Khaleon (Stand 5.5.2016)

„Bist du dir sicher das du das machen möchtest?“, fragt er mich.

„Ich weiß es nicht aber was soll ich sonst machen? Gibt es einen anderen weg?“, antworte ich.

Er überlegt, scheint über eine Antwort nachzudenken, bleibt jedoch stumm. Ich habe dem jedoch auch nichts mehr Hinzuzufügen. Wir schauen uns an. Wir schauen uns lange an. Nach geschlagenen Minuten bricht er plötzlich das Schweigen.

„Ändert sich etwas für uns? Also ich meine kommen wir unserem Ziel näher?“

„Ich weiß es nicht. Ich glaube es jedoch. Nein besser ich hoffe es. Ansonsten wüsste ich auch nicht mehr weiter“, entgegne ich ihm.

Wieder schweigen. Wir schauen uns an, er schaut weg, er scheint zu überlegen sagt jedoch auch nichts.

Was geht ihm im Kopf um?

Was geht mir im Kopf um? Das alleine ich auf solch eine Idee komme um nur an Informationen über unser Dorf, unsere Vergangenheit zu kommen. Ist es der einzige Weg um daran zu kommen? Der einzige Weg um an einen eventuellen Ort zu kommen wo unsere Freunde, Familie sind, sollten diese noch leben. Ich weiß es nicht.

Und ist es dies alles Wert. Es weiß keiner ob sie noch Leben. Ich überlege noch kurz und dann sage ich: „Wir müssen es versuchen. Es gibt keine andere Möglichkeit. Wir wissen zwar nicht ob sie noch Leben aber wir wissen auch nicht ob sie Tod sind. Wir müssen es versuchen.“

Er nickt mir nur zu und wir machen uns auf den Weg.

Nach kurzem Weg kommen wir zu den Stadttoren von Asoret, welche die Hauptstadt von Khaleon ist.

Wir begeben uns in die Stadt, nach unserer Verwunderung sind die Stadttore offen obwohl wir uns im Krieg gegen das Volk Ischbilor vom Lande Ischbul befinden, wir halten vor dem Tore inne. Schauen uns an, überlegen kurz.

„Könnte dies eine Falle sein? Könnte unsere Hauptstadt gefallen sein und die Feinde vor uns stehen?“, frage mich mein Begleiter.

„Ich weiß es nicht. Wir waren zwar lange weg aber wir haben alles für diese eine Sache, für unsere Sache gemacht. Wir haben Gute Männer und Frauen verloren, wir haben Freunde verloren und damit deren Opfer nicht umsonst gewesen ist sollten wir unsere Sache Versuchen.“ antworte ich.

„Damit unsere Opfer nicht umsonst gewesen sind. Damit wir unserem Dorf unsere Familien retten können“, entgegnet er.

„Jedoch waren wir weg. Lange weg. Und das Verhalten der Stadt, das Verhalten der Leute scheint merkwürdig, eher komisch. Es wirkt Mausetot und zugleich Totenstill.“

Wir schauen uns an. Sagen nichts mehr. Unsere Körpersprache spricht für uns beide. Wir treten durch das Stadttor ein. Doch jetzt sind wir uns sicher. Es ist nicht normal was hier ist. Die Stadt ist ruhig. Zu ruhig. Wir schauen uns nochmals an, beschließen jedoch auch dieses mal ohne ein Wort zu sagen weiter zu gehen.

Wir laufen und laufen.

Wir kommen zum Zentralen Marktplatz. Jetzt sind wir uns sicher: Es stimmt etwas nicht. Es ist keine Menschenseele in der Nähe oder überhaupt es ist keine Menschenseele in der Stadt.

Das stört uns jedoch nicht. Wir begeben uns weiter in Richtung des 1. Hauptgebäude des Militärs, oder auch Militärkapitol genannt. Die Flaggen sind keine Khalon Flaggen mehr. Es sind Ischbilor. Es ist passiert im Jahre 1278 der Neuen Zeitrechrechung, welche sich nach „Inamsos Schlacht“ gegen das Volk der Emuäb in deren Hauptstadt Roxerat richtet, wodurch das Inamsoreich zerstört wurde. Wir haben ist das Jahr 1278 NIS (Nach Inamsos Schlacht) in dem sich die Ischbilor gegen uns gerichtet haben. Ausgerechnet gegen uns. Ihren ehemaligen Verbündeten in der Schlacht. Doch so ist es, kein Bündnis hält ewig. Und 1278 Jahre waren schon lange.

