Karneval

Karneval

Die Musik war laut und fröhlich. In der Luft lag eine Feierstimme. Die Hauptstraße war wie leergefegt. An einer Kreuzung stand ein riesiger blauer LKW mit Gelädereifen. Das Blaulicht blinkte. Im schrägen Winkel war ein ähnlich großer Anhänger positioniert. Die Straße war dicht. Mehrere Personen in blauer Uniform und gelber Weste standen vor den Wagen und unterhielten sich locker.
Zak ging grüßend vorbei. Dann wurde er herangewunken.
„Hey, na wie geht’s?“, fragte einer der älteren Herren. Sie gaben sich die Hände.
„Gut und selber?“, fragte Zak.
„Auch, auch.“, antwortete er, „Und du bist nun auf den Weg zum Zoch?“
„Ja. Mein Freund geht mit und ich bin mit meiner Freundin verabredet. Sie will dass ich hinkomme, auch wenn all ihre Freundinnen solche Party-Girls sind.“, meinte Zak.
„Und du nicht?“, fragte ein anderer. Er war jünger aber auch nett.
„Nein. Ich habe auch ohne Alkohol meinen Spaß.“, meinte Zak.
„Das ist eine gute Einstellung, wir haben hier aber auch unseren Spaß. Dafür brauchen wir nicht die Partypolizei.“, meinte der Junge lachend und schlug ihm Freundschaftlich auf die schwarze FBI- Weste. Über die Sirene des Wagens hörte man scheppernd kurz darauf ein Karnevals Lied für kurz ertönen. Alle lachten.
„Na dann, wünsche ich dir viel Spaß und bring uns nachher noch was mit. Selbstgefangen ist doch immer noch was anderes als die Kiste überreicht zu bekommne.“, meinte der ältere Herr.
„Ich werde mich extra unter den Traktor werfen.“, meinte Zak zwinkernd und ging. Sie sahen Zak hinterher.
„Hey!“, rief er als er eine größere Menge an Mädels traf. Alle waren in schwarzen Leggins und schwarzen Jacken. An den Beinen sah man Holter hängen und sie trugen alle eine dicke Schutzweste wo hinten Polizei oder FBI draufstand. Alle trugen dazu noch eine schwarze Cap und eine große Sonnenbrille.
„Zak!“, rief eine aus der Mädchengruppe und viel Zak um den Arm. Sie küssten sich. Während die anderen um sie herum standen. Dann umarmte Zak jede der Freundinnen und sie hatten viel Spaß im Kreis, den sie bildeten.
„Ey süße! Hier ist die Polizei!“, hörten sie plötzlich eine jungenstimme über ein Megafon. Eine der Mädels drehte sich um und schaute einem Jungen ins Gesicht.
„Ich wollte mal schauen, ob du auch richtig feierst, oder nicht.“, sprach er.
„Zeigt mal euren Alkohol.“, gab er Anweisungen.
„Was geht dich das an?“, fragte sie.
„Ohne Alkohol geht hier nichts. Süße.“
„Hier. Wodka mit Cola.“, meinte sie und zeigte Eine fast leere Flasche.
„Na, dann lass mich mal riechen.“, meinte der Polizist.
„Nee, das ist unsere und jetzt verzieh dich.“, fuhr sie ihn an.
„Aber Schuckelchen…“, fing er an, wurde aber unterbrochen.
„Lass sie. Wenn sie nicht will.“, fuhr Zak dazwischen.
„Ey was willst du denn?“, schrie er Zak an.
„Unserer Ruhe. Verzieh dich.“, warnte Zak.
„Deine?“
„Nein, aber lass uns endlich in Ruhe.“, zischte Zak nur, worauf hin sich der Junge kurz verzog und der Zoch kütt.
„Das ist wirklich Alkohol?“, fragte Zak das Mädel.
„Naja, was selbst gebrautes. Ein halben Feigling und mehr als einen Liter Cola.“, gab sie zu.
„Alibigetränk“, fügte sie lachend hinzu und sie genossen alle den Zug. Er war zwar ohne Prinzenpaar oder große Karnevalsvereinen, aber dafür mit vielen kleinen Gruppen. Der Junge versuchte noch mehrere Male bei dem Mädchen zu landen, doch immer scheiterte er, sodass kurz Zak dazwischen gehen musste, doch das konnte alles die Stimmung nicht trüben.  

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