Kapitel 8

Ich stand an der Reling und genoss die kühle Brise, die mich umspielte. Die Fahrt war schön und endete an einer Insel. Am Steg machte Max das Boot fest und wir trugen unsere Sachen zum Haus. Das Haus wirkte auf mich vertraut mit dem Balkon und der cremefarbenen Fassade. Es hatte sogar Blumenkästen an den Fenstern. Alles in allem wirkte es sehr heimelig.
„Wenn du willst, bekommst du das große Schlafzimmer.", sagte er, als er an mit vorbei in die Küche ging.
„Dass muss nicht sein.", antwortete ich ihm und ging die Treppe nach oben. Das erste Zimmer, zu dem ich die Tür öffnete, war das Badezimmer. Die nächste Tür offenbarte mir ein Schlafzimmer, als ich sie öffnete. In diesem Stockwerk gab es nur noch eine Tür, welche ich auch noch öffnete. Hinter dieser lag noch ein Schlafzimmer, welches viel größer war, als das erste. Dieses hatte sogar ein Badezimmer.
„Soll ich wirklich dieses Zimmer nehmen?", fragte ich mich selber. Schließlich nahm ich das Kleinere und richtete mich dort ein. Nach einigen Minuten kam Max die Treppen heraufgepoltert und sah im großen Schlafzimmer nach mir. Nachdem er dort alles durchsucht hatte, kam er zu meinem Zimmer.
„Da bist du ja! Ich hab' dich schon im ganzen Haus gesucht!", sagte er sichtlich froh und kam immer weiter auf mich zu und umarmte mich dann. Nun war ich vollends verwirrt.
„Wie wär's? Du ziehst dir dein neues Kleid an und wir machen dann einen schönen Spaziergang um die Insel. Bei der Gelegenheit kann ich dir dann gleich alles zeigen.", sagte Max und lächelte mich wieder mal an. „Ich warte dann unten auf dich."
„Okay. Bis gleich."
Schnell zog ich mich um, doch leider konnte ich bei dem Kleid den Reißverschluss alleine nicht komplett schließen. Unten angekommen fragte ich den wartenden Herren, ob er mir helfen könnte. Er half mir natürlich. Sanft zog er mir den Reißverschluss zu und ließ seine Rechte Hand auf meiner Hüfte liegen. So umwanderten wir die Insel und betrachteten anschließend bei einem Picknick, welches er vorhin schon vorbereitet hatte, den Sonnenuntergang.
Als ich dann in meinem Bett lag, konnte ich nicht schlafen. Ich fühlte mich alleine und dazu kam dann auch noch ein starkes Gewitter auf. Die Donner waren so ohrenbetäubend laut, dass es unmöglich war bei diesem Lärmpegel einzuschlafen. So blieb ich die ganze Nacht wach, bis das Gewitter vorüber war.  

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