Dadurch das ich meine Gedanken zu dieser Schlacht schweifen ließ merkte ich nicht das wir schon fast da sind. Doch plötzlich hören wir Geräusche. Ein Pfeifen, dann ein Rascheln.

Wir können gar nicht so schnell reagieren wie wir Plötzlich umstellt sind. Einen kurzen Moment später sehe ich in einem der Fenster nur noch einen Bogenschützen er richtet den Bogen auf meinen Bruder. Nimmt einen Pfeil aus dem Köcher, zielt und lässt ihn los.

„Nein! Bruder!“, schreie ich nur noch. Drehe mich zu ihm und sah ihn nur noch zusammensacken.

„Nein!!!“, schreie ich nur noch, schließe die Augen uns sinke zu Boden. In diesem Moment merke ich das etwas an mir schüttelt.

Ich öffne meine Augen. Sehe meinen Bruder. Ich Umarme ihn.

„Du lebst. Dir geht es gut.“ sage ich.

„Natürlich. Warum denn auch nicht. Hast du wieder was schlechtes geträumt?“

„Ja.“

„Ich habe ein offenes Ohr für dich“, antwortet er. Er setzt sich zu mir und ich erzähle ihm alles.

„Wie furchtbar! Aber du siehst; ich lebe noch. Du bist in unserem Haus, in unserem Dorf, unsere Freunde und Familie sind hier, es Leben alle. Wir waren noch nie in Asoret. Wir waren unser ganzes Leben hier, Zuhause in Lilafh“, sagt er.

„Ich sehe. Es ist alles in Ordnung. Ich hoffe das bleibt auch so und das ist nicht nur ein Déjà-vu oder dergleichen. Ich möchte nicht das, das Passiert“, antworte ich erleichtert.

„Das möchte wohl keiner. Komm es ist zwar früh aber heute ist das Erntefest und wir wollen das Jahresende doch wohl mitfeiern und auch noch was vom Kuchen abbekommen oder?“

„Ok ich mache mich Fertig“, sage ich, mit der innerlichen Vorfreude auf den Kuchen.

„Ich warte dann unten. Bis gleich.“

„Bis gleich.“

Er verlässt das Zimmer, schließt die Tür hinter sich und geht die Treppen runter in das Wohnzimmer.

Ich drehe mich noch einmal um. Warum träumte ich dies? Was hat das zu sagen? Ich bin froh über das Leben was ich habe und es gibt nichts was ich anders haben möchte.

'Was habe ich in meinem Leben erreicht?' Überlege ich mir selber und rekapituliere mein Leben.

Ich heiße Andre. Bin 1259 NIS in Lilafh geboren. Ich habe einen Bruder namens Elias, welcher 1260 NIS ebenfalls in Lilafh geboren wurde. Wir sind ein Herz und eine Seele, wir merken sofort wenn dem anderen was Fehlt oder wenn was los ist. Unsere Eltern – wenn man sie so nennen kann da das Verhältnis derzeit nicht so super ist – heißen Magereli und Elgaru. Magereli ist unsere Mutter 1229 NIS geboren und Elgaru unser Vater 1227 NIS.

Unser Dorf ist klein und bescheiden, es beherbergt 154 Bewohner und liegt am Rand des Königreiches Khaleon, im Norden der Provinz Kabalso. Unser Dorf grenzt mit nur ungefähr

3 Tagesmärschen Entfernung an unseren Nördlich gelegenes Nachbarland Ischbul an. Da unser Land einer der größten unserer Welt ist, ist es in Provinzen eingeteilt, von welchen ich und die meisten anderen in unserem Dorf nur zwei kennen. Die eine ist Kabalso das ist die in welcher unser bescheidenes Dörfchen liegt und dann noch die wohl gesicherte von allen Centralis in welcher unsere Hauptstadt Asoret liegt.

„Kommst du oder sollen uns die anderen nun doch den Kuchen wegessen?“, ruft mein Bruder die Treppe hoch.

„Jaja, ich komme ja schon“, rufe ich nur zurück. Ich stehe auf. Gehe ins Bad mach mich Frisch, ziehe mir meinen besten Anzug an und gehe die Treppe runter.

