an seinem Shirt zu schaffen, dass ich ihm ebenfalls, mit etwas Hilfe von ihm, über seinen Kopf ziehe und einen perfekten, mit schwarzer Tinte überzogenen Körper enthülle, der meinen Blick nur so anzieht. An keiner Stelle seines Körper scheint sich etwas anderes als Muskeln zu befinden. Athletische Muskeln, die dafür gedacht sind, sich schnell und kräftig zu bewegen. Bei diesem Gedanken wünsche ich mir, dass ich diese Bewegungen in ein paar Momenten selbst, am eigenen Körper erfahren werde.
Seine Handflächen legen sich nun wieder auf meine Hüfte und wandert weiter nach oben. Für einen kurzen Moment verharrt er wieder unter meinen Brüsten. Meine harten Nippel sehnen sich nach Erlösung. Nach einer kleinen Berührung seiner sanften Finger.
Er scheint es zu wissen. Er scheint mit mir zu spielen. Und auch wenn ich es Normalerweise nicht mag, die Kontrolle vollkommen abzugeben, macht es mich heiß. Es lässt mich fast aus der Haut fahren.
Ein leises Stöhnen stiehlt sich aus meinem Mund, als seine Finger dann endlich dass tun, was ich gerade nur allzudringend brauche.
Sie legen sich auf meine Brüste. Spielen mit ihnen. Meine Knie werden weich und ich kann seinem Blick nicht länger standhalten, da ich vor Genuss meine Lider schließe.
Als würde er trotzallem meine Aufmerksamkeit brauchen, presst er seine Lippen erneut auf meine und küsst mit einer Intensität, die mir die Füße unter den Boden wegzieht und würden mich Alex`s Hände nicht stützen, dann würde ich fallen.
Mit einem erneuten Ruck hebt er mich hoch und bewegt sich mit mir auf das Bett zu, wo er sich vorsichtig mit mir darauf niederlässt. Sein Gewicht drückt mich noch weiter in die Matratze und die Berührung seiner weichen Haut auf meiner lässt mich meine Beine noch enger um ihn schlingen, damit ich soviel Nähe wie möglich von ihm spüren kann.
Seine Lippen wandern von meinem Mundwinkel über mein Kinn, auf dem er zarte Küsse verteilt, weiter zu meinem Hals, bevor er bei meinen Brüsten stoppt und jede von ihnen abwechselnd liebkost und mir dabei vollkommen den Verstand raubt.
Eine seiner Hände macht sich auf den Weg unter den Bund meiner Hose. Langsam schiebt er sie darunter, bevor seine Finger auf die Stelle treffen, die in diesem Moment meinen Körper reagiert.
Diesesmal kann ich mein Stöhnen nicht unterdrücken, als er mit seinen Fingern in mich eindringt. Eine Welle der Erregung durchflutet meinen Körper und ich kann es kaum erwarten, ihn noch näher an mir zu spüren. Also nesteln meine Finger an dem Bund seiner Hose herum, in der Hoffnung, sie würde sich doch einfach in Luft auflösen.
Ich kann sein Lächeln dabei auf meiner Brust spüren, an der seine Lippen verharren, bevor er sich seinen Weg erneut zu meinem Mund bahnt um mich zu küssen.
Es scheint als wolle er mich auf die Folter spannen, als er einen Schritt zurückweicht, damit ich mich nicht noch weiter an den Bund seiner Hose zu schaffen machen kann.
Ein erneutes lustvolles Stöhnen entfährt mir, als er weiter in mich hineindringt und seine Bewegungen schneller werden, sodass ich meine Hüfte bettelnd gegen seine Hand presse. Diese Chance nützt er, um meine verbleibende Short und gleichzeitig auch meinen Slip auszuziehen.
Dass ich jetzt vollkommen entblößt vor ihm liege, bereitet mir doch mehr Unbehagen, als ich gedacht hätte. Ich öffne meine Augen und blicke in seine, die er danach genüsslich über meinen Körper wandern lässt und mir dabei eine leichte Röte ins Gesicht schießt.
Dann, endlich, lässt er auch seine Hose über seine Hüften wandern. Bei diesem Anblick der sich mir bietet, kann ich nicht anders, als auch meinen Blick über seinen Körper wandern zu lassen, was ihn sehr zu amüsieren scheint. Gut, dass er wohl mein fehlendes Selbstbewusstsein ausgleicht.
