Kapitel 9

Ich stand in einem weißen Raum umgeben von meiner Schule. Sie alle lachten. Auf einmal tauchte Shawn auf und schlug auf mich ein. Ich spührte den Schmerz nicht. In der Menge stand auch Lion und lachte genau wie alle. Ich fühlt mich schwach, genau wie da wo Lion ankam. Ich spürt die Schläge von Shawn nicht aber ich spürte nur den Schmerz das ich einer Person vertraut habe und von ihr wie von jeder anderen versetzt wurde. Sie sind alle gleich. Sie alle mögen schwule nicht genau wie Lion. Er ist nicht besser wie die alle und das ist es was am meisten schmerzt. Er hat gesagt er scheißt drauf das ich mich in ihn verlieben könnte und jetzt steht er selbst in der Mege und lacht mich aus.

"Tony," hörte ich plötzlich seine Stimme. Er lachte.

"Tony," wiederhohlte er. Er soll aufhören meinem Spitznamen zu sagen. Ich fing an um mich zu schlagen doch irgendwas hinderte mich daran.

"Tony wach auf."

Mit einem Ruck lag ich schweißgebadet in meinem Bett. Lion war über mich gebäugt und starrte mich entsetzt an. Eigentlich sollte er das nicht mitbekommen.

"Es war nur ein Traum," meinte Lion nach einer Weile. Ich nickte nur stumm.

"Willst du darüber reden?" wollte er wissen. Ich schüttelte nur panisch den Kopf. Es war mir mehr als peinlich.

"Wenn du reden willst dann sag Bescheid," meinte Lion was ich nur mit einem Nicken quiterte.

Plötzlich nahm mich Lion in den Arm. Ich fing an zu schluzen. Ich weiß nicht warum, aber ich schätze es war die Anstrengungen, die von mir fiel. Lion schien es nichts aus zumachen das sein T-shirt nass wurde. Er hielt mich einfach nur in den Armen und sagte nichts. Ein paar Minuten später war ich in seinen Armen eingeschlafen. Diesmal schlief ich durch. Als ich am nächsten Tag aufwachte spürte ich das zwei starke Arme um mich. An meinem Rücken spürte ich einen harten Bauch. Lion hatte mich also gestern hingelegt aber nicht losgelassen. Jedem anderen wäre nicht mal im Traum eingefallen mich in Arm zu nehmen und mich dann nicht mehr los zulassen. Für Lion war das schon fast eine Selbstverständlichkeit was ich ihm hoch anrechne. Jeder andere hätte weiter geschlafen, mich ausgelacht und Tage lang auf Grund meiner Albträume, für dich noch nicht mal was konnte, fertig gemacht. Aber Lion viel das bis jetzt noch nicht mal im Traum ein und ich hoffe es passiert auch nie.

Vorsichtig versuche ich die Arme von Lion, die er um mich geschlungen hatte weg zu drücken. Er macht das bestimmt nur aus Mitleid und das ist das letzte was ich jetzt noch von einem Menschen gebrauchen kann. Es lief aber nicht ganz anders als ich dachte denn Lion ließ nicht los sondern hielt mich noch fester fest. Mir blieb also nicht anders übrig als ihn zu wecken.

Also versuchte ich mich so gut es ging in Lion's Armen umzudrehen. Allerdings gestaltete sich das als schwerer als gedacht. Nach gefühlten Ewigkeit hatte ich es dann mit müh und not geschafft mich in Lion's Armen unzudrehen. Somit lag ich dann führ mein Gefühl viel zu nah an Lion. Also versuchte ich zwischen uns Platz zu schaffen. Auch das war schwerer als gedacht, denn Lion schien ein Klammeraffe zu sein.

Also stupste ich ihn an. Er grummelt nur und sah dabei so süß aus. Erst jetzt bemerke ich seine verstruppelten Haare, die einfach nur weich und braun aussahen. Am liebsten würde ich durch sie hin durch fahren aber was würde Lion dann denken.

"Du starrst," meint Lion mit morgen rauer Stimme, die einfach nur sexy klang.

Antony es reicht jetzt mit den Komplimenten an Lion. Du darfst so nicht denken das weißt du. Er würde niemals verstehen wenn du dich in ihn verliebst. Ich soll mich in Lion verlieben. Das ich nicht lache. Wie war das grade noch mal mit seinen ach so wuschligen Haaren? Ja genau warum hatte ich das gedacht. Weil du auf ihn stehst, vielleicht?! Was, niemals das war nicht passieren. Lion ist niemas schwul. Und ganau uns diesem Grund kuschelt er mit dir in einem Bett. Wir kuscheln nicht. Er hat mich nur getröstet. Und das tut er weil er schwul ist! Nein weil er sozial ist.

Ich stritt mich in Gedanken und merkte gar nicht das Lion etwas gesagt hat. Erst Minuten später wusste ich das er etwas an mich gesagt hat. Da ich nicht wusste was schwieg ich und sah Lion einfach nur an. Seine wunderschö- stop. Die wundervollen-. Seine extrem gut ausehenden-.

Halt stop was ist los mit mir kann ich nicht einfach normal über diese faszinierenden grauen Augen, aus denen mich Lion anstarrt, reden? Nein an scheinend nicht.

Das Lion mich immer noch relativ fest an seinen Köper gepresst hielt, war mir im Moment egal. Ich studierte mit einem kleinen lächeln im Gesicht sein Gesicht. Es ist einzigartige und auf irgendeine Art und Weise perfekt. Jedenfalls für mich.

Als es nach 5 vergangenen Minuten, die sich wie Stunden angefühlt haben, klopft es an der Tür und ich erwachte wieder zum Leben. Ich drücke mich von Lion weg und legte mich mit ganz viel Abstand wieder hin. Lion musstert mich und quitiert meine Aktion mit einem lachen. Ich verdrehe nur meine Augen. Ein kleines lächlen schlich sich aber trotzdem auf meine Lippen.

"Herrein," meinte ich dann. Meine Oma schob lächelnd den Kopf rein.

"Guten Morgen ihr beiden habt ihr gut geschlafen? " wollte sie wissen. Wir sahen uns an und nickten dann schließlich was eigentlich nicht stimmte.

"Gut ich wollte nur Bescheid sagen dass es Frühstück gibt."

Wieder ein nicken von uns und schon war sie verschwunden.


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