„Was brauchst du denn immer so lange wenn du einmal schon wach bist?“, fragt er mich.

„Es ist halt noch früh und ich habe halt noch ein bisschen vor mir her gedacht. Darf ich das nicht auch mal? Nur weil dir manchmal das Denken schwer fällt, heißt es das ich das nicht machen darf?“

„Jaja immer wieder lustig. Jedenfalls ist heute das Fest und du weißt das Oma Karliosa wie jedes Jahr ihren Weltbesten Apfelkuchen backt und ich dieses Jahr auch mal ein Stück haben möchte. Nicht das mir das letzte Stück wieder von dieser blöden Lisa weggenommen wird.“

„Wenn du halt nicht so schnell bist um daran zu kommen. Bist du doch wohl selber schuld“, antworte ich nur prompt.

Nun schweigt er. Bin ich zu weit gegangen? Nein warum auch habe doch nichts gemacht. Er hatte sie ja auch noch wie ein Gentleman vor gelassen. Kein Wunder das hätte ich nicht gemacht. Wenn er dies nicht gemacht hätte, hätte er auch sein Stück bekommen.

Er schaut mich gerade nur noch bedröppelt an. War ich doch zu weit gegangen? Er dreht mir nun den Rücken zu geht zur Treppe welche er hinauf geht. Ich höre von unten nur noch seine Zimmertür aufgehen und sich wieder schließen. War ich zu weit gegangen? Ach quatsch, das Leben ist kein Zuckerschlecken, schon gar nicht wenn man an der Landesgrenze zu einem ganz anderen und deutlich ärmeren Land namens Ischbul wohnt. Naja damit muss er klar kommen, seine ehemalige Freundin ist zwar mit ihrer Familie vor 2 Tagen erst weggezogen, jedoch ist das kein Grund auf so kleine Auslöser gleich so zu reagieren.

„Ach halb so wild“, sage ich nur leise zu mir.

Wenn ich schon so früh erwache und derzeit auch noch nicht ausgeschlafen wirke kann ich mir auch einen Kaffee machen und die Zeit überbrücken bis das ganze Festlichkeiten losgehen.

Ich begebe mich also in die Küche. ´Wo ist nun wieder dieser doofe Kaffeebecher der helfen soll das keinen Kaffeesatz gibt' überlege ich mir und nach kurzem suchen findet er sich auch endlich. Wasser, Pulver das ganze noch auf die Heizplatte und dann noch kurz warten und fertig ist der Kaffee. Ich nehme demnach die Tasse, setzte mich zu Tisch und genieße diesen schönen Morgen.

Kaum eine viertel Stunde später kommt auch schon Herr Schmollmund von oben.

„Na hast du dich aus-geschmollt das sie weg … ohu … du in einem Anzug. Welch seltener Anblick. Ich sehe schon du machst ernst. Möchtest du dir schon kaum 3 Tage nach der Abreise von Effin mit ihren Eltern eine neue anschaffen?“

„Haha. Du weißt schon das ich noch nicht ganz über sie hinweg bin? Ic...“

„Du weißt schon das sie eh nicht wieder kommen werden?“, unterbreche ich Elias: „Ihr Vater wurde wieder von der Armee eingezogen und arbeitet nun wieder als Stabshauptmann im Dienste unseres Landes. Da es scheint das er dieses mal nicht so schnell wieder freigestellt wird hat sich doch Ihre Mutter entschieden sofort mit nach Asoret zu gehen und dort zu leben, Effin war dem ganzen ja nicht abgeneigt“, füge ich noch hinzu.

„Nein, das habe ich doch gar nicht gesagt. Ich möchte auch mal an so einem Fest wie alle anderen schön aussehen. Außerdem weißt du doch gar nicht ob Effin nicht vielleicht für mich wiederkommt und wehe du sagst jetzt etwas dagegen. Die Hoffnung stirbt zuletzt und meine Hoffnung das ich sie früher oder später wiedersehe ist derzeit noch ungebrochen. Ach und überhaupt hatte ich wenigstens eine Freundin nicht so wie du.“

„Möchtest du jetzt wirklich damit komm Elias? Das endet doch in nichts gutem.“

„Du könntest doch ganz einfach an eine Freundin kommen, du bist nur zu blöd einzusehen das Lisa sich volle Kanne in dich verknallt hat, was wirklich jeder sieht, nur du bist ja mal wieder zu doof dafür.“

„Sie hat einen Freund und überhaupt wäre ich doch gar nicht gut genug für sie. Ich bin doch nur wie du ein Bauernjung, ein armer Bauernjung und ihre Eltern sind erfolgreiche Kaufleute“, gebe ich nun schlagkräftig zurück um ihn hoffentlich zum Schweigen zu bringen.