Bevor mir noch unbehaglicher Zumute wird, kommt er wieder näher. Nun spüre ich seine beachtliche Erektion zwischen meinen Beinen und kann es kaum erwarten, ihn in mir zu spüren. Doch erst als er seine Lippen erneut auf meine presst, spüre ich die Spitze seiner Erektion an dem Punkt meiner Hitze. Langsam dringt er in mich ein und gibt damit meinem Körper die Chance, mich an ihn zu gewöhnen. Ein leises Knurren enwischt seiner Kehle und vibriert an meinen Lippen. Seine Bewegungen werden schneller und mit ihnen auch unser Beider Atem.
Mir ist heiß und kalt zugleich und ich kann nicht aufhören noch mehr von ihm zu wollen. Meine Hände wandern wieder seinen Rücken hinab, doch er richtet sich vor mir auf und sieht mich wieder an, während er seine Handflächen langsam von meiner Hüfte wieder über meine Brüste zu meinen Händen wandern lässt. Dort angekommen packt er meine Handgelenke und ich ergebe mich seinen Griff, als er sie über meinem Kopf in die weiche Matratze drückt.
Sanft schieb er seine Finger zwischen meine und für keine Sekunde löst er den intensiven Blick seiner blauen Augen von mir. Mein Körper jedoch, scheint sich nach dieser Aktion selbstständig zu machen, als sich meine Hüfte ihm engegendrängt um somit mehr von ihm aufzunehmen.
Es scheint ihn zu überraschen und einer seiner Mundwinkel wandert amüsiert nach oben, bevor er meine Lippen wieder mit seinen verschließt und mit einem stetig wachsenden Rythmus in mich eindringt.
Unser Stöhnen vermischt sich mit Schweiß. Noch immer hält er mich mit seinem Griff gefangen. Ich kann schon den Höhepunkt spüren, der sich zwischen meinen Beinen zusammenbraut.
Doch er scheint weiter mit mir zu spielen wollen. Denn jedesmal bevor ich kurz vor dem Höhepunkt bin, werden seine Bewegungen langsamer. So als wollte er mich auf die Folter spannen und es treibt mich förmlich in den Wahnsinn. Fast schon will ich betteln, dass er es zu Ende bringen soll. Dass er mich endlich erlöst. Doch er spielt es noch ein weiteres Mal, bevor auch seine Muskeln sich anspannen und unser gemeinsames Stöhnen der Beweis für unseren ebenfalls gemeinsamen Höhepunkt ist.

Sein Körper sackt nach diesem außergewöhnlichen Sex auf mir zusammen. Sein gesamtes Gewicht drückt sich nun auf mich und sein Kopf verharrt in meinem Nacken. Mein Körper zittert noch immer und sein heißer Atem trifft auf die schweißnasse Haut meines Halses. Ich kann nicht anders, als meine Hände von seinen zu lösen und sie um seinen Körper zu schlingen.
Dieser Moment. Dieser Augenblick ist unbeschreiblich. Ich fühle mich so wohl und beschützt. Es war alles so atemberaubend und ich kann noch immer nicht glauben was soeben passiert ist.
Nach einer Weile stützt er sich mit beiden Händen neben meinem Körper ab um mich mit einem verschlafenen Blick anzusehen. Seine Augen haben wieder etwas von der Dunkelheit verloren und leuchten nun wieder in diesem hellen Blau.
Seine Finger streichen eine verloren gegangene Haarsträhne aus meinem Gesicht und seine Lippen legen sich für einen sanften Kuss auf meine Lippen. In diesem Moment spüre ich gerade, nichts anderes als Vertrauen.
Erst als er sich von mir löst, bemerke ich die Kälte die nun über meinem Körper streicht. Doch anders als erwartet, umgreift mich sein Unterarm um mich näher an sich zu ziehen. Nun liegen wir uns gegenüber in diesem riesigen Bett und können noch immer nicht die Finger von dem anderen lassen. Seine Augen blicken in die meinen. Diesen Ausdruck in seinen Augen, sehe ich dass Erste Mal. Es ist, als würde er seine Seele vor mir ausbreiten und es trotzdem mit Widerwillen tun.
Doch bevor ich noch weiter in seinem Blick lesen kann, wendet er sich ab um dass Licht auszumachen, bevor er sich wieder an mich schmiegt und ich es mir auf seiner kräftigen Brust gemütlich mache. Zärtlich streichen seine Fingerkuppen an meinem Rücken entlang und auch wenn ich wach bleiben möchte, um jede Einzelne Sekunde mit ihm genießen zu können, kann ich mir gerade nichts Schöneres vorstellen, als in seinen Armen einzuschlafen. Also schließe ich meine Lider und spüre wie ich in eine wundervolle, friedliche Traumwelt rutsche.

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