Kapitel 3

Max rief ich an bevor ich ging, da er mich danach sofort von hier wegschaffen muss.
„Hallo, Miss Clark. Wie kann ich ihnen denn weiterhelfen?", fragte er mich.
„Ich bin gerade auf dem Weg, um meinen Plan in die Tat umzusetzen. Sie müssten mich dann in etwa einer Stunde abholen. Ginge das?", fragte ich ihn. Ich konnte förmlich hören, dass er lächelte. Bei diesem Gedanken musste ich auch Lächeln.
„Aber natürlich ginge das. Du müsstest mir dann nur noch deinen Standort schicken und ich hole Dich dann ab.", erkläre Max mir.
„Okay, sobald ich dort bin, schicke ich dir meinen Standort. Bis dann, Max.", sagte ich.
„Bis später, Miss Clark.", verabschiedete er sich von mir. Ich legte auf und machte mich auf den Weg. Zum Glück wohnte ich nicht allzu weit von ihrem Anwesen entfernt und war so innerhalb von fünfzehn Minuten da.
Leider kannte ich den Code für ihre Alarmanlage nicht, weshalb ich durch ihren Garten schlich und mich in ihren Geräteschuppen versteckte. Anscheinend hatten sie nur de Türen und Fenster gesichert und keine Kameras installiert, was meinem Vorhaben zu gute kam.
Ihre Werkzeuge inspizierte ich noch und musste feststellen, dass diese nicht einmal eine gute Qualität hatten.
„Hmpf. Das war klar.", murmelte ich zu mir selbst. Lichtstrahlen, welche auf ein vorbei fahrendes Auto schließen ließen, drangen zu mir heran und ihr Gelächter drang in meine Ohren.
„Genießt eure letzten Momente.", dachte ich und ein böses Lächeln schlich sich auf meine Lippen. Max schickte ich noch meinen Standort und machte mich dann an die Arbeit.
>Bin sofort da :) M.<, antwortete er mir, bevor ich mein Handy ausschaltete. Einige Minuten wartete ich noch dann öffnete ich vorsichtig die Tür des Schuppens, die zu meinem Glück nicht quietschte oder irgendwelche anderen Geräusche von sich gab.
Langsam trat ich an das Haus heran. Durch eines der Fenster konnte ich sehen, wie sie ihren Wein schmecken ließen und sich abknutschten.
Unbemerkt schlich ich mich durch ihren Garten.
Kurz bevor ich durch die Hintertür schritt sagte ich:
„Here we go!" und ging rein.

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