„Sie hat doch gar keinen Freund, das erzählt sie doch nur so Andre.“ Natürlich hält er nicht inne, jedoch mache ich dies jetzt, was aber auch nichts nützt.

„Du sollst nicht gut genug sein? Es ist doch wohl bewiesen das auch Bauernjunge Kinder von etwas wohlhabenderen Familien haben können oder Familien die besser angesehen sind, siehe Beispielsweise an mir. Die Eltern von Effin sind bzw. waren Stabshauptmann der Vereinten Khaleonischen Armee und eine nicht schlecht bezahlte Politikerin bei unserem Bürgermeister.“

„Das ist was anderes. Lisas Eltern können mich doch schon gar nicht leiden und ob lieben tut sie mich auch nicht“, antworte ich ihm.

„Naja wenn du meinst, streiten brauchen wir uns wegen 'Mädchen' mal so gar nicht.“, so was aus dem Mund von meinem Bruder, aus dem Mund von Elias, ich glaube er wird langsam erwachsen.

„Da hast du recht. Ach und schau mal auf die Uhr die Feierlichkeiten gehen in 3 Stunden los, lass mal sehen ob wir eventuell helfen können, vielleicht kommen wir ja schon an ein Stück Kuchen“, antworte ich wiederum und hoffe das er nun innehält.

„Du hast recht und wenn nicht haben wir wenigstens mal eine gute Tat getan.“

Mit diesen schönen Worten trinke ich meinen Kaffeebecher aus, freue mich noch immer das mein Bruderherz ruhe gibt. Ich liebe ihn als Bruder über alles aber manchmal ist es einfach genug. Ich stelle meinen Becher in die Küche und wir verlassen beide das Haus und treten auf die Straße.

Es ist erstaunlich warm und ein erstaunlich schöner Tag dafür das wir den letzten Herbst haben.

Wir laufen ein Stück, bleiben jedoch schon nach wenigen Metern vor der Kirche stehen. Es liegt eine bedrückende Stimmung in der Luft. Es ist eigentlich schon Mittagsstunde aber wieso läuten keine Glocken?

„Weißt du irgendwas von Staatstrauer oder etwas Ähnliches weil keine Kirchenglocken läuten?“, frage ich meinen Bruder.

„Nein. Also eigentlich nicht vor der Mitte des Winters und gestorben ist soweit auch niemand.“

Das interessiert mich dann schon. Also schaue ich zu Kirche hinauf.

Doch was ist das?

Wer um Himmelswillen macht so was?

„Schau mal zur Kirche hinauf Elias.“

Er schaut hinauf, ist jedoch auch irritiert.

„Was ist das? Warum oder besser wer macht das?“

„Weiß ich auch nicht. Komm lass mal nachfragen.“

Also treten wir in die Kirche ein, welche verhangene Kreuze und Engel auf der Vorderseite vorweist. Und mit was wurden sie verhangen? Nicht etwa mit einem weißen Tuch, sondern mit Flaggen unserer Armee, der Vereinten Khaleonischen Armee, doch warum? Unsere Stadt - oder eher Dorf – ist seit jeher neutral gewesen. Wir haben uns nur vor 56 Jahren dazu entschieden der Provinz Kabalso und somit auch dem Land Khaleon beizutreten damit es uns Wirtschaftlich besser geht und wir eventuell im Falle eines Überfalles vom Ischbilorn geschützt zu sein. Jedenfalls bin ich viel zu neugierig und muss einen Blick in die Kirche werfen.

„Was ist das denn?“, sage ich nur noch verwundert nach draußen.

„Was ist denn Andre? Darf ich auch mal sehen?“

„Elias? Sagtest du heute Morgen nicht unsere Eltern hätten gesagt das sie auf unserem Feld gehen um es für den Winter vorzubereiten?“

„Ja das haben sie mir gesagt und daher gehe ich auch davon aus das sie da sind.“

„Das kann nicht sein! Sie stehen am Altar.“

„Was?“, fragt mich Elias verwundert.

„Ja. Das ist aber auch noch nicht alles. Denn sie sind da nicht alleine. Sie stehen neben abgesandten der Armee vor einem oder eventuell auch mehreren Zetteln die ich nicht ganz entziffern kann“, sagte ich ihm so leise das ich hoffe das mich die Personen im inneren nicht

hören.

„Wie, mit wem stehen sie denn da?“

„Soweit ich es an den Abzeichen entziffern kann stehen sie da mit einem Generalmajor und einem Oberst. Nein warte! Es tritt gerade noch ein Major dazu.“

„Warum stehen sie da mit Abgesandten der Armee? Haben sie sich in Schwierigkeiten gebracht? Haben wir sie in Schwierigkeiten gebracht?“

„Weiß ich doch nicht Elias. Warte lass mich mal wieder zurück mir wird das hier gerade zu heikel.“

Er trat zurück. Ich tat ihm gleich. Wir entfernen uns ein Stück von der Kirche, jedoch auf dem Weg zum Fest damit es vielleicht nicht ganz so auffällt, jedoch wäre es eh egal hätten sie uns gesehen aber da dran wollte ich jetzt auch nicht denken.

Nach ein paar Metern bleiben wir stehen.

„Was hast du gesehen?“, fragt mich Elias jetzt.

„Das was ich dir gesagt habe. Nicht mehr und nicht weniger.“

„Ja aber was hat das alles denn zu bedeuten? Was möchte die Armee von unseren Eltern? Oder besser gesagt was möchten unsere Eltern von der Armee und warum waren nur unsere Eltern da? Wieso niemand anderes aus unserem Dorf?“

„Ich weiß es nicht. Aber bleib vernünftig Elias. Lass uns darüber erst mal stillschweigen bewahren und unsere Eltern in nächster Zeit mal fragen. Wenn vorher nichts über uns hereinbricht.“

„Okay, das ist eine gute Idee. Aber lass uns jetzt dann auch mal weiter gehen. Sonst sehe ich es kommen und Lisa greift sich vor mir wieder das letzte Stück weg.“

Mehr als lachen kann ich in diesem Moment nicht. Ich nicke nur und wir gehen weiter.


TO BE CONTINUED


© Copyright 2016, A. Zemke


Kommentare

  • Author Portrait

    Heyho, ich habe mir jetzt deine Geschichte durchgelesen, nachdem du sie in den Neuerscheinungen so nett angepriesen hast! Ich bin unendlich beeindruckt von der Welt, die du dir anscheinend ausgedacht hast. Man bekommt hier ja einige Daten und Fakten genannt, ohne dass man sich ein richtiges Bild machen kann, aber schon jetzt deutet alles auf ein fantastisches Universum mit spannender Geschichte, politischen Beziehungen und viel Krieg hin. Großartig, da will ich unbedingt mehr von erfahren! Du hattest ja geschrieben, dass das mehr oder minder deine ersten Gehversuche in der Schreiberei sind, also dachte ich mir, gebe ich dir ein paar kleine Tipps, wie du dein Schreiben verbessern kannst. Auf jeden Fall solltest du deine Rechtschreibung überprüfen, da sind doch ein paar zu viele Fehler. Falls du damit Probleme hast, findet sich bestimmt irgendwer, der dir helfen kann. Eine andere Sache, die mir aufgefallen ist: Du redest recht direkt von Zeitabständen. Bspw. schreibst du "Nach einiger Zeit kommen wir in der Stadt an". Das ist ein Satz, der für den Leser keinerlei Belang hat. Ebenso mit Dingen wie "Ich gehe in die Küche und mache den Herd an". Wenn du solche Informationen vermitteln willst, versuch, sie in Zusammenhang mit für den Leser relevanten Infos zu bringen, bspw indem du schreibst "Als wir kurz darauf in der Stadt ankommen, bemerken wir, dass etwas nicht stimmt" oder "In der Küche angekommen mache ich den Herd an, um mir meinen allmorgendlichen Tee zuzubereiten". Damit drückst du inhaltlich das gleiche aus, machst es aber für den Leser interessanter. Ich hoffe sehr, ich habe dich nicht erschlagen, aber ich glaube einfach, dass in deiner Geschichte so viel Potential steckt, dass ich dir unbedingt helfen will, sie für mehr Leser noch attraktiver zu machen! Viel Erfolg und Spaß beim weiteren Schreiben